Archive for the ‘Vernetzung.Initiativen.Termine’ Category

Tiere in der Landwirtschaft – Diskussion am 20.11.18

Samstag, November 10th, 2018 von ulli
Schon einmal erwähnt und hier nochmal eine Empfehlung zu einer spannenden Veranstaltung!!

Aus dem ÖBR Newsletter:schweinderl“Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie gerne heute über eine Veranstaltung informieren, die sich mit einem ganz wichtigen Teil alles Lebendigen beschäftigt, nämlich dem Tier!

Aus Sicht der buddhistischen Religion ist die Stellung des Tieres eine Besondere, es gilt nämlich, gleich dem Menschen, als fühlendes Wesen. Daher zählt das Schaffen von Bewusstsein in unserer Gesellschaft für einen guten Umgang mit Tieren auch für uns zu einem großen Anliegen. Auf dieser Ebene stehen wir wahrscheinlich vor den gleichen und auch ähnlichen Herausforderungen.

Wir laden Sie daher sehr herzlich zu unserer Veranstaltung „Tier.Mensch.Gesellschaft“, am Dienstag, den 20.11.2018, in die Wiener Urania ein. Wir diskutieren vor allem die Situation unserer Tiere in der Landwirtschaft und haben dazu sehr kompetente Teilnehmer am Podium.

Weitere Hintergrundinformationen finden Sie hier! (pdf)

ÖBR Veranstaltungshinweis: www.facebook.com/events/334731463956152/

Einladung zur Podiumsdiskussion: Tiere in (more…)

Es ist nicht lange her… Eine Museumsempfehlung

Samstag, Oktober 27th, 2018 von ulli

Abb13.jpg Gestern waren Gerhard und ich im “ersten österreichischen Museum für Alltagsgeschichte” in Neupölla im Waldviertel. Es existiert schon seit 1997 und schon oft haben wir uns vorgenommen, hinzufahren. Wie gut, dass wir es gestern geschafft haben, unseren Vorsatz umzusetzen.

Gestern, am letzten Öffnungstag in diesem Jahr waren wir also dort.  Ich bin noch immer schwer beeindruckt. Wir waren zwei Stunden auf einer Reise in die Vergangenheit. Nicht in irgendeine abstrakte fremde unpersönliche Vergangenheit, sondern in unsere eigene

So haben unsere Eltern, Grosseltern, Urgrosseltern, Ururgrosseltern… gelebt. Da kommen wir her. Diese Erfahrungen sitzen in unseren Zellen, wir tragen sie in unseren Genen, sie spielen weiter unbewusste Rollen in unserem Denken und Empfinden. Das sind unsere Wurzeln. – Da erklärt sich einiges :-)

Und es ist nicht lange her… Die Exponate und Berichte in den ersten Räumen liessen mich persönlich noch unberührt. Mit sachlichem Interesse sah ich die Bilder der damaligen Pfarrer und Herrschaften, las ich die Dokumente zur Grundherrschaft, zu Robot und Gerichtsbarkeit.. Ich wusste gar nicht, dass man sich damals gar nicht frei bewegen durfte ohne Erlaubnis der Grundherrn. So brauchten etwa Handwerksgesellen eigens ausgestellte Wanderpässe.
Die religiösen Schriften für den Alltagsgebrauch machten mich schon schaudern. Auf diese Art hat die katholische Kirche sich wieder durchgesetzt nach der Reformation. Menschen protestantischen Glaubens – und das waren im Waldviertel  nicht wenige – mussten “sich bekehren” oder das Land verlassen.

Das ist noch alles weit weg und hat nichts mit mir zu tun, obwohl.. (more…)

4.10. war WeltTIERschutztag und Event am 20.11.18

Sonntag, Oktober 7th, 2018 von ulli

toddler-naps-with-puppy-theo-and-beau-2-9Die Aussendung der ÖBR zum Welttierschutztag hat mir gut gefallen: Von Menschen und Tieren

Folgende dabei erwähnte Veranstaltung ist eine Empfehlung:

BUDDHISMUS IM DIALOG: TIERE IN DER LANDWIRTSCHAFT
Impulsreferat: Gerhard Weißgrab, Präsident der ÖBR,
Mitbegründer und Obmann von „Animal Compassion“;
Moderation: Maria Harmer, Maga. phil. Dr.in, ORF
Diskussionsrunde
mit:
Alfred Haiger, DI Dr., o. Univ.Prof. i.R.;
Vanja Palmers, Zenmeister, Abt;
Georg Strasser, NR GR DI, Präsident Öst. Bauernbund
.
Blicken wir gemeinsam auf die Formen der Produktion von tierischen Lebensmitteln durch unsere Landwirtschaft und das damit in Verbindung stehende Tier-Leid. Gibt es alternative Möglichkeiten, um das Leiden von Tieren zu reduzieren?
.
Datum: 20.11.2018, 18:30 – 20:30 Uhr
Ort: VHS-Urania, Mittlerer Saal
Uraniastraße 1, 1010 Wien
***
und zum Nachhören vom 1.10 bis 6.10.18 auf Ö1 “Gedanken zum Tag” von Gerhard Weissgrab.
Der Beitrag vom 5.10. hat mir besonders gut gefallen, er beginnt mit dem Zitat:
„Wenn Dein Glück bei anderen die Ursache für Leiden bedeutet, dann ist es dringend an der Zeit, das zu ändern, was für dich Glück bedeutet!“
Gerhard Weissgrab bringt auch seine eigenen persönlichen Erfahrungen mit ein und endet mit den Worten:
Ich selbst kann mich an kein einzelnes spezielles Erlebnis erinnern, welches den Anstoß gab, dass ich inzwischen seit rund 10 Jahren kein Tier esse. Was ich aber weiß ist, dass ich das nicht deshalb mache, weil „man es nicht soll oder darf“, sondern aus einem tiefen Bedürfnis und Verständnis heraus, Tieren kein Leid zuzufügen.
Bei mir war es genauso und ich kann dir sagen, es tut einfach gut, grosse Widersprüche im Leben zu beenden. Sehr gut sogar. So gut kann ein Schnitzel gar nicht sein, wie diese Freiheit sich anfühlt :-)

Buddhismus im Dialog am 20. und 21.4. in Wien

Sonntag, März 25th, 2018 von ulli

radAm 20. und 21.4.2018 gibt es in Wien eine feine Veranstaltung der ÖBR zum engagierten Buddhismus in Österreich.

Wie es im Folder so schön heisst:

Füreinander & Miteinander im Dialog sein

engagiert & buddhistisch
“Anlässlich des Jubiläums von 35 Jahren staatlicher Anerkennung des Buddhismus in Österreich wollen wir den Engagierten Buddhismus auf die Bühne bitten. Seit vielen Jahrzehnten sind Buddhistinnen und Buddhisten ehrenamtlich in Österreich aktiv und engagieren sich für die Gesellschaft. Mit Tatkraft, fachlich kompetent und viel Einsatz unterstützen sie Menschen in persönlichen Lebenskrisen und bringen auf vielen Ebenen heilsame Impulse in unsere Gesellschaft.”

Details zum Programm findest du in diesem Folder: buddhismus im dialog April-2018

DANACH: hier ein Radiobeitrag dazu: http://religion.orf.at/radio/stories/2909620/  (ab Minute 38)

Schwarz-weiss oder Zuversicht

Dienstag, Januar 2nd, 2018 von ulli

teamglobo-171113-Hoffnung

Dieses Buch “Hoffnungstropfen” will ich mir – sobald es geht – besorgen.

Ich hatte unlängst schon in Ö1 ein Interview mit den Autoren Josef Nussbaumer und Stefan Neuner (die u.a. unser kleines Dorf verfasst haben) gehört, und dann hatte es auch einer meiner Brüder unterm Christbaum.

Nun habe ich im Internet dazu nachgeforscht und was ich da lese, gefällt mir sehr gut:

Wer die Welt nur durch eine schwarze Brille sieht, sollte sich nämlich nicht wundern, dass all die Gegenstände, die er betrachtet, dunkel erscheinen. Eine andere Brille kann dagegen dabei helfen, das Beobachtete ein wenig zu erhellen bzw. scheinbar sehr Negatives zu relativieren. Das menschliche Dasein ist von einer scheinbar paradoxen Situation geprägt. Selbst wenn es uns gut, ja sogar unvergleichlich besser geht als früher, neigen wir dazu, die negativen Fakten überzubewerten.”

Ja, wir Menschen scheinen evolutionär bedingt dem Negativen mehr zugeneigt zu sein als der Zuversicht und dem Optimismus. Aber zum Glück reicht uns das Gejammer auch immer wieder.

 

So hat auch Michael Schmidt-Salomon, den eine wirklich nicht der Schönfärberei bezichtigen kann, ein Buch zum Thema “Hoffnung Mensch” geschrieben. Das habe ich die letzten Tage gelesen und kann es dir sehr empfehlen. Aber mach dir selbst ein Bild: www.hoffnung-mensch.de

Zuversicht ist eine positive Geisteshaltung, die genährt sein will. Meinst du nicht auch?

Freude teilen bei der Gehmeditation in der Mariahilferstrasse am 2.12.17

Samstag, November 18th, 2017 von ulli

NAW 26 Gehen2017 02 WEB front

Der aktuelle Newsletter des NAW:

Peace is every step.
Thich Nhat Hanh

Liebe Freundinnen und Freunde des Netzwerkes Achtsame Wirtschaft,

auch dieses Jahr lädt das NAW wieder zu öffentlichen Gehmeditationen in verschiedenen Städten ein. Bisher sind Gruppen in Berlin, Hannover, Köln , LeipzigHeidelberg, Frankfurt, Hamburg und Wien dabei. Um mehr Infos zu Treffpunkten und Ablauf zu erhalten, könnt ihr einfach auf die entsprechende Stadt oben klicken. Wenn in eurer Stadt keine Gehmeditation angeboten wird, könnt ihr schauen, ob ihr selber mit Freund*innen eine kleine Gruppe bildet und mitpraktiziert. Oder einen individuellen Gang in Stille durch die Innenstadt der nächstgelegenen Stadt macht.

Die Gehmeditationen starten alle gleichzeitig am 02. Dezember ab 11:00 Uhr, unser diesjähriges Motto lautet „Freude teilen“. Wir teilen an diesem Tag das „Geschenk“ unserer achtsamen Gegenwart mit den Teilnehmern/innen der Gehmeditation und den „geschenkesuchenden“ Menschen in den Innenstädten. Auf diesem Weg wollen wir das Wesentliche teilen und unser Gehen und unsere Begegnungen mit innerer Freude verbinden. Die von uns entwickelte Postkarte findet ihr hier.

Ein solches tiefes Teilen braucht Vertrauen, das aus einer Atmosphäre der Wertschätzung entsteht, in der wir uns bewusst darum bemühen, weniger  zu werten, zu urteilen oder zu kommentieren. Wir werden uns in unserer „Weg-Gemeinschaft“ mit Hilfe der vier unermesslichen Geistesqualitäten (Brahma­viharas) darin üben, eine heilsame Haltung zu allem Freudvollen und Schmerzhaften zu entwickeln, das wir beim Gehen in uns selbst und unseren Mitmenschen entdecken.  Daraus kann ein wertvoller Same entstehen, der sich aus der Verbundenheit aller Wesen nährt und zur Transfor­mation unseres Wirtschaftssystems beiträgt, an dem wir alle mit Freude teilhaben können.

Indem wir achtsam durch die Innenstadt gehen, wollen wir ein stilles Zeichen für unsere innere Fülle und gegen die äußeren Symbole rein materieller Glücksversprechen setzen. Unsere Praxis inmitten des Konsumtrubels der Vorweihnachtszeit kann uns dabei helfen, ein tieferes Verstehen dafür zu ent­wick­eln, was wir anderen und uns wirklich von Herzen schenken wollen. Danach erfolgt zum Abschluss ein gemeinsamer Austausch, an dem sich jede(r) mit Tee und etwas zu Essen beteiligen kann.

Frohe Schritte durch den Herbst und in den Advent
wünscht
im Namen des Gehmeditationsteams des NAW
Michael Krohn

The Mindfulness Initiative – Newsletter

Donnerstag, November 2nd, 2017 von ulli
20170428_094739(1)Sehr fein, was sich in Grossbritannien tut. Aus dem neuesten Newsletter der “Mindfulness Initiative” mit vielen vielen Links:

“October’s momentous Mindfulness in Politics event saw 40 politicians from 14 countries gather in Parliament to practice mindfulness together, guided by Jon Kabat-Zinn. It was thrilling to witness group inquiry into the potential of mindfulness in policymaking and the political process, and to be surrounded by such deep commitment to human wellbeing across the world.

We were heartened by the nationwide conversation that the event generated – our place in the news cycle secured in no small measure by the now notorious ablutions of Tim Loughton MP. Column inches from The Times’ front page to The Guardian and The Telegraph covered mindfulness in politics with welcome candour – we secured a front-page feature in the Guardian’s G2 magazine, and even a brush with Have I Got News For You left us unscathed. (Our thanks to Tim for taking the heat with characteristic good humour and helping to move the debate forward.) BBC5 Live interviewed politicians, and invited Chris Cullen to guide listeners in a short meditation broadcast to the nation and beyond. (A full list of media coverage can be found here.)”

 Mindfulness in the Media

UK media coverage of mindfulness since our last update (not including pieces about the international conference, which can be found here):

Health

“Weniger ißt Meer”

Sonntag, Oktober 29th, 2017 von ulli

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Ein interessanter Achtsamkeitskurs in Kärnten von Frank Zechner:

Weniger Ißt Meer – Zen-Buddhismus und Achtsamkeit
12-Wochen-Kurs in Villach,
18. Sept. – 18. Dez. 2017

“Im 12-Wochenkurs “Weniger Ißt Meer” studieren wir die zen-buddhistischen Grundlagen des Achtsamkeitsansatzes. Der Zen-Buddhismus ist eine buddhistische Schule, die im 6. Jahrhundert in China von Bodhidahrma gegründet wurde und über Japan als Zen in den Westen kam. Jon Kabat-Zinn, der Begründer des Achtsamkeitsansatzes MBSR, hat selbst lange Zen praktiziert bevor er das MBSR entwickelte. (Flyer, mehr zum Kurs und Anmeldung)”

“Geistige Abwesenheit ist die Regel im Arbeitsalltag”…

Sonntag, September 3rd, 2017 von ulli

IMG_2330Spannend und gut geschrieben, diese aktuelle Artikelserie in der Neuen Züricher Zeitung:

Achtsamkeit in der Wirtschaft.

Dazu fällt mir als Kommentar spontan nur ein:
Über einen Trend und dessen Notwendigkeit…

 

Masterstudienlehrgang zum Thema Achtsamkeit in Wien

Sonntag, September 3rd, 2017 von ulli

IMG_20131019_124415Im März 2018 startet der erste Masterstudienlehrgang zum Thema Achtsamkeit im deutschsprachigen Raum (vorbehaltlich der Genehmigung des Bundesministerums für Bildung). Achtsamkeit in Bildung, Beratung und Gesundheitswesen ist ein 5-semestriger Lehrgang, der mit einem MSc (Master of Science) abschließt. Unter den Lehrenden – 24 ExpertInnen aus Deutschland, Österreich und Bhutan – befinden sich Havinh Tho, Leiter des Gross National Happiness Centre in Bhutan, Friedhelm Boschert, Kai Romhard, Britta Hölzel, Tina Draszczyk, Helga Luger-Schreiner, Karlheinz Valtl, Margarete Malzer-Gertz, Jörg Mangold, Laura Milojevic, Karin Schreiner, Sigrid Steinwender, Klaus Kirchmayr u.a. Ich werde einen Tag zum Thema Achtsamkeit im Coaching gestalten.

Die Lehrgangsleitung liegt bei Susanne Strobach von der Achtsamkeits-Akademie Wien und Karlheinz Valtl von der Uni Wien (Netzwerk Achtsame Pädagogik). Vorbereitend aktiv waren auch Helga Luger-Schreiner und Klaus Kirchmayr, über die ich hier schon öfter berichtet habe.

Hier noch mehr Infos und die Bewerbungsunterlagen.

Beim Herumsuchen nach den Links bin ich zufällig auf Urban Care gestossen, einem Verein zur Förderung der Achtsamkeit in Wien: www.urbancare.at mit interessanten Programmankündigungen.

Was es schon alles an Initiativen gibt!


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