Archive for the ‘Wertschätzung – konkret umgesetzt’ Category

Dialogikum Phönixberg mit Roland Düringer

Samstag, April 11th, 2015 von ulli

Der erste Video-Mitschnitt vom Dialogikum Phönixberg 2014 ist online!
„Ars vivendi. Ist das Leben eine Kunst?“
Barbara Pachl-Eberhart und Roland Düringer im Dialog mit Johannes Kaup.
Live-Mitschnitt vom 10.7.2014 – Video, 122min“

Beim Dialogikum Phönixberg geht es um eine „frohe, innige Auseinandersetzung mit den großen Themen unseres Menschseins: Tod und Auferstehung, Trauer und Hoffnung, Verletzlichkeit und neuer Mut.

Ist das nicht einfach wunderbar, wie das formuliert ist?

Auch die Ankündigung für 2015 klingt überaus spannend, und zwar:

Bewusstsein und Bildung
Der lernende Mensch in seinem Umfeld
8.-12.7.2015 im niederösterreichischen Pielachtal
Mit: André Heller, Matthias Beck, Christoph Quarch, Barbara Pachl-Eberhart, Margret Rasfeld, Karlheinz Brodbeck, Jan Teunen und Ulrich Reinthaller

In der Email Aussendung, die ich hier zitiere, heisst es am Ende:
„Es ist uns ein Geschenk, dieses Geschenk mit Ihnen teilen zu dürfen. Teilen Sie es gerne weiter!
Wir freuen uns, wenn Sie uns und unser Video weiterempfehlen.“

Es ist mir eine Ehre :-)

Empathie und Wertschätzung, wenn sie am nötigsten sind

Sonntag, März 1st, 2015 von ulli

IMG_2644Eine wirklich traurige Geschichte, und gleichzeitig eine wirklich schöne Geschichte vom Leben. Sonst fällt mir kein passender Kommentar ein.

Ich habe den Artikel eben erst gelesen und möchte mich einfach nur verneigen und Danke sagen und Alles Gute wünschen: http://derstandard.at/2000011957599/Eine-Frau-verliert-Mann-und-Kind-Grosses-Unglueck-ueberleben

 

Ö1 ruft wieder..

Donnerstag, Januar 8th, 2015 von ulli

DSC00774diese Woche mit einem passenden Radio Kolleg zum „Lob der Wertschätzung“ noch eine Woche nachzuhören. Drei Folgen beginnend am  Montag, den 5.1.15.

Auch der zweite Teil des Radiokollegs ist sehr spannend zum Thema: Gutes Essen für alle – Die Bewegung für Ernährungssouveränität, gestaltet von Beate Firlinger. Drei Folgen ab Montag, den 5.1.15.

Sehr gut hat mir auch gestern abend (7.1.15) das Salzburger Nachtstudio gefallen zum Thema des Bruttonationalglücks in Bhutan. Wie schwierig dieser Anspruch ist, wie wichtig der Impuls auch für unsere westliche Welt. Sehr hörenswert: Bhutan auf der Suche nach dem Glück. Gestaltung: Geseko von Lüpke

Selbst wenn du das „7 Tage Nachhören“ schon verpasst hast, sind allein die Programmbeschreibung, die Literatur- und Linkliste interessant. Ö1 ist wahrhaftig ein Kultur- und Qualitätssender.

Bunt gemischt – drei Erfreulichkeiten

Samstag, Dezember 6th, 2014 von ulli

Einerseits ist diese Adventzeit – vermutlich auch bei dir – etwas zu dicht. Andererseits habe ich viele interessante und schöne Erfahrungen.
Hier drei ganz unterschiedliche Dinge, die eben mein Leben erfreuen..

Mit Begeisterung lernen

(Foto: Schule im Dialog)

Erstens hab ich letzte Woche die Initatorin einer vorbildlichen Privatschule in Mold hier im Waldviertel kennengelernt. Frau Claudia Gantner. So ein mutiges Unterfangen! Wie schön, wenn Menschen für gesellschaftlich wertvolle Ideen brennen und sich durch nichts aufhalten lassen.

Hier die Details zur SCHULE IM DIALOG.

Wobei ich dir auch besonders den lebhaft geschriebenen Blog zum Abenteuer Privatschule: Wie alles begann – Tagebuch einer Schulgründung empfehlen mag. Sicher für Eltern, Kinder und PädagogInnen ein wertvoller Fundus an konkreten Ideen und Berichten aus dem Alltag einer ganz besonderen Schule.

Wiener Frauenpreis: „Frauen sichtbar machen, die Frauen stärken“

(Foto: www.wien.gv.at)

Zweitens war ich letzten Mittwoch im Rathaus bei der Verleihung des Wiener Frauenpreises 2014. Eine Wertschätzungsveranstaltung vom Feinsten! So viele interessante Frauen aus allen Bereichen der Gesellschaft. Ein perfekt organisierter Abend in einem besonderen Ambiente, mit kurzweiligen gehaltvollen Reden, mit – wie es sich gehört – gerührten Preisträgerinnen und einem bewegten und heiteren Publikum.

Nicht zu vergessen, die zwei gut gemachten Filmbeiträge, die das Leben und Werken von Julya Rabinowich und Kathrin Zechner näherbrachten.
Danach ein dem feierlichen Rahmen entsprechendes Buffet und viele viele nette Gespräche.

Ja, mittlerweile können Frauen ihre Erfolge gut feiern. Das gefällt mir. Hier zum Nachlesen: Wiener Frauenpreis 2014 verliehen

 Sonnentor im Nebel

(Foto: Sonnentor)

Drittens bin ich gestern durch dichten Nebel auf die andere Seite des Waldviertels gefahren. Nach Sprögnitz in der Gegend von Zwettl. Dort hat Johann Gutmann die Welt von Sonnentor erschaffen. Mittlerweile mit 250 MitarbeiterInnen und 150 zuliefernden Biobauern. Neuerdings werden auch spannende Seminare angeboten.

Die Werksführung, und alles, was ich gesehen, gehört und v.a. gerochen habe, hat mich begeistert, das Essen danach auch. Ein stimmiges Gesamtkunstwerk. Dort wird gelebt, was anderswo blosses Marketing ist.
Das Geheimnis ist hier nachzulesen: Gelebte Philosophie . Da heisst es u.a.:

„Wir glauben, dass die biologische Landwirtschaft die einzige Alternative zu den Folgen von Monokultur und Überproduktion ist.“

Und dass es Wertschätzung braucht für ein langfristiges Miteinander.

Das glaube ich auch. Und ich freue mich, dass es selbst in diesem grossen Rahmen zu funktionieren scheint.

 

nur noch ganz kurz zum nachsehen

Freitag, November 28th, 2014 von ulli

lotti schweinSo ein feiner Fernsehbeitrag über das Kamptal. Leider nur noch bis Sonntag zum Nachsehen, in der TV Thek des ORF: tvthek.orf.at/program/Zurueck-zur-Natur/ Da musst du also schnell sein.

Da werden Menschen porträtiert, von denen ich die meisten kenne und deren Arbeiten und Lebensweisen ich schon immer bewundere. Z.B. Barbara, die „Wollschmiedin“, die ich auf diesem Blog schon einmal vorgestellt habe mit ihren tätowierten Teppichen und gefilzten Totenköpfen. Und ihr Mann Thomas, einer von nur 30 Kupferstechern weltweit. Dessen Bilder einer direkt unter die Haut gehen, und dessen Feinarbeit und Genauigkeit einfach ganz unglaublich sind. Wie schön sie ihre Arbeitsleidenschaften in Worte fassen in diesem Film! Wie gut es der Filmemacherin gelingt, sie in Szene zu setzen!

Und da sind Willi und Ingrid Klaffel mit ihrer Tochter aus Langenlois, deren Wildschafe und Pferde die Kamptalufer abgrasen und die einen Umgang mit ihren Tieren haben, dass dir das Herz warm wird. Wie liebevoll und wertschätzend Willi über seine Schafhirte-Hündin spricht! Eine langjährige Freundschaft. Und da ist Ernst Kienesberger, der in Burgschleinitz eine Spiegelwerkstatt betreibt, die schon mehr einem Museum gleicht. Die Hingabe, mit der er an seinen Spiegel“werken“ arbeitet und darüber spricht, ist auch unvergleichlich.

Und dann gibt es noch den Heurigen und Weinbauern in Mollands. Du weisst ja, welche Liebe mich mit Schweinen verbindet. In Mollands gibt es sie auf der freien Wiese lebend! Oben auf dem Foto, das ist Lotti, die 12 jährige Schweineoma, die nach vielen Mutterjahren ihr Gnadenbrot geniesst. „Die kommt nicht in die Wurscht“, sagt Frau Hager liebevoll.

Wie schön, dass es diese Menschen gibt, die sich nicht beeindrucken lassen von  Karriere und Reichtum und Status. Die einfach das ihre machen mit Wert und Qualität. Für mich ist jede und jeder von ihnen eine Art Leuchtturm. Was sagst du dazu?

Danke an Maggie Entenfellner für diesen Film.

 

Eine gute Gelegenheit

Samstag, Juni 14th, 2014 von ulli

transparent2Wie du weisst, mache ich mir ja viele Gedanken darüber, wie mit Konflikten gut umzugehen ist. Wertschätzung ist keine Schönwetterthematik, sondern muss sich im Alltag zwischen Menschen bewähren. Vor allem in schwierigen Phasen.

Nun, dazu hab ich zur Zeit ausreichend Gelegenheit. Es ist auch der Grund, warum ich auf diesem Blog eben nicht so aktiv bin. Weil ich an einem anderen schreibe.

Was würdest du tun, wenn sie dir in einem halben Kilometer Entfernung einen Massentierstall hinstellen wollen?

Ich esse seit einiger Zeit kein Fleisch. Damit habe ich einen der letzten grossen Widersprüche meines Lebens beseitigt. Mitgefühl mit Tieren kontra Schnitzel essen.. Ich wollte diese Entscheidung immer sehr privat und persönlich halten, und nicht viel darüber sprechen. Das gibt bloss emotionale Diskussionen.  Ist mir zu anstrengend. Ich wollte auch gar nicht wissen, wie genau es bei der Massentierhaltung zugeht. Das ist ja echt ein Albtraum, was bringt es, wenn ich das weiss. Ändern kann ich doch nichts.

Nun. Wenn sie in Sichtweite von meinem Daheim 4 Hallen und 8 Silos auf 3600 qm mitten in die schönste Landschaft stellen , und darin 300 Zuchtschweine und 3200 Ferkel industriell behandeln bzw. produzieren wollen, ist es, als ob das Fass überlaufen würde. Die letzten 10 Tage geht es ganz schön rund bei uns. Schau mal:

www.mutleben.at

Zur Zeit wirken die Zufälle in meinem Leben gar nicht sehr zufällig. Kennst du dieses Gefühl?  Als würde jemand an einem interessanten Drehbuch schreiben, in dem du die Hauptrolle spielst. Jetzt also geht es darum zu zeigen, wie mit Konflikten wertschätzend umgegangen werden kann. Eine gute Gelegenheit. Und gar keine so leichte Prüfung.

 

Solidarische Landwirtschaft – CSA Kamptal

Sonntag, Mai 4th, 2014 von ulli

Bist du in der Nähe des Kamptals daheim, oder möchtest du regelmässig Ausflüge dahin machen? Dann habe ich hier einen guten geschmackvollen Tipp für dich.

Wir essen das Gemüse von Markus Hohenecker schon seit einigen Jahren, seit den Anfängen seines  Gemüsekistls. Es schmeckt einfach wunderbar!
Aber nicht nur das. Das zweiwöchentliche Gemüsekistl hat unsere Einkaufsgewohnheiten verändert. So kommen wir nur noch selten in Supermärkte und wenn, dann in einiger Verwunderung über die exotische Herkunft heimischer Obstsorten,  das klinisch saubere Gemüse oder die Neuerscheinungen an sonderbaren Fertigprodukten beim Essen.

Nicht zuletzt ist es wirklich ein gutes Gefühl, zu wissen, dass das Gemüse keine 10 km von uns entfernt gewachsen ist und das sicher unter den besten Händen. Es ist ein Beitrag zur Veränderung des Wirtschaftsgeschehens, ein kleiner, aber wertvoller.

Nun baut Markus Hohenecker gemeinsam mit Theresa Stöckl und Markus Danner das Gemüsekistl Kamptal aus  auf das Modell von CSA- Solidarische Landwirtschaft Kamptal. CSA ist das Kürzel für Community-supported agriculture, und steht für „eine Form der Vertragslandwirtschaft, bei der eine Gruppe von Verbrauchern auf lokaler Ebene mit einem Partner-Landwirt kooperiert ist“ (Wikipedia)

In der aktuellen Aussendung von CSA Kamptal heisst es u.a. (mehr …)

Der Begleiter: Von Mensch und Hund – von Hund und Mensch

Montag, April 14th, 2014 von ulli

Mitternacht. Noch schnell ein Blick ins neue Buch. Eigentlich lese ich ja keine Romane mehr zum Zeitvertreib. Zeit ist mir viel zu kostbar, um sie zu „vertreiben“. Aber dieses Buch kam durch besondere Umstände zu mir. Damit ist es eine Ausnahme und erhält eine Chance.

Aus der Chance wurden drei stundenlange Nachtsessions, in denen ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.  Bernhard Hoffmanns „Der Begleiter“ ist kein gewöhnliches Buch. Auch wenn es auf den ersten Blick so scheint. Es ist die Geschichte eines  amerikanischen Journalisten, der in eine  Kleinstadt fährt und durch Zufall einer seltsamen Story auf die Spur kommt. Genauer ist er einem Hund auf der Spur, einem „Boddhisattva“ Hund, der die Geschicke mehrerer Menschen der Kleinstadt auf ungewöhnliche Weise zum Besseren wendet.

Finn Henderson, so heisst der Journalist, macht sich so seine Gedanken. Indem du ihm bei seinen Interviews mit den unterschiedlichsten Menschen der Kleinstadt Schritt für Schritt folgst, macht sich zunehmend in dir das gleiche Gefühl breit wie in ihm. Da steckt irgendwas besonderes hinter diesen Hunde-Geschichten, etwas, das du nicht zu fassen kriegst. Was ist das bloss?

Spannend wie ein Krimi unterscheidet es sich von einem herkömmlichen Thriller dadurch, dass die Spannung stets freudvoll und einladend ist. Am Ende legst du das Buch aus der Hand mit einem heiteren erbaulichen Gefühl. Du hast viel erfahren über Menschen, über Hunde und über Hunde-und-Menschen. Am Ende siehst du dir das Cover an und du verstehst. Am Ende siehst du dir den Buch-Trailer an, und du verstehst.  Und du würdest am liebsten nächtelang so weiter lesen. Keine Spur von Zeitvertreib, reiner Genuss. Ich denke, das Buch könnte Kult werden. Nicht nur für HundefreundInnen.

Zum Gesamtkunstwerk des Begleiters gehört der Trailer, den du eingangs abspielen kannst sowie eine nette Website, wo du mehr zur Geschichte erfährst: http://www.der-begleiter.at.

Das Buch ist bald im Buchhandel erhältlich und schon jetzt bei heyn zu bestellen.

Weihnachten, Feiertage, Jahresende, Jahresanfang

Montag, Dezember 30th, 2013 von ulli

Ich hoffe, du bist nach der dichten Adventzeit mittlerweile  in ruhigen Gewässern angelangt. Ich möchte einen der letzten Tage des Jahres nutzen, um ein paar Dinge zu sammeln, die gut getan haben und die für dich vielleicht auch von Wert sind.

Worauf bist du stolz?

Als erstes möchte ich mich an die feine Wintersonnwendfeier bei Christine erinnern. Keine 10 Tage her und schon so weit weg…  Wir standen ums Feuer und warfen Unmengen von Kräutern in die Flammen, alle von Christine selbst gepflanzt und geerntet: Lavendel, Johanniskraut, Frauenmantel und Salbei.
Das war ein Geruch und ein Geknister und wunderschön anzusehen!

Christine las ein Gedicht vor von Marianne Williamson – „A Return To Love“, wo es heisst, dass es unser  Licht ist und nicht unsere Dunkelheit, was wir am meisten fürchten. Das Gedicht (hier schon einmal besprochen), das auch durch Nelson Mandelas Antrittsrede berühmt wurde, beginnt mit den Zeilen: „Unsere tiefste Angst ist nicht, ungenügend zu sein. Unsere tiefste Angst ist es, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind.“
Wir schwiegen lange im Nachklang dieser ungewöhnlichen Sichtweise. Uns klein zu machen nutzt der Welt nicht. Wie das stimmt! Doch ist es nicht eine unserer liebsten Gewohnheiten, uns im Mangel und Defizit zu sehen und uns mit anderen zu vergleichen? Ich denke, es braucht schon einiges an Übung, uns gegen den Strom zu bewegen (wie ja auch Rick Hanson meint mit seiner Praxis von „Taking in the Good“, die ich hier schon mal beschrieben habe).

Wir machten schliesslich eine Runde zum Thema: „Worauf ich stolz bin, was ich gut ausdrücken kann, worin ich wirklich gut bin..“
Die eine war gut „ehrlich und direkt“, der andere konnte „gut zuhören“, der nächste war „gut beharrlich“. Ich war stolz auf meine Fähigkeit zur Mitfreude, für die ich mich kein bisschen anstrengen muss. Eine junge Frau endete die Beiträge mit den Worten „Ich kann mich gut in andere einfühlen.“ Das war fürwahr ein guter Abschluss.

Worauf bist DU stolz, welches Licht bringst du in die Welt?

Ist es nicht besser, uns auf das zu konzentrieren, was schon da ist, was wir schon umsetzen und einbringen? Und nicht immer nur auf das, was wir anders haben, wohin wir uns verändern wollen? Gerade zu Jahresende ein guter Gedanke. Wäre es nicht grossartig, das Passende und Funktionierende regelmässig zu erinnern und einzuüben?
So wie Anja es mit ihrem 8 jährigen Felix macht. Nach unserer „SelbstWertschätzungsRunde“ erzählte sie uns, dass sie und ihr Sohn schon seit vielen vielen Jahren beim Gute Nachtsagen den Tag damit beenden, fünf Dinge zu finden, die wirklich gut gelaufen waren, worüber sie froh und dankbar seien.  Tag für Tag. Und sie würden immer etwas finden. Wäre es nicht schön, wenn alle Kinder so aufwachsen würden!

Das war also das Feuer zur längsten Nacht des Jahres.

Gefreut hab ich mich auch

— über Lucis WeihnachtsEmail mit folgenden Worten: (mehr …)

Zwei Empfehlungen – oder die Anfänge einer „gegenseitigen Bewerbungsagentur“?

Freitag, November 30th, 2012 von ulli

Ich weiss nicht, wies dir damit geht. Über andere wertschätzend zu sprechen und ihre Qualitäten herauszustreichen, fällt mir immer leichter als meine eigenen Leistungen in hohen Tönen zu beschreiben.

Dabei bin ich zunehmend überzeugt, ein grossartiger Mensch zu sein. Ich hab mich schliesslich jahrelang aufwändig mit Innenschau und Reflexion befasst. Und weiss neben meinen Schokoladenseiten auch um meine Schwächen und Schatten bescheid (Motto: hinter den grössten Drachen warten die wertvollsten Schätze…).

Trotzdem, weibliche Perfektionsansprüche und Bescheidenheitsreflexe sitzen tief und ich lobe mich nicht so gern ausschweifend in breiter Öffentlichkeit. Das kommt mir immer ein wenig anbiedernd vor. Vor allem, wenn es um kommerzielle Interessen geht.

Austausch von Leistung und Bewerbung

Anderen Frauen geht es mitunter ähnlich. Was liegt näher, als dass wir uns das SchönSprechen und Bewerben gegenseitig ein wenig abnehmen? Wir tauschen erst die Leistung, damit wir wissen, wie genau und was genau die andere gut und richtig macht, und dann empfehlen wir uns nach bestem Wissen und Gewissen – mit Begeisterung – weiter. In den letzten Wochen hatte ich zwei derartige „Deals“ :

Erste Empfehlung:  Susanne mit den goldenen Händen

So  kam ich also zu Susannes Massagekünsten. Ich legte mich hin in der Erwartung, ein wenig durchgeknetet zu werden. — Und wollte danach nie wieder aufstehen! Ich weiss nicht, was Susanne genau mit mir gemacht hat, die Wirkung jedenfalls war enorm. Wir besprachen anfangs meine Bedürfnisse und es gab guten Duft und  angenehme Atmosphäre. Und erwartungsgemäss gab es  sanftes Streicheln, Drücken und Massieren – ich kann mich nicht im Detail an alles erinnern, ich muss wohl weggedöst sein… Doch das alles erklärt nicht, warum ich Tage danach immer noch einen halben Meter über dem Boden schwebte und mich fühlte wie eine Himmelstänzerin voller Kraft und Mut!! So ein Aufwind! (mehr …)


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