Archive for the ‘Achtsamkeit’ Category

Alles Gute zum Geburtstag!

Montag, Juni 29th, 2020 von ulli

Das ist das letzte Video der Zoom Sessions mit Jon Kabat-Zinn, die zur Zeit der Corona Pandemie über 13 Wochen wochentags gelaufen sind: 66 Abende!!  Was für ein Reichtum. Du kannst hier jederzeit in diese Video Schatzkiste bei Wisdom 2.0 greifen. Ich war öfter dabei und es war wirklich etwas ganz Besonderes. Ganz betroffen gemacht hat mich das erste Mal, als am Ende der Sitzung die Mikros frei geschalten wurden und Hunderte Menschen gleichzeitig in allen Sprachen Danke und Hallo sagten, ein Durcheinander der besonderen Art. Wunderschön.

Jon spricht in diesem letzten Video einige wertvolle Ressourcen an, die ich hier sammeln will:

https://www.mindandlife.org/ bzw. https://www.mindandlife-europe.org/

https://www.centerhealthyminds.org  gegründet von Richard Davidson

https://www.buddhistinquiry.org/

sowie die Bücher:
Rainbow Painting by Tulku Urgyen

Democracy in Chains: The Deep History of the Radical Right’s Stealth Plan for America by Nancy MacLean

The Age of Surveillance Capitalism: The Fight for a Human Future at the New Frontier of Power by Shoshana Zuboff

Auch die wertvollen Bücher von Yuval Noah Harari werden öfter angesprochen.

Es ist die Verbindung von Innerer Arbeit und äusseren kulturellen gesellschaftlichen Bedingungen, die hier hergestellt wird. Das gefällt mir. So fragt Jon Kabat-Zinn inmitten seiner Ausführungen:  „Are you free from hatred, greed and delusion?“

(Wäre Jon Kabat-Zinn in Europa zu Hause, hätte er vermutlich folgende zwei Ressourcen hinzugefügt: Bodhi College und Sylvia Kolks „Umdenkprozesse“. Auch hier werden die Lehren des Buddhismus mit aktuellen gesellschaftlichen Themen verbunden und nutzbar gemacht.)

Bei den frei zugänglichen Online Treffen (die auch über Youtube live verfolgt werden konnten) waren täglich 1000 Teilnehmende aus allen Zeitzonen und Weltgegenden versammelt, die ihre Situation schildern und Fragen stellen konnten. Aus Jons Antworten konnten wir alle viel lernen.

Ein Ende, das ein Neuanfang ist…

Aus der wunderbaren Initiative ist ein Projekt entstanden, die Community Map of Love Website. Sie wurde Jon zu seinem 76. Geburtstag geschenkt. Da heisst es:

What started as a 13-week-retreat built uncountable connections between participants, started individual transformations and keeps unfolding moment by moment.

​Our intent with this website and the Map of Love is to offer a space for the community to facilitate whatever is unfolding. We provide access to the Map of Love, share resources related to the retreat, allow people to connect via the communication platform Slack and get informed about community events.

May this be an anchor and a reminder that our true refuge is in the heart. 

„Hilfreich-Liste“ in Zeiten von Corona

Donnerstag, März 19th, 2020 von ulli

foto 014Hier sammle ich – für mich und dich – Online-Quellen, die ich dieser Tage als hilfreich einschätze. Unglaublich, wie schnell sich aus der Verwirrung heraus auch Kreativität entfaltet!

Medienfasten hat sich schon bewährt. Dazwischen in dosiertem Ausmass qualitätsvolle Nachrichten und nach Lust und Laune einige der folgenden Newsletter, Online Seminare, Texte, Videos, Websites…:

..wird laufend erweitert… plätschert aber langsam aus….

Online Kurse des Boddhi College

Mediationen online mit MC Brigitte

Newsletter vom Arbor Verlag mit Achtsamkeitsseminaren Online

Corona und Medien: Interview mit Prof. Pörksen, Uni Tübingen

Interview mit Dr. Tegnell über den umstrittenen schwedischen Weg

AutorInnen des Residenzverlags bloggen: Chronik eines Ausnahmezustands

noch eine kluge Frau: ZDF Gespräch mit Maja Göpel: „Wir sehen jetzt, dass viel mehr möglich ist“ (Danke Christa)

Petra Bock (Autorin von „Der entstörte Mensch„) in einem Interview auf (mehr …)

Guter Umgang mit Sterben und Tod…

Sonntag, März 15th, 2020 von ulli

baumschönheitIch habe in den letzten Jahren einiges zum Thema gelesen und mag hier meine aktuelle Sammlung an Literatur und Links mit dir teilen. Nicht alle, aber viele kommen – näher oder ferner – aus dem buddhistischen Kontext:

Ostaseki, Frank (2017): Die fünf Einladungen. Was wir vom Tod lernen können, um erfüllt zu leben. Hier im spannenden Gespräch mit Tara Brach:  Heavenly Messengers

Hohensee, Thomas und Georgy, Renate (2017)  Der Tod ist besser als sein Ruf

Borasio, Gian Domenico (2014): Selbst bestimmt sterben. Was es bedeutet. Was uns daran hindert. Wie wir es erreichen können.  (Leseprobe) bzw. ein weiteres Buch:
(2013) Über das Sterben. Was wir wissen. Was wir tun können. Wie wir uns darauf einstellen  (Leseprobe)

Gottschling, Sven (mit Lars Amend) (2018): Leben bis zuletzt. Was wir für ein gutes Sterben tun können. (hier noch weitere seiner Bücher)

Freund, Lisa (2014): Sterben können. Wie wir uns darauf vorbereiten, wie wir Abschied nehmen, wie wir Nahestehende begleiten. – Mitbegründerin von http://www.elysium.digital

Longaker, Christine (2009): Dem Tod begegnen und Hoffnung finden: Die emotionale und spirituelle Begleitung Sterbender.

Sogyal Rinpoche (2010): Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben: Ein Schlüssel zum tieferen Verständnis von Leben und Tod. Hier ein Vortrag von ihm: Sich dem Tod zu stellen heißt, sich selbst ins Auge zu schauen. Bzw. hier die Website von Rigpa

Ware, Bronnie (2015): 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen: Einsichten, die Ihr Leben verändern werden.

Reuter, Wilfried (2013): Der Tod ist ganz ungefährlich: Buddhistische Hilfen im Umgang mit Alter, Krankheit, Tod. Hier ein nettes Video mit ihm.

Thich Nhat Hanh (2011): Versöhnung mit dem inneren Kind. Von der heilenden Kraft der Achtsamkeit. Hier als freies Hörbuch.

Ayya Khema (2008): Das Geheimnis von Leben und Tod. Hier ein Audiovortrag „Leben und Tod“, Die Liste ihrer Bücher und noch mehr Vorträge: www.buddha-haus.de

Prein, Martin (2019): Letzte-Hilfe-Kurs: Weil der Tod ein Thema ist

Francia, Luisa (2016): Wer nicht alt werden will, muss vorher sterben. Nachdenken über die letzte Lebenszeit (Leseprobe)

El Souessi, Karim (2015): Die Angst vor dem Tod überwinden. Sterbemeditation und Sterbebegleitung (Verlag via nova) (im Anhang mit Hinweisen zu Literatur und Filmen in unglaublicher Vielfalt)

Eine wunderbare Initiative ist das Death Cafe, zu dem es auch in Wien Treffen gibt.

 

Die Weisheit des Körpers-Peter Doobinin

Sonntag, März 8th, 2020 von ulli

Berlin Dharma - Develop Meditation Practice and Mindfulness Skills Heute zufällig im Netz entdeckt: Vorträge zu Einsichtsmeditation von Peter Doobinin. Auf der Website von Berlin Dharma findest du Peters  wöchentliche SonntagsVorträge. Sie sind in englischer Sprache gehalten, denn Peter kommt aus den USA. In seiner Lehre stellt Peter Zusammenhänge her zwischen westlichen Ansätzen von Focusing oder Somativ Experiencing mit buddhistischer Praxis, konkret der Achtsamkeit auf den Körper. Sehr klar und sehr anschaulich. Eine Leseprobe dazu findest du auf Buddhismus aktuell. Da heisst es einleitend:

Wer die Meditation des Buddha praktiziert, wird ein „verkörpertes Bewusstsein“ entwickeln – ein Bewusstsein für den ganzen Körper. Das erläutert der Theravada-Lehrer Peter Doobinin, der in der thailändischen Waldklostertradition ausgebildet wurde. Die klassische buddhistische Achtsamkeitspraxis ist der Weg, um sich der inneren Landschaft des Körpers bewusst zu werden, einschließlich der mentalen Erfahrungen, die sich in körperlicher Form zeigen. Auf diese Weise lässt sich Leiden annehmen und schließlich auflösen.

„Wisdom of the Body“ wird sicher nicht der letzte Vortrag sein, den ich mir heute morgen angehört habe. Mittlerweile ist der nächste Vortrag online gestellt:
„Happiness Is Felt“.

Hier Peters Website und noch ein weiterer Artikel von ihm , der mir auch sehr gut gefällt: Reclaiming Our Agency

Nachtrag Mai 2020: In der Zwischenzeit habe ich online einige Seminare von Peter besucht und einiges von ihm gelernt.
Sein Buch „The Skill of Living“ gefällt mir ausserordentlich gut.

Hier ein Vortrag an der buddhistischen Akademie Berlin:

Eine der vielen spannenden Aussagen:  „When there is concentration awareness is informed by wisdom.“

(Sellbst)Mitgefühl und Achtsamkeit in Coaching und Therapie

Sonntag, Februar 2nd, 2020 von ulli

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Kürzlich habe ich für zwei Studentinnen ein wenig überlegt, was mir zu dem Thema einfällt. Diese Zusammenschau möchte ich hier „parken“..

Was mag ich dir empfehlen.

  1. konkrete Praxis

zum Üben von „Achtsam sprechen, tief zuhören“ kann ich dir den online Einsichtsdialog von Harald Reiter empfehlen, das ist feinste direkte Praxis (gegen Spende).
https://haraldreiter.com/einsichtsdialog-2/einsichtsdialog-weisheit-mitgefuel/

  1. Personen, die Coaching oder Therapie mit Schwerpunkt Achtsamkeit und SelbstMitgefühl (SMG) anbieten

wie schon gesagt, unterscheide ich zur Vertiefung des Themas nicht so sehr zwischen Coaching (ein sehr inflationär gebrauchter Begriff) und Therapie, wenn es um den Einsatz von Achtsamkeit oder (Selbst)Mitgefühl in der „Kunst der Begegnung“ geht. Zum Bereich Psychotherapie gibt es einfach mehr Forschung und wissenschaftliche Befunde. „Coaching“ ist mitunter in tendenziell kommerziellen Kontexten angesiedelt, da gibt es auch viel „Werbung“ mit wenig Tiefe.

Bietet jemand „Coaching mit Schwerpunkt Achtsamkeit und Mitgefühl“ an, schaue ich auf den Hintergrund der anbietenden Personen und hege dann die Vermutung:  je buddhistischer, umso mehr Tiefgang. Bisher bin ich gut damit gefahren, das heisst aber nicht, dass das immer so sein muss.. Bilde dir dein eigenes Urteil.

Auf jeden Fall MUSS die Person eine lange und stabile formale Praxis haben, sonst weiss sie nicht, wovon sie spricht… Wir müssen die Mango schmecken, um anderen den Geschmack vermitteln zu können.

Gut gefahren bin ich damit z.B. bei Tineke Osterloh

https://www.tinekeosterloh.com/

auf deren Website und Büchern du dich umsehen kannst.. ich habe schon sehr gute Artikel von ihr gelesen und sie hat ein Buch „Dharma Coaching“ geschrieben, meint das aber mehr im Sinne von ehtischer Selbstführung.: https://www.borromedien.de/produkt-1/dharma_coaching/1659357

oder Akincano  https://www.akincano.net/

der seinen Ansatz „dialogische Prozessbegleitung“ nennt, eine Bezeichnung, die ich ganz wunderbar finde. (Er ist auch Vortragender bei Bodhi College, das grossartige Seminare anbietet: https://bodhi-college.org/mission-statement/ – das geht schon in die Tiefe des Buddhismus, ist aber sehr westlich orientiert)

Den Link zum https://www.karunatraining.de/ habe ich dir ja schon geschickt, wo u.a. Judith Fabach aus Wien mitarbeitet. Ich sehe grade, dass es dort auch spannende Online Angebote gibt: https://www.karunatraining.de/fakultaet/

oder auch Christoph Köck http://www.christoph-koeck.at/

Christine Brähler in München empfehle ich auch sehr gerne. Sie teilt auf ihrer Website grosszügig Ressourcen und war eine der ersten mit dem Thema Selbstmitgefühl im deutschsprachigen Raum:

https://www.christinebraehler.com/

Ihr kleines Büchlein verschenke ich sehr gerne an Freundinnen, denen es grad nicht so gut geht:

https://www.scorpio-verlag.de/Buecher/169/Selbstmitgefuehl-entwickeln—Achtsam-leben.html

Sie hat auch schon mit Britta Hölzl publiziert, die sehr fundiert wissenschaftlich unterwegs ist. Ich sehe grade, dass Britta Hölzl in Elternzeit ist, also ihr zweites Kind bekommt (wie schön!):

https://www.brittahoelzel.de/

Auch Andreas Knuf Humor schätze ich neben seiner Kompetenz sehr: https://www.andreas-knuf.de Seine Bücher haben mehr Ratgeberfunktion, haben aber Tiefe und lesen sich sehr gut.

Klaus Kirchmayrs Website https://geist-reich.jetzt/ , den ihr ja auch kennt, (und der auch Achtsamkeitscoaching anbietet), ist auch immer eine Quelle für die neuesten Publikationen.

  1. noch mehr Literatur – wenn das Gute liegt so nah..

neben dem, was du auf der Literaturliste findest, bin ich auf das nächstliegende gekommen… Ich habe auf meinem Schreibtisch die neueste Publikation von Helga Luger-Schreiner liegen

Helga hat bei diesem 2020 erschienenen wunderbaren Werk mitgearbeitet, wo du am besten sofort einen Blick reinmachst:

https://www.beltz.de/fachmedien/psychologie/buecher/produkt_produktdetails/38414-therapie_tools_selbstmitgefuehl.html

auf Seite 9 fasst Chris Germer auf einer Seite die aktuelle Entwicklung von Selbstmitgefühl in der Therapie zusammen.. Aktueller geht es nicht.

Das sind die ganz grossen Namen zu diesem Themenfeld:

Tara Brach, Chris Germer, Kristin Neff, Marie Mannschatz, Sharon Salzberg… Paul Gilbert, Rick Hanson, Kabat-Zinn ..

  1. sonstige Quellen

Eine wichtige Website, die ich jetzt gar nicht so schnell gefunden habe unter all den neuen Achtsamkeitsangeboten, ist vom Innsbrucker Psychiater und Therapeuten Michael Harrer (er hat u.a. mit Dietz und Weiss das Achtsamkeitsbuch verfasst):

https://www.achtsamleben.at/

Das ist eine wunderbare Sammlung von Begriffsklärungen, Literatur und Links , auf der du dich unbedingt umschauen solltest..

Harrer hat auch schon 2015 ein Buch über Wirkfaktoren der Achtsamkeit – Wie sie die Psychotherapie verändern und bereichern  geschrieben, das ich noch gar nicht kenne… hier seine Website https://www.achtsamkeitinderpsychotherapie.at/

Die neue Onlinecenter des Arbor Verlags ( https://www.arbor-verlag.de/ , https://www.arbor-seminare.de/ )

ist sicher auch eine grossartige Quelle: https://www.arbor-online-center.de/

Es lohnt sich den Newsletter des Verlags zu bestellen und auch jenen des Verbands für Achtsamkeit

https://www.mbsr-verband.de/achtsamkeit.html

So, an dieser Stelle höre ich auf.. es ist schon ein wenig viel.

ich würde mir die Infos in kleinen Häppchen anschauen. Unglaublich, was es schon alles gibt – und ich bin jetzt auch in grössere Zusammenhänge gekommen.

Zur Erinnerung, der Weg der Achtsamkeit ist prozessorientiert und nicht ergebnisorientiert..

Am besten geht’s immer der Freude nach…

Alles Liebe

Sutta Central

Mittwoch, Januar 15th, 2020 von ulli

Wenn du dich für Buddhismus interessierst und nicht mit Sekundärliteratur zufrieden geben willst, so darf ich dir eine wunderbare Website emfpfehlen: suttacentral.net

DSC_0102aLass deinen Geist fliegen, indem du den Dingen auf den Grund gehst und dir jahrtausendealte Weisheit anschaust. Einiges wird dich verwundern, anderes irritieren und einiges wird dir helfen, im Alltag besser zurechtzukommen.

Ajahn Sujato hat hier mit KollegInnen eine wunderbare Sammlung aufgebaut. Grosses Danke!

Meditative Medizin

Donnerstag, Januar 9th, 2020 von ulli

Auf Kur in Bad Tatzmannsdorf kannst du den Kurarzt Dr. Tobias Conrad kennenlernen, der ein Buch über meditative Medizin geschrieben hat. Auf seiner Website kannst du einiges über den medizinischen Nutzen der Achtsamkeitspraxis nachlesen: tobiasconrad.com
Conrad betont dort auch die Wichtigkeit der täglichen Praxis.

Hier noch eine feine Zusammenfassung seiner Arbeit:
Ach, gäbe es in der Medizin mehr Menschen wie ihn. Wo kämen wir da hin..

Ohad Naharin und die Batsheva Dance Company

Montag, Dezember 30th, 2019 von ulli

Ein Film über Körper, Bewegung, Tanz, einen genialen Choreographen, eine geniale Dance Company… und doch ist es viel viel mehr als das alles zusammen. Lass dich mitnehmen in diese Welt und staune…
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Wir sind viele!

Donnerstag, Dezember 12th, 2019 von ulli

bewusster leben – Magazin für Spiritualität, Lebenskunst und Gesundheit

Kennst du diese Zeitschrift? In der Eigendefinition heisst es:

„BEWUSSTER LEBEN ist das Mindstyle Print-Magazin für gesundheitsbewusste, erfolgreiche Frauen, die ein starkes Interesse an einer nachhaltigen und werteorientierten Lebensführung haben und sich nach einem Leben mit mehr Muße sehnen. Nach mehr Zeit für das Wesentliche, denn sie möchten bewusst leben und auf sich und ihre Umwelt achten. Unsere Redaktion stellt Menschen und Produkte vor, die den Lesern Impulse für ein erfülltes und authentisches Leben geben. Außerdem werden neue Entwicklungen aus den Bereichen Gesundheit, Ernährung, Achtsamkeit und Nachhaltigkeit vorgestellt.“

Das hätte ich vor 5 Jahren noch nicht gedacht, dass es so viel Interesse für diese Themen gibt, dass eine Zeitschrift davon leben kann. Einige der Artikel auf der Website: www.bewusster-leben.de gefallen mir ganz gut.
Was den kommerziellen Aspekt angeht, bin ich ein wenig vorsichtig. Alles was zu schnelle leichte Lösungen verspricht, ist mir nicht ganz geheuer. Ein zufriedenes Leben lässt sich nicht kaufen.
Doch der Fokus der Zeitschrift stimmt mich fröhlich. Ich bin nicht allein mit meinen Ansinnen, wir sind viele!! Und im Frühjahr wird es ein Sonderheft zu „achtsam sein“ geben. Eben.
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https://www.moment-by-moment.de/fileadmin/home/2019-04/moment-by-moment-2019-04-cover-255x340.jpgRichtig. Da gibt es noch eine sehr gute Zeitschrift, die jetzt erwähnt werden muss. moment by moment, das Magazin für Achtsamkeit, aktuell mit dem Titelthema „Genug. – Die Kunst des Gebens und Nehmens“. In der Beschreibung heisst es:

„Konzipiert und geschrieben von Praktizierenden für Praktizierende. Ein Wegweiser und eine Inspirationsquelle für Interessierte, Neulinge, Übende und Lehrende zugleich. Fundiert, lebensnah und tiefgehend – für ein lebendig achtsames Leben.“

Hier einige Leseproben.

Aber nicht vergessen: Lesen ist gut, aber ohne Praxis geht gar nichts :-)

But beautiful

Dienstag, November 26th, 2019 von ulli

Filmtipp: „BUT BEAUTIFUL“ - Frankfurter Ring - Moderne ...Was für ein schöner Film eben in den Kinos läuft. Ich habe ihn im Stadtkino Horn gesehen: But beautiful von Erwin Wagenhofer

Mehr wie ein Musikstück als ein Film. Ohne grosse Erklärungen, ohne Analysen, ohne Besserwisserei. Die Erzählungen wie eine Melodie. Eine Melodie, die beschwingt.

Ein Film, der bestärkt und unterstützt. Von SolarMamas in Indien, innovativen Förstern in Österreich, Holzhäusern ohne Heizung, Perma Kultur auf Las Palmas und den Weisheiten des Dalai Lama. Ich wusste übrigens nicht, dass er eine Schwester hat, eine sehr kluge Person.

Wundervoll langsam mit poetisch schönen Bildern und mit Menschen, die du am liebsten abküssen würdest, so authentisch und kraftvoll sind sie. Mit allen Einstellungen sagt der Film, „ja es geht“. – Ja, es ginge.

Mir gefällt das Resümee:  wenn wir mit der Veränderung bei uns selbst anfangen, verändern wir die Welt. Wir brauchen nicht endlos über die anderen jammern und klagen, sondern können fröhlich uns selbst verändern und damit Beispiel sein und uns kraftvoll an politischen Prozessen beteiligen.

„Nichts existiert unabhängig“ heisst es im Untertitel des Films. Deshalb kannst du nichts folgenlos tun. Alles, was du denkst, sagst und tust, hat Wirkung.
Weisst du, was du denkst? Hörst du, was du sagst? Siehst du, was du tust?

Schön, was Erwin Wagenhofer hier getan hat. Danke.

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Falls Du im Waldviertel lebst oder hierher einen schönen Ausflug machen willst, dann solltest du unbedingt das Stadtkino Horn besuchen. Hier laufen immer besondere Filme, ist die Atmosphäre „Kino pur“ und die liebevolle Tradition eines gediegenen Familienbetriebs spürbar. Danke an die Familie Meingast für Ihr jahrzehntelange cineastisches Wirken!