Archive for the ‘Achtsamkeit’ Category

Yuval Noah Harari

Sonntag, Mai 26th, 2019 von ulli

Book Homo Deus by Yuva Harari Bestseller 2017 - Review ...Falls du lange Beiträge nicht zu Ende liest, oder grad nicht mehr Zeit oder Aufmerksamkeit zur Verfügung hast, dann als Erstes zum Wesentlichen. Zu Yuval Noah Hararis Aussagen (mit meinen Hervorhebungen),

wie Meditation die Perspektive auf die Welt beeinflusst…

In einem Interview mit  Vox spricht er über die Wirkung von Meditation:

First of all, it’s the ability to focus. When you train the mind to focus on something like the breath, it also gives you the discipline to focus on much bigger things and to really tell the difference between what’s important and everything else. This is a discipline that I have brought to my scientific career as well. It’s so difficult, especially when you deal with long-term history, to get bogged down in the small details or to be distracted by a million different tiny stories and concerns. It’s so difficult to keep reminding yourself what is really the most important thing that has happened in history or what is the most important thing that is happening now in the world. The discipline to have this focus I really got from the meditation.

Und als zweiten Effekt:

The other major contribution, I think, is that the entire exercise of Vipassana meditation is to learn the difference between fiction and reality, what is real and what is just stories that we invent and construct in our own minds. Almost 99 percent you realize is just stories in our minds. This is also true of history. Most people, they just get overwhelmed by the religious stories, by the nationalist stories, by the economic stories of the day, and they take these stories to be the reality.

Damit berührt Harari die Hauptthese seiner Forschung, nämlich wie wichtig Stories (die Geschichte vom Wert des Geldes etwa) für die Entwicklung der Menschheit waren und sind. Und wie wichtig es ist, Narrative als Narrative zu erkennen und sie nicht mit Realität zu verwechseln…
Harari praktiziert jeden Tag zwei Stunden Vipassana und fährt einmal pro Jahr auf ein Zweimonatsretreat. Was denn auf so einem Retreat passiere, wird er gefragt…

First of all, it’s very difficult. You don’t have any distractions, you don’t have television, you don’t have emails, no phones, no books. You don’t write. You just have every moment to focus on what is really happening right now, on what is reality. You come across the things you don’t like about yourself, things that you don’t like about the world, that you spend so much time ignoring or suppressing. You start with the most basic bodily sensations of the breath coming in and out, of sensations in your stomach, in your legs, and as you connect to that, you gain the ability to really observe what’s happening. You get clarity with regard to what’s happening in your mind. You cannot really observe anger or fear or boredom if you cannot observe your breath. Your breath is so much easier than observing your anger or your fear.

People want to understand their anger, to understand their fear. But they think that observing the breath, oh, this is not important at all. But if you can’t observe something as obvious and as simple as the breath coming in and out, you have absolutely no chance of really observing your anger, which is far more stormy and far more difficult. What happens along the 60 days is that as your mind becomes more focused and more clear, you go deeper and deeper, and you start seeing the sources of where all this anger is coming from, where all this fear is coming from, and you just observe. You don’t try to do anything. You don’t tell any stories about your anger. You don’t try to fight it. Just observe. What is anger? What is boredom? You live sometimes for years and years and years experiencing anger and fear and boredom every day, and you never really observe, how does it actually feel to be angry? Because you’re too caught up in the angry. The 60 days of meditation, they give you the opportunity. You can have a wave of anger, and sometimes it can last for days and you just, for days, you do nothing. You just observe. What is anger? How does it actually feel in the body? What is actually happening in my mind when I am angry? This is the most amazing thing that I’ve ever observed, is really to observe these internal phenomena.

Ist das nicht eine wundervolle Zusammenfassung von einem Vipassana Retreat? Auf die Frage, wie er die langen Retreats zeitlich unterbringt bei all seinem Erfolg, antwortet Harari

There is always temptation to take another speaking engagement or another conference, but I’m very disciplined about it because I know this is the really important stuff. This is the source of my scientific success, so when I plan the year in advance, the first thing I do is — I already know that in 2017 I’m going from the 15th of October to the 15th of December to India to sit at a 60-day meditation retreat. That’s the first thing I put in the schedule. Everything else has to be arranged around that.

Ein grossartiges Vorbild. Und ein grossartiger Aufwecker, indem er uns sagt, dass wir in der aktuellen Entwicklung die Kontrolle über unsere Aufmerksamkeit verlieren, und dass es im Umgang damit Disziplin braucht:

We really lose control of our attention. Our attention is hijacked by all kinds of external forces. For me, not just in meditation, but when I work, I try to be very, very disciplined with my attention not to allow external forces to take control of my attention.

Wie lange kannst du deine Aufmerksamkeit bei einem Thema halten? Falls du noch Interesse und Zeit hast, hier die längere Version meiner Recherchen zu Harari

Die längere Version

Wie ich kluge Analysen schätze! Manchmal ist es so, als ob in einem dunklen Raum die Tür zum sonnigen Garten aufgeht. Erhellend! So empfinde ich Teile der Schriften und Reden von Yuval Noah Harari. Du hast vermutlich schon von seinen Büchern gehört, die seit 5 Jahren alle Bestsellerlisten anführen. Ist es nicht schön, dass Menschen nach wie vor dicke Bücher mit anspruchsvollem Inhalt lesen?   – Zumindest kaufen;-) Ich habe mich durch die Hälfte von „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ gelesen. Gestern habe ich bequemerweise ein Video angesehen, um dem Inhalt von „Homo Deus“  näher zu kommen. Bei den Sternstunden Philosphie des SRF (ein grossartiger Fundus!):

Bei dem Interview – das keine sehr erfreulichen Zukunftsoptionen in Aussicht stellt – hörte ich mit Freude und Überraschung von Yuval Hararis Meditationserfahrung und bin nach einiger Suche auf den eingangs zitierten Vox Beitrag gestossen. Danach ging ich auf die Website von Yuval Noah Harari, um mehr über ihn und sein Werk zu erfahren.

Zukunftsgespräch in Wien

Kannst du dir vorstellen, wie überrascht ich war,  dass Yuval Noah Harari vor wenigen Wochen einer Einladung der Wirtschaftskammer Wien gefolgt ist? Zum Thema „Europa als Vorbild für mehr globale Kooperation“. Einem Zukunftsgespräch mit WKÖ-Präsident Mahrer und Bundeskanzler Kurz.
Nun, was muss in den Köpfen der renommierten politischen und wirtschaftlichen VertreterInnen vorgegangen sein, als sie Hararis Vortrag hörten? Dass Europas Zukunft nicht von jener der globalen zu trennen ist, dass Mauern keine Lösung sind für atomaren Winter und heissen Klimawandel, dass Festungen keine Lösungen sind..

Am besten schaust du dir den Vortrag selbst an, ich habe den Beginn des Videoa abgekürzt..
Wie lange wird deine Aufmerksamkeit anhalten?

Ich habe mir das Video wirklich bis zum Ende angesehen, auch die Diskussion danach.
Du solltest auf jeden Fall die letzten 10 Minuten nicht versäumen.
Yual Noah Harari wird vom WKO Präsidenten gefragt, was er täte, wenn er einen Tag Bundeskanzler wäre. Was er dem europäischen Rat sagen würde…
Mit seiner Antwort bin ich voll einverstanden: Aufmerksamkeit sei zum wichtigsten Gut geworden. Dem ständigen Upgrading der Technologie steht die Gefahr eines Downgrading der Menschlichkeit entgegen. Zitat im Original: „Technology ist beeing upgraded all the time, but the fear is, that is is downgrading the humans.“

Es sei ein unmöglicher Rat, aber EntscheidungsträgerInnen – und wir alle – bräuchten mehr Zeit für Meditation und Reflexion..  (Bild anklicken, dann springst du zeitlich zu 1:11:0):

Die Veranstaltung stand im Zeichen der Europawahlen. Die genau heute abgehalten werden. Als ich in unserem kleinen Dorf heute morgen zum Wahllokal schritt – im ehemaligen Milchhaus wird zwischen 10 und 11 Uhr  gewählt – hörte ich den Kommentar einer Dorfbewohnerin: „die Wahl ist eh völlig unnötig“…
Ich hingegen warf mein Kuvert in die Urne mit den Worten: „Im Dank an alle, die es möglich gemacht haben, dass ich heute wählen darf.“

Jetzt sollten wir nur noch alle zwei Stunden täglich meditieren.
Dann müsste Yuval Noah Harari sein „Homo Deus“ vielleicht ein wenig umschreiben…
Das wäre schön. Findest du nicht auch?

Deep Adaptation

Mittwoch, März 20th, 2019 von ulli

Es scheint Schwung in die Sache zu kommen. Ich habe dir vor ein paar Blogeinträgen Greta Thunberg vorgestellt. Mittlerweile ist das nicht mehr nötig. Ihr Name ist bekannt geworden und steht für eine ganze Bewegung. Eine Bewegung, die am 15.März 2019 1,5 Millionen Menschen aktiviert hat, auf die Strasse zu gehen. Vor allem junge Menschen. Wie erfreulich.

Wir haben uns diesen Montag Abend beim Netzwerk Achtsame Wirtschaft mit „Achtsamkeit und Klimawandel“ befasst. Hier die Links, die ich bei meinem kurzen Input vorgestellt habe:

https://twitter.com/GretaThunberg

https://fridaysforfuture.at/

https://www.scientists4future.org/

https://systemchange-not-climatechange.at

https://www.genug.de

Im folgenden Austausch hat einer der Teilnehmer von „Deep Adaptation“ erzählt, einer „Herangehensweise“, die vom britischen Professor Jem Bendell ins Leben gerufen wurde. Ich habe mir eben ein Video von ihm angesehen, das ich dir hier empfehlen möchte:

 

Bendell geht davon aus, dass die Klimakatastrophe schon sehr bald eintritt und fordert uns auf, uns folgende Fragen zu stellen:

  • Resilience: what do we most value that we want to keep and how?
  • Relinquishment: what do we need to let go of so as not to make matters worse?
  • Restoration: what could we bring back to help us with these difficult times?
  • Reconciliation: with what and whom shall we make peace as we awaken to our mutual mortality?

Nach Bendells Vortrag nennt Toni Spencer den Namen von Joanna Macy, womit sich ein Kreis für mich schliesst.

Joanna Macy ist eine grossartige Frau und prominente Vertreterin der Tiefenökologie, den ich auf diesem Blog schon einige Male vorgestellt habe.
Ich sehe eben, dass Joanny Macys Website mit einem Rilke-Lieblingsgedicht von mir beginnt: Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen… Also noch ein Kreis, oder besser noch ein Faden in einem Netz… Joanna Macy ist übrigens Jahrgang 1927… Hier ein Interview mit ihr.

Es gibt bereits ein Deep Adaptation Forum, in dem wir zur Vernetzung eingeladen sind.
Vielleicht magst du dich umsehen und auch an diesem neuen Netz spinnen?

Netzwerk Achtsame Pädagogik – neue Website!

Sonntag, Januar 27th, 2019 von ulli

 

nap.

Letzte Woche war ich beim 7. Symposium Pädagogik der Achtsamkeit. Es fand am 22. Jänner 2019 in der Aula am Campus der Universität Wien statt und war sehr gut besucht. Die zwei inhaltlichen Höhepunkte des Events waren die Vorträge von Lienhart Valentin und Susanne Krämer. Lienhart Valentin, Gründer des Arbor Verlags und damit „Geburtshelfer“ für Achtsamkeit im deutschsprachigen Raum, sprach über „Die Kunst, gelassen zu erziehen“. Sehr witzig, sehr gelassen und sehr inspirierend. Susanne Krämer hab ich leider nicht gehört, aber der frisch fertig gestellte Film von Helga vom Projekt „Achtsame Schule“, hat mich sehr beeindruckt. Dank der neuen Website kannst du ihn hier schon online sehen: LehrerInnen-Impressionen.
Ab jetzt muss ich also nicht mehr auf Videos von britischen Schulen verweisen :-).

Auch das Rahmenprogramm war überaus nett und liebevoll geplant. Es war schön zu spüren, wie das Event von den vielen Studierenden mit Begeisterung mitgetragen wird. Das nächste Symposium ist schon für den 6.6.2019 geplant. Diese Samen werden aufgehen, und ich wünsche den „GärtnerInnen“ Anna, Karlheinz, Peter und Helga vom Netzwerk Achtsame Pädagogik noch viel Freude!

Sehr anschaulich ist auch die Rückschau auf das 6. Symposion vom Mai 2018.

Im aktuellen Newsletter wird die Website vorgestellt:

Website : Achtsamkeit an der Universität Wien

Unser Forschungs- und Praxisprojekt ALBUS (Achtsamkeit in LehrerInnenbildung und Schule) hat jetzt eine Website, auf der ihr Informationen zu unserer Arbeit findet. Diese umfasst u.a. zwei Forschungsprojekte zum Thema Achtsamkeit in der LehrerInnenaus- und fortbildung sowie  das Praxisprojekt Achtsame Schule, welches Achtsamkeit in Form von LehrerInnenfortbildungen (SCHILFs und SCHÜLFs) an Schulen ermöglicht. Ihr findet dort auch die nächsten Termine unserer Vernetzungstreffen, zu denen ihr euch mit wenigen Klicks von dort aus direkt zu den Treffen anmelden könnt. Ebenso findet ihr dort unsere neue Newsletteranmeldung.

Hier der Link zur Website: https://achtsamkeit.univie.ac.at/

Am besten meldest du dich gleich für den Newsletter an. Was meinst du?

Presencing

Donnerstag, Dezember 6th, 2018 von ulli

Schon von Otto Scharmer und seiner Theory U gehört? oder dem von ihm gegründeten Presencing-Institute? From Ego to Eco?
Schon 2012 gibt es einen Blogbeitrag auf diesem Blog, der sich mit seinen bemerkenswerten Ansätzen befasst (und mit einigen leider nicht mehr gültigen Links).

Scharmers Arbeit hat sich mittlerweile noch sehr viel weiter ausgebreitet..

So hat im Rahmen eines Projektes der Stadt Wien im September ein 14 wöchiger  Ulab-Kurs begonnen:
u.lab: Leading From the Emerging Future –  An introduction to leading profound social, environmental and personal transformation.

Was dabei zu lernen ist?

„- The leadership knowledge that matters most: self-knowledge
– Capacities of deep listening, precise observation, and dialogue
– Practices for creating institutional innovations that generate wellbeing in society“

So werden Methoden der Achtsamkeit in Organisationsentwicklung und gesellschaftspolitischen Veränderungsprozessen eingesetzt. Wie hilfreich! Am besten schaust du dir diesen Kurzfilm an, um Otto Scharmer und seine konstruktiven Anliegen kennenzulernen:

Danke lieber Stephan für den Hinweis und die Links!!

Ausflug in die Utopie einer Achtsamen Gesellschaft…

Freitag, November 30th, 2018 von ulli

sternIch versende ja jedes Monat einen AchtsamkeitsNewsletter, wie dir vielleicht bekannt ist. Diesmal weise ich im PS des Dezembernewsletter: “Ein Blick Richtung Utopie” auf einige Initiativen hin. Sie scheinen mir so wichtig, dass ich sie auch hier wiederholen möchte:

***

Am ersten Einkaufssamstag, am 1.12.18 um 11 Uhr lädt das Netzwerk Achtsame Wirtschaft Wien (in dessen Kernteam ich bin) zur alljährlichen öffentlichen Gehmeditation in der Mariahilferstrasse ein: Treffpunkt: Christian Broda Platz nahe Westbahnhof. Motto: GEHmeinsam ein wenig Entschleunigung in die aufgeregte Konsumwelt tragen..

Das Netzwerk Achtsame Pädagogik NAP wurde 2016 gegründet und hat in den letzten beiden Jahren bereits einiges bewegt.
Am 22. 1.19 wird schon das 7. Symposium „Pädagogik der Achtsamkeit“ veranstaltet. Eine Empfehlung!

Ausflug in die Utopie gefällig? Mindful Nation Kanada, The Mindfulness Initiative, Achtsames Österreich.
***

Der Text auf der Seite Kanadas hat mir besonders gut gefallen. Da heisst es:

Welcome to Mindful Nation Canada

MindfulNation.ca has been established to bring about change in Canada by promoting mindful initiatives across our mighty nation. It’s a movement.

We want Canada to unplug, slow down, pay attention and learn to be present. By being present we become more self-aware. Self-awareness cultivates compassion for your self and fosters a society of kindness, respect and interconnectedness as a nation.

Das klingt doch wie Musik: „unplug, slow down, pay attention and learn to be present.“

Und auch die Vorstellung der österreichischen Initiative, die sich jüngst zum ersten Mal getroffen hat, gibt Anlass zur Hoffnung.
Hier der Folder: Initiative Achtsames Österreich.

Arte-Video: Die heilsame Kraft der Meditation

Donnerstag, November 29th, 2018 von ulli

Da dieser Beitrag nur noch bis 18.12.18 online ist, muss ich ihn dir gleich vorstellen, ohne ihn noch selbst gesehen zu haben. Aber die Ankündigung lässt mich schon vorfreuen auf eine spannende Stunde Video:

Die heilsame Kraft der Meditation

Danke liebe „Dietzens“ für diesen Tipp!

 

und hier noch der Link zu einem Video, das leider nicht mehr online verfügbar ist. Ein sehenswerter Film, der im SRF Fernsehen gebracht wurde:
Die neue Achtsamkeit – Mindfulness erobert die Businesswelt

 

Tiere in der Landwirtschaft – Diskussion am 20.11.18

Samstag, November 10th, 2018 von ulli
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Vorausschickend ein Nachtrag...
Im ÖBR Magazin 1/19  gibt es einen Beitrag zur unten angekündigten Veranstaltung, und auf Ö1 gibt es eine kurze Zusammenfassung der Sendung zum Nachhören ab Minute 38 in Lebenskunst.

Und hier ein Video zu unserem wunderschönen Planeten, das mir Stephan als Reaktion auf diesen Beitrag geschickt hat, das aber auch traurige Bilder enthält.
Ich lade dich zum Hinschauen ein. Danke Stephan!!


Das ist der Ursprungsbeitrag, er ist schon Geschichte…

Schon einmal erwähnt und hier nochmal eine Empfehlung zu einer spannenden Veranstaltung!!

Aus dem ÖBR Newsletter:schweinderl„Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie gerne heute über eine Veranstaltung informieren, die sich mit einem ganz wichtigen Teil alles Lebendigen beschäftigt, nämlich dem Tier!

Aus Sicht der buddhistischen Religion ist die Stellung des Tieres eine Besondere, es gilt nämlich, gleich dem Menschen, als fühlendes Wesen. Daher zählt das Schaffen von Bewusstsein in unserer Gesellschaft für einen guten Umgang mit Tieren auch für uns zu einem großen Anliegen. Auf dieser Ebene stehen wir wahrscheinlich vor den gleichen und auch ähnlichen Herausforderungen.

Wir laden Sie daher sehr herzlich zu unserer Veranstaltung „Tier.Mensch.Gesellschaft“, am Dienstag, den 20.11.2018, in die Wiener Urania ein. Wir diskutieren vor allem die Situation unserer Tiere in der Landwirtschaft und haben dazu sehr kompetente Teilnehmer am Podium.

Weitere Hintergrundinformationen finden Sie hier! (pdf)

ÖBR Veranstaltungshinweis: www.facebook.com/events/334731463956152/

Einladung zur Podiumsdiskussion: Tiere in (mehr …)

Sylvia Wetzel – Mut zur Muße

Donnerstag, Oktober 25th, 2018 von ulli

Ein wunderbarer Vortrag von Sylvia Wetzel zum Thema „Muße und Ruhe“ mit vielen Anregungen:
Mut zur Muße statt Hektik und Burnout. Anstiftung zu einem guten Leben.

Nach diesem Vortrag bekomme ich Lust auf das Buch, das so ähnlich heisst wie der Vortrag :
Achtsamkeit und Mitgefühl – Mut zur Muße statt Hektik und Burnout

Wenn du mehr über Sylvia Wetzel erfahren willst, hier ihre Website. Diese Frau hat wirklich viel zu sagen.

Achtsamkeit in der Presse

Sonntag, Oktober 7th, 2018 von ulli

essbarundschoenDie Samen gehen auf:
Zwei Artikel, die nach dem Forum Alpbach in der Zeitschrift „diePresse“ publiziert wurden. Ich habe die Info aus dem Newsletter der Verbände für Achtsamkeit in Deutschland und Österreich (ÖBAM & VFAM):

Achtsamkeit als das neue Joggen – nur diesmal für den Kopf

Auch das britische Parlament meditiert

Hier geht es zur ÖBAM Initiative Achtsames Österreich

Möge die Übung gelingen…

4.10. war WeltTIERschutztag und Event am 20.11.18

Sonntag, Oktober 7th, 2018 von ulli

toddler-naps-with-puppy-theo-and-beau-2-9Die Aussendung der ÖBR zum Welttierschutztag hat mir gut gefallen: Von Menschen und Tieren

Folgende dabei erwähnte Veranstaltung ist eine Empfehlung:

BUDDHISMUS IM DIALOG: TIERE IN DER LANDWIRTSCHAFT
Impulsreferat: Gerhard Weißgrab, Präsident der ÖBR,
Mitbegründer und Obmann von „Animal Compassion“;
Moderation: Maria Harmer, Maga. phil. Dr.in, ORF
Diskussionsrunde
mit:
Alfred Haiger, DI Dr., o. Univ.Prof. i.R.;
Vanja Palmers, Zenmeister, Abt;
Georg Strasser, NR GR DI, Präsident Öst. Bauernbund
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Blicken wir gemeinsam auf die Formen der Produktion von tierischen Lebensmitteln durch unsere Landwirtschaft und das damit in Verbindung stehende Tier-Leid. Gibt es alternative Möglichkeiten, um das Leiden von Tieren zu reduzieren?
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Datum: 20.11.2018, 18:30 – 20:30 Uhr
Ort: VHS-Urania, Mittlerer Saal
Uraniastraße 1, 1010 Wien
***
und zum Nachhören vom 1.10 bis 6.10.18 auf Ö1 „Gedanken zum Tag“ von Gerhard Weissgrab.
Der Beitrag vom 5.10. hat mir besonders gut gefallen, er beginnt mit dem Zitat:
„Wenn Dein Glück bei anderen die Ursache für Leiden bedeutet, dann ist es dringend an der Zeit, das zu ändern, was für dich Glück bedeutet!“
Gerhard Weissgrab bringt auch seine eigenen persönlichen Erfahrungen mit ein und endet mit den Worten:
Ich selbst kann mich an kein einzelnes spezielles Erlebnis erinnern, welches den Anstoß gab, dass ich inzwischen seit rund 10 Jahren kein Tier esse. Was ich aber weiß ist, dass ich das nicht deshalb mache, weil „man es nicht soll oder darf“, sondern aus einem tiefen Bedürfnis und Verständnis heraus, Tieren kein Leid zuzufügen.
Bei mir war es genauso und ich kann dir sagen, es tut einfach gut, grosse Widersprüche im Leben zu beenden. Sehr gut sogar. So gut kann ein Schnitzel gar nicht sein, wie diese Freiheit sich anfühlt :-)

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