Lyrik zwischendurch

Petra hat mir so ein schönes Gedicht geschickt, ein ganz leises:

Wach sein,
das Leise hören,
das Kleine sehen,
das Feine spüren,
das Wesentliche sagen.

Wach sein,
einen Schritt wagen,
die Hand anbieten,
liebevoll fördern,
behutsam fordern.

Wach sein,
das Einfache lernen,
weil es so schwierig ist.

(Max Feigenwinter)

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Dazu passt ganz gut das Kleinod-Poem von Hilde Domin:

Nicht müde werden
sondern dem Wunder
leise
wie einem Vogel
die Hand hinhalten.

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Die Kunst ist, die Gedichte derart zu lesen, wie sie es inhaltlich anklingen lassen…
Dir einen wachen und munteren Tag!!

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