Gehirntraining – Taking in the Good

Ich habe Rick  Hanson  im letzten Beitrag als Referenten des Wiener Achtsamkeitskongresses beschrieben und mir inzwischen sein Buch „Das Gehirn eines Buddha“ angesehen. Ich kann es dir nur empfehlen.  Hier ein Artikel, der einen Vorgeschmack gibt, wie er die Dinge sieht. Wirklich wohltuend:

 http://www.arbor-seminare.de/ist-das-ein-falscher-alarm

Hier seine  Website  und hier ein Video, in dem Rick über seine Ansätze und Forschungen spricht. Dass Menschen zum Beispiel einen Negativitäts-Bias haben, der sie auf negative Dinge und Erfahrungen mehr aufmerksam sein lässt als auf positive. Und dass wir unser Gehirn formen können, indem wir positive Erfahrungen aktiv in uns aufnehmen. „Taking in the Good“ ist eine von Rick empfohlene Übung dafür. Sie geht so

„1. Have a good experience. 
–  You are already having one. 
– You deliberately recognize a good fact and let it become a good experience.

2. Extend the good experience in:
– Time – for 10-20-30+ seconds
– Space – in your body and feelings
–  Intensity – help it become stronger

3. Absorb the good experience by intending and sensing that is becoming a part of you, woven into the fabric of your brain and being.“

Unser Gehirn speichert negative Erfahrungen, lässt aber positve Eindrücke einfach bloss durch“rieseln“. Deshalb ist es nötig, Positives wie beispielsweise auf diese Art ausdrücklich abzuspeichern. Im Sinne der Neuroplastizität können wir damit unser Gehirn formen und unser Muster, die Welt zu sehen, verändern. Klingt doch logisch.

Also, was zeigt sich gerade bei dir Positives, mit dem du die Übung ausprobieren könntest? Du brauchst nicht weit zu schauen. Da bin ich mir sicher. Du musst nur genau hinschauen.

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