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Alexander Technik

Mittwoch, Oktober 20th, 2021 von ulli

Schon davon gehört? Der Ansatz wurde von einem australischen Schauspieler namens Alexander bereits vor über 100 Jahren entwickelt und hatte prominente Förderer wie Aldous Huxley oder George Bernard Shaw.

So beginnt der Wikipedia Eintrag:

„Die Alexander-Technik ist eine pädagogische Methode und beschäftigt sich mit dem Erkennen und Ändern von Gewohnheiten, besonders von körperlichen Fehlhaltungen, die sich durch Verspannungen, Schmerzen oder Funktionseinschränkungen äußern.“

Klingt doch gut, oder?

Hier ein paar Videotipps, die ich von Alexander Technik-Lehrer David Howett bekommen habe:

* in englischer Sprache:

Excellent introduction video (20 min)

Education in Schools (8 min)

Anthony Kingsley – First Lesson (44 min)

* in deutscher Sprache – eher kurz und Überblick gebend

Yoga, Tanz – Ein Film des ZAYT – Zentrum für Alexander-Technik, Berlin 2021

Tipps zum Smartphone (ATVD – Alexander Technik Verband Deutschland, 2016

Alexander-Technik: Wie man sich langes Sitzen erleichtern kann , T. Hirt 2017

Darüberhinaus hat mir dieses Buch gut gefallen:
Richard Brennan: Alexander Technik – Arbeitsbuch, z.B. hier bei medimops im second hand Buchhandel erhältlich.

Bei einigen der Videos entspanne ich mich bereits beim Zusehen. Vielleicht geht es dir auch so?

Danke David!

Die vier edlen Wahrheiten

Sonntag, Oktober 17th, 2021 von ulli

Dieses Büchlein von Ajahn Sumedho erklärt die grundlegenden buddhistischen Prinzipien auf einfache, tiefgründige und verständliche Weise. Unterhaltsam ist es obendrein. Für die Begleitung einer guten buddhistischen  Praxis bestens geeignet. Ich könnte es immer wieder immer wieder immer wieder lesen. Ich glaube das würde als Grundlage genügen. Falls du dich also nicht zu lange mit dem Drumherum aufhalten willst, ein guter Tipp:

Die vier edlen Wahrheiten (als pdf frei downloadbar)

Engel Engelhorn

Freitag, September 10th, 2021 von ulli

„Ich bin Millionärin und möchte besteuert werden!“ – Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Marlene Engelhorn, Millionen-Erbin in spe


Eine wunderbare Interviewerin im Gespräch mit einer wunderbaren jungen Frau, die Strukturen neu denkt. Aus der Position der Mächtigen und Reichen. Da bleibt dir fast die Luft weg, so unerhört ist das Gesagte. Wieder mal Ö1, das meinen Horizont erweitert.

„Beziehungsarbeit in Grossformat ist Gesellschaft“, sagt Marlene Engelhorn, und obwohl sie Literaturwissenschaft studiert, denkt sie soziologisch und spricht wie eine Politologin. Ich könnte ihr stundenlang zuhören, so neu ist das Gesagte, so klar ist ihre Stimme, so deutlich ihre Entschlossenheit. Sie erzählt von der Initiative „Ressource Generation“, die innere Strukturen antasten will und zur Reflexion anregt: „Was ist das gute Leben für alle? Was ist genug? Wer entscheidet das?“  Oder hast du schon von der „Guerilla Foundation“ gehört, die Fördergelder vergibt in einem partizipativen multiperspektivischen Prozess?

„Gehen Sie wählen, tauschen Sie sich aus, auch mit mir“, sagt sie und ihre Aufrichtigkeit klingt echt. Ich wünsche ihr guten Austausch und viel Kraft für ihren mutigen Weg.

Das Gespräch wurde im Rahmen der globArt Academy im September 2021 geführt. Thema war „Sinn“. Da gibt es sicher noch mehr Interessantes zu lesen und zu hören.

Ausserdem spricht Renata Schmidtkunz nächste Woche im Rahmen von da capo mit Alice Schwarzer. Auch das wieder ein fixer Ö1 Termin.

Donna Haraway

Montag, August 30th, 2021 von ulli

Was für eine wilde Denkerin! Eva hat mir den Tipp gegeben, das Salzburger Nachtstudio von letzter Woche nachzuhören:
Donna Haraway und ihr radikales Denken der Verwandlung. Auch wenn du die Ö1 Sendung vermutlich nicht mehr nachhören kannst, so kannst du zumindest den zusammenfassenden Text lesen.

Was für verwegene kreative ungewohnt freie Gedanken! Ich bin ganz fasziniert und werde mir sicher noch mehr Stoff der Amerikanerin Donna Haraway, promovierte Biologin und Wissenschaftshistorikerin, zu Gemüte führen. Solch grosse grenzüberschreitende Geister braucht die Welt! Mir gefällt ihr Aufruf: „Make kin, not babies“!

Beziehungen und Interdependenzen in den Mittelpunkt zu stellen und ganz neu zu denken, kenne ich bereits von Andreas Weber, Joanna Macy oder Thich Nhat Hanhs Ansatz des Interseins. Doch derart gefasst, habe ich es noch selten gehört. So lustvoll und kühn.  Mit neuen Wortkreationen und unerwarteten Metaphern. Direkt aus der Erfahrung, mit tiefgehender Analyse, ziemlicher Abstraktion und der Berücksichtigung unterschiedlichster Perspektiven.

Und schon habe ich in den Weiten des Internet mehr Beiträge über die Bücher und das Werk dieser bemerkenswerten Utopistin gefunden: Donna Haraway: Unruhig bleiben. Allerdings gefällt mir der englische Originaltitel ihres letzten Buches besser: „Staying with the Trouble. Making Kin in the Chthulucene„. Da der Stoff ziemlich anspruchsvoll ist, werde ich vermutlich bei der deutschen Übersetzung bleiben. Übrigens.. was ein Chtulucene ist und wie es auszusprechen ist, habe ich schon im Radiobeitrag gehört. …

Ich weiss also, wo es weiter geht.
Interessiert, mit abzuheben?

In Gedanken an Heinz Vettermann

Sonntag, August 29th, 2021 von ulli

Heinz Vettermann lebt nicht mehr. Er ist vor kurzem völlig überraschend gestorben. Wir werden ihn vermissen.

Eben haben wir online beim Netzwerk Achtsame Wirtschaft eine Abschiedsfeier für ihn gemacht.  Die guten Erinnerungen schweben noch im Raum: Seine tiefe Stimme, seine Ruhe, seine Zuverlässigkeit, sein soziales Engagement… Sein Humor, sein Lachen, seine Gelassenheit.

Bei aufregenden Ereignissen war einer seiner Sprüche: „Die Hunde kläffen. Die Karawane zieht weiter.“ Bei einem der Treffen in der ÖBR hat er zu Beginn ein Flipchart präsentiert, auf dem sinngemäss gestanden ist: „Der Ort hier ist der Richtige. Alle, die hier sind, sind die Richtigen. Alles was jetzt passiert, ist das Richtige.“

Lieber Heinz, wir werden dich nicht vergessen.

Hier kannst du einige der Nachrufe lesen. Heinz wird fehlen. Ein Mensch wie er ist nicht ersetzbar.

Nachruf der ÖBR

Nachruf des NAW

Nachruf der SPÖ

 

Weisheit unverhofft

Dienstag, August 17th, 2021 von ulli

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So eine Heldinnengeschichte. Solch ein Vorbild für junge Frauen. So unverhoffte Weisheit. Diese Aussage gefällt mir in dem Interview am besten:

I’m old…I’m thirty. I started to realize that all those people that say that they know actually don’t know. – And the ones that know, say that they don’t know.“  Anna Kiesenhofer
Hier gehts zu ihrer Website: www.anna-kiesenhofer.com

Kunst in der Natur

Donnerstag, August 12th, 2021 von ulli

Schon zum 28. Mal findet das Symposium Kunst in der Natur am Wachtberg statt. Das Filmchen darüber ist eine Freude und zeigt die Vielfalt und Kreativität der künstlerischen Ansätze.  Von der ersten Künstlerin im Film, Daniela Gruse, besitze ich einige lieb gewordene Bilder und Werkstücke aus Holz. Was sie angreift, wird zu Schönheit.

Der Wachtberg liegt nahe Gars am Kamp und ist einen Besuch wert.

Auf der Website www.kunstindernatur.at/ findest du folgende Beschreibung:

„Das Veranstaltungsprogramm von Kunst in der Natur umfasst das Kunst Symposium, sowie Musik Konzerte, Tanz und Performance. Jährlich von Mai bis September, an den Samstagen nähst dem Vollmond, finden die Kultur Events statt. Dazwischen liegen Seminare, Workshops, Hochzeiten und andere Aktivitäten.“

Ausserdem heisst es da…

„Auf einem 10km langem Skultur und Objektwanderweg können die bestehenden Kunstwerke ersichtet werden.“

Also. Lust auf einen Ausflug?

Ayya Santacitta in Wien!!

Donnerstag, Juli 29th, 2021 von ulli

Ich habe in einem früheren Beitrag schon über Ayya Santacitta geschrieben.
Sie ist eine spannende Person, eine buddhistische Nonne, die in Kalifornien ein Theravada Kloster mitbegründet hat und aus der Steiermark stammt.  Ich besuche seit Herbst einen Onlinekurs (Themenübersicht inkl. Vorträge) bei  ihr und bin sehr angetan von der Qualität und Tiefe ihres Lehrens. In diesem fundierten Kurs stellt Ayya Santacitta zur Inspiration die Therigata vor, die in Gedichtform überlieferten Texte der ersten buddhistischen Nonnen. Du findest im Quellenmaterial von Ayya Santacittas Website verschiedene Übersetzungen dazu.

Nun ist Ayya Santacitta seit Mitte Juli in Wien und wird ab August an den Mittwoch Abenden im buddhistischen Zentrum in Wien lehren:  Loslassen durch Klarsicht (auch online unter diesem Link; Ankündigung als pdf Datei:  Ayya Santacitta Theravadaraum)

Es gibt viele Möglichkeiten, sie zu hören und mit ihr in Kontakt zu treten. Weitere Informationen findest du auch folgenden Seiten: Wiener Vihara und Geben.

Hier kannst du  Ayya Santacittas Vorträge und Anleitungen hören und ihre weiteren Termine in Österreich, Deutschland und der Schweiz sehen: https://alokavihara.org/deutsch. Auch das folgende Büchlein ist sehr zu empfehlen: Leaving it all behind.

In diesem Interview auf Deutsch, (Close Up, Bruck/Mur, Österreich, 2016 (11:36)) bekommst du einen sehr guten Eindruck von Ayya Santacitta.

Anfang September wird sie ein Wochenendretreat in der Steiermark in Bad Gams halten ((Anmeldung: info@sakyaling.at).

Ich freue mich sehr über ihr Kommen! Sie ist wirklich eine Bereicherung für die buddhistische Lehre in Österreich. Möge sie sehr lange bleiben!

Buddhist Action Week – ACTION!!

Dienstag, Juni 22nd, 2021 von ulli

Wie du vermutlich weisst, fühle ich mich der ÖBR sehr verbunden.

Diese Woche, vom 21. –  28. Juni 2021  veranstaltet die ÖBR, die Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft, die „Buddhist Action Week„. Sie steht unter dem Motto: Outer Purity & Inner Purity

Auf der Website heisst es dazu:
„Wir wollen mit der österreichweiten Buddhist Action Week 2021 Menschen ermutigen, Maßnahmen zu ergreifen, die der Umwelt, anderen Menschen, unseren lokalen Gemeinschaften und der Gesellschaft zugutekommen.“

Ist das nicht eine feine Sache? Die ganze Woche über gibt es österreichweit spannende Veranstaltungen, Vorträge, Sitz- und Gehmeditationen.

Am besten gefallen mir Aktionen wie die „Wiener Prater Ent-Plastifizierung!“, wo auf den Praterwiesen gemeinsam Müll gesammelt wird und danach bei einem Picknick ein Austausch dazu stattfindet.

Aber sieh selbst, was sich da im Programm alles finden lässt: oebr.at/angebotprogramm/buddhist-action-week-2021

Frei von Hashimoto

Freitag, Juni 18th, 2021 von ulli

Christa Langheiter hat wieder ein grossartig hilfreiches Buch geschrieben, das ich dir sehr ans Herz legen mag. Es heisst „Frei von Hashimoto“ und du kannst es auf Christas (besuchenswerter) Website  oder auch im Buchhandel bestellen.

Kennst du Hashimoto, die Autoimmunerkrankung der Schilddrüse? Sie gilt als unheilbar und wird vor allem bei Frauen – meist erst nach langem Leidensweg – diagnostiziert.

Christa, die nicht umsonst einen Mut-Blog führt, hat 17 Frauen interviewt und ihre Heilungsgeschichten niedergeschrieben. Im Fernsehinterview gefragt, was sie den Leserinnen mitgeben mag, gibt sie spontan die Antwort: Hoffnung.

Ich habe das Buch gelesen und der Geschmack davon ist nicht nur Hoffnung, sondern auch Vielfalt, Kreativität und Eigenwilligkeit.

Qualitäten, die wir in allen Lebenslagen gut gebrauchen können.

Danke Christa für dein neues mutmachendes Projekt!

 

Schuld und Angst, Verantwortung und Autonomie, Würde und Leben

Dienstag, Mai 18th, 2021 von ulli

Hast du eineinhalb Stunden Zeit für ein aktuelles Thema?
Differenzierte respektvolle Auseinandersetzungen zur Corona Pandemie sind wirklich selten zu finden.

„MEHR FREIHEITEN FÜR GEIMPFTE ODER BESCHRÄNKUNGEN FÜR ALLE?“ ist der Titel des von Elisabeth Scharang geführten Interviews im Kreisky Forum. Ich habe es sehr genossen, diesen klugen Frauen zuzuhören.
Es hat mir zu einigem Durchblick und Klarheit verholfen, und das tut gut.
Herzlichen Dank an Ulrike Guérot für diese Erhellung!

Danke Rosemarie für den Tipp!!

Dankbarkeit

Freitag, Mai 7th, 2021 von ulli

Von Bruder David Steindl-Rast habe ich auf diesem Blog schon öfter berichtet.  Hier nun in seinem Geiste eine wunderbare Initiative. Ich habe eben die letzten Wochen mitgemacht und kann bestätigen, dass Dankbarkeit ein wundervoll leichter Weg zu einem friedlichen Geisteszustand ist. Schau dich selbst um auf www.einfach-dankbar-leben.eu

Da findest du folgendes Angebot und noch vieles mehr:

„Gratis: Online-21-Tage-Wohlfühlexperiment
Wir laden Sie ein, für drei Wochen die Wirkung von Dankbarkeit selbst zu erfahren. Mit 21 Impulsen wollen wir Sie ermutigen, inspirieren und Ihnen praktische Tipps für Dankbarkeitsübungen geben.
Wir wissen, dass Sie das Führen eines Dankbarkeitstagebuches alle anderen Übungen besonders intensiv und wirksam erleben lässt. Deshalb empfehlen wir Ihnen, genau das zu tun.
Der Aufbau ist für Einsteiger ebenso gedacht wie für Menschen, die ihre bereits erworbenen Kenntnisse ver-tiefen und ihre Dankbarkeitsarbeit mit neuen Impulsen beleben wollen.“

Danke Gerhard und Ihr anderen Schatzsucher*innen!!

Wald, Bäume

Mittwoch, Mai 5th, 2021 von ulli

Ich bin gern im Wald und habe das grosse Glück, nicht weit von einem zu wohnen.

Meinen Zugang habe ich jüngst in diesem Beitrag für den online Teil des lokalen Bezirksblatts geschrieben:
Unser Wald – Ein Gedankenanstoß. Wald als Familie – Welt als Geliebte?

Als LeserIn dieses Blogs kennst du ja schon meine Bewunderung für Joanna Macy und Andreas Weber, die in diesem Beitrag erwähnt werden. Besonders die grossen Bäume haben es mir angetan. Wäre ich Kaiserin von Österreich/Europa/des Planeten, so würde ich erlassen, dass niemand einen Baum fällen darf, der älter ist als er selbst. Ach, das wäre schön! All die alten schönen Baumriesen in den Dschungeln, Wäldern, Alleen und Parks!

Nach dem Lesen meines Artikels hat mir Herbert, selbst ein grosser Wald- und Baumfreund, den Autoren und Fotografen Conrad Amber empfohlen, einen Menschen, der sich für Wald und Bäume begeistert und für ihr Wohlergehen in Land UND Stadt sorgt. Vielleicht hast du schon von ihm gehört? Ich noch nicht.

Auf seiner Website stellt sich Conrad Amber – die Stimme der Bäume – folgendermassen vor:

„Mit Wertschätzung, Wissen und Achtung der Natur steigern wir unsere Lebensqualität, können durch sie gesund und glücklich sein. Im Garten, am Gründach, im Wald und in der Kulturlandschaft, in einer grünen Stadt!
Den Menschen und die Natur in Balance zu bringen ist mein Lebensinhalt geworden.“

Das klingt doch wunderbar!

Ich werde mir als erstes Conrad Ambers rund einstündigen Vortrag bei der Vorarlberger AK zum Thema „Baumwelten“ ansehen und anhören. Das wird eine Freude. Danke Herbert!

Der weibliche Blick von Xenia Hausner

Dienstag, Mai 4th, 2021 von ulli

Wie gut, dass die Museen wieder öffnen. Bilder können Worte ersetzen, sie können Worte überflüssig machen, sie können hinter den Worten sprechen. Mehr als Worte. Hier die virtuelle Vernissage der Ausstellung „True Lies“ in der Albertina. Eine Ausstellung, die ich mir ansehen werde. Du auch?

Kohärentes Atmen

Montag, Mai 3rd, 2021 von ulli

Ich habe auf diesem Blog schon einmal über die Methode des kohärenten Atmens berichtet. Kürzlich habe ich  ein Seminar dazu besucht und kann sie jetzt noch besser verstehen und darum auch motivierter üben. Bei Herzrasen hat mir die Methode in den letzten Jahren schon gut geholfen. Was früher ein paar Stunden Hektik auslöste, ist mittlerweile in fünf bis 10 Minuten weggeatmet. Das überzeugt. Aber die Atemtechnik kann noch viel mehr leisten. So heisst es bei der Beschreibung des Videos:

„Eine ausgezeichnete Methode, um den Herzschlag und Blutdruck über die Atmung zu regulieren und zum Ausgleich von Sympathikus und Parasympathikus im autonomen Nervensystem zu gelangen.“

Das Buch ist ebenso überzeugend wie das Video und erklärt im Detail die wissenschaftlichen Hintergründe und Anwendungsgebiete. Das Android App “Paced Breathing” macht das Üben kinderleicht. Aber auch im Internet ist mit www.spacerpacer.com/ das Üben ganz einfach. (Du kannst die Einstellungen dafür auch speichern, hier die meinen).

Wilfried hat beim Seminar auch von dem grossartigen Projekt des „English National Opera“ berichtet, in dem OpernsängerInnen Atemübungen mit LongCovid Betroffenen durchführen. Das Projekt wurde jüngst ausgeweitet, weil so erfolgreich. Ist das nicht TOTAL ERFREULICH? Hier der Artikel in der New York Times dazu und hier direkt zur ENO Breathe.

Ich bin ein grosser Fan von Wilfried Ehrmann. Er ist Atemlehrer, Psychotherapeut, Buch- und BlogAutor, aber vor allem ein überzeugender Mensch. Ich kenne wenige so tiefgründige, gelassene und weise Menschen persönlich. Ein Vorbild. Sein Büchlein „40 Tore der Weisheit“ ist eine regelmässige Quelle der Inspiration. Ein Absatz genügt und nährt dich für den Tag. Das neuestes Buch zum Thema Scham steht auch in meinem Buchregal, das Video dazu gibt einen ersten Einblick zu diesem schwierigen und so zentralen Gefühl.

Hier ist Wilfrieds Website zu kohärentem Atem, die dich auch zu seinen anderen Websites führt.
Neugierig geworden?

 

Vom Hügel

Samstag, April 10th, 2021 von ulli

Eine Soziologin, die schon als Kind so gern Blumen pflückte, erfüllt sich einen Wunsch. Sie wird „1. Bio Blumen Bäuerin Österreichs“. Eine schöne Geschichte, die zeigt, was möglich ist, wenn alles zusammenpasst. Vor allem der Mut beeindruckt mich.

Margrit de Colle heisst die Frau, der du die Freude an ihrem Schaffen und ihrem Werk ansehen kannst. Eine Freude, die sie in alle Richtungen verbreitet und heute – über die Global 2000 Zeitschrift – auch bei mir angekommen ist.

De Colle kommt aus dem Italienischen und heisst „vom Hügel“: www.vomhuegel.at

In Corona Zeiten bietet die Blumenbäuerin  Online Kurse an. In Nicht Corona Zeiten sollten wir unbedingt einen Ausflug in die Steiermark machen und barfuss zwischen Blumen gehen, Blumen pflücken, Kuchen essen und am Blumenfeld schlafen.

Am besten schaust du dir das Filmchen an. Es tut den Augen und der Seele gut: Vom Hügel

 

 

Death Cafe Wien

Freitag, April 9th, 2021 von ulli

Eben war ich wieder bei einem Treffen des Death Cafe Wien.
Jedes Mal anders, jedes Mal ein kleines Abenteuer, jedes Mal horizonterweiternd. Immer verbindend und wesentlich.

Alexandra Kleinheinz hat wirklich ein gutes Händchen dafür, viele verschiedene Menschen zu einem Thema an einen – heute sogar virtuellen – Tisch zu versammeln.

Auf ihrer Website beschreibt sie den Hintergrund der weltweiten Bewegung und ihre persönlichen Beweggründe, zum Death Cafe in Wien einzuladen. Seit kurzem gibt es ein witziges Video dazu: „Gute Stimmung im Death Cafe“.

Danke Alexandra!

Lehrende Frauen im Buddhismus

Donnerstag, März 11th, 2021 von ulli

Young woman with samurai swordDiese Woche war Frauentag und es gab dazu viele Beiträge und Diskussionen in den Medien. Sehr erfreulich. Langsam bewegt sich etwas.

Welche Lehrerinnen gibt es eigentlich im Buddhistischen, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe?

Ich besuche grade online alle zwei Wochen den Kurs von

Santacitta Bhikkhuni
Sie ist buddhistische Nonne, die in Kalifornien ein Theravada Kloster mitbegründet hat und aus der Steiermark stammt. Sehr spannend. Sie unterrichtet auf Deutsch und kommt diesen Sommer nach Österreich. Hier kannst du ihre Vorträge und Anleitungen hören. In diesem fundierten Kurs stellt Ayya Santacitta zur Inspiration die Therigata vor, die in Gedichtform überlieferten Texte der ersten buddhistischen Nonnen. Du findest im Quellenmaterial verschiedene Übersetzungen dazu. Eine inspirierende Nachdichtung von Matty Weingast unter dem Titel „the first free women“ wird demnächst im Shambala Verlag neu aufgelegt. „Like opening a window and letting a clean freh wind blow through my being“ kommentiert Joanna Macy die erste Auflage. Du findest auf diesem Blog wiederholt Beiträge mit  Joanna Macy, der von mir so geschätzten Vertreterin der Tiefenökologie.. So schliessen sich die Kreise… oder wachsen die Ringe…

Eine weitere Österreicherin, die schon lange im Ausland lebt und lehrt, genauer in Thailand, ist Mae Chee Brigitte Schrottenbacher. Sie hat eben eine neue Website bekommen und bietet coronabedingt auch online Meditationskurse an: https://www.meditationthailand.org/ 2020 hat eine Gruppe ihrer SchülerInnen einen Verein gegründet, um ihre Lehrtätigkeit und sozialen Projekte tatkräftig zu unterstützen: Mind and Metta. – Mit MC Brigitte gemeinsam habe ich auf der Fahrt zu einem Retreat in der Slowakei  (aus dem sicheren Auto) einen echten wilden Bären gesehen. Unvergesslich.

Folgenden Tipp  gab es kürzlich von Hannes Huber. Klingt interessant. Beth Upton war 10 Jahre lang Nonne und unterrichtet jetzt Meditation, auch online, auf Englisch: https://bethupton.com

Auch in Belgien wird seit einigen Jahren das Nonnenkloster „Tilorien“ aufgebaut, was ich erst aus Ayya Santacittas Newsletter erfahren habe. Zu den Anliegen der Klostergründung heisst es auf der Website: „Wir bieten einen Ort für die Praxis, der Bhikkhunis und anderen weiblichen Ordinierten Vorrang einräumt. Gleichzeitig unterstützen wir Angehörige unterrepräsentierter Gruppen wie etwa Menschen, die sich als LGBTIQ+ identifizieren, sich im Dhamma zu entwickeln.“ Interessant, oder?

Meine jahrelange Meditationslehrerin, die ich über alles schätze, ist Sylvia Kolk. Eben bietet sie wieder ein Online Kurzretreat an: „Nur wer sich selbst erkennt, versteht die Welt!“. Ich habe bisher noch keins ihrer Online Retreats versäumt und bin seit 2007 ihre dankbare Schülerin. Der Weg nach Deutschland zu ihren Retreats war mir nie zu weit. Was habe ich schon von dieser humorvollen klugen Frau gelernt!!  https://www.sylvia-kolk.de Du kannst ihre Meditationsanleitungen auch auf (dem kostenlosen Handy App) https://insighttimer.com/sylvia-kolk hören. Das besondere an ihrer Lehre sind Art und Ausmaß, wie fundierte buddhistische Weisheit mit aktueller gesellschaftspolitscher Reflexion verbunden wird. Und jeder Schritt, den Sylvia tut, intensiviert diesen Zugang auf kreative Weise. Ich bin immer wieder aufs Neue überrascht und angetan. Wer weiss, was daraus noch alles entsteht. Hör dir bitte die Laudatio von Prof. Susanne Rohr an, die sie Sylvia zum Abschied von dem buddhistischen Zentrum in Hamburg, das Sylvia bis 2020 geleitet hat, gehalten hat. Das Gesagte trifft Sylvias Qualitäten genau. Da geht es auch um weibliche Genealogie – und das Herz geht dir auf!

Sylvia wurde zum Lehren autorisiert von Ayya Khema, einer ausssergewöhnlichen Frau und spätberufenen buddhistischen Nonne, die ein erstaunliches Lebenswerk hinterlassen hat. Sie hat u.a. in Bayern das Buddha Haus aufgebaut und den Jhana Verlag gegründet. Ihre Lebensgeschichte ist in einem Buch, das sich wie ein Krimi liest, zusammengefasst: Ich schenke euch mein Leben. Du findest viele ihrer Vorträge im Netz, und ihre Bücher sind eine grosse Empfehlung: https://www.buddha-haus.de/

Auf Sylvia Kolk bin ich über Sylvia Wetzel gekommen. Über ihr Buch „Das Herz des Lotos – Frauen im Buddhismus“ (hier eine Leseprobe daraus). Auch sie ist eine wunderbare Lehrerin und Autorin: http://www.sylvia-wetzel.de/ Ich sehe eben, dass sie auch Literaturempfehlungen zum Thema Frauen und Buddhismus auf ihrer Website anführt. Schon 2008 bekam sie eine Auszeichnung für ihr Tun. Grossartig, wie wir in Wien mit ihr Dhamma Texte zu deutschen Schlagermelodien gesungen haben!

Grossartige Bücher gelesen habe ich von Joko Beck, Tara Brach, Marie Mannschatz, Pema Chödrön, Sharon Salzberg, Ruth Denison, Tsültrim Allione,  Joan Halifax und Tenzin Palmo. Du kannst sie selbst in den Weiten des Internet suchen, sie sind bekannte Autorinnen und Lehrende. Vielleicht ein Büchlein als Geheimtipp: Amy Schmidt: Dipa Ma, furchtlose Tochter des Buddha..

Es ist im Arbor Verlag erschienen. Der Arbor Verlag ist eine starke Quelle im deutschsprachigen Raum für „Wege der Achtsamkeit“. Unter den spannenden Autorinnen findest du etwa Kristin Neff, die zum Thema Selbstmitgefühl forscht und lehrt. Dazu fallen mir gleich die feinen Achtsamkeitslehrerinnen Christine Brähler und Britta Hölzel und – ganz in meiner Nähe lebend – Petra Tschögl ein.

Wunderbare Kurse und Retreats habe ich bei Andrea Huber besucht. Nicht zu vergessen Ursula Lyon, eine wunderbare buddhistische Lehrerin der ersten Stunde in Österreich! Wenn ich an sie denke, klingt ihr fröhliches Lachen in meinem Ohr.

Renate Seifarth kommt mir in Erinnerung, die auch gerne viel lacht und bei der ich wochenlange Retreats im Haus Engl in Bayern besuchte.

In meinen ersten Jahren der Praxis gab es im wunderschönen Buddhistischen Zentrum Scheibbs ein Frauenretreat mit Linda Lehrhaupt. Es war ein Zen Seminar, das ich nicht vergessen werde. Nicht zuletzt deshalb, weil Linda bei der Rückreise am winzigen Bahnhof Neustift bemerkte, ihren Rucksack im Zentrum vergessen zu haben und uns bat, den Zug aufzuhalten. Hast du schon mal einen Zug aufgehalten? Ich weiss noch, wie entgeistert der Lokfahrer auf meine Bitte hin geschaut hat… und Linda schaffte es rechtzeitig zurück, bis er sich von seinem Staunen erholt hatte. Linda Lehrhaupt hat übrigens mit dem  Institut für Achtsamkeit eine überaus erfolgreiche MBSR Ausbildung im deutschsprachigen Raum gegründet.

Bei Lisa Freund habe ich im gleichen Zentrum in Scheibbs fünf Module der wunderbaren Reihe „Wege der Heilung“ besucht. Lisa kommt aus der tibetischen Tradition und vermittelt ihr unglaubliches Wissen zum Thema Tod, Sterben und Trauer überkonfessionell. Diese intensiven Tage haben mich tief für mein Leben beeindruckt. Das von ihr (mit)gegründete Online Magazin Elysium-digital ist eine ergiebige Quelle zum Thema „Leben – Sterben – Tod – Werden“.

Nur von Online Kursen kenne ich die Lehrenden des Bodhi College: Christine Feldman, Martine Batchelor und Yuka Nakamura. Sie alle haben mich überzeugt mit ihrer Klarheit und ihrem Wissen.

In einem feinen italienischen buddhistischen Meditationszentrum (Pian dei Ciliegi) war ich auf einem Retreat bei Beate Glockner, einer Vipassana Lehrerin, von der ich viel gelernt habe. Dort unterrichten neben Andrea Huber (die ich schon erwähnt habe) auch andere Frauen wie Patricia Genoud-Feldman oder Venerable Daw Vimalañani Salayay, die ich noch nicht kenne.

Wieder in Wien zurück, fallen mir folgende Frauen ein: Andrea Husnik von der tibetischen Gelug Tradition (https://gelugwien.at/ueber-uns/), Tina Draszczyk von der Karma Kagyu Sangha (http://www.karma-kagyu.at/ueber-uns/referentinnen.html), Sabine Putze vom Shambala Wien (https://wien.shambhala.info/) und  Erika Erber  (https://erber-yoga.at/home/yoga7-erika-erber).

Erika hat mich übrigens auf das spannende Buch „Das verborgene Licht“ aufmerksam gemacht, in dem die Hauptfiguren und Zen-Kundigen alle weiblich sind. Hier ein Artikel im Buddhismus aktuell dazu. Von Buddhismus aktuell ist es nicht weit zu Ursula Richard, der langjährigen früheren Chefredakteurin des Magazins (jetzt ist das Susanne Billig). Ich habe Ursula Richard kürzlich bei einem Online Event der Buddhistischen Akademie Berlin Brandenburg erlebt, auf deren Referent*nnenliste eine grosse Anzahl weiblicher Lehrender zu finden ist. Einige davon sind hier schon erwähnt, einige noch nicht, wie etwa Angelika BaurSister Dieu Ly, Annabelle Zinser,  Kirsten DeLeo  und noch viele andere mehr. Es ist spürbar, dass Vorstand und Kuratorium der traditionsübergreifenden buddhistischen Akademie von Frauen besetzt sind.

Auch unter den ÖBR RepräsentantInnen finden sich österreichweit für den Buddhismus sehr engagierte Frauen und Lehrerinnen: Marina Jahn (BGLD, ausserdem Vizepräsidentin und wundervolle „Zeremonienmeisterin“), Sylvie Hansbauer (Wien, ausserdem Vorsitzende der Buddhistischen Gemeinde) , Brigitte Bindreiter (OÖ) oder Inge Brenner. Letztere leitet das buddhistische Zentrum Bad Gams in der Steiermark und ist im interreligiösen Dialog Graz enorm engagiert. Inge ist zudem Mitglied der Organisation Sakyadhita („Töchter des Buddha“), die 1987 – u.a. von Ayya Khema – als Netzwerk buddhistischer Frauen im indischen Bodhgaya gegründet wurde.

Evi Zoepnik ist Vizepräsidentin des ÖBR und wird hier im ÖBR Magazin vorgestellt. Einem Medium, in dem immer wieder Lehrerinnen und engagierte Buddhistinnen aller Traditionen zu Wort kommen. Nicht zu vergessen Karin Ertl, die zuständig ist für die Ausbildung von buddhistischen ReligionslehrerInnen.

 Jetzt lasse ich es einmal gut sein. Das ist doch eine Fülle! Das hätte ich gar nicht gedacht, bevor ich diesen Beitrag begonnen habe. Was für ein Schatz!

 

Sternstunde Philosophie

Donnerstag, März 4th, 2021 von ulli

foto 081Gestern habe ich neben dem Hausputz in ein Interview hineingehört und blieb dabei hängen..

Philipp Blom: Die Natur schlägt zurück

und danach kam gleich das nächste spannende Gespräch, so dass ich gar nicht mit dem Putzen aufhören konnte.

Bas Kast – Die Entscheidungen deines Lebens

Grossartige Synergie kann ich nur sagen. Danach hat alles geblitzt, innen wie aussen.

Legendär auch das Gespräch von 2016 mit

Jon Kabat-Zinn: Achtsamkeit – die neue Glücksformel?

das ich mir schon mehrmals angehört habe.

Diese Sendereihe ist keine Wissensdatenbank, sondern eine „Weisheitssammlung“.

Vielen Dank an das Schweizer Fernsehen!

Was wenn doch…

Dienstag, Januar 5th, 2021 von ulli

Kunst ist wirklich ein Lebensmittel. Eine Freundin hat mir dieses Video geschickt, und es passt gut zu den Visionen und Utopien fürs neue Jahr.

Immer zuversichtlich bleiben, alles andere macht ja keinen Sinn, so ähnlich hat es Sylvia Kolk zum Abschied ihres Kurses gestern formuliert. Solche Lieder sind Zunder für die Zuversicht. Ausserdem geht die Musik direkt ins Herz, und hat Gereimtes sowieso irgendwie magische Qualität .. Für mich jedenfalls…

„Stell dir vor, wir Menschen würden von nun an nur noch Dinge tun, die wir gern tun.. “ so fängt das Lied an.  Am besten schaust du dir das Stück „Das falsche Pferd“ selbst an und erfreust dich an Musik, Reim und Inhalt.

Ich habe zum Künstler Bodo Wartke auf Wikipedia nachgelesen und es gefällt mir gut, was er so alles macht. Unter anderem hat er die „Reimkultur GmbH & Co. KG“ gegründet, ein Unternehmen, das sich der  Gemeinwohl-Ökonomie  verpflichtet.

Ich werde mir beizeiten also noch mehr von diesem Herrn anschauen. Du auch? Hier ist seine Website: www.bodowartke.de

Und wenn ich schon bei Künstlern bin, die Zuversicht verbreiten, dann kann ich hier gleich auch den Kinder- und Jugendbuchautor Philipp Waechter erwähnen, dessen Weihnachtsmotiv mich sowas von fröhlich stimmt jedes Mal, wenn ich es anschaue. Auch wenn Weihnachten schon wieder vorbei ist..

weihnAuch zu diesem Künstler findet sich Bemerkenswertes in Wikipedia. Philip Waechter arbeitet gemeinsam mit sechs anderen freiberuflichen KünstlerInnen im Labor Ateliergemeinschaft, das bereits 1999 in Frankfurt am Main gegründet wurde. Da geht es kreativ zu!! Das sind Menschen, die Dinge tun, die sie gern tun.

Schon beim ersten Durchsehen stösst du auf ein BuchProjekt wie „Ich so, du so – alles super normal“. Dazu heisst es:
„Es ist ein Buch voller Bilder, Comics, Fotos und Geschichten von uns und von anderen, die Mut machen sollen, so zu sein, wie man ist, und andere sein zu lassen, wie sie sind – normal eben und ganz besonders!“

Womit sich der Kreis zu Bodo Wartkes Lied schliesst.

Lasst uns unser Potential und unsere Vielfalt leben!!

Ein anderer kann es noch schöner sagen:

„Der Planet braucht keine “erfolgreichen Menschen” mehr. Der Planet braucht dringend Friedensstifter, Heiler, Erneuerer, Geschichtenerzähler und Liebende aller Arten. Er braucht Menschen, die gut an ihren Plätzen leben. Er braucht Menschen mit Zivilcourage, bereit, sich dafür einzusetzen, um die Welt lebenswert und menschlich zu gestalten. Diese Qualitäten haben wenig mit der Art von Erfolg zu tun, wie er in unserer Kultur verbreitet ist.” – Dalei Lama