Posts Tagged ‘Meditation’

Guter Umgang mit Sterben und Tod…

Sonntag, März 15th, 2020 von ulli

baumschönheitIch habe in den letzten Jahren einiges zum Thema gelesen und mag hier meine aktuelle Sammlung an Literatur und Links mit dir teilen. Nicht alle, aber viele kommen – näher oder ferner – aus dem buddhistischen Kontext:

Ostaseki, Frank (2017): Die fünf Einladungen. Was wir vom Tod lernen können, um erfüllt zu leben. Hier im spannenden Gespräch mit Tara Brach:  Heavenly Messengers

Hohensee, Thomas und Georgy, Renate (2017)  Der Tod ist besser als sein Ruf

Borasio, Gian Domenico (2014): Selbst bestimmt sterben. Was es bedeutet. Was uns daran hindert. Wie wir es erreichen können.  (Leseprobe) bzw. ein weiteres Buch:
(2013) Über das Sterben. Was wir wissen. Was wir tun können. Wie wir uns darauf einstellen  (Leseprobe)

Gottschling, Sven (mit Lars Amend) (2018): Leben bis zuletzt. Was wir für ein gutes Sterben tun können. (hier noch weitere seiner Bücher)

Freund, Lisa (2014): Sterben können. Wie wir uns darauf vorbereiten, wie wir Abschied nehmen, wie wir Nahestehende begleiten. – Mitbegründerin von http://www.elysium.digital

Longaker, Christine (2009): Dem Tod begegnen und Hoffnung finden: Die emotionale und spirituelle Begleitung Sterbender.

Sogyal Rinpoche (2010): Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben: Ein Schlüssel zum tieferen Verständnis von Leben und Tod. Hier ein Vortrag von ihm: Sich dem Tod zu stellen heißt, sich selbst ins Auge zu schauen. Bzw. hier die Website von Rigpa

Ware, Bronnie (2015): 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen: Einsichten, die Ihr Leben verändern werden.

Reuter, Wilfried (2013): Der Tod ist ganz ungefährlich: Buddhistische Hilfen im Umgang mit Alter, Krankheit, Tod. Hier ein nettes Video mit ihm.

Thich Nhat Hanh (2011): Versöhnung mit dem inneren Kind. Von der heilenden Kraft der Achtsamkeit. Hier als freies Hörbuch.

Ayya Khema (2008): Das Geheimnis von Leben und Tod. Hier ein Audiovortrag „Leben und Tod“, Die Liste ihrer Bücher und noch mehr Vorträge: www.buddha-haus.de

Prein, Martin (2019): Letzte-Hilfe-Kurs: Weil der Tod ein Thema ist

Francia, Luisa (2016): Wer nicht alt werden will, muss vorher sterben. Nachdenken über die letzte Lebenszeit (Leseprobe)

El Souessi, Karim (2015): Die Angst vor dem Tod überwinden. Sterbemeditation und Sterbebegleitung (Verlag via nova) (im Anhang mit Hinweisen zu Literatur und Filmen in unglaublicher Vielfalt)

Eine wunderbare Initiative ist das Death Cafe, zu dem es auch in Wien Treffen gibt.

 

Die Weisheit des Körpers

Sonntag, März 8th, 2020 von ulli

Berlin Dharma - Develop Meditation Practice and Mindfulness Skills Heute zufällig im Netz entdeckt: Vorträge zu Einsichtsmeditation von Peter Doobinin. Auf der Website von Berlin Dharma findest du Peters  wöchentliche SonntagsVorträge. Sie sind in englischer Sprache gehalten, denn Peter kommt aus den USA. In seiner Lehre stellt Peter Zusammenhänge her zwischen westlichen Ansätzen von Focusing oder Somativ Experiencing mit buddhistischer Praxis, konkret der Achtsamkeit auf den Körper. Sehr klar und sehr anschaulich. Eine Leseprobe dazu findest du auf Buddhismus aktuell. Da heisst es einleitend:

Wer die Meditation des Buddha praktiziert, wird ein „verkörpertes Bewusstsein“ entwickeln – ein Bewusstsein für den ganzen Körper. Das erläutert der Theravada-Lehrer Peter Doobinin, der in der thailändischen Waldklostertradition ausgebildet wurde. Die klassische buddhistische Achtsamkeitspraxis ist der Weg, um sich der inneren Landschaft des Körpers bewusst zu werden, einschließlich der mentalen Erfahrungen, die sich in körperlicher Form zeigen. Auf diese Weise lässt sich Leiden annehmen und schließlich auflösen.

„Wisdom of the Body“ wird sicher nicht der letzte Vortrag sein, den ich mir heute morgen angehört habe. Mittlerweile ist der nächste Vortrag online gestellt:
„Happiness Is Felt“.

Hier Peters Website und noch ein weiterer Artikel von ihm , der mir auch sehr gut gefällt: Reclaiming Our Agency

Nachtrag Mai 2020: In der Zwischenzeit habe ich online einige Seminare von Peter besucht und einiges von ihm gelernt. Sein Buch „The Skill of Living“ gefällt mir ausserordentlich gut. Hier ein Vortrag an der buddhistischen Akademie Berlin:

Eine der vielen spannenden Aussagen:  „When there is concentration awareness is informed by wisdom.“

Meditative Medizin

Donnerstag, Januar 9th, 2020 von ulli

Auf Kur in Bad Tatzmannsdorf kannst du den Kurarzt Dr. Tobias Conrad kennenlernen, der ein Buch über meditative Medizin geschrieben hat. Auf seiner Website kannst du einiges über den medizinischen Nutzen der Achtsamkeitspraxis nachlesen: tobiasconrad.com
Conrad betont dort auch die Wichtigkeit der täglichen Praxis.

Hier noch eine feine Zusammenfassung seiner Arbeit:
Ach, gäbe es in der Medizin mehr Menschen wie ihn. Wo kämen wir da hin..

Wir sind viele!

Donnerstag, Dezember 12th, 2019 von ulli

bewusster leben – Magazin für Spiritualität, Lebenskunst und Gesundheit

Kennst du diese Zeitschrift? In der Eigendefinition heisst es:

„BEWUSSTER LEBEN ist das Mindstyle Print-Magazin für gesundheitsbewusste, erfolgreiche Frauen, die ein starkes Interesse an einer nachhaltigen und werteorientierten Lebensführung haben und sich nach einem Leben mit mehr Muße sehnen. Nach mehr Zeit für das Wesentliche, denn sie möchten bewusst leben und auf sich und ihre Umwelt achten. Unsere Redaktion stellt Menschen und Produkte vor, die den Lesern Impulse für ein erfülltes und authentisches Leben geben. Außerdem werden neue Entwicklungen aus den Bereichen Gesundheit, Ernährung, Achtsamkeit und Nachhaltigkeit vorgestellt.“

Das hätte ich vor 5 Jahren noch nicht gedacht, dass es so viel Interesse für diese Themen gibt, dass eine Zeitschrift davon leben kann. Einige der Artikel auf der Website: www.bewusster-leben.de gefallen mir ganz gut.
Was den kommerziellen Aspekt angeht, bin ich ein wenig vorsichtig. Alles was zu schnelle leichte Lösungen verspricht, ist mir nicht ganz geheuer. Ein zufriedenes Leben lässt sich nicht kaufen.
Doch der Fokus der Zeitschrift stimmt mich fröhlich. Ich bin nicht allein mit meinen Ansinnen, wir sind viele!! Und im Frühjahr wird es ein Sonderheft zu „achtsam sein“ geben. Eben.
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https://www.moment-by-moment.de/fileadmin/home/2019-04/moment-by-moment-2019-04-cover-255x340.jpgRichtig. Da gibt es noch eine sehr gute Zeitschrift, die jetzt erwähnt werden muss. moment by moment, das Magazin für Achtsamkeit, aktuell mit dem Titelthema „Genug. – Die Kunst des Gebens und Nehmens“. In der Beschreibung heisst es:

„Konzipiert und geschrieben von Praktizierenden für Praktizierende. Ein Wegweiser und eine Inspirationsquelle für Interessierte, Neulinge, Übende und Lehrende zugleich. Fundiert, lebensnah und tiefgehend – für ein lebendig achtsames Leben.“

Hier einige Leseproben.

Aber nicht vergessen: Lesen ist gut, aber ohne Praxis geht gar nichts :-)

Ursula Lyon

Dienstag, Juli 2nd, 2019 von ulli

Neuerdings findest du nette kleine Videos mit Ursula Lyon, einer Grand Dame des österreichischen Buddhismus, auf einem eigenen YouTubeKanal: Ursula Lyon
hier etwa zum Thema Wut:

Beziehung ist der Schlüssel

Sonntag, Juni 23rd, 2019 von ulli

In der Psychotherapie herrscht mittlerweile die Ansicht, dass die Beziehung zwischen TherapeutIn und KlientIn das ist, was heilt. Die angewandte Methode ist auch wichtig, aber eher zweitrangig.
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Nun habe ich ein feines Video mit Tara Brach entdeckt, in dem sie die Qualität der Beziehung in der Meditation als zentrale Grösse beschreibt. Weniger die Art der Meditation, vielmehr die Beziehung zur Meditation und zu sich selbst entscheidet über die Wirkung. Wobei es ein Paradox ist, dass man diese Einsicht möglicherweise erst nach Jahren der Meditationspraxis gewinnt… Weil erst die Meditation selbst die Beziehungsqualität sichtbar und damit veränderbar macht. Dennoch, je früher du davon erfährst, umso früher bist du auf der richtigen Spur :-)

Doch höre selbst, es sind bloss drei Minuten:

Tara Brach ist eine wunderbare Lehrerin, deren Bücher und Vorträge ich dir aufs wärmste empfehlen mag.
Viele der Bücher sind inzwischen auf deutsch übersetzt, wie z.B. „Mit dem Herzen eines Buddha“.
Falls du noch keine Erfahrung mit Meditation hast – es ist eigentlich ein überfrachteter Begriff für: „Innehalten und klar werden mit sich selbst“ – dann kannst du hier weiter hören.
In diesem zweiten Kurzvideo spricht Tara Brach über „Warum meditieren“:

Es ist nie zu spät, einen wichtigen Anfang zu machen.

Für Fortgeschrittene auf dem Kissen fällt mir zum Thema auch noch Chögyam Trungpas lesenswertes Buch ein:
„Spirituellen Materialismus durchschneiden“..

Yuval Noah Harari

Sonntag, Mai 26th, 2019 von ulli

Yuval Noah Harari | Speaker | TEDFalls du lange Beiträge nicht zu Ende liest, oder grad nicht mehr Zeit oder Aufmerksamkeit zur Verfügung hast, dann als Erstes zum Wesentlichen. Zu Yuval Noah Hararis Aussagen (mit meinen Hervorhebungen),

wie Meditation die Perspektive auf die Welt beeinflusst…

In einem Interview mit  Vox spricht er über die Wirkung von Meditation:

First of all, it’s the ability to focus. When you train the mind to focus on something like the breath, it also gives you the discipline to focus on much bigger things and to really tell the difference between what’s important and everything else. This is a discipline that I have brought to my scientific career as well. It’s so difficult, especially when you deal with long-term history, to get bogged down in the small details or to be distracted by a million different tiny stories and concerns. It’s so difficult to keep reminding yourself what is really the most important thing that has happened in history or what is the most important thing that is happening now in the world. The discipline to have this focus I really got from the meditation.

Und als zweiten Effekt:

The other major contribution, I think, is that the entire exercise of Vipassana meditation is to learn the difference between fiction and reality, what is real and what is just stories that we invent and construct in our own minds. Almost 99 percent you realize is just stories in our minds. This is also true of history. Most people, they just get overwhelmed by the religious stories, by the nationalist stories, by the economic stories of the day, and they take these stories to be the reality.

Damit berührt Harari die Hauptthese seiner Forschung, nämlich wie wichtig Stories (die Geschichte vom Wert des Geldes etwa) für die Entwicklung der Menschheit waren und sind. Und wie wichtig es ist, Narrative als Narrative zu erkennen und sie nicht mit Realität zu verwechseln…
Harari praktiziert jeden Tag zwei Stunden Vipassana und fährt einmal pro Jahr auf ein Zweimonatsretreat. Was denn auf so einem Retreat passiere, wird er gefragt…

First of all, it’s very difficult. You don’t have any distractions, you don’t have television, you don’t have emails, no phones, no books. You don’t write. You just have every moment to focus on what is really happening right now, on what is reality. You come across the things you don’t like about yourself, things that you don’t like about the world, that you spend so much time ignoring or suppressing. You start with the most basic bodily sensations of the breath coming in and out, of sensations in your stomach, in your legs, and as you connect to that, you gain the ability to really observe what’s happening. You get clarity with regard to what’s happening in your mind. You cannot really observe anger or fear or boredom if you cannot observe your breath. Your breath is so much easier than observing your anger or your fear.

People want to understand their anger, to understand their fear. But they think that observing the breath, oh, this is not important at all. But if you can’t observe something as obvious and as simple as the breath coming in and out, you have absolutely no chance of really observing your anger, which is far more stormy and far more difficult. What happens along the 60 days is that as your mind becomes more focused and more clear, you go deeper and deeper, and you start seeing the sources of where all this anger is coming from, where all this fear is coming from, and you just observe. You don’t try to do anything. You don’t tell any stories about your anger. You don’t try to fight it. Just observe. What is anger? What is boredom? You live sometimes for years and years and years experiencing anger and fear and boredom every day, and you never really observe, how does it actually feel to be angry? Because you’re too caught up in the angry. The 60 days of meditation, they give you the opportunity. You can have a wave of anger, and sometimes it can last for days and you just, for days, you do nothing. You just observe. What is anger? How does it actually feel in the body? What is actually happening in my mind when I am angry? This is the most amazing thing that I’ve ever observed, is really to observe these internal phenomena.

Ist das nicht eine wundervolle Zusammenfassung von einem Vipassana Retreat? Auf die Frage, wie er die langen Retreats zeitlich unterbringt bei all seinem Erfolg, antwortet Harari

There is always temptation to take another speaking engagement or another conference, but I’m very disciplined about it because I know this is the really important stuff. This is the source of my scientific success, so when I plan the year in advance, the first thing I do is — I already know that in 2017 I’m going from the 15th of October to the 15th of December to India to sit at a 60-day meditation retreat. That’s the first thing I put in the schedule. Everything else has to be arranged around that.

Ein grossartiges Vorbild. Und ein grossartiger Aufwecker, indem er uns sagt, dass wir in der aktuellen Entwicklung die Kontrolle über unsere Aufmerksamkeit verlieren, und dass es im Umgang damit Disziplin braucht:

We really lose control of our attention. Our attention is hijacked by all kinds of external forces. For me, not just in meditation, but when I work, I try to be very, very disciplined with my attention not to allow external forces to take control of my attention.

Wie lange kannst du deine Aufmerksamkeit bei einem Thema halten? Falls du noch Interesse und Zeit hast, hier die längere Version meiner Recherchen zu Harari

Die längere Version

Wie ich kluge Analysen schätze! Manchmal ist es so, als ob in einem dunklen Raum die Tür zum sonnigen Garten aufgeht. Erhellend! So empfinde ich Teile der Schriften und Reden von Yuval Noah Harari. Du hast vermutlich schon von seinen Büchern gehört, die seit 5 Jahren alle Bestsellerlisten anführen. Ist es nicht schön, dass Menschen nach wie vor dicke Bücher mit anspruchsvollem Inhalt lesen?   – Zumindest kaufen;-) Ich habe mich durch die Hälfte von „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ gelesen. Gestern habe ich bequemerweise ein Video angesehen, um dem Inhalt von „Homo Deus“  näher zu kommen. Bei den Sternstunden Philosphie des SRF (ein grossartiger Fundus!):


Bei dem Interview – das keine sehr erfreulichen Zukunftsoptionen in Aussicht stellt – hörte ich mit Freude und Überraschung von Yuval Hararis Meditationserfahrung und bin nach einiger Suche auf den eingangs zitierten Vox Beitrag gestossen. Danach ging ich auf die Website von Yuval Noah Harari, um mehr über ihn und sein Werk zu erfahren.

Zukunftsgespräch in Wien

Kannst du dir vorstellen, wie überrascht ich war,  dass Yuval Noah Harari vor wenigen Wochen einer Einladung der Wirtschaftskammer Wien gefolgt ist? Zum Thema „Europa als Vorbild für mehr globale Kooperation“. Einem Zukunftsgespräch mit WKÖ-Präsident Mahrer und Bundeskanzler Kurz.
Nun, was muss in den Köpfen der renommierten politischen und wirtschaftlichen VertreterInnen vorgegangen sein, als sie Hararis Vortrag hörten? Dass Europas Zukunft nicht von jener der globalen zu trennen ist, dass Mauern keine Lösung sind für atomaren Winter und heissen Klimawandel, dass Festungen keine Lösungen sind..

Am besten schaust du dir den Vortrag selbst an, ich habe den Beginn des Videoa abgekürzt..
Wie lange wird deine Aufmerksamkeit anhalten?

Ich habe mir das Video wirklich bis zum Ende angesehen, auch die Diskussion danach.
Du solltest auf jeden Fall die letzten 10 Minuten nicht versäumen.
Yual Noah Harari wird vom WKO Präsidenten gefragt, was er täte, wenn er einen Tag Bundeskanzler wäre. Was er dem europäischen Rat sagen würde…
Mit seiner Antwort bin ich voll einverstanden: Aufmerksamkeit sei zum wichtigsten Gut geworden. Dem ständigen Upgrading der Technologie steht die Gefahr eines Downgrading der Menschlichkeit entgegen. Zitat im Original: „Technology ist beeing upgraded all the time, but the fear is, that is is downgrading the humans.“

Es sei ein unmöglicher Rat, aber EntscheidungsträgerInnen – und wir alle – bräuchten mehr Zeit für Meditation und Reflexion..  (Bild anklicken, dann springst du zeitlich zu 1:11:0):

Die Veranstaltung stand im Zeichen der Europawahlen. Die genau heute abgehalten werden. Als ich in unserem kleinen Dorf heute morgen zum Wahllokal schritt – im ehemaligen Milchhaus wird zwischen 10 und 11 Uhr  gewählt – hörte ich den Kommentar einer Dorfbewohnerin: „die Wahl ist eh völlig unnötig“…
Ich hingegen warf mein Kuvert in die Urne mit den Worten: „Im Dank an alle, die es möglich gemacht haben, dass ich heute wählen darf.“

Jetzt sollten wir nur noch alle zwei Stunden täglich meditieren.
Dann müsste Yuval Noah Harari sein „Homo Deus“ vielleicht ein wenig umschreiben…
Das wäre schön. Findest du nicht auch?

Ein Beitrag über unsere Waldviertler Meditationsgruppe

Samstag, Januar 10th, 2015 von ulli

OEBR_ZS_2015_1_coverUnsere Meditationsgruppe „Kalyana Mitta“ gibt es ja schon seit Sommer 2013. Jetzt ist ein (von mir verfasster) Beitrag darüber im ÖBR Magazin erschienen: „Gründe eine Meditationsgruppe!“ Ich hoffe, dass die Beschreibung  andere Menschen ermutigt, ähnliche Gruppen zu gründen.

Hier gehts zum ganzen Heft (die Beschreibung unserer Gruppe findest du ab Seite 12).

Die Daten sind nicht ganz aktuell. Wir sind bereits an die 13 Personen, die wir uns regelmässig zur gemeinsamen Praxis treffen. Ich möchte diese Abende der Achtsamkeit nicht mehr missen. Sie sind wirklich etwas ganz Besonderes.

Seit letzten Jahr gibt es ein schönes neues Webportal für die regionale Vernetzung von buddhistisch interessierten Menschen in Österreich.Vielleicht magst du mal schauen, ob jemand in deiner Gegend sich austauschen oder eine Gruppe gründen möchte?: www.buddhistisch.at

KALYANA MITTA – Waldviertler Meditationsgruppe

Montag, Juni 24th, 2013 von ulli

KALYANA MITTA  stammt aus der alten indischen Pali-Sprache und bedeutet übersetzt „edle Freundschaft“. Als Buddha einst gefragt wurde, ob edle Freundschaft  nicht die Hälfte des „heiligen“ Lebens ausmache, so antwortete er „Sage das nicht, Anando, sage das nicht, es ist das ganze heilige Leben, edle Freunde zu haben.“ (Samyutta Nikāya; 45,2)

Beate, Christine, Siegi, Gerhard und ich haben im Sommer 2013  die „KALYANA MITTA – Waldviertler Meditationsgruppe“ gegründet.

Wir sind eine ÜbungsGruppe und treffen uns  jeden ersten Freitag im Monat von 18:00 bis ca. 20:00  zur gemeinsamen Meditationspraxis.
Motto: Wir müssen und nicht innig lieben, nicht die gleiche Partei wählen oder die gleichen Ansichten teilen.  Mit unserem Zusammenkommen in Achtsamkeit und Stille unterstützen wir uns gegenseitig in unserer Praxis. Basis dafür sind Übungen aus dem Kontext der buddhistischen Theravada Tradition, wobei uns die Verbindung  zu den psychologischen und philosopischen Grundlagen des Westens sehr wichtig ist.

WO?
Die Gruppe trifft sich in unserem Haus  (sehr verkehrsgünstig gelegen in der Gegend von Horn, Eggenburg und Gars – die genauen Daten schick ich dir bei Interesse per email).

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