Liebe Sybille

Schön, dass du da bist! Unser Austausch gestern war so fein, dass ich mir dachte, ich möchte dir ein kleines Geschenk machen. Ein Lyrik-Geschenk. Von Marianne Williamson „Return to Love“. Zum Thema „das Licht nicht unter den Scheffel stellen..“ Vielleicht kennst du das Gedicht ja..

Unsere tiefste Angst ist nicht,
dass wir unzulänglich sind,
Unsere tiefste Angst ist,

dass wir unermesslich machtvoll sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten,
nicht unsere Dunkelheit.
Wir fragen uns: „Wer bin ich eigentlich,
dass ich leuchtend, begnadet,
phantastisch sein darf?“
Wer bist du denn, es nicht zu sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Wenn du dich klein machst,
dient das der Welt nicht.
Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun,
wenn du schrumpfst,
damit andere um dich herum,
sich nicht verunsichert fühlen.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit
Gottes zu verwirklichen, die in uns ist.
Sie ist nicht nur in einigen von uns,
sie ist in jedem Menschen.
Und wenn wir unser eigenes Licht
Erstrahlen lassen,
geben wir unbewusst anderen
Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir uns von unserer eigenen
Angst befreit haben,
wird unsere Gegenwart

ohne unser Zutun andere befreien.“

Als Renate gestern von ihrem bedingungslosen Vertrauen sprach, war das ja wirklich ansteckend und irgendwie befreiend. Oder? Wenn ihr das möglich ist… warum nicht auch mir?
Als ich das Gedicht von Williamson zum ersten Mal las, war ich ganz überrascht. Was für grosse Worte! Sie zu leben ist etwas anderes. Trotzdem. Wir können uns in die Richtung unserer Sehnsüchte neigen und uns immer wieder dran erinnern.
Dazu gleich noch ein Häppchen.. Von Hilde Domin; „Nicht müde werden“…

Nicht müde werden
sondern dem Wunder
leise
wie einem Vogel
die Hand hinhalten.

Bis zum nächsten Austausch! Und noch alles Gute für die Umstellung!


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