{"id":1402,"date":"2012-10-04T18:20:09","date_gmt":"2012-10-04T16:20:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schule-der-wertschaetzung.at\/?p=1402"},"modified":"2012-10-04T19:14:03","modified_gmt":"2012-10-04T17:14:03","slug":"es-reicht-fur-alle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schule-der-wertschaetzung.at\/?p=1402","title":{"rendered":"Es reicht &#8211; f\u00fcr Alle!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.schule-der-wertschaetzung.at\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/geld.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1403\" title=\"geld\" src=\"https:\/\/www.schule-der-wertschaetzung.at\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/geld-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" srcset=\"https:\/\/www.schule-der-wertschaetzung.at\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/geld-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.schule-der-wertschaetzung.at\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/geld.jpg 568w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Drei Punkte, die gut zusammen passen:<\/p>\n<h2>1. Die neuesten Fakten<\/h2>\n<p>In der gestrigen Wiener Zeitung &#8211; einer Zeitung, die ich sehr sch\u00e4tze &#8211; las ich einen <a href=\"http:\/\/www.wienerzeitung.at\/nachrichten\/wirtschaft\/oesterreich\/490974_To-Have-and-Have-Not.html\" target=\"_blank\">Artikel zur aktuellen Verm\u00f6gensverteilung <\/a>in \u00d6sterreich. Das entspricht meiner\u00a0 pers\u00f6nlichen Beobachtung und Einsch\u00e4tzung, dass in unserem so reichen Staat wenige immer mehr und mehr immer weniger an Verm\u00f6gen besitzen.<\/p>\n<p>In der zitierten Studie (hier der <a href=\"http:\/\/www.hfcs.at\/de\/img\/gewi_2012_q3_schwerpunkt_tcm14-250394.pdf\" target=\"_blank\">richtige Link<\/a>) der \u00d6sterreichischen Nationalbank heisst es:<\/p>\n<blockquote><p>Die Ungleichverteilung des Nettoverm\u00f6gens ist in \u00d6sterreich ausgepr\u00e4gt. Ein Zehntel verf\u00fcgt \u00fcber weniger als rund 1.000 EUR, aber 10 % halten mehr als rund 542.000 EUR an Nettoverm\u00f6gen.<\/p><\/blockquote>\n<p><!--more-->Falls der Link zur Zeitung nicht mehr klappt, hier der Artikel im pdf Format:<a href=\"https:\/\/www.schule-der-wertschaetzung.at\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/To-Have-and-Have-Not-Wiener-Zeitung-Online.pdf\" target=\"_blank\"> To Have and Have Not &#8211; Wiener Zeitung<\/a><\/p>\n<h2>2. Meine Meinung, die Forschung von Joachim Bauer und die politische Brisanz<\/h2>\n<p>Muss die Ungleichheit derart gross sein?<\/p>\n<p>Abgesehen davon, dass es meinem pers\u00f6nlichen Gerechtigkeitsempfinden widerstrebt, dass die oberen 10%\u00a0 das 542 fache der unteren 10% besitzen, finde ich die neuesten Ergebnisse der Hirnforschung plausibel.\u00a0 So von <a href=\"http:\/\/www.psychotherapie-prof-bauer.de\/\" target=\"_blank\">Joachim Bauer<\/a>\u00a0 publiziert:<\/p>\n<blockquote><p>In seinem 2011 erschienenen Buch Schmerzgrenze \u2013 Vom Ursprung allt\u00e4glicher und globaler Gewalt fasst Bauer Erkenntnisse der modernen Neurobiologie zur Entstehung von menschlicher Aggression und Gewalt zusammen. Aggression sei ein neurobiologisch verankertes, evolution\u00e4r entstandenes Verhaltensprogramm, dessen Zweck in der Abwehr von Schmerz und der Bewahrung der k\u00f6rperlichen Unversehrtheit liege. Da, wie neuere Studien zeigten, soziale Ausgrenzung vom menschlichen Gehirn wie k\u00f6rperlicher Schmerz wahrgenommen werde, reagiere der Mensch nicht nur auf die Zuf\u00fcgung k\u00f6rperlicher Schmerzen mit erh\u00f6hter Aggressionsbereitschaft, sondern auch auf Ausgrenzung und Dem\u00fctigung.&#8220;\u00a0 (<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Joachim_Bauer\" target=\"_blank\">Quelle: wikipedia<\/a>)<\/p><\/blockquote>\n<p>Erlebte Ausgrenzung macht also aggressiv. Ungleichverteilung bringt demnach den Wenig bis Nichts-Besitzenden pers\u00f6nliches Leid, erh\u00f6ht die von der Allgemeinheit zu tragenden\u00a0 Sozialleistungen <em>und<\/em> erh\u00f6ht zudem das Aggressionspotential in der Gesellschaft. Ein teures und gef\u00e4hrliches &#8222;Vergn\u00fcgen&#8220;.<\/p>\n<p>Diese Zusammenh\u00e4nge m\u00fcssen der Politik klar gemacht werden, und ich w\u00fcrde sagen, der soziale Frieden sollte auch &#8211; aus purem Eigeninteresse &#8211; den Reichsten im Lande ein Anliegen sein. Macht nicht Geben\u00a0 zufriedener als \u00e4ngstlich oder gelangweilt darauf zu achten, das Verm\u00f6gen zusammenzuhalten bzw.\u00a0 zu vermehren?<\/p>\n<h2>\u00a03. Der passende Aktionstag am 6.10.2012<\/h2>\n<p>Die Platform &#8222;<a href=\"http:\/\/www.wege-aus-der-krise.at\" target=\"_blank\">Wege aus der Krise<\/a>&#8222;- eine prominente Allianz aus NGOs und Gewerkschaften &#8211; nimmt die aktuellen konservativen L\u00f6sungsstrategien aufs Korn:<\/p>\n<blockquote><p>Es ist Zeit f\u00fcr neue Wege aus der Krise. Es braucht Alternativen, kreative Ideen und breite Allianzen, um eine andere Politik und eine andere Welt Wirklichkeit werden zu lassen.<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.schule-der-wertschaetzung.at\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/es-reicht.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1404\" title=\"es reicht\" src=\"https:\/\/www.schule-der-wertschaetzung.at\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/es-reicht.png\" alt=\"\" width=\"508\" height=\"117\" srcset=\"https:\/\/www.schule-der-wertschaetzung.at\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/es-reicht.png 508w, https:\/\/www.schule-der-wertschaetzung.at\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/es-reicht-300x69.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 508px) 100vw, 508px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie l\u00e4dt f\u00fcr 6.10. \u00f6sterreichweit ein zur &#8230;<\/p>\n<blockquote><p>Pr\u00e4sentation des dritten zivilgesellschaftlichen Zukunftsbudgets: Wir wollen eine gerechte Verteilung des Kuchens: Gro\u00dfe Verm\u00f6gen m\u00fcssen ihren Beitrag leisten, um in die Zukunft investieren zu k\u00f6nnen. Es reicht &#8211; f\u00fcr ALLE! Den Kuchen neu verteilen!<\/p><\/blockquote>\n<p>mit folgendem Programm:<\/p>\n<ul>\n<li>14:00 &#8211; 15:00: Er\u00f6ffnungsakt mit SambAttac, Riesensparschwein und Kuchenumverteilung, ganzt\u00e4giges Kinderprogramm<\/li>\n<li>15:00 &#8211; 16:00: Steuergerechtigkeit, \u00d6kosteuer, Mobilit\u00e4t und Energiewende<br \/>\nMusik: Wait for the B &#8211; Side, It\u00b4s better, Kristianiy und Lenz<\/li>\n<li>16:00 &#8211; 17:00: Bildung, Pflege<br \/>\nMusik: Lamasutra und Mary Lamar<\/li>\n<li>17:00 &#8211; 18:00: Menschenschutzbudget, Genderbudget, Steuerentlastung f\u00fcr ArbeitnehmerInnen<br \/>\nMusik: Maria Stern, SambAttac<strong><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Also &#8211; Lust auf kreative und kr\u00e4ftigende Auseinandersetzung mit einem brennenden gesellschaftlichen Thema? &#8211; Dann nichts wie hin!<\/p>\n<p>Und falls du etwa sagst: Das macht eh alles keinen Sinn, das sind ja alles nur Tr\u00e4ume von einer gerechteren Welt, reine Utopie&#8230;\u00a0 Dann hab ich zum Abschluss noch ein Zitat (von Vaclav Havel) f\u00fcr dich:<\/p>\n<blockquote><p>Hoffnung ist nicht die \u00dcberzeugung dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drei Punkte, die gut zusammen passen: 1. 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