{"id":2057,"date":"2013-11-25T21:12:12","date_gmt":"2013-11-25T19:12:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schule-der-wertschaetzung.at\/?p=2057"},"modified":"2016-01-02T21:07:19","modified_gmt":"2016-01-02T20:07:19","slug":"eine-grundlegend-andere-perspektive-auf-die-welt-auch-in-unternehmen-moglich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schule-der-wertschaetzung.at\/?p=2057","title":{"rendered":"..eine grundlegend andere Perspektive auf die Welt&#8230; auch in Unternehmen m\u00f6glich?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.schule-der-wertschaetzung.at\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMG_20131019_1244151.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2059\" title=\"IMG_20131019_124415\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.schule-der-wertschaetzung.at\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMG_20131019_1244151-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.schule-der-wertschaetzung.at\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMG_20131019_1244151-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.schule-der-wertschaetzung.at\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMG_20131019_1244151-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.schule-der-wertschaetzung.at\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMG_20131019_1244151.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> Ich mag Paul Grossmann. Ich habe vor Jahren einen \u00fcberaus guten Vortrag von ihm geh\u00f6rt, der mich sehr \u00fcberzeugt hat.<\/p>\n<p>Hier sein j\u00fcngstes Interview mit der Zeit, in dem der aktuelle Achtsamkeits(beforschungs) boom kritisch besprochen wird. Titel: &#8222;<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/karriere\/beruf\/2013-10\/interview-grossmann-achtsamkeitstraining\/komplettansicht\" target=\"_blank\">Jemand sollte die Euphorie d\u00e4mpfen<\/a>&#8220;<\/p>\n<p>Da heisst es etwa:<\/p>\n<blockquote><p>Sich selbst als achtsam zu beschreiben, hei\u00dft noch lange nicht, dass man es auch ist. Letztendlich beinhaltet Achtsamkeit eine bestimmte Lebenshaltung, die schwer mit Frageb\u00f6gen messbar ist. Was fehlt, sind klare externe Kriterien, anhand derer wir wirklich beurteilen k\u00f6nnen, ob eine Person achtsam ist oder nicht.<\/p><\/blockquote>\n<p>Am besten liest du den Artikel selbst. Hier das Interview als <a href=\"https:\/\/www.schule-der-wertschaetzung.at\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Meditationstraining_-_Jemand-sollte-die-Euphorie-d\u00e4mpfen_-_-ZEIT-ONLINE.pdf\">pdf File.<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Achtsamkeit im Unternehmensalltag<\/strong><\/p>\n<p>Gerade die Zeit berichtet \u00f6fter zum Thema Achtsamkeit. So erschien in der Printausgabe vom 10.10.2013 der Artikel mit der \u00dcberschrift <strong>&#8222;Neue Haltung im B\u00fcro&#8220; <\/strong>(hier <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2013\/42\/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business\" target=\"_blank\">online eine Woche sp\u00e4ter<\/a>). Darin wird Erfolg und Verbreitung von Achtsamkeitstrainingsmethoden in Wirtschaftsunternehmen beschrieben und eine aktuelle Untersuchung in Deutschland vorgestellt. Titel:\u00a0 &#8222;Achtsamkeit im Unternehmensalltag &#8211; eine Achtsamkeitsstudie&#8220;<\/p>\n<p>Auch bei dieser Studie sieht <a href=\"http:\/\/www.grp.hwz.uni-muenchen.de\/pages\/personenseiten\/kohls.html\" target=\"_blank\">Dr. Kohls<\/a> von der Uni M\u00fcnchen das Problem, die Wirkung der 8 w\u00f6chigen Achtsamkeitstrainings festzustellen:<!--more--><\/p>\n<blockquote><p>Das, was wesentlich ist (n\u00e4mlich die innere Ver\u00e4nderung), l\u00e4sst sich kaum messen. Und das, was objektiv messbar ist, spiegelt nicht die wesentlichen Ziele des Trainings wider.<\/p><\/blockquote>\n<p>Chris Tamdjidi von der <a href=\"http:\/\/www.kalapaacademy.de\" target=\"_blank\">Kalapka Academy in K\u00f6ln<\/a>, einer der Initiatoren und Trainer in den Unternehmen, hat unl\u00e4ngst die Zwischenergebnisse der Studie in einem <a href=\"http:\/\/www.neuwaldegg.at\/kaleidoskop-achtsamkeit-in-der-wirtschaft.-wissenschaftliche-erkenntnisse-der-studie-mit-der-ludwig-maximilians-universitaet-526\" target=\"_blank\">Kaleidoskop der Beratergruppe Neuwaldegg in Wien<\/a> vorgestellt (wie hier an anderem Ort schon angek\u00fcndigt).<\/p>\n<p>Ich war dort und was ich geh\u00f6rt habe, hat mir gefallen. Bisher haben 110 Personen aus 7 Unternehmen verschiedener Branchen teilgenommen. Die Trainings sind alltagsnah und setzen am Verst\u00e4ndnis und an den Bed\u00fcrfnissen der Menschen in den Unternehmen an. Etwa die H\u00e4lfte der Menschen m\u00f6chte auch nach den Trainings im Betrieb regelm\u00e4ssig oder h\u00e4ufig Achtsamkeit praktizieren, wobei die \u00dcbungen sehr vielf\u00e4ltig angelegt sind.<\/p>\n<p>Noch erinnernswert: Einerseits sei der Leidensdruck in den Unternehmen sehr gross, und so w\u00fcrden sich auch F\u00fchrungskr\u00e4fte zunehmend auf unbekannte &#8222;exotische&#8220; Themen einlassen. Andererseits m\u00fcsse verhindert werden, dass &#8222;Achtsamkeit&#8220; wie ein weiteres Strohfeuer die Personalentwicklungsabteilungen der Unternehmen erfasse und bald von anderen &#8222;moderneren&#8220; Methoden abgel\u00f6st w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Der esoterische Beigeschmack von Achtsamkeit konnte, so Chris Tamdjidi in seinem Vortrag,\u00a0 durch Fokus auf Neurophysiologie und praktische \u00dcbungen aufgel\u00f6st\u00a0 werden. Die Verbindung zwischen innerem und \u00e4u\u00dferem Fokus wurde gelobt \u2013 und auch als wenig bedrohlich gesehen- Die Firmen h\u00e4tten den Vorteil erkannt, etwas f\u00fcr die MitarbeiterInnen und F\u00fchrungskr\u00e4fte pers\u00f6nlich anzubieten \u2013und gemerkt, dass intrapersonelle Faktoren einen Einfluss auf interpersonelle Dimensionen haben.<\/p>\n<p>Mein Eindruck: Hier wird mit viel Respekt, Kompetenz und Sorgfalt am Vermitteln von Theorie und Praxis von Achtsamkeit vorgegangen.<\/p>\n<p>Auch diesen Artikel schau dir am besten selbst an. Er liest sich schnell und leicht und informiert umfassend zum Thema Achtsamkeit in der Wirtschaft,\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.schule-der-wertschaetzung.at\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business.pdf\" target=\"_blank\">hier als pdf file<\/a>.<\/p>\n<p>Seit dem Abend nahe der Strudelhofstiege habe ich auch <a href=\"http:\/\/www.neuwaldegg.at\/sissy-450\" target=\"_blank\">Torsten Jungs\u00a0 <\/a>Papiere in meinem Stapel an Lesbarem liegen, u.a. &#8222;<strong>Achtsamkeit in systemischer Beratung und Coaching<\/strong>&#8222;, Vandenhoeck &amp; Ruprecht; Auflage: 1 (2012). Herausgegeben von H\u00e4nsel Markus in &#8222;Die spirituelle Dimension in Coaching und Beratung&#8220; sowie &#8222;<strong>Den Schleier zerreissen &#8211; Mein Weg zur Achtsamkeit in systemischer Beratung<\/strong>&#8222;, Kamphausen (2009). Herausgegeben von J\u00e4ger, Willigis\/Kothes Paul J. in zen@work. Manager und Meditation.<\/p>\n<p>Torsten Jung hat den Abend moderiert. Er ist Berater bei Neuwaldegg und im Kernteam des dort 2005 gegr\u00fcndeten Innovationscenter <em>Sissy &#8211;\u00a0 &#8222;Spiritualit\u00e4t in sozialen Systemen&#8220;<\/em>.<\/p>\n<p>Was es alles gibt! Sch\u00f6n oder?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich mag Paul Grossmann. Ich habe vor Jahren einen \u00fcberaus guten Vortrag von ihm geh\u00f6rt, der mich sehr \u00fcberzeugt hat. Hier sein j\u00fcngstes Interview mit der Zeit, in dem der aktuelle Achtsamkeits(beforschungs) boom kritisch besprochen wird. 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