{"id":31,"date":"2010-05-17T22:10:46","date_gmt":"2010-05-17T20:10:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schule-der-wertschaetzung.at\/?p=31"},"modified":"2010-05-18T08:51:16","modified_gmt":"2010-05-18T06:51:16","slug":"gleichheit-ist-gluck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schule-der-wertschaetzung.at\/?p=31","title":{"rendered":"Gleichheit ist Gl\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p>Wussten Sie,<\/p>\n<p>&#8211; dass in \u00d6sterreich die obersten 10% der Menschen 54% des Gesamtverm\u00f6gens besitzen? bzw. die obersten 10% 61% des Immobilienbesitzes? (lt. Helene Schuberth von BEIGEWUM),<!--more--><\/p>\n<p>&#8211; dass einzelne reiche \u00d6sterreicher \u00fcber gewaltige Verm\u00f6gen verf\u00fcgen (z.B. Dietrich Mateschitz (?) 3.900.000.000; Karl Wlaschek 3.000.000.000; Heidi Horten 2.700.000.000 Euro; &#8230; Hans Dichand und Hannes Androsch dagegen &#8222;nur&#8220; 750.000.000,-\u00a0und 400.000.000,- Euro), f\u00fcr die sie keine Verm\u00f6genssteuern zahlen?<\/p>\n<p>&#8211; dass die Bank Austria im Krisenjahr 2009 ihren Gewinn mit 1,1 Mrd Euro stabil halten konnte, aber in \u00d6sterreich wegen des Konzepts der Gruppenbesteuerung (Verluste in anderen L\u00e4ndern k\u00f6nnen mit Gewinnen in \u00d6sterreich gegengerechnet werden) keinerlei Steuern zahlte (in anderen L\u00e4ndern jedoch 182 Mio Ertragssteuern anfielen) (alle bisherigen Daten aus:\u00a0Kompetenz 3\/2010)<\/p>\n<p>&#8211; dass die 25 best bezahltesten Hedgefonds Manager 2009 gemeinsam 25,3 Milliarden Dollar verdienten, davon brachte es allein David Tepper auf vier Milliarden Dollar (FAZ, 2.10.2010)<\/p>\n<p>&#8211; dass Ungleichheit krank macht, oder besser ausgedr\u00fcckt Gleichheit gl\u00fccklich?<\/p>\n<p>Letzteres zeigen die zwei\u00a0britischen Mediziner Wilkinson und Pickett in ihrem interessanten Buch: &#8222;Gleichheit ist Gl\u00fcck. Warum gerechte Gesellschaften f\u00fcr alle besser sind.&#8220; Tolkemitt Verlag, Berlin 2010, 320 S., 19.90 \u20ac.<br \/>\nIm Internet sind eine ganze Reihe guter Besprechungen dar\u00fcber zu finden, z.B.<\/p>\n<p>bei <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.readers-edition.de\/2010\/03\/14\/gleichheit-ist-glueck\/\">Readers Edition<\/a>\u00a0oder in der<\/p>\n<p><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/kultur_und_medien\/feuilleton\/2360124_Ungleichheit-macht-krank.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>.<\/p>\n<p>In letzterw\u00e4hntem Beitrag steht u.a.:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Wilkinson und Pickett untersuchen seit Jahren, welche Faktoren das Wohlergehen der Menschen bestimmen. Sie sind \u00fcberzeugt, dass Gesundheit und Lebenserwartung in einer Gesellschaft unmittelbar davon abh\u00e4ngen, wie gleichm\u00e4\u00dfig der Reichtum verteilt ist. Ungleichheit dagegen &#8218;f\u00fchrt zu geringerer Lebenserwartung, zu geringerem Geburtsgewicht und h\u00f6herer S\u00e4uglingssterblichkeit. Die Menschen erreichen eine geringere K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe, sie sind anf\u00e4lliger f\u00fcr Infektionskrankheiten und Depressionen&#8216;. Es kommt demnach gar nicht so sehr darauf an, ob jemand \u00fcber einen Fernseher verf\u00fcgt oder nicht. Wichtig ist, ob die anderen einen haben.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Viel Freude beim weiteren Nachlesen und Nachdenken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wussten Sie, &#8211; dass in \u00d6sterreich die obersten 10% der Menschen 54% des Gesamtverm\u00f6gens besitzen? bzw. die obersten 10% 61% des Immobilienbesitzes? (lt. 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