KALYANA MITTA – Waldviertler Meditationsgruppe

KALYANA MITTA  stammt aus der alten indischen Pali-Sprache und bedeutet übersetzt „edle Freundschaft“. Als Buddha einst gefragt wurde, ob edle Freundschaft  nicht die Hälfte des „heiligen“ Lebens ausmache, so antwortete er „Sage das nicht, Anando, sage das nicht, es ist das ganze heilige Leben, edle Freunde zu haben.“ (Samyutta Nikāya; 45,2)

Beate, Christine, Siegi, Gerhard und ich haben im Sommer 2013  die „KALYANA MITTA – Waldviertler Meditationsgruppe“ gegründet.

Wir sind eine ÜbungsGruppe und treffen uns  jeden ersten Freitag im Monat von 18:00 bis ca. 20:00  zur gemeinsamen Meditationspraxis.
Motto: Wir müssen und nicht innig lieben, nicht die gleiche Partei wählen oder die gleichen Ansichten teilen.  Mit unserem Zusammenkommen in Achtsamkeit und Stille unterstützen wir uns gegenseitig in unserer Praxis. Basis dafür sind Übungen aus dem Kontext der buddhistischen Theravada Tradition, wobei uns die Verbindung  zu den psychologischen und philosopischen Grundlagen des Westens sehr wichtig ist.

WO?
Die Gruppe trifft sich in unserem Haus  (sehr verkehrsgünstig gelegen in der Gegend von Horn, Eggenburg und Gars – die genauen Daten schick ich dir bei Interesse per email).

Ungefährer Ablauf:

++ Formale Praxis im „edlen Schweigen“

  • Meditation im Sitzen – 25 Min (Atembetrachtung, Vipassana)
  • Meditation im Gehen – 15 bis 20 Min
  • Vortrag (Buddhistische Lehre, Achtsamkeitspraxis im Alltag) – 30 bis 40 Min
  • Meditation im Sitzen – Mettapraxis („Üben von Freundlichkeit“) – 20 Min
  • Achtsames Sprechen, Tief  Zuhören – 10 bis 15 Min

Während dieser rund zwei Stunden sprechen wir nicht miteinander, um uns nicht in unserer Sammlung bzw. Innenschau zu stören – Wir üben das „edle Schweigen“.   – Du kannst nach dem formalen Teil auch weiter im Meditationsraum still sitzen bleiben oder dich sofort verabschieden. Es ist auch nicht nötig, beim Meditieren auf einem Kissen am Boden zu sitzen. Es stehen auch Stühle bereit. Prinzipiell wichtig ist, dass du in diesem Rahmen möglichst gut für dich sorgst und dich nicht mit unnötigen Ritualen aufhältst. Ein freudiger Geist meditiert gut.

++ Nach dem formalen Teil gibt es bei Interesse zum Ausklingen die Gelegenheit zu  informeller AchtsamkeitsPraxis mit Achtsamkeitsglocke und Tee trinken. Dabei wollen wir abseits der alltäglichen Gewohnheiten auf unsere Kommunikation achten, indem wir respektvoll, ruhig und bedächtig miteinander sprechen.  Keine leichte Übung, aber hilfreich!!

Du wirst eingeladen, dich in der Praxis von Dana (Grosszügigkeit) zu üben und einen kleinen finanziellen Beitrag (Empfehlung 5 bis 10 Euro) zu geben.

Ich bin keine Meditationslehrerin im engeren Sinn (d.h. es gibt keine Einführungskurse oder individuelle Begleitung), sondern  verstehe mich mehr als „Zeremonienmeisterin“. So sage ich die Zeiten an und gebe kurze Anleitungen und bereite den Rahmen und die Vorträge (meist von CD abgespielt) vor. Gemeinsam sind wir verantwortlich, wie  gut wir uns unterstützen und was wachsen kann.

Danach:

In der Zwischenzeit (wir haben jetzt Jänner 2019) hat die Gruppe einen Verteiler von rund 20 Personen. Ein paar Menschen sind dazu gekommen, einige haben ihre Teilnahme wieder beendet. Das Einzugsgebiet ist groß. Die Menschen kommen von Zwettl bis Krems, von Geras bis Irnfritz. Nicht immer sind alle da, aber wir halten Kontakt zueinander. Meist sind wir 5 bis 10 gemeinsam Übende.  Es läuft ganz gut. Hier findest du eine Beschreibung im ÖBR Magazin darüber.

Die Gruppe ist auch auf buddhistisch.at eingetragen.
Da ich mittlerweile auch ÖBR Repräsentantin für NÖ (Info dazu hier) geworden bin, lässt sich vieles gut verbinden.
Wenn du dich für die Gruppe interessierst, schreibe mir bitte ein email an: noe.nord.pastner(at)gmail.com.

 

Möge das Pflänzchen wachsen und Hilfreiches entstehen,
zum Wohle aller Wesen!

Ulli

PS: Dank an Christoph, der mir den Weg zum Buddhismus eröffnet hat und Danke an Sylvia mit ihrem Humor, ihrer Weisheit und Kompetenz. Dank an Hannes für seine Vorträge (auch für den Hinweis auf die  Schweizer Kalyana Mitta Gruppe)

Wenn ich schon dabei bin, möchte ich mich auch bei den LehrerInnen Marie Mannschatz,  Andrea Huber, Renate Seifarth, Sylvia Wetzel, Ursula Lyon, Stephan Wormland, Bhante Sukhacitto, Gregory Kramer, Kai Romhardt und Bernhard bedanken. Im Laufe der Jahre habe ich wirklich eine lange Reihe grossartiger Seminare besucht. – Ganz abgesehen vom Lernen aus Literatur und Vorträgen im Netz! Aber das ist eine andere Geschichte…

 

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