Archive for the ‘Vernetzung.Initiativen.Termine’ Category

Jane Goodall – Wir brauchen die Vision einer besseren Welt

Freitag, Januar 4th, 2019 von ulli

Dieser Vortrag, auf den mich Marie-Christine hingewiesen hat (DANKE!!!), passt gut zu meinem letzten Beitrag und zu meinem aktuellen Achtsamkeitsnewsletter.

Hat er ja zum Thema, wie innerer Friede mit äusserem Frieden und mit unserem Handeln zu tun hat – und dessen Einfluss auf ökologischen Fussabdruck und unsere Mitwelt.

Was ist zu hören in dieser Rede  Vereinten Nationen anlässlich des International Day of Peace 2017 …

Der Frieden beginnt in uns. Wenn wir in uns Frieden haben, können wir ihn auch nach aussen verbreiten. Wenn du jeden Tag dein Bestes gibst, um die Welt ein bisschen besser zu machen und du am Ende des Tages ins Bett gehst mit diesem Bewusstsein, dass du dich darum bemüht hast, dann ist das ein Weg dahin.

Wir brauchen Wissen und Verständnis um unterschiedliche Standpunkte und Kulturen, und sollten uns fragen, wie wir den Frieden in unserer unmittelbaren Umgebung fördern können.

Wir brauchen in jedem Fall Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Wir brauchen den Glauben, dass die Menschheit eine Spezies mit Potential ist mit dem Anspruch, dass jeder Mensch ein Recht hat auf ein Leben in Würde. Es sind einige Fanatiker, die Gewalt säen und wir sollten das Bemühen der Vielen um ein friedliches Leben nicht übersehen.

Wir müssen den Krieg mit unserer Umwelt beenden und in Harmonie mit der Erde leben. Der Erde, die uns Lebensraum gibt und uns ernährt. Wir erkennen zunehmend, dass andere Tiere auch fühlende Wesen sind. Wir können auch die Tiere als Flüchtlinge sehen, die ihren Lebensraum verlieren, weil ihre Ökosysteme verschwinden.

Ganz wichtig ist, dass Kopf und Herz in Harmonie zusammenarbeiten. So endet der Vortrag.

Wie ist das bei Dir?

Ich sehe bei mir selbst, dass ich mich mitunter für eine Träumerin halte, wenn ich Dinge wie diese verbreite. Mein Herz sagt: JA!! und der Verstand sagt: Das hat eh keinen Sinn, schau dir nur die Entwicklung der Welt an. Die Menschen schaffen es nicht, friedlich und gerecht zusammenzuleben. Sie ersticken an ihren Sachzwängen. Du brauchst dir nur die Nachrichten anzuhören..

Wir können diese Sachzwänge wirklich nicht so leicht verändern. Was wir verändern können, ist immer wieder aufs Neue, unsere Perspektive. Wohin wollen wir unseren Geist neigen? Wo und wem hören wir zu? Wir können uns gegenseitig auf Beispiele wie diese aufmerksam machen. Wie gut tut es, diese Frau so klar und unaufgeregt sprechen zu hören! Ihr Recht zu geben und zu sehen, was einzelne Menschen bewegen können, wenn sie ihrem Herzen folgen. Es tut uns gut, die Perspektive in diese Richtung zu lenken. Und zu erkennen, wie diese Perspektive aktives Handeln zur Folge hat.

So hat Jane Goodall eine interessante Initiative gegründet, die einen Unterschied macht, die „Roots and Shoots UAE„. Eine Initiative, die bei wenigen Schülerinnen in Tansania ihren Anfang fand, und nun bei Kindern und jungen Menschen in aller Welt verbreitet wird:

Roots & Shoots in the UAE encourages children to implement practical positive change for people, animals and the environment.

Wobei das Kürzel UAE steht für: „The United Arab Emirates„. Überraschend oder?
Hast du gewusst, dass es in  Abu Dhabi seit 1996 eine „Enviroment Agency“ gibt? Mit folgenden Grundsätzen:

OUR VISION:
‘Towards a sustainable environment for a sustainable future’. 

OUR MISSION:
‘To protect and conserve the environment for people’s wellbeing and a better life for all.’ 

OUR VALUES

  • Integrity
  • Initiative with Innovation
  • Empowerment
  • Ownership and Accountability
  • Excellence
  • Transparency
  • Partnership and Teamwork

A better life for all… Bewegung überall..

Presencing

Donnerstag, Dezember 6th, 2018 von ulli

Schon von Otto Scharmer und seiner Theory U gehört? oder dem von ihm gegründeten Presencing-Institute? From Ego to Eco?
Schon 2012 gibt es einen Blogbeitrag auf diesem Blog, der sich mit seinen bemerkenswerten Ansätzen befasst (und mit einigen leider nicht mehr gültigen Links).

Scharmers Arbeit hat sich mittlerweile noch sehr viel weiter ausgebreitet..

So hat im Rahmen eines Projektes der Stadt Wien im September ein 14 wöchiger  Ulab-Kurs begonnen:
u.lab: Leading From the Emerging Future –  An introduction to leading profound social, environmental and personal transformation.

Was dabei zu lernen ist?

„- The leadership knowledge that matters most: self-knowledge
– Capacities of deep listening, precise observation, and dialogue
– Practices for creating institutional innovations that generate wellbeing in society“

So werden Methoden der Achtsamkeit in Organisationsentwicklung und gesellschaftspolitischen Veränderungsprozessen eingesetzt. Wie hilfreich! Am besten schaust du dir diesen Kurzfilm an, um Otto Scharmer und seine konstruktiven Anliegen kennenzulernen:

Danke lieber Stephan für den Hinweis und die Links!!

Als Mann geboren, als Frau geboren. Und der Rest ist Geschichte?

Donnerstag, Dezember 6th, 2018 von ulli

Swedish Dads

Und sie bewegt sich doch!

Ich habe vor einiger Zeit in der Welt der Frau von diesem Buch „Swedish Dads“ gelesen und mir drei Exempare aus Schweden direkt vom Fotografen Johan Bävman bestellt, weil ich es sooo grossartig finde. Ein wunderbares Geschenk für junge Väter… Hier nun ein Artikel im Standard darüber mit weiteren Links:
Coole Karenzväter motivieren andere, Hausmänner zu werden

Ist das nicht unheimlich sympathisch?? Hier ein Filmchen dazu..
Und falls du zufällig in Sydney sein solltest, vergiss nicht, dir die Ausstellung anzusehen 🙂

 

Zu den sich ändernden Männerrollen passen auch die sich ändernden Frauenrollen.

Aktuell läuft ein Film in Wien, den du nicht versäumen solltest.

#FemalePleasure –  Fünf Frauen, Fünf Kulturen, Eine Geschichte

Ein Film, der eins der schwierigsten Themen aufgreift, aber ein Film, der Kraft gibt! Schau dir mal den Trailer an:

Danke Barbara Miller für diese Doku. Möge dieser Film die Welt umkreisen, die Kinos erobern, in Schulen gezeigt werden, ein Klassiker werden und irgendwann … Geschichte..

Ausflug in die Utopie einer Achtsamen Gesellschaft…

Freitag, November 30th, 2018 von ulli

sternIch versende ja jedes Monat einen AchtsamkeitsNewsletter, wie dir vielleicht bekannt ist. Diesmal weise ich im PS des Dezembernewsletter: “Ein Blick Richtung Utopie” auf einige Initiativen hin. Sie scheinen mir so wichtig, dass ich sie auch hier wiederholen möchte:

***

Am ersten Einkaufssamstag, am 1.12.18 um 11 Uhr lädt das Netzwerk Achtsame Wirtschaft Wien (in dessen Kernteam ich bin) zur alljährlichen öffentlichen Gehmeditation in der Mariahilferstrasse ein: Treffpunkt: Christian Broda Platz nahe Westbahnhof. Motto: GEHmeinsam ein wenig Entschleunigung in die aufgeregte Konsumwelt tragen..

Das Netzwerk Achtsame Pädagogik NAP wurde 2016 gegründet und hat in den letzten beiden Jahren bereits einiges bewegt.
Am 22. 1.19 wird schon das 7. Symposium „Pädagogik der Achtsamkeit“ veranstaltet. Eine Empfehlung!

Ausflug in die Utopie gefällig? Mindful Nation Kanada, The Mindfulness Initiative, Achtsames Österreich.
***

Der Text auf der Seite Kanadas hat mir besonders gut gefallen. Da heisst es:

Welcome to Mindful Nation Canada

MindfulNation.ca has been established to bring about change in Canada by promoting mindful initiatives across our mighty nation. It’s a movement.

We want Canada to unplug, slow down, pay attention and learn to be present. By being present we become more self-aware. Self-awareness cultivates compassion for your self and fosters a society of kindness, respect and interconnectedness as a nation.

Das klingt doch wie Musik: „unplug, slow down, pay attention and learn to be present.“

Und auch die Vorstellung der österreichischen Initiative, die sich jüngst zum ersten Mal getroffen hat, gibt Anlass zur Hoffnung.
Hier der Folder: Initiative Achtsames Österreich.

Tiere in der Landwirtschaft – Diskussion am 20.11.18

Samstag, November 10th, 2018 von ulli
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Vorausschickend ein Nachtrag...
Im ÖBR Magazin 1/19  gibt es einen Beitrag zur unten angekündigten Veranstaltung, und auf Ö1 gibt es eine kurze Zusammenfassung der Sendung zum Nachhören ab Minute 38 in Lebenskunst.

Und hier ein Video zu unserem wunderschönen Planeten, das mir Stephan als Reaktion auf diesen Beitrag geschickt hat, das aber auch traurige Bilder enthält.
Ich lade dich zum Hinschauen ein. Danke Stephan!!


Das ist der Ursprungsbeitrag, er ist schon Geschichte…

Schon einmal erwähnt und hier nochmal eine Empfehlung zu einer spannenden Veranstaltung!!

Aus dem ÖBR Newsletter:schweinderl„Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie gerne heute über eine Veranstaltung informieren, die sich mit einem ganz wichtigen Teil alles Lebendigen beschäftigt, nämlich dem Tier!

Aus Sicht der buddhistischen Religion ist die Stellung des Tieres eine Besondere, es gilt nämlich, gleich dem Menschen, als fühlendes Wesen. Daher zählt das Schaffen von Bewusstsein in unserer Gesellschaft für einen guten Umgang mit Tieren auch für uns zu einem großen Anliegen. Auf dieser Ebene stehen wir wahrscheinlich vor den gleichen und auch ähnlichen Herausforderungen.

Wir laden Sie daher sehr herzlich zu unserer Veranstaltung „Tier.Mensch.Gesellschaft“, am Dienstag, den 20.11.2018, in die Wiener Urania ein. Wir diskutieren vor allem die Situation unserer Tiere in der Landwirtschaft und haben dazu sehr kompetente Teilnehmer am Podium.

Weitere Hintergrundinformationen finden Sie hier! (pdf)

ÖBR Veranstaltungshinweis: www.facebook.com/events/334731463956152/

Einladung zur Podiumsdiskussion: Tiere in (mehr …)

Es ist nicht lange her… Eine Museumsempfehlung

Samstag, Oktober 27th, 2018 von ulli

Abb13.jpg Gestern waren Gerhard und ich im „ersten österreichischen Museum für Alltagsgeschichte“ in Neupölla im Waldviertel. Es existiert schon seit 1997 und schon oft haben wir uns vorgenommen, hinzufahren. Wie gut, dass wir es gestern geschafft haben, unseren Vorsatz umzusetzen.

Gestern, am letzten Öffnungstag in diesem Jahr waren wir also dort.  Ich bin noch immer schwer beeindruckt. Wir waren zwei Stunden auf einer Reise in die Vergangenheit. Nicht in irgendeine abstrakte fremde unpersönliche Vergangenheit, sondern in unsere eigene…

So haben unsere Eltern, Grosseltern, Urgrosseltern, Ururgrosseltern… gelebt. Da kommen wir her. Diese Erfahrungen sitzen in unseren Zellen, wir tragen sie in unseren Genen, sie spielen weiter unbewusste Rollen in unserem Denken und Empfinden. Das sind unsere Wurzeln. – Da erklärt sich einiges 🙂

Und es ist nicht lange her… Die Exponate und Berichte in den ersten Räumen liessen mich persönlich noch unberührt. Mit sachlichem Interesse sah ich die Bilder der damaligen Pfarrer und Herrschaften, las ich die Dokumente zur Grundherrschaft, zu Robot und Gerichtsbarkeit.. Ich wusste gar nicht, dass man sich damals gar nicht frei bewegen durfte ohne Erlaubnis der Grundherrn. So brauchten etwa Handwerksgesellen eigens ausgestellte Wanderpässe.
Die religiösen Schriften für den Alltagsgebrauch machten mich schon schaudern. Auf diese Art hat die katholische Kirche sich wieder durchgesetzt nach der Reformation. Menschen protestantischen Glaubens – und das waren im Waldviertel  nicht wenige – mussten „sich bekehren“ oder das Land verlassen.

Das ist noch alles weit weg und hat nichts mit mir zu tun, obwohl.. (mehr …)

4.10. war WeltTIERschutztag und Event am 20.11.18

Sonntag, Oktober 7th, 2018 von ulli

toddler-naps-with-puppy-theo-and-beau-2-9Die Aussendung der ÖBR zum Welttierschutztag hat mir gut gefallen: Von Menschen und Tieren

Folgende dabei erwähnte Veranstaltung ist eine Empfehlung:

BUDDHISMUS IM DIALOG: TIERE IN DER LANDWIRTSCHAFT
Impulsreferat: Gerhard Weißgrab, Präsident der ÖBR,
Mitbegründer und Obmann von „Animal Compassion“;
Moderation: Maria Harmer, Maga. phil. Dr.in, ORF
Diskussionsrunde
mit:
Alfred Haiger, DI Dr., o. Univ.Prof. i.R.;
Vanja Palmers, Zenmeister, Abt;
Georg Strasser, NR GR DI, Präsident Öst. Bauernbund
.
Blicken wir gemeinsam auf die Formen der Produktion von tierischen Lebensmitteln durch unsere Landwirtschaft und das damit in Verbindung stehende Tier-Leid. Gibt es alternative Möglichkeiten, um das Leiden von Tieren zu reduzieren?
.
Datum: 20.11.2018, 18:30 – 20:30 Uhr
Ort: VHS-Urania, Mittlerer Saal
Uraniastraße 1, 1010 Wien
***
und zum Nachhören vom 1.10 bis 6.10.18 auf Ö1 „Gedanken zum Tag“ von Gerhard Weissgrab.
Der Beitrag vom 5.10. hat mir besonders gut gefallen, er beginnt mit dem Zitat:
„Wenn Dein Glück bei anderen die Ursache für Leiden bedeutet, dann ist es dringend an der Zeit, das zu ändern, was für dich Glück bedeutet!“
Gerhard Weissgrab bringt auch seine eigenen persönlichen Erfahrungen mit ein und endet mit den Worten:
Ich selbst kann mich an kein einzelnes spezielles Erlebnis erinnern, welches den Anstoß gab, dass ich inzwischen seit rund 10 Jahren kein Tier esse. Was ich aber weiß ist, dass ich das nicht deshalb mache, weil „man es nicht soll oder darf“, sondern aus einem tiefen Bedürfnis und Verständnis heraus, Tieren kein Leid zuzufügen.
Bei mir war es genauso und ich kann dir sagen, es tut einfach gut, grosse Widersprüche im Leben zu beenden. Sehr gut sogar. So gut kann ein Schnitzel gar nicht sein, wie diese Freiheit sich anfühlt 🙂

Buddhismus im Dialog am 20. und 21.4. in Wien

Sonntag, März 25th, 2018 von ulli

radAm 20. und 21.4.2018 gibt es in Wien eine feine Veranstaltung der ÖBR zum engagierten Buddhismus in Österreich.

Wie es im Folder so schön heisst:

Füreinander & Miteinander im Dialog sein

engagiert & buddhistisch
„Anlässlich des Jubiläums von 35 Jahren staatlicher Anerkennung des Buddhismus in Österreich wollen wir den Engagierten Buddhismus auf die Bühne bitten. Seit vielen Jahrzehnten sind Buddhistinnen und Buddhisten ehrenamtlich in Österreich aktiv und engagieren sich für die Gesellschaft. Mit Tatkraft, fachlich kompetent und viel Einsatz unterstützen sie Menschen in persönlichen Lebenskrisen und bringen auf vielen Ebenen heilsame Impulse in unsere Gesellschaft.“

Details zum Programm findest du in diesem Folder: buddhismus im dialog April-2018

DANACH: hier ein Radiobeitrag dazu: http://religion.orf.at/radio/stories/2909620/  (ab Minute 38)

Schwarz-weiss oder Zuversicht

Dienstag, Januar 2nd, 2018 von ulli

teamglobo-171113-Hoffnung

Dieses Buch „Hoffnungstropfen“ will ich mir – sobald es geht – besorgen.

Ich hatte unlängst schon in Ö1 ein Interview mit den Autoren Josef Nussbaumer und Stefan Neuner (die u.a. unser kleines Dorf verfasst haben) gehört, und dann hatte es auch einer meiner Brüder unterm Christbaum.

Nun habe ich im Internet dazu nachgeforscht und was ich da lese, gefällt mir sehr gut:

„Wer die Welt nur durch eine schwarze Brille sieht, sollte sich nämlich nicht wundern, dass all die Gegenstände, die er betrachtet, dunkel erscheinen. Eine andere Brille kann dagegen dabei helfen, das Beobachtete ein wenig zu erhellen bzw. scheinbar sehr Negatives zu relativieren. Das menschliche Dasein ist von einer scheinbar paradoxen Situation geprägt. Selbst wenn es uns gut, ja sogar unvergleichlich besser geht als früher, neigen wir dazu, die negativen Fakten überzubewerten.“

Ja, wir Menschen scheinen evolutionär bedingt dem Negativen mehr zugeneigt zu sein als der Zuversicht und dem Optimismus. Aber zum Glück reicht uns das Gejammer auch immer wieder.

 

So hat auch Michael Schmidt-Salomon, den eine wirklich nicht der Schönfärberei bezichtigen kann, ein Buch zum Thema „Hoffnung Mensch“ geschrieben. Das habe ich die letzten Tage gelesen und kann es dir sehr empfehlen. Aber mach dir selbst ein Bild: www.hoffnung-mensch.de

Zuversicht ist eine positive Geisteshaltung, die genährt sein will. Meinst du nicht auch?

Freude teilen bei der Gehmeditation in der Mariahilferstrasse am 2.12.17

Samstag, November 18th, 2017 von ulli

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Der aktuelle Newsletter des NAW:

Peace is every step.
Thich Nhat Hanh

Liebe Freundinnen und Freunde des Netzwerkes Achtsame Wirtschaft,

auch dieses Jahr lädt das NAW wieder zu öffentlichen Gehmeditationen in verschiedenen Städten ein. Bisher sind Gruppen in Berlin, Hannover, Köln , Leipzig, Heidelberg, Frankfurt, Hamburg und Wien dabei. Um mehr Infos zu Treffpunkten und Ablauf zu erhalten, könnt ihr einfach auf die entsprechende Stadt oben klicken. Wenn in eurer Stadt keine Gehmeditation angeboten wird, könnt ihr schauen, ob ihr selber mit Freund*innen eine kleine Gruppe bildet und mitpraktiziert. Oder einen individuellen Gang in Stille durch die Innenstadt der nächstgelegenen Stadt macht.

Die Gehmeditationen starten alle gleichzeitig am 02. Dezember ab 11:00 Uhr, unser diesjähriges Motto lautet „Freude teilen“. Wir teilen an diesem Tag das „Geschenk“ unserer achtsamen Gegenwart mit den Teilnehmern/innen der Gehmeditation und den „geschenkesuchenden“ Menschen in den Innenstädten. Auf diesem Weg wollen wir das Wesentliche teilen und unser Gehen und unsere Begegnungen mit innerer Freude verbinden. Die von uns entwickelte Postkarte findet ihr hier.

Ein solches tiefes Teilen braucht Vertrauen, das aus einer Atmosphäre der Wertschätzung entsteht, in der wir uns bewusst darum bemühen, weniger  zu werten, zu urteilen oder zu kommentieren. Wir werden uns in unserer „Weg-Gemeinschaft“ mit Hilfe der vier unermesslichen Geistesqualitäten (Brahma­viharas) darin üben, eine heilsame Haltung zu allem Freudvollen und Schmerzhaften zu entwickeln, das wir beim Gehen in uns selbst und unseren Mitmenschen entdecken.  Daraus kann ein wertvoller Same entstehen, der sich aus der Verbundenheit aller Wesen nährt und zur Transfor­mation unseres Wirtschaftssystems beiträgt, an dem wir alle mit Freude teilhaben können.

Indem wir achtsam durch die Innenstadt gehen, wollen wir ein stilles Zeichen für unsere innere Fülle und gegen die äußeren Symbole rein materieller Glücksversprechen setzen. Unsere Praxis inmitten des Konsumtrubels der Vorweihnachtszeit kann uns dabei helfen, ein tieferes Verstehen dafür zu ent­wick­eln, was wir anderen und uns wirklich von Herzen schenken wollen. Danach erfolgt zum Abschluss ein gemeinsamer Austausch, an dem sich jede(r) mit Tee und etwas zu Essen beteiligen kann.

Frohe Schritte durch den Herbst und in den Advent
wünscht
im Namen des Gehmeditationsteams des NAW
Michael Krohn

The Mindfulness Initiative – Newsletter

Donnerstag, November 2nd, 2017 von ulli
20170428_094739(1)Sehr fein, was sich in Grossbritannien tut. Aus dem neuesten Newsletter der „Mindfulness Initiative“ mit vielen vielen Links:

„October’s momentous Mindfulness in Politics event saw 40 politicians from 14 countries gather in Parliament to practice mindfulness together, guided by Jon Kabat-Zinn. It was thrilling to witness group inquiry into the potential of mindfulness in policymaking and the political process, and to be surrounded by such deep commitment to human wellbeing across the world.

We were heartened by the nationwide conversation that the event generated – our place in the news cycle secured in no small measure by the now notorious ablutions of Tim Loughton MP. Column inches from The Times‘ front page to The Guardian and The Telegraph covered mindfulness in politics with welcome candour – we secured a front-page feature in the Guardian’s G2 magazine, and even a brush with Have I Got News For You left us unscathed. (Our thanks to Tim for taking the heat with characteristic good humour and helping to move the debate forward.) BBC5 Live interviewed politicians, and invited Chris Cullen to guide listeners in a short meditation broadcast to the nation and beyond. (A full list of media coverage can be found here.)“

 Mindfulness in the Media

UK media coverage of mindfulness since our last update (not including pieces about the international conference, which can be found here):

Health

„Weniger ißt Meer“

Sonntag, Oktober 29th, 2017 von ulli

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Ein interessanter Achtsamkeitskurs in Kärnten von Frank Zechner:

Weniger Ißt Meer – Zen-Buddhismus und Achtsamkeit
12-Wochen-Kurs in Villach,
18. Sept. – 18. Dez. 2017

„Im 12-Wochenkurs „Weniger Ißt Meer“ studieren wir die zen-buddhistischen Grundlagen des Achtsamkeitsansatzes. Der Zen-Buddhismus ist eine buddhistische Schule, die im 6. Jahrhundert in China von Bodhidahrma gegründet wurde und über Japan als Zen in den Westen kam. Jon Kabat-Zinn, der Begründer des Achtsamkeitsansatzes MBSR, hat selbst lange Zen praktiziert bevor er das MBSR entwickelte. (Flyer, mehr zum Kurs und Anmeldung)“

„Geistige Abwesenheit ist die Regel im Arbeitsalltag“…

Sonntag, September 3rd, 2017 von ulli

IMG_2330Spannend und gut geschrieben, diese aktuelle Artikelserie in der Neuen Züricher Zeitung:

Achtsamkeit in der Wirtschaft.

Dazu fällt mir als Kommentar spontan nur ein:
Über einen Trend und dessen Notwendigkeit…

 

Masterstudienlehrgang zum Thema Achtsamkeit in Wien

Sonntag, September 3rd, 2017 von ulli

IMG_20131019_124415Im März 2018 startet der erste Masterstudienlehrgang zum Thema Achtsamkeit im deutschsprachigen Raum (vorbehaltlich der Genehmigung des Bundesministerums für Bildung). Achtsamkeit in Bildung, Beratung und Gesundheitswesen ist ein 5-semestriger Lehrgang, der mit einem MSc (Master of Science) abschließt. Unter den Lehrenden – 24 ExpertInnen aus Deutschland, Österreich und Bhutan – befinden sich Havinh Tho, Leiter des Gross National Happiness Centre in Bhutan, Friedhelm Boschert, Kai Romhard, Britta Hölzel, Tina Draszczyk, Helga Luger-Schreiner, Karlheinz Valtl, Margarete Malzer-Gertz, Jörg Mangold, Laura Milojevic, Karin Schreiner, Sigrid Steinwender, Klaus Kirchmayr u.a. Ich werde einen Tag zum Thema Achtsamkeit im Coaching gestalten.

Die Lehrgangsleitung liegt bei Susanne Strobach von der Achtsamkeits-Akademie Wien und Karlheinz Valtl von der Uni Wien (Netzwerk Achtsame Pädagogik). Vorbereitend aktiv waren auch Helga Luger-Schreiner und Klaus Kirchmayr, über die ich hier schon öfter berichtet habe.

Hier noch mehr Infos und die Bewerbungsunterlagen.

Beim Herumsuchen nach den Links bin ich zufällig auf Urban Care gestossen, einem Verein zur Förderung der Achtsamkeit in Wien: www.urbancare.at mit interessanten Programmankündigungen.

Was es schon alles an Initiativen gibt!

Symposion „Frieden schaffen“

Sonntag, August 27th, 2017 von ulli

Ein spannendes Symposium zu einem wichtigen Anliegen demnächst in Wien: https://friedenschaffen.at

Pian dei Ciliegi

Dienstag, Mai 9th, 2017 von ulli

feigenbaum Wenn du bereits einige Erfahrung mit Meditation und Retreats gemacht hast, und du daran denkst, deine Praxis zu vertiefen, möchte ich dir hier das Retreatzentrum Pian dei Ciliegi in Norditalien empfehlen,

http://piandeiciliegi.it

Ein wunderbarer Ort inmitten von stillen Eichenwäldern, ein engagiertes Team, kompetente LehrerInnen, fundierte Vipassana Anleitungen und ideale Praxisbedingungen: Stille, Sicherheit, Struktur und Versorgt Sein. Es gibt in Europa kaum Zentren, in denen du so lange so vertieft Vipassana praktizieren kannst.

Andrea Huber und Hannes Huber von der Theravadaschule Wien unterrichten dort. Die Sprache ist Englisch mit Übersetzung ins Italienische. Falls du dich ernsthaft interessierst, kann ich dir auch gerne von meinen Erfahrungen berichten. Vom Fetimetableinsten 🙂

Mit einem grossen Danke an Gianni, Sandra, Alice, Martin, Bianca, Patrizia, Domenica… an Andrea, Beate, Heidi, U Vivekananda, Hannes… an Luigi, Paola, Vivian, Miriam, Victoria, Alex, den Harley Davidson Fahrer…

Pian dei ciliegi (was ich mittlerweile fehlerfrei aussprechen kann ;-)) heisst übrigens sowas wie Kirschbaumallee…

Achtsamkeit da und dort…

Dienstag, Mai 9th, 2017 von ulli

Bildergebnis für wu wien teaching centerFriedhelms Blog Eintrag über sein aktuelles WU-AchtsamkeitsSeminar klingt nach guter und engagierter Lehre:

http://mindful-solutions.de

Vielleicht möchtest du auch (in der Wiener Zeitung) lesen, dass sich mittlerweile auch starke Kontroversen um das Thema Achtsamkeit entwickeln:

„Achtsamkeit ist ein Tranquilizer“

Ich glaube nicht, dass der Interviewte sich tiefer mit der Thematik befasst hat. Nichtsdestotrotz spricht er ein paar Punkte an, die zum Nachdenken anregen. Also sollte man sich auch mit diesen Gegenstimmen offen befassen.

Das Netzwerk „Pädagogik der Achtsamkeit“ floriert und wird bald eine eigene Website besitzen. Aus dem aktuellen Newsletter:

Workshop „Achtsame Universität“ von Karlheinz Valtl
Der Workshop „Achtsame Universität. Praktische Übungen zur Förderung von Lernerfolg, Arbeitseffizienz und Stressresilienz für Studierende und Lehrende“ findet am 01.06.17, 15.00 – 17.00 Uhr statt und ist Teil des „Tages des Lehrens und Lernens/Nachhaltigkeitstag“. Workshop und Gesamtveranstaltung sind öffentlich, ihr seid als TeilnehmerInnen gerne gesehen. Details hier .

NACHTRAG:

Kurz nach meinem Blogbeitrag, und zwar am 10.5.17, verbindet die Wiener Zeitung die beiden letzten Stränge, die ich hier zufällig und lose aneinandergereiht hatte: Karlheinz Valtls Leserbrief zu dem „Tranquilizer-Artikel“. Witzig, oder? Und lesenswert:

Achtsamkeit ist kein Rückzug

Und hier findest du – zum gleichen Datum publiziert – einen sehr ausführlichen und fundierten Beitrag zu Achtsamkeit in der Schule:

Das meditierende Klassenzimmer

Schon am 29. Mai 2017, 15:00 bis 20:30 Uhr findet übrigens das vierte Symposium „Pädagogik der Achtsamkeit“ statt.

From Business To Being

Donnerstag, März 16th, 2017 von ulli

 

Spannender Film, der diese Woche im Filmcasino seine Österreich Premiere hatte. Ich war dabei und hab es wie viele andere sehr genossen.

Mehr Info: business2being

 

Official Trailer [German] | From Business To Being from MadeVision on Vimeo.

Achtsamkeit bei der GKK und WKO NÖ

Montag, März 6th, 2017 von ulli

IMG_2671Eben gefunden: Nicht nur die niederösterreichische Gebietskrankenkasse bietet dieses Jahr Achtsamkeitsspaziergänge an. Nein, auch die Wirtschaftskammer NÖ hat Achtsamkeit im Programm für Klein und Mittelbetriebe: Achtsamkeit in der Führung.

Ich werde für die Gruppe „Frau in der Wirtschaft Horn“, in der ich ja Mitglied bin, im Juni einen Vortrag halten: „Achtsamkeit – und Stress lass nach…“

Seminarreflexionen: „Auf der WU? Ernsthaft?!?“

Donnerstag, März 2nd, 2017 von ulli

Das in einem der letzten Beiträge angekündigte Symposium des Netzwerks „Pädagogik der Achtsamkeit“ hat mir enorm gut gefallen.  140 interessierten BesucherInnen, spannende Beiträge (wie der von Kevin Hawkins, hier in einem BBC Interview) und diese gewisse Aufbruchsstimmung… Ein Geist von Achtsamkeit. So könnte er an Unis und Schulen die Welt ein wenig freundlicher und v.a. bewusster machen.

Vor allem die Erfahrungsberichte von 4 Studierenden haben mich sehr berührt. Wie sie erzählten, wie Achtsamkeit ihren Uni Alltag verändert hat und ihr Leben. Eine Studentin sprach davon, wie sie eben jetzt merken würde, dass ihre Knie zitterten vor Aufregung, in ihrem Geist ein kritischer Kommentar in Dialektsprache losginge, sie aber trotzdem unbeirrt weiterberichten wolle.  Eine andere, wie ihr bewusst geworden sei, dass sie einen der sozialsten Berufe ergreifen will und sich dabei ertappt, öfter durch die Menschen durchzuschauen, sie gar nicht wirklich wahrnimmt… Dieser Auftritt war Achtsamkeit pur, so wird die Theorie zu gelebter Praxis.

Die Veranstaltung hat mich dazu angeregt,

mich ein Wochenblitzlicht tag 1-anfangende hinzusetzen und die Unterlagen zu meinem WU Seminar „Achtsamkeit in Organisationen“ nochmals durchzugehen. In einem Papier fasse ich den Ablauf grob zusammen und lasse dazu v.a. die Studierenden sprechen. Wie sie auf die einzelnen Elemente des Seminars reagiert haben, was sie irritiert und was ihnen besonders gefallen hat. Was das Seminar und seine Inhalte in ihnen ausgelöst hat an Verwunderung, Erkenntnissen und Einsichten.

An dieser Stelle möchte ich mich bei den 18 Studierenden bedanken, die sich so auf dieses neue Thema eingelassen und so offene detaillierte Rückmeldungen gegeben haben (und auch nichts einzuwenden hatten gegen eine weitere Verbreitung).

Es handelt sich dabei um keine grosse Aufarbeitung, keine wissenschaftliche Arbeit und auch keine Wertung, in welcher Reihenfolge die Absätze aus den Reflexionen zusammengestellt sind. Es ist vielmehr eine Zusammenschau an Material mit einer groben Zuordnung, die auch absichtlich Variationen und Wiederholungen zeigt.  Die Zusammenfassung hat folgenden Titel und folgende Widmung:

„Auf der WU? Ernsthaft?!?“ –  Reflexion der Studierenden einer LVA an der WU Wien

Dem Netzwerk „Pädagogik der Achtsamkeit“ gewidmet.
Gerne teile ich meine Erfahrungen. Möge dieses pionierhafte Beispiel eines „achtsamen Seminars zu Achtsamkeit“ andere Lehrende inspirieren und ermutigen. 

Hier das 26 seitige Papier: Reflexion Achtsamkeitsseminar WU Wien 2-2017
(für einen besseren Ausdruck kann ich dir auch gerne ein pdf File mit höherer Auflösung schicken)

Ich hoffe, es findet die richtigen AdressatInnen!

***

Ein paar Tage nach der Zusammenfassung erreichte mich folgende Nachricht..

Achtsamkeit ist an der WU angekommen.

Im aktuellen Angebot der WU Executive Academy:

Leadership neu gedacht – seien Sie achtsam!

Na also. Sogar auf der WU. Ernsthaft.

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Noch mehr zum Thema „Unis und Achtsamkeit“ in einem früheren Beitrag…