Fachtagung Achtsamkeit am Arbeitsplatz
Donnerstag, März 2nd, 2017 von ulli
Spannende Fachtagung in Frankfurt am Main am 27. April 17:
Danke Sabine für den Hinweis!
Spannende Fachtagung in Frankfurt am Main am 27. April 17:
Danke Sabine für den Hinweis!
FRÜHLINGSTAGE
in STILLE, KREATIVITÄT und HERZENSWÄRME
RETREAT im Kloster Kirchberg am Wechsel
von Do 30.3.2017, 16.00 bis So 2.4.2017, 14.00, mehr Info
Sich selbst für Besonderes Zeit schenken:
In wunderschöner Umgebung
Selbstfürsorge und Achtsamkeit kultivieren
Das Konzept von FRÜHLINGSTAGE in STILLE, KREATIVITÄT und HERZENSWÄRME
hat viele Anteile eines klassischen Schweige-Retreats und
ist gleichzeitig eine Einladung zu einer spielerischen kreativ-künstlerische Entdeckungsreise.
Die Freiheit des Schweigens öffnet Raum um eigene Bedürfnisse wahrzunehmen,
hin zu mehr Wohlwollen und Selbst-Mitgefühl;
achtsame Kommunikation lässt Verbundenheit spürbar werden;
Innehalten – spüren – staunen – genießen
Kreativität er-leben
Inspiriert und gestärkt Neues und Wiederentdecktes
in den Alltag mitnehmen.
Anmeldung per Mail bei Helga Luger-Schreiner:
art.luger@aon.at
www.POWERful-heART.at

Habe eben einen sehr spannenden Newsletter von dieser Initiative aus UK erhalten, den ich leider im Netz nicht finden kann… Hier die Website dazu: www.themindfulnessinitiative.org.uk/
Doch möchte ich dir den darin enthaltenen „Pressespiegel“ nicht vorenthalten. Jede Menge spannender Lesestoff… Sieh selbst!
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Kommenden Dienstag, den 31.1.17 findet zum dritten Mal das Symposium „Achtsamkeit der Pädagogik“an der Uni Wien statt mit spannenden Vorträgen: Plakat 3. Wiener Symposium Pädagogik der Achtsamkeit
Auch von einem „Netzwerk Achtsame Hochschulen“ wird bereits im deutschsprachigen Raum gesprochen, es ist aber online noch nicht sehr präsent: Gesuendere_Hochschulen_durch_Achtsamkeit___Online-Magazin_der_Universitaet_Leipzig
Spannend und gehaltvoll ein Artikel, der jüngst in der Süddeutschen Zeitung vom „Münchner Modell“ berichtete (das auch im eben zitierten Beitrag erwähnt wird): Meditation als Studienfach an der Uni München: Meditation wirkt und wird längst nicht mehr belächelt. Ein ähnlicher Beitrag auf spiegel online: Es ist eine leise Revolution im Gange. Da heisst es z.B.:
SPIEGEL: Welche Rückmeldungen erhalten Sie von Ihren Studenten?
De Bruin: Die Studierenden sagen, sie könnten besser mit der eigenen Gedankenflut umgehen, sie würden sich weniger aufregen und gelassener reagieren. Die Selbstwirksamkeit nimmt zu, und viele berichten auch, dass sie abends besser einschlafen können. Die Hochschule Coburg hat meine Lehrveranstaltungen evaluiert. 86,1 Prozent der Teilnehmer wünschen sich weitere Angebote dieser Art.
Auch mein Seminar an der WU Wien „Achtsamkeit in Organisationen“ fand unerwartet viel Aner
kennung und Interesse. Im kommenden Sommersemester wird Friedhelm Boschert das Thema Achtsamkeit an der WU Wien seminarmässig weiterführen.
Ermuntert durch das Interesse plane ich, meine Erfahrungen an der WU Wien schriftlich festzuhalten. Jetzt schon teilen mag ich eine der Seminararbeiten, die mich besonders beeindruckt hat. Zwei der Studentinnen setzten sich visionär mit der Idee eines möglichen“MINDFULNESS-INSTITUTS DER WIRTSCHAFTSUNIVERSITÄT WIEN“ auseinander und überlegten bis in letzte Details , was es dafür an Voraussetzungen bräuchte. Professor Müllen-Camen, der den Achtsamkeitsschwerpunkt in der Lehre des Personalmanagement Instituts der WU Wien dankenswerter initiiert hat, denkt aufgrund dieser Arbeit nach, wer für diese Ideen an seiner Uni empfänglich sein könnte: Betriebsarzt, Personalentwicklung, Studentenvertretung… Wer weiss, wo der Same aufgeht?
Die beiden engagierten Studentinnen Anna Blaskó und Seray Morkoc haben mir die Erlaubnis gegeben, ihre Arbeit zu verbreiten, was ich nur allzugern tue. So haben sie auch recherchiert, was es bereits weltweit an universitären Mindfulness Programmen gibt. Hier ihre Arbeit mit dem Titel: „Achtsamkeit als Teil des Universitätsalltags der Wirtschaftsuniversität Wien“ (als pdf: Seminararbeit- Idee -Achtsamkeit als Teil des Universitätsalltags an der WU)
Der folgende Auszug aus den Quellen dieser Arbeit zeigt, dass Achtsamkeit an vielen Unis bereits über das Ideenstadium hinausgekommen ist. Erwähnenswert seien besonders die Unis Cambridge und Oxford:
Das Netzwerk Achtsame Wirtschaft Wien lädt ein zum….
Regionalabend mit Dr. Friedhelm Boschert
Mindful Finance – Oikocredit
Was “Fairanlagen“ und „Investment auf Augenhöhe“ möglich macht
WANN: Dienstag, 24.1.2017, 18:00
WO: Shambhalazentrum, Stiftgasse 15-17, 1070 Wien
Als Vorstandsvorsitzender von Oikokredit Austria und gleichzeitig Experte für „Mindful Solutions“ kann Friedhelm Boschert auf besonders fundierte Weise die achtsamen Aspekte von Oikocredit näherbringen.
Seit 40 Jahren schon werden mit Unterstützung der Entwicklungsgenossenschaft Mikrokredite vergeben, die in sogenannten Entwicklungsländern Selbsthilfe ermöglichen. Damit werden v.a. Kooperativen sowie kleine und mittlere Unternehmen gefördert (www.oikocredit.at)
Details: www.achtsame-wirtschaft.de
Wegen begrenzter Teilnahme wird um Anmeldung ersucht unter: wien@achtsame-wirtschaft.de
Du kannst gerne die Info weiterverbreiten!!
Diese Woche war ich bei einem Seminar zum Thema „Achtsamkeit mit Kindern“ mit Daniel Rechtschaffen, u.a. vom Arbor Verlag, Helga Luger-Schreiner und al-ma organisiert.
Es war ein ungemein aufbauender, erfrischender und wohltuender Abend! Wie spielerisch und einfach Achtsamkeit Kindern vermittelt werden kann.. werden könnte! Ich hoffe, dass sich dieser Zugang in Windeseilen auch bei uns verbreitet. Ein Anfang an der Uni Wien (Pädagogik der Achtsamkeit) ist ja schon gemacht. Zudem war das Seminar bestens von LehrerInnen und LehrerausbildnerInnen besucht.
Es ist spürbar, dass sich Daniel Rechtschaffen bereits seit vielen Jahren mit dem Thema befasst und es in aller Tiefe durchdrungen hat. Besonders gut gefiel mir Daniels „Überbau“, der folgende Arten von Intelligenz umfasst:
Körperliche Intelligenz
Mentale Intelligenz
Emotionale Intelligenz
Soziale Intelligenz
Globale Intelligenz
Können wir alle gut gebrauchen und ist mit Achtsamkeit gut einübbar bzw. ausbaubar.
Mir fällt auf, dass zunehmend eine Sprache und Begrifflichkeit für Achtsamkeit entsteht, die es bei uns im Westen in dieser Form noch nicht gab.
Ich werde mir das Buch: Die achtsame Schule (hier mit Leseprobe) besorgen, denn die lustigen Methoden möchte ich auch selbst gleich nochmal ausprobieren. Wie ein Adler atmen oder den Mitgefühlsmuskel trainieren oder das Staubsaugeratmen… Das ist alles auch für uns Ältere gut… Der letzte Satz der Leseprobe macht neugierig:
„Was hat es mit dieser Achtsamkeit auf sich, werden Sie sich fragen, dass man damit Standing Ovations von Teenagern ernten kann?“
Hier noch seine Website: www.danielrechtschaffen.com
Der Kongress Meditation & Wissenschaft kommende Woche in Berlin hat das Thema „Meditation & Wirklichkeit – Macht Zweck Sinn“ und wird mit mehr als 500 Teilnehmenden ausgebucht sein. Auf der Website heisst es:
Achtsamkeit liegt voll im Trend. Ob in der gesundheitlichen Vorsorge oder der Burnout-Therapie, als Mittel zur Verbesserung von Aufmerksamkeit, Konzentration und Kreativität oder als Weg der persönlichen, inneren Reifung – in vielen Lebensbereichen ist das Meditieren inzwischen angekommen. Beim Kongress Meditation & Wissenschaft 2016, der am 25./26. November 2016 in Berlin stattfindet, werden renommierte Wissenschaftler und Experten aus Neurowissenschaft, Medizin, Psychologie, Philosophie und Arbeitswelt mit Beispielen aus Forschung, Therapie und Alltagspraxis der Frage nachgehen, wie sich das Verständnis der Wirklichkeit unseres Lebens und unsere Fähigkeit, es zu gestalten, im Spiegel der Achtsamkeit verändert.
Es sind wirklich hochkarätige ReferentInnen auf der Agenda, und mir gefällt der kritische Zugang, der hier angesprochen wird:
Wie viel Meditation verträgt das Business – und wie viel Business die Meditation?
Achtsamkeit scheint auf dem Weg, zu einer Art „Geheimwaffe“ im Business zu werden. Immer mehr Unternehmen setzen auf Meditation zur Förderung von Resilienz, Kreativität oder Leadership. Und immer mehr Studien scheinen nahezulegen, dass dies „funktioniert“. Doch wie gestaltet sich in der Arbeitswelt die Einbindung von Achtsamkeitsmethoden ganz konkret? Wie verträgt sich die Freiheitsdimension der Meditation mit der Effizienz- und Zielorientierung des Geschäftslebens? Welche Potenziale, Herausforderungen oder auch Risiken gibt es?
Und auch das will ich hier festhalten, was Jon Kabatt Zinn zu „Mindfulness and the Specter of „McMindfulness““ zu sagen hat
The origins of mindfulness are the dharma. So by definition mindfulness-based programs have to be grounded in dharma in a most universal but at the same time, utterly authentic and embodied fashion by the instructor. In Asian languages, the words for „heart“ and „mind“ are usually the same, as opposed to the German „Achtsamkeit“. If we are not hearing „heartfulness“ when we are hearing of speaking „mindfulness“, we are mis-understanding its essence. So the most important point will be that those to teach mindfulness, whether in medical or corporate or other settings, need to teach out of their own deep personal practice of mindfulness, developed over many years with the best teachers they can find. It is not a matter of turning mindfulness into a concept, or an attentional exercise devoid of embodied self-awareness (emotional, cognitive, and physical), other-awareness, and world-awareness. Mindfulness is about relationally at any and every level, no different from what might be called a field of embodied wakefulness or „pure awareness“. (mit meiner Hervorhebung)
Etwa zeitgleich findet die Veranstaltung „Achtsamkeit Grundlagen und Anwendung: 5. Tagung des Forschungsnetzwerks Achtsamkeit“ an der Technischen Universität Berlin statt. Die Fachtagung stellt aktuelle Forschungsvorhaben zu klinischen Aspekten von Achtsamkeit, den Themen Achtsamkeit und Lernen sowie Achtsamkeit und Selbstregulation vor. Spannend, was es schon alles an Forschung gibt! Weitere Informationen
Ausserdem wurde das Achtsamkeitstraining „Working Mind“ der Kalapa Academy mit dem Europäischen Preis für Training, Beratung und Coaching ausgezeichnet. In einer Aussendung heisst es:
Das Training bietet eine Kombination aus neuesten neurophysiologischen Erkenntnissen zur Funktion des menschlichen Geistes sowie Achtsamkeitspraxis (Meditation und erfahrungsbasierte Methoden). Im Laufe des Trainings erlernen Führungskräfte an zehn Terminen insgesamt zehn verschiedene Achtsamkeitsmethoden für ihren Arbeitsalltag verteilt über einen Zeitraum von zehn Wochen. Das Programm wurde über einen Zeitraum von drei Monaten in 30 Firmen vom Großkonzern bis zum mittelständischen Unternehmen – durchgeführt und in einer federführend von Prof. Niko Kohls betreuten Studie untersucht. Inzwischen haben über 1.000 Führungskräfte teilgenommen, die wissenschaftliche Publikation steht kurz bevor. Für den Europäischen Trainingspreis nominiert wurde die Kalapa Leadership Academy von ihrem Kunden Bosch Automotive Electronics (AE), der von den Achtsamkeitsmethoden in einem großen Change-Prozess profitierte.
Kalapa Leadership Academy
Ich war letztes Jahr beim Achtsamkeitsforum der Kalapa Academy in Köln und war beeindruckt von der gebotenen Qualität. Ich freue mich mit!
Mitunter wird mir der Hype zum Thema aber richtig zuviel. Wie gut, dass ich weiss, was ich dann tun kann. Annehmen, sein lassen, los lassen… 🙂
Auch das passt abschliessend noch dazu: Eine Vortragsreihe an der Uni Hamburg: Achtsamkeit – kritischer Blick auf einen Trend
Ich bin even auf drei verschiedene Projekte dieser Art gestossen und finde sie erinnerungswürdig..
Lebensgemeinschaft,
Meditationszentrum und
Sangha in Bremen
in der Theravadatradition:
www.bhavana-vihara.de
Du kennst vielleicht Sogyal Rinpoche und sein so hilfreiches Buch:
„Tibetisches Buch vom Leben und vom Sterben“ ?
Sogyal Rinpoche hat hier im Mai 2016 das „Sukhavati“, ein Buddhistisches Zentrum in Bad Saarow, eröffnet, das Menschen aller Anschauungen offen steht.
„Gestresste Besucher auf Zeit, Sterbenskranke am Lebensende und motivierte Kursteilnehmer werden im Zentrum ihre Zeit gemeinsam verbringen, in friedvoller Atmosphäre und heilsamer Atmosphäre“
heisst es im Zeitungsartikel der Berliner Zeitung: www.berliner-zeitung.de
Schliesslich gibt es noch ein drittes Projekt, von dem mir Thomas berichtet hat.
Ein tibetisch buddhistisches Retreatzentrum nahe Berlin in einem ganzen Schlossareal… Das sieht grosszügig aus:
„Moderner Buddhismus – mitten im Leben“ ist die Devise von Tharpaland IRC (Tibetischer Buddhismus der Kadampa Tradition, von der ich bisher noch nichts gehört habe, was aber nichts heissen will).
Mehr Info dazu findest du hier: www.tharpaland.de
Was es schon alles gibt! Sehr erstaunlich.
Dann möchtest du vielleicht diese Initiative unterstützen und hier unterschreiben: www.ichhabegenug.at
Das Wortspiel ist doch genial. Auf der Website heisst es:

Hinter dieser Geschichte steckt: SOL – Menschen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil. Ich kenne die wertvolle Arbeit von SOL schon aus meiner Studiumszeit. SOL wurde 1979 gegründet, hat rund 2000 Mitglieder in ganz Österreich und ist unabhängig von Parteien und Religionsgemeinschaften.
Die Ziele und Bedeutung von S O L:
Solidarität: Alle Menschen auf der Welt haben ein Recht auf ein Leben in Würde und Frieden, auf ausreichende Ernährung und Bildung.
Ökologie: Auch künftige Generationen sollen eine Umwelt vorfinden, die ein Leben in Fülle und Schönheit ermöglicht.
Lebensstil: Deshalb müssen wir die politisch Verantwortlichen zum Umdenken bringen – und zugleich unseren eigenen Lebensstil verändern.
Solidarische und ökologische Lebensstile können lustvoll sein; nachhaltig leben bedeutet mehr Genuss mit kleinerem ökologischem Fußabdruck.
Ja, das finde ich auch.
Und jetzt hab ich eben ein paar kritische Zeilen wieder gelöscht. Wir sind ja hier auf der Schule der Wertschätzung, und ich muss nicht unnötig Gift verspritzen 🙂 Wenn du FÜR etwas bist, brauchst du auf nichts zu verzichten und dich auch nicht mit Ablehnung herumärgern. Die tut nämlich weh und warum sollte man sich selbst weh tun?
Also, ich hab genug. Du auch?
Habe heute abend im „abgeschiedenen Waldviertel“ schon von zwei Menschen unabhängig voneinander gehört, wie freudig und inspiriert sie aus Hamburg von einer Tagung nach Hause gekommen sind. Wie grossartig die Beiträge waren, wie gehaltvoll und anregend, wie gut die Stimmung gewesen ist… wie sehr sie nachdenken über das, was sie gehört haben…
Und da ich das Umfeld der Veranstaltung „Freiheit und Verantwortung“ kenne, weiss ich (oder hab ich eine Ahnung davon), wie viel Arbeit, Überlegung, Weisheit und Engagement hinter dieser Initiative steckt !!!
Hier die Details dazu: www.sylvia-kolk.de
Hoffentlich gibt es die Vorträge, v.a. den von Sylvia Kolk bald auch online.
Ich wünsche den VeranstalterInnen und ReferentInnen, dass die Samen aufgehen.. Ich wünsche es mir, dir und der ganzen grossen weiten Welt 🙂
Nachtrag im Dezember 2016: Hier gibt es schon die Nachlese nachzulesen. Hört sich sehr sehr gut an.
Kai hat gestern den aktuellen Newsletter vom Netzwerk Achtsame Wirtschaft (NAW) ausgeschickt mit den aktuellen Terminen in Deutschland und wertvollen Tipps zum Achtsamen Arbeiten:
hier die ganze Version.
Besonders empfehlen davon mag ich dir die „Kontemplationen“ und die „Fünf Freunde Achtsamen Arbeitens„. Letztere heissen: „Impulsdistanz, Anfängergeist, Extralosigkeit, De-Identifikation und Muße“. Klingt ganz brauchbar, oder?
Wenn du in Wien daheim bist, interessieren dich vielleicht die kommenden Veranstaltungen in Wien, die ich eben in einem eigenen Newsletter verschickt habe. So gibt es im Rahmen des Kulturherbstes Neubau (diesmal zum Thema Glück), einen NAW Abend zum Thema „Zeit und Glück“.
Angelika, eine liebe Freundin aus Berlin, wird vom 13. bis 16. Oktober einen Achtsamkeitskurs in Tirol halten.
Angelika ist eine sehr erfahrene und kompetente Meditationslehrerin und hat gemeinsam mit Maria Mannschatz ein wunderbares Buch geschrieben, das ich hier schon mal vorgestellt habe.
Hier findest du den Flyer zum Seminar Herzmeditation in Tirol 2016 – A. Baur
und hier die Info auf Angelikas Website: Die Kraft des Herzens entdecken
Also wie wärs, ein paar Tage zur Herzensbildung nach Tirol zu fahren?
Nichts ist wertvoller als das…
Letzte Woche hatten Gerhard und ich einen Erntetag. In mehrfacher Hinsicht.
Schon seit 8 Jahren beziehen wir unser Gemüsekistl von Markus aus dem Kamptal. Seit drei Jahren wird das feine Biogemüse nun – gemeinsam mit Silke und Sebastian – im Rahmen eines CSA Projekts angebaut. Was CSA ist? Die Abkürzung steht für „Community Supported Agriculture“, was als „Solidarische“ oder „Gemeinschaftliche Landwirtschaft“ übersetzt werden kann. Aber das kannst du in aller Ruhe auf der schönen Website nachlesen: http://biogemuese-csa-kamptal.at
Da Sebastian und Silke diese Woche auf Urlaub waren, war unsere Hilfe gerade recht. Wir kamen um 9 Uhr nach Plank und blieben bis 19 Uhr. Seitdem wissen wir, was hinter unserem Kistl an Erntearbeit steckt. Ich muss sagen, das hatten wir bisher unterschätzt.
Gemüse in allen Farben und Formen
Den Erntebeginn machten Gerhard und ich bei den Paradeisern im Folientunnel, von denen am Kamp-Uferfeld dicke und dünne, runde und birnige, gelbe, grüne, goldene und freilich auch knallrote in allen Grössen wachsen. Markus war dabei, die grünen und gelben Paprika zu pflücken. Sehr beeindruckend, dass an allen Früchten so gut wie (mehr …)
Ich kenne das Schulprojekt bereits vom Wiener Vesakh Fest, wo die jungen Leute schon einige Male aufgetreten sind.
Sehr spannend. Nun gibt es einen Film darüber!
NÖ-Premiere
DER ZORNIGE BUDDHA
Cinema Paradiso St. Pölten, 20.9.16, 20 Uhr
NÖ-Premiere mit Regisseur Stefan Ludwig zu Gast im Kino
Sajókaza, ein Dorf in Ost-Ungarn. Um benachteiligten Roma-Jugendlichen eine Zukunftsperspektive zu bieten, gründet János Orsós ein buddhistisches Gymnasium. In einer rassistisch aufgeheizten Umgebung versucht er, den verarmten Jugendlichen durch Bildung und Spiritualität zu einem selbstbestimmten Leben zu verhelfen und sie im Kampf gegen gesellschaftliche Ausgrenzung zu stärken. Doch sein Projekt stößt im Klima einer nationalistisch-rassistischen Politik auf Ablehnung und Anfeindungen. Mit seinem Dokumentarfilm taucht Regisseur Stefan Ludwig in den Mikrokosmos eines ungarischen Dorfes ein, stellt eine Vertrautheit zu den jungen ProtagonistInnen her und liefert ein starkes filmisches Plädoyer für Bildung.
Sensibel, zurückhaltend und genau… Ein Bild der Normalität und Intimität, wie es in wahlverwandten Dokumentarfilmen oft ausgespart bleibt. Diagonale
Im Cinema Paradiso St. Pölten am 20.9.16, 20 Uhr,
NÖ-Premiere, nach dem Film Gespräch mit Regisseur Stefan Ludwig
Webseite: http://www.derzornigebuddha.at/
Bhante Sukhacitto hält Ende September ein Einsichtsdialog Seminar in Wien. Das ist eine wirklich seltene Gelegenheit, und falls du mit Vipassana Meditation schon Erfahrung hast, könnte dich die Erweiterung der Methode um die zwischenmenschliche Dimension interessieren. Es ist wirklich ungemein spannend und erweitert den Horizont beträchtlich.
Freitag 30. 9. 2016, 19.00 bis 21.30 (Einführungsvortrag; auch ohne Seminar besuchbar)
Samstag 1. 10.2016, 9.30 – 18.00
Sonntag 2. 10.2016, 9.30 bis 17.00
Teilnahme auch nur am Samstag möglich
Ort:
Theravada-Schule, Buddhistisches Zentrum, 1. Stock,
Fleischmarkt 16, 1010 Wien
Anmeldung
bei Harald Reiter unter haraldrei@gmail.com
oder Tel. 0664 – 45 113 51
In der Ankündigung heisst es:
Bhante Sukhacitto, geb. 1963, kam in Thailand im Jahre 1986 erstmals mit der Buddhalehre in Berührung, wo er auf den Lehrer Ajahn Buddhadasa traf. Seit 1990 ist er voll ordinierter Mönch. Im Jahre 1993 kehrte er in den Westen zurück und sammelte Erfahrungen in verschiedenen anderen buddhistischen Traditionen. Er lebte mehrere Jahre in Klöstern der Ajahn Chah Tradition in England und in der Schweiz. Vor 11 Jahren lernte er den Einsichtsdialog kennen und wurde von Gregory Kramer u. a. ausgebildet und lehrt diese Praxis nun seit 6 Jahren in verschiedenen Ländern.
Die Kraft und die Herausforderung des gemeinsamen Meditierens: Einsichtsdialog ist eine zwischenmenschliche Meditationspraxis auf der Grundlage von Vipassana. Durch den Dialog wird die Achtsamkeit und Geistesruhe der traditionellen stillen Meditationsübung in die Interaktion mit anderen eingebracht. Das ermöglicht uns Dinge, die wir normalerweise in der Geschäftigkeit unseres Lebens übersehen, wahrzunehmen und zu verstehen und mehr Akzeptanz für (mehr …)
Mit der gleichnamigen Tagung wird die Verbindung von gesellschaftlichen Themen und spiritueller Bewusstseinsschulung hergestellt. Eine schöne Zusammenführung, wie sie noch viel zu selten geschieht.
Die Tagung wird von Sylvia Kolk veranstaltet, deren theoretische und praktische Arbeit ich schon seit vielen Jahren überaus schätze. Sie findet vom 23. bis 25.9.16 in Hamburg statt.
Genaue Informationen dazu: www.sylvia-kolk.de
Auf der Website findest du neben der Info zu den ReferentInnen (u.a. Christian Felber, Natalie Knapp, Claus Eurich, Michael Lüders) folgende Information:
„Wir leben in einer Zeit des Umbruchs, in einer Art Zwischenraum. Die traditionellen Denk- und Handlungsstrukturen können die globalen Probleme unserer Zeit nicht mehr lösen.
Diese Tagung ist eine Resonanz auf diese Herausforderung, wie auch unsere Veranstaltungsreihe Umdenkprozesse, die seit 2014 in unterschiedlichen Formaten im Buddhistischen Stadt-Zentrum Hamburg stattfindet. Uns liegt die Entwicklung und Gestaltung eines engagierten und zeitgemäßen Buddhismus am Herzen. Wir wollen nicht nur unser individuelles Leid verstehen und überwinden, sondern auch dessen Zusammenhänge mit ökologischen, wirtschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Verwerfungen und Umbrüchen erforschen und nach deren Ursachen fragen.“
Spannend, findest du nicht auch?
Das klingt ja fast ein wenig schockierend, dass unser Geist nicht unser Freund sein soll. Findest du nicht auch?
In folgendem Filmchen wird erklärt, was mit dieser Aussage gemeint ist, und wie wir dieses Wissen hilfreich nutzen können.
Eigentlich ganz plausibel. Selbst wenn wir nicht meditieren, können wir leicht verstehen, wovon hier die Rede ist.
Wenn dir der Film gefallen hat, findest du noch mehr Filme auf diesem You Tube Videokanal.
Komplexe psychologische und buddhistische Zusammenhänge sehr gut und einfach auf den Punkt gebracht.
Danke an alle, die dazu beigetragen haben!!
… wie z.B. an Mae Chee Brigitte, auf deren Website du noch viel viel viel mehr spannende Infos finden kannst: www.meditationthailand.com
Eben hat mich Anita Ziehers Newsletter mit den letzten Infos erreicht. Wenn du gutes Theater über eine der spannendsten Persönlichkeiten der Friedensbewegung und eine der interessantesten Frauen der Zeitgeschichte sehen willst, dann solltest du dir das nicht entgehen lassen. Da ich diese Infos unten nicht auf Anitas Webseiten gefunden habe, gebe ich die Zeilen des Newsletters hier in voller Länge wieder. (Entschuldige bitte die verlorenen Zeilenumbrüche)
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Ich könnte diesem Mann stundenlang zuhören! Wie bei diesem Vortrag von der Denkwerkstatt Zukunft 2014 über Glücksgefühle.
Und ich werde ihn das erste Mal nicht auf Video sondern live erleben, und zwar am 15. Juni 16 in Klosterneuburg.
Hier die Infos dazu: http://www.lernwelt.at .Die Karten gibts über ÖTicket. Ausserdem ist er am 13. Juni bei Johannes Kaup im Radio Kulturhaus zu Gast zum Thema: Mehr Hirn fürs Herz – Warum wir nur gemeinsam weiterkommen.
Die von Gerald Hüther (mit)gegründeten Initiativen
„Schule im Aufbruch“,
„Kulturwandel in Unternehmen und Organisationen“,
„Männer für morgen“ und
„Akademie für Potentialentfaltung“
halte ich für sehr interessant und zukunftsweisend.
Einige davon haben auch schon in Österreich Ableger.
Als Willkommen heisst es bei der „Akademie für Potentialentfaltung“:
„Wir brauchen Gemeinschaften, deren Mitglieder einander einladen, ermutigen und inspirieren, über sich hinauszuwachsen.“
Das glaube ich auch.
Ich hab grade in einer Buchhandlung zufällig das Buch: „Mach mal Platz im Kopf“ von Andy Puddicombe entdeckt. Ich habs gekauft und zu lesen begonnen und gleich noch was entdeckt: dass der Titel nämlich eine wenig passende Übersetzung ist für „Headspace„. Diesen Begriff hätte ich sofort wiedererkannt, habe ich doch vor kurzem das gleichnamige Handy App getestet und für sehr überzeugend empfunden. Die Stimme, die ich 10 Tage für 10 Minuten mit Achtsamkeitsanweisungen hörte, war die von Andy Puddicombe!
Auf der Website von Headspace, auf der du ALLES (wie kleine Geschichten, wissenschaftliche Erklärungen, Presseberichte, Grundsätze von Achtsamkeit und Meditation, kurzweilige Videos) findest, was du für den Beginn – oder auch später noch – brauchst, steht: “Andy Puddicombe is doing for meditation what Jamie Oliver has done for food”
So sieht es aus. Am besten schaust du dir das Huff Post Video an, das Andys Geschichte in Kürze und anschaulich erzählt:
How Andy Puddicombe, Monk-Turned-Entrepreneur, Brought Meditation To The Masses
Ich finde die Geschichte – wie die, dass mittlerweile 6 Millionen Menschen Headspace kennengelernt haben – wunderschön.
Du nicht auch?