Archive for the ‘Einfach schön’ Category

IVV – „Förderung von ungezwungener Bewegung in freier Natur“

Montag, April 7th, 2014 von ulli

„…ohne leistungssportlichen Charakter, ohne Sollzeiten und ohne Sieger…“

Klingt das nicht wunderbar? Da entspannt sich gleich was in mir, wenn ich Sätze wie diesen lese.

Samstag waren Gerhard und ich mit beim Wandern in Gars am Kamp bei einem Wandertag vom IVV – gemeinsam mit der Garser Feuerwehr – organisiert. Danach haben wir uns gefragt, was IVV eigentlich heissen könnte. Scheinbar wussten das alle, bloss wir nicht.

Internationaler Volkssportverband

Im Internet gibt es die Antwort auf Knopfdruck: IVV steht für Internationaler Volkssportverband, dem nach aktuellem Wikipedia Eintrag gegenwärtig 25 National Members (nationale Mitgliedsverbände) angehören, u.a. der  Volkssportverband Österreich (ÖVV). Allein in Niederösterreich hat der ÖVV mehr als 60 Mitglieder, also lokale Vereine mit einer Vielfalt an Aktivitäten!

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Der letzte Koffer

Dienstag, April 1st, 2014 von ulli

Was würdest du in deinen letzten Koffer packen?

Was andere Menschen in ihre Koffer packten, kannst du dir vom 29.3. bis 26.4.14 im Wiener Museumsquartier anschauen. Ausserdem gibt es spannende Veranstaltungen rundherum.
Hier die Info dazu:

Ein Koffer für die letzte Reise, Einmal Jenseits und Zurück.

Du kannst aber auch deinen eigenen Koffer gestalten, fotografieren und das Foto einschicken (Menupunkt:  „Koffer selber packen“). Die Bilder werden dann im Web gesammelt.

Überleg mal, was würdest du wirklich gerne mitnehmen?

Zur Entspannung zwischendurch

Donnerstag, März 6th, 2014 von ulli

Mensch und Tier im Einverständnis
und noch mehr davon…

Mit Dank an Sylvia.

Spiel mit Puppen und Emotionen

Donnerstag, März 6th, 2014 von ulli

Letzten Samstag war ich bei einem Workshop  oder besser „Playshop“ des nö. Hospizverbands, wo ich gemeinsam mit einer Gruppe netter Frauen von Olaf Möller das Spielen mit grossen Handpuppen kennengelernt und geübt habe.

So viel gelacht hab ich schon lange nicht!  Olaf  zeigte uns mit seinen liebenswürdigen Charakterpuppen neben viel Technik und Methodik, dass schwierige Emotionen mitunter mit Humor sehr viel leichter zu nehmen sind. Du brauchst dir nur das Video anzusehen, dann weisst du, was ich meine.

Olaf kommt aus Deutschland und ist wunderbar lustig. Er sprüht regelrecht vor Witz und Lebendigkeit. Seine „Performance“ hat aber auch eine Art Tiefgang, der mir sehr gefiel.  So war es eigentlich auch stimmig, als ich auf Olafs Literaturliste Marshall Rosenbergs: Gewaltfreie Kommunikation und Julia Camerons „Der Weg des Künstlers“ entdeckte –  zwei Bücher/Zugänge, die mich früher schon mal intensiv beschäftigt haben.

Unser Trainer hat u.a. in Grossbritannien bei der sehr spannenden  Franki Anderson Improvisation und Theater gelernt, und ziemlich sicher sind auch Olafs Fooling Seminare eine grossartige Erfahrung (leider aktuell nicht in Österreich). In der Beschreibung der Seminare (ganz ohne Puppen) heisst es:

Fooling ist eine ganz besondere Art von Improvisationstheater, die mit der Wahrheit des Augenblicks spielt.

Was ist wichtiger als das? Der Archetyp des Narren verschafft uns einen wunderbaren Zugang zu unserer kreativen, kraftvollen und lebenslustigen Seite.

Das hat uns Olaf neben dem Handpuppenspiel sehr gut am eigenen Beispiel gezeigt. So ein gelungener Tag! So eine Freude!

 

Achtsamkeit in allen Farben

Montag, März 3rd, 2014 von ulli

Der deutsche Arbor Verlag ist auf Achtsamkeit spezialisiert und hat eben sein umfangreiches Programm ausgeschickt. Klingt sehr spannend.

U.a. weist er im Newsletter auf eine Tagung am 21.März in Giessen hin zum Thema Achtsamkeit am Arbeitsplatz. Da heisst es u.a.:

„Um den wachsenden Herausforderungen und Turbulenzen unseres Alltags angemessen begegnen zu können, benötigen wir wirksame Gegenpole: Innehalten, Entschleunigung, Achtsamkeit und Stille. Und wir benötigen Menschen, für die Achtsamkeit eine selbstverständliche Grundlage ihres Lebens ist und die darüber hinaus in der Lage sind, Achtsamkeit am Arbeitsplatz zu kultivieren.“

Schade, dass Giessen so weit weg ist.

Sehr viel näher gibt es diese Woche einen Vortrag von der bekannten Pychotherapeutin Luise Reddemann und zwar in Eggenburg im PSZW:  „Achtsamkeit und Mitgefühl in der Behandlung traumatisierter Menschen„.
Die Fachveranstaltung mit interessantem Programm (Folder_traumazentrum2) ist allerdings ausgebucht.

Achtsamkeit ist wirklich ein aktuelles Thema in einem sehr breiten Spektrum geworden. Findest du nicht auch?

 

Humor und Geduld – und ein Buchtipp „Buddha at home“

Montag, März 3rd, 2014 von ulli

Humor und Geduld hat uns Renate zum Abschied gewünscht. Uns 25 Teilnehmenden nach 5 Tagen Retreat im Zentrum Scheibbs (hier die Ankündigung).

Es war eine wunderbare Zeit, wenngleich Retreats sich im allgemeinen nicht durch permanent grossartige Gefühle auszeichnen. Also unter „wunderbar“ darfst du dir kein „Dauerhoch“ vorstellen. Es geht vielmehr darum herauszufinden, wie unser Geist funktioniert, welche Gewohnheiten uns bestimmen und uns immer wieder einholen, und wie wir bestmöglich damit umgehen. Doch gibt es etwas wundervolleres, als sich selber näher zu kommen und sich besser zu verstehen? Und dadurch Klarheit, Weisheit und Gelassenheit zu entwickeln? Doch diese Worte sind etwas gross…

Die Illusion der Kontrolle unserer Gedanken,

das Auf und Ab der Emotionen, der Umgang mit Schmerz und Müdigkeit, das Aushalten beissender Obsessionen. Das ist es, was dich zumeist bewegt im tagelangen  Schweigen. Aber auch die zunehmend bunten Farben, Momente der Stille und Freude und die Kostbarkeit des Augenblicks. Das alles im abwechselnd still sitzen oder hin und hergehen, in einem vorgegebenen disziplinierten Zeitablauf, den du mit anderen teilst. Andere, die dir immer näher und vertrauter werden, obwohl du mit einigen von ihnen noch kein Wort gewechselt hast.

Und der Hintergrund dazu Renates fundierte, strukturierte und klare Anleitungen. Die Ernte war reich.  „Ich bin mir zum ersten Mal nicht unfähig und blöd vorgekommen“ so die Rückmeldung einer erfahrenen Meditierenden, oder „Ich habe endlich verstanden, was genau ich auf dem Kissen tun soll“ die einer zweiten Teilnehmenden.  Von den 6 NeueinsteigerInnen waren einige erstaunt, wie schwierig es ist, sich 45 Minuten lang einigermassen ruhig und unbewegt zu halten. Einige hatten Schmerzen beim Sitzen, andere waren irritiert vom unüberschaubaren permanenten Gedankenwirrwarr, und eine  Teilnehmerin fand die in sich gekehrten Gestalten der letzten Tage nicht gerade anziehend: „Das soll die in Aussicht gestellte Freude und Leichtigkeit der Meditation sein?“

Doch am Ende hatten sie alle strahlende Gesichter,

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Optimismus – und das Gute sehen

Montag, März 3rd, 2014 von ulli

Beatrix ist eine ganz Besondere. So frisch und lebendig und immer in interessanen Projekten. Es ist eine Freude, sie zu kennen. Von Beatrix habe ich die links zu folgenden Videos:

Als erstes ein kurzes Interview (8 min) mit Alice Herz – Sommer,  geboren in Prag, Holocaust Überlebende und glücklich mit 108 Jahren…
Sie preist die Schönheit der Musik und der Natur und sagt Dinge wie:  „Ich weiss um das Schlechte, aber ich schaue auf das Gute.„, „Humor ist etwas Besonderes.“ oder „Uns ist nicht bewusst, wie verwöhnt wir eigentlich sind.“ Es tut wirklich gut zu sehen, wie sie es sagt. Schau dir die weise alte Dame nur gut an. Vorbilder wie sie gibt es selten:

 „There are so many reasons to be happy„, singt auch Joe Reilly in seinem Song „Breathing“
im 2. von Beatrix empfohlenen Video. Horch mal:

Danke Beatrix für die Samen, die du verstreust!

Warum sind wir nicht öfter verspielter?

Samstag, Februar 15th, 2014 von ulli

Gerhard und ich machten heute einen feinen „Achtsamkeitsspaziergang“. Und das nachdem ich eigentlich nicht raus wollte und mit einem guten Buch vor dem Ofen sass und der Wärme wegen mehr dahindöste als konzentriert las.

Einmal draussen wurde ich dann wacher – und noch wacher wurde ich mit unserem neuen Spiel…

abwechselnd eine Achtsamkeitsübung vorzuschlagen für eine gewisse Wegstrecke …

  • so z.B. bis zum ersten Schranken (wo der Wald beginnt) die Fussohlen spüren,
  • dann bis zum zweiten Schranken Tiere bemerken (Vögel und Holzwürmer ;-)),
  • bis zum Ausblicksplatz fünf verschiedene Gerüche feststellen (etwas  schwierig so viele..)
  • bis zur nächsten Weggabelung sich fünf Dinge gleicher Art zeigen (Bäume, Gräser, Hölzer, Pilze, Blätter…)
  • bis zur Lichtung nur auf das Hören achten (Flugzeuglärm, ferne Autos, Hunde, Rehbockbellen…)
  • und und und
  • beim Rückweg durch die Kellergasse schreiten wie ein Königspaar (von Filmteam begleitet)
  • und bis zum Dorf still die Schritte zählen (wir waren nur 7 auseinander!).

Wir wurden immer einfallsreicher und immer lustiger. Was für eine Freude am Spiel! So präsent war ich schon lange nicht bei einem Spaziergang.  So einfach kann es gehen, die gewohnheitsmässig kreisenden Gedanken in neue Bahnen zu lenken..

Belohnt wurden wir durch den Aufgang des Vollmonds  kurz vor dem Heimkommen.
Ich blieb stehen, die Kälte störte mich nicht, und schaute zu, wie sich der Mond hinter den Wolken hervorschob und zwischen den Stämmen der entfernten Dorflinden erhob, eine langsame und doch deutlich sichtbare Bewegung von links unten nach rechts oben. Ein Schauspiel  zum Herz Erwärmen. Bei dem ein gut trainierter „Achtsamkeitsmuskel“ gute Dienste tut. Wie schnell wenden wir uns sonst von derlei Schönheit ab!

Warum wir den Mond so sehr mögen?
Vermutlich, weil er das Dunkel erleuchtet, so hat Su gestern gesagt.
Wie schön, wenn sich die Schleier lichten.

Findest du nicht auch?

Eine Empfehlung: Buch und Veranstaltung

Donnerstag, Februar 13th, 2014 von ulli

Lisa macht immer tolle Sachen.

Darum solltest du dir das genauer ansehen:

Lisa Fischer: „Liebe im Grünen –
kreative Sommerfrischen im Schwarzatal und am Semmering“

Buchpräsentation am 24.4. in Wien und am 27.4. in Reichenau,

hier die genaue Info

Tauschen und Teilen

Mittwoch, Februar 5th, 2014 von ulli
Eine Empfehlung zum Ansehen
(womöglich nur eine Woche lang),
bringt neue Ideen und weitet den Geist:
ORF TVthek:
kreuz und quer:
Tauschen und Teilen



Sinnvoll reisen

Sonntag, Januar 26th, 2014 von ulli

Christa ist eine grossartige Journalistin und eben (noch bis 31.1.14)  für eine grossartige Frauenzeitschrift unterwegs.

Vielleicht magst du ja kurz eine Runde mit ihr nach Afrika reisen? Sinnvoll reisen?

http://www.welt-der-frau.at/themen/welt-der-frau-bloggt/sinnvoll-reisen/

Glaubst du an die Vollkommenheit?

Freitag, Dezember 13th, 2013 von ulli

Dann hast du ein schwieriges Leben. Schwieriger als es sein muss.

Rick Hanson befasst sich in seinem aktuellen Newsletter ausführlich mit dem Thema, und es tut richtig gut, seine Zeilen zu lesen.  Schau mal:

The Practice

Relax anxiety about imperfection.

Why?

„Imperfections“ are all around, and they include: messes, dirty clothes, weeds, snarled traffic, rain during a picnic, wine stains on carpet; injury, illness, disability, pain; problems, issues, obstructions, losses – including with others; objects that are chipped, frayed, broken; mistakes, errors; confusion, lack of clarity; war, famine, poverty, oppression, injustice.

In a nutshell, an imperfection – as I mean it here – is a departure from a reasonable ideal or standard (e.g., dog poop on your shoe is not ideal, nor is the hunger that afflicts one in six people worldwide). These departures-from-ideal have costs, and it’s reasonable to do what you can about them.

But we usually don’t leave it at that: we get anxious – uneasy, nervous, troubled, stressed – about imperfection itself, rather than recognizing it as a normal, unavoidable, and widespread aspect of life. Instead of dealing with (mehr …)

Gelassenheit – Radiokolleg der Woche

Freitag, Dezember 13th, 2013 von ulli

Ich mag Ö1 und falls du einem Freund, einer Freundin etwas Sinnvolles zu Weihnachten schenken willst, dann schenke ihm oder ihr eine Ö1 Mitgliedschaft. Da kommt dann das Programmheft monatlich ins Haus und Freund/Freundin kann sich  die Zeiten schon freihalten zum hinhören. Oder zum nachhören, was eine Woche nachher noch möglich ist.

So auch das Radiokolleg dieser Woche zum Thema “ Gelassenheit“  Zwischen Selbstbeherrschung und Gleichgültigkeit – Gestaltung: Peter Zimmermann

Sehr hörenswert. Verwundert hat mich, wieviele historische europäische Bezüge es zur Lebenskunst Gelassenheit gibt und wie es bereits Anfang des 19. Jahrhunderts Bedenken gab, dass mit dem neu erstarkendem Wirtschaftssystem die Faulheit oder besser die Musze verloren zu gehen droht.  Oder dass es eine griechische Schule gab, die das Zweifeln zur Methode erhob zum Erlernen von Gelassenheit. Und es ist einfach schön, Hartmut Rosa zuzuhören oder Wilhelm Schmid, denn auch die heutigen Philosophen haben einiges Spannendes zu sagen. … Ja, Ö1 weitet den Horizont.

Hier ist der  Text von http://oe1.orf.at/programm/357449 widergegeben, um ihn – inklusive Literaturliste – zu doppeln, zu retten, zu sichern oder was auch immer: (mehr …)

Age Company – Ausdruck und Lebensfreude pur

Freitag, November 29th, 2013 von ulli

Ich hab hier schon mal von der Gruppe geschwärmt. Letzte Woche war ich bei ihrem dritten Programm im Kabelwerk „fight lookism„.  Es war ein Jungbrunnen an Freude, Ausdruck und Heiterkeit. Das Programm und auch das danach.  So kann älter werden auch aussehen. Ehrlich, ist es nicht völlig egal, wie wir aussehen, solange wir authentisch und lebendig sind?

Schade, dass ich dir jetzt nicht sagen kann, wann sie das nächste mal auftreten, die 13 Frauen mit ihren vier männlichen Gästen. Hier ist jedenfalls ihre website: http://www.agecompany.at

 

Hier das Video zum Film über die Gruppe,

Den Film kannst du auch als DVD bestellen.

Die Kraft der Worte

Freitag, November 29th, 2013 von ulli

Neulich spät abends in der Wiener Neubaugasse. Eben ist mir der Bus davon gefahren, es ist kalt, grau, feucht….
Ganz in Gedanken versunken: Soll ich die gehörte Bemerkung als Beleidigung auffassen oder nicht? Haben die Worte mich gemeint, soll ich sie ernst nehmen? Ich wiederhole das Gehörte wieder und wieder…

Da fliegt mich aus einem Schaufenster ein Schriftzug an, den ich im Weitergehen wiederhole. Nach und nach sickert die Bedeutung der Worte ein, und nach und nach macht sich ein Schmunzeln breit. Ja, das denkt sich netter als das zuvor gedachte. Wie sich das unterschiedlich anfühlt.

Als mir der nächste Bus davon fährt, geh ich gelassen eine Station weiter. Kalt, grau, feucht – und fröhlich mit den neu gelernten Worten:

Hinfallen
Aufstehen
Krone putzen
Weitergehen…

Böhmische Küche – Kochkurs an der Grenze

Montag, November 11th, 2013 von ulli

Letztes Novemberwochenende im Waldviertel… etwas ganz Besonderes:

 

How we can live with technology without it swallowing us whole…

Montag, November 11th, 2013 von ulli

Christine hat mich netterweise auf diesen spannenden Artikel in der New York Times aufmerksam gemacht:

Mindfulness: Getting Its Share of Attention

Danke!

Hier nochmal in pdf Form: Mindfulness – Getting Its Share of Attention – NYTimes.

 

Dazu passt ganz gut Rudi Attems mindletter zum Thema Achtsamkeit im Management. Seine kritische Sicht gefällt mir.  Er schreibt:

 Achtsamkeit ist geradezu prädestiniert, von Halbwissen und Unerfahrenheit zerredet zu werden, weil sie keine Methode, kein „Tool“ im engeren Sinn ist, sondern sich dem Interessierten erst durch unmittelbare Erfahrung erschliesst.

Wir werden sehen, was die Zukunft bringt.

SATI – das neue Institut für Achtsamkeit in Wien

Montag, Oktober 7th, 2013 von ulli

Wieder ein Lichtblick in Sachen Achtsamkeit!

Ingrid und Bernhard Hubacek, zwei sehr nette PsychotherapeutInnen mit viel Erfahrung zum Thema, haben im 14. Wiener Bezirk SATI – das Institut für Achtsamkeit gegründet.

Unter diesem Dach finden einige spannende Kurse bzw. Ausbildungen Platz, so z.B. ab Oktober ein MBSR Kurs von Ingrid gemeinsam mit Christoph Köck.

Oder ab Jänner 2014:  DER ACHTSAME WEG -eine Ausbildung in Achtsamkeitsbasierter Lehre und Praxis in 5 Modulen und einem Retreat. Erstmalig gibt es damit in Wien ein derart grundsätzliches und intensives Angebot zu Achtsamkeit.

Neben Christoph und Marie Mannschatz, beide sehr bekannte MediationslehrerInnen, werden auch Beatrix Teichmann-Wirth und ich GastdozentInnen bei dieser Ausbildung sein. Ich freu mich schon sehr auf diese Zusammenarbeit!

Kennenlernen kannst du Bernhard und Ingrid sowie das Institut bei den offenen Achtsamkeitsabenden, die üblicherweise jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat stattfinden.

Am besten machst du dir selbst ein Bild von der Website, die mit Erläuterungen, Forschungs-links und Publikationen noch viel mehr Interessantes zu Achtsamkeit zu bieten hat.

 

Phönixberg

Sonntag, September 22nd, 2013 von ulli

Eva hat mir den link zum Seminar.Kunst.Haus Phönixberg geschickt.

Nur eine Autostunde von Wien gelegen im Pielachtal finden am Phönixberg interessante Veranstaltungen statt, z.B. das Dialogikum Phönixberg, das letzten August eröffnet wurde.
Spannender Programmpunkt am 26. September ist unter der Moderation von Johannes Kaup ein  Dialoggespräch mit Dr. H. Pietschmann und David Steindl-Rast in Rabenberg mit dem Titel: „Warum Menschliches müssen? – Inneres Wissen und äußere Welt“.

Da heisst es u.a. in der Ankündigung:

Warum Menschliches müssen? So lautet eine in den Raum gestellte Frage des Dichters Rainer Maria Rilke. Diese Frage öffnet einen enorm vielfältigen Rahmen, den wir dennoch – in Form einer dialogischen Annäherung – untersuchen wollen.

Es gehört zum Schicksal des Menschen, ein Doppeldasein zu führen: Wir sind aufgespannt zwischen der realen Welt und einer inneren, seelischen Wirklichkeit, die alles, was man sicher wissen kann, noch übersteigt. Wissen und Transzendenz. Wissenschaft und Religion. Welcher Stimme sollen wir folgen? Müssen wir uns entscheiden? Wo finden wir Trost, Richtung und Klarheit? (mehr …)

Interessante Frauen im Waldviertel

Sonntag, September 22nd, 2013 von ulli

Ich habe Barbara vor nicht allzulanger Zeit auf einem Seminar kennengelernt und war gleich von ihr und ihrer Arbeit fasziniert.

Barbara tätowiert Wollteppiche, die sie am Webstuhl selbst herstellt und  mit Bildern mittels besonderer Filztechnik „tätowiert“. Ausserdem filzt sie unter dem Titel „Rosenbein“ Totenköpfe, denen sie weibliche Vornamen gibt. Barbara ist gelernte Juristin und lebt unweit von Gars am Kamp mit Familie in einem wunderschönen Bauernhaus.

Wenn sie dir ihre Werkstatt und Kunstwerke vorstellt, ist sie von einer Begeisterung durchdrungen, die in mir grossen Respekt auslöst.

Ich freu mich sehr mit ihr, dass über sie und ihre Arbeit eben ein schönes Porträt in der waldviertlerin erschienen ist. Sicher nicht das letzte, das wir von ihr hören werden.

Auf ihrer Website http://www.wollschmiedn.at kannst du dir ihre Arbeiten genauer ansehen. Sie wird auch am 19. und 20. 10.13  beim Tag der offenen Ateliers in NÖ mitmachen. Das wäre doch eine Idee für einen Waldviertelausflug! Hier findest du die genauen Daten dazu: www.kulturvernetzung.at

Bei der Gelegenheit kannst du in der Künstlerwerkstatt von Daniela Gruse in Klein Meiseldorf vorbeischauen, deren wunderbare Holz- und Malarbeiten ich hier schon öfter vorgestellt habe.

Und es würde mich auch nicht wundern, wenn an diesem Wochenende Ulrike Müller-Kasper in Langenlois die Pforten ihres winzigen Geschäfts, der Spindel, weit offen hätte:  http://www.spindel.at

Ulrike ist nicht nur Texterin, sondern spinnt, färbt und filzt Waldviertler Schafwolle. Ein Besuch in ihrem Haus ist ein Farben- und Wollerlebnis der besonderen Art. Auch sie brennt für ihre Leidenschaft „Wolle“.

Barbara bezieht ihr Material von Ulrike. So schliesst sich der Kreis. Einer, der noch viel viel grösser ist als wir denken.