Archive for the ‘Einfach schön’ Category

Achtsamkeit im Hospiz und im Uni-Kontext

Freitag, November 18th, 2016 von ulli

Titel Hospizzeitung2016Aktuell ist ein Gastkommentar von mir in der Hospizzeitung
der Caritas St. Pölten “Lebenszeit” erschienen. Hier als Link
Ganz bei dir sein. Ganz bei mir sein.
Achtsamkeit in der Hospizarbeit.

Hier als PDF File: Gastbeitrag in Hospizzeitung 2016.

Grundlage dafür war ein Seminartag für die Hospizgruppe Waidhofen/Thaya.
Das war wirklich ein besonders schöner Tag.

 

 

Bildergebnis für wu wienIn eine ganz andere Richtung – und doch auch in dieselbe – führt mich dieses Semester ein Lehrauftrag an der Wirtschaftsuni Wien: Achtsamkeit in Organisationen. Hier die Beschreibung der Lehrveranstaltung.  Die Studierenden sind mit Interesse dabei. Ich bin schon gespannt, welche Erfahrung Sie mit dem (hier schon beschriebenen) Handyapp Headspace machen.

In einigen Wochen weiss ich mehr darüber.

 

Bildergebnis für tu wien

 

Bei einem Seminar für Beschäftigte im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsvorsorge der TU Wien zum Thema “Bewusster leben, mit Achtsamkeit und Wertschätzung”,  habe ich zur Übung mit Headspace eben eine geradezu überschwängliche Rückmeldung erhalten. (Hier findest du die Seminarbeschreibung als pdf: TU Wien Seminar.)

Nicht für alle passt die „achtsame Herangehensweise“, aber wenn sie passt, kann die Begeisterung gross sein. Es ist, als ob plötzlich eine neue Tür aufgeht…

Eine ganz schöne Bandbreite, die die Befassung mit dem Thema Achtsamkeit annimmt.
Manchmal bin ich selbst überrascht.

 

 

Kleine Animationsfilme zu Meditation und Achtsamkeit

Montag, Oktober 24th, 2016 von ulli

Diese drei Filmchen sind echt nett. So fröhlich, leicht und beschwingt. Inhaltlich finde ich sie auch gut. Aber schau selbst:

„Meditation 101: A Beginner’s Guide Animation“

So gehts gleich weiter:
„Why Mindfulness Is a Superpower“

Als letztes die Geschichte mit den zwei Wölfen in uns. Welchen nähren wir?
„How Mindfulness Empowers Us“

So locker kann Wissen und Weisheit vermittelt werden. So einfach ist es zugänglich. Ein Dank an diese kreative Frau:
„All Animations by Katy Davis (AKA Gobblynne)“

Die ganze Bandbreite

Donnerstag, September 15th, 2016 von ulli

Zwei Buchempfehlungen mit grosser Bandbreite

Gelassen arbeiten - Achtsam leben1.Tipp

Gelassen arbeiten – Achtsam leben  – Wie Achtsamkeit den Berufsalltag erleichtert,
von Anja Siepmann.

Klaus hat mir das kleine Büchlein gestern gezeigt und ich habs ihm sofort aus der Hand genommen, so haben mich das Format und das Layout angesprochen.  Und da es in der Buchhandlung vorrätig war (um 8,30 Euro), hatte ich die nächste Stunde schon mein eigenes Exemplar in der Tasche. Kurz beschrieben: Handlich, gut lesbar, gehaltvoll, praktisch ausgerichtet, konkret anwendbar, irgendwie leicht und heiter. Hier noch mehr Info und eine Hörprobe dazu. Eine gute Lektüre für (skeptische) EinsteigerInnen und sicher ein gutes Geschenk.

2. Tipp

ItunescoverHarald hat mir das Büchlein geschenkt, das er von Cittaviveka, einem buddhistischen Kloster in England mitgebracht hat. Es heisst „Samadhi is pure enjoyment“ und ist eine kleine Broschüre, die dir den „Ruheweg“ („Samadhi“)  der Meditationspraxis erschliesst oder vertieft. Es wurde von Ajahn Sucitto, einem erfahrenen Mönch (britischer Herkunft) der Theravada Tradition, verfasst, liest sich sehr flüssig und ist auch kostenlos im Internet beziehbar. Ich finde es klar, gehaltvoll, sehr konkret und motivierend.
Wenn du dich schon länger mit buddhistischer Lehre befasst bzw. keine Berührungsängste dazu hast, kannst du bei dieser Lektüre gut nachvollziehen, wo die aktuelle Achtsamkeitsliteratur ihre Wurzeln hat.

In welcher Form auch immer diese Weisheit in die Welt kommt, ist eigentlich nicht so wichtig. Hauptsache, sie bringt möglichst viele Menschen dazu, ihr Leben selbstbestimmt und selbstverantwortlich zu gestalten, damit sie ihre Potentiale leben können. Das wird auch ihren Beziehungen gut tun und damit auch den Gemeinschaften.

So stell ich mir das jedenfalls vor. Aber ich warte nicht auf die anderen. Ich habe schon lang bei mir selbst angefangen. Und du?

Unsere Ernte bei CSA Kamptal

Mittwoch, August 31st, 2016 von ulli

dankbarfuerdievielfaltLetzte Woche hatten Gerhard und ich einen Erntetag. In mehrfacher Hinsicht.

Schon seit 8 Jahren beziehen wir unser Gemüsekistl von Markus aus dem Kamptal. Seit drei Jahren wird das feine Biogemüse nun – gemeinsam mit Silke und Sebastian – im Rahmen eines CSA Projekts angebaut. Was CSA ist? Die Abkürzung steht für „Community Supported Agriculture“, was als „Solidarische“ oder „Gemeinschaftliche Landwirtschaft“ übersetzt werden kann. Aber das kannst du in aller Ruhe auf der schönen Website nachlesen: http://biogemuese-csa-kamptal.at

Da Sebastian und Silke diese Woche auf  Urlaub waren, war unsere Hilfe gerade recht. Wir kamen um 9 Uhr nach Plank und blieben bis 19 Uhr. Seitdem wissen wir, was hinter unserem Kistl an Erntearbeit steckt. Ich muss sagen, das hatten wir bisher unterschätzt.

Gemüse in allen Farben und Formen
Den Erntebeginn machten Gerhard und ich bei den Paradeisern im Folientunnel, von denen  am Kamp-Uferfeld dicke und dünne, runde und birnige, gelbe, grüne, goldene und freilich auch knallrote in allen Grössen wachsen. Markus war dabei, die grünen und gelben Paprika zu pflücken. Sehr beeindruckend, dass an allen Früchten so gut wie (mehr …)

Buddhistisches Systematisches Hilfreiches

Dienstag, August 30th, 2016 von ulli

Wenn du dich mehr mit Buddhismus befasst, wirst du merken, dass es da viele Aufzählungen gibt: Die vier edlen Wahrheiten, die fünf täglichen Betrachtungen, die drei Charakteristika, die fünf spirituellen Fähigkeiten, die vier Grundlagen der Achtsamkeit, die fünf Hindernissse, die sieben ….
Manchmal kommt das durcheinander, und da ist es gut, dass Sylvia Kolk (eine grossartige Didaktin!!)  eine Art Arbeitsbuch verfasst hat, wo du diese Dinge alle nachschlagen kannst. Und noch viel mehr..

Das Buch heisst so, wie ich dir jetzt auch raten würde: Geh und sieh selbst

Du kannst nichts dafür…

Dienstag, August 30th, 2016 von ulli

Glaubst du, dass das Deine Willensentscheidung ist, was du grade machst – das hier zu lesen…? Glaubst Du, dass Du jetzt grade auch was anderes wollen könntest, du Dich aber dafür entschieden hast, genau das jetzt zu wollen?

Glaub‘ nicht, dass das so einfach ist. Wenn du Spass hast am klugen und Horizont erweiterndem Denken, dann ist das hier ein Lesetipp für die letzten Sommertage: Michael Schmidt-Salomons „Jenseits von Gut und Böse“.
Doch Vorsicht. Das Buch könnte Deine Weltsicht erschüttern…
Und vielleicht willst Du danach etwas ganz anderes, als Du Dir jetzt vorstellen kannst.

Ich hab schon MSS‘ nächstes Buch daheim: Hoffnung Mensch. Eine bessere Welt ist möglich.
Klingt ja vielversprechend. Aber ich will es grad noch nicht lesen…

Charlotte Joko Beck

Montag, August 22nd, 2016 von ulli

Joko BeckHast du schon von Charlotte Joko Beck gehört? Sie war eine amerikanische Zen-Lehrerin und ihre beiden Bücher sind einfach umwerfend. Für mich jedenfalls. Ihre Texte sind derart kompromisslos, sodass dir manchmal wirklich die Luft wegbleibt von der ungwöhnlichen Sichtweise und der Radikalität im Denken. Und vieles, das sie schreibt, lässt sich durch Erfahrung bestätigen. Somit bin ich auch geneigt, dem Rest Glauben zu schenken 🙂

Ich habe eben für einen Freund ein Kapitel ihres Buchs „Einfach Zen“ kopiert. Das kann ich dir als Leseprobe empfehlen: joko beck-das kalte lager (pdf).

In einem Nachruf auf ihr Leben schreibt einer ihrer Schüler:

„One of her great virtues as a teacher was that she did not try to clone herself. She let us digest her teaching and grow in our own different directions.“

Das klingt doch gut. Meinst du nicht auch?

DER ZORNIGE BUDDHA

Montag, August 22nd, 2016 von ulli

Ich kenne das Schulprojekt bereits vom Wiener Vesakh Fest, wo die jungen Leute schon einige Male aufgetreten sind.
Sehr spannend. Nun gibt es einen Film darüber!

der zornige buddha

NÖ-Premiere

DER ZORNIGE BUDDHA
Cinema Paradiso St. Pölten, 20.9.16, 20 Uhr

NÖ-Premiere mit Regisseur Stefan Ludwig zu Gast im Kino

Sajókaza, ein Dorf in Ost-Ungarn. Um benachteiligten Roma-Jugendlichen eine Zukunftsperspektive zu bieten, gründet János Orsós ein buddhistisches Gymnasium. In einer rassistisch aufgeheizten Umgebung versucht er, den verarmten Jugendlichen durch Bildung und Spiritualität zu einem selbstbestimmten Leben zu verhelfen und sie im Kampf gegen gesellschaftliche Ausgrenzung zu stärken. Doch sein Projekt stößt im Klima einer nationalistisch-rassistischen Politik auf Ablehnung und Anfeindungen. Mit seinem Dokumentarfilm taucht Regisseur Stefan Ludwig in den Mikrokosmos eines ungarischen Dorfes ein, stellt eine Vertrautheit zu den jungen ProtagonistInnen her und liefert ein starkes filmisches Plädoyer für Bildung.

Sensibel, zurückhaltend und genau… Ein Bild der Normalität und Intimität, wie es in wahlverwandten Dokumentarfilmen oft ausgespart bleibt. Diagonale

Im Cinema Paradiso St. Pölten am 20.9.16, 20 Uhr,
NÖ-Premiere, nach dem Film Gespräch mit Regisseur Stefan Ludwig

Webseite: http://www.derzornigebuddha.at/  

Facebook: https://www.facebook.com/derzornigebuddha/

Children talking about mindfulness.

Samstag, August 13th, 2016 von ulli

Sehr ermutigend…

Hier wurde es publiziert: www.mindful.org

und der gute Tipp kam – wie viele andere auch schon – von Klaus: Geistreich

Unser Geist ist kein Freund

Samstag, Juni 25th, 2016 von ulli

Das klingt ja fast ein wenig schockierend, dass unser Geist nicht unser Freund sein soll. Findest du nicht auch?
In folgendem Filmchen wird erklärt, was mit dieser Aussage gemeint ist, und wie wir dieses Wissen hilfreich nutzen können.

Eigentlich ganz plausibel. Selbst wenn wir nicht meditieren, können wir leicht verstehen, wovon hier die Rede ist.

Wenn dir der Film gefallen hat, findest du noch mehr Filme auf diesem You Tube Videokanal.
Komplexe psychologische und buddhistische Zusammenhänge sehr gut und einfach auf den Punkt gebracht.
Danke an alle, die dazu beigetragen haben!!
… wie z.B. an Mae Chee Brigitte, auf deren Website du noch viel viel viel mehr spannende Infos finden kannst: www.meditationthailand.com

 

Gerald Hüther Mitte Juni in Klosterneuburg und Wien

Mittwoch, Mai 25th, 2016 von ulli

Ich könnte diesem Mann stundenlang zuhören! Wie bei diesem Vortrag von der Denkwerkstatt Zukunft 2014 über Glücksgefühle.
Und ich werde ihn das erste Mal nicht auf  Video sondern live erleben, und zwar am 15. Juni 16 in Klosterneuburg.
Hier die Infos dazu: http://www.lernwelt.at .Die Karten gibts über ÖTicket. Ausserdem ist er am 13. Juni bei Johannes Kaup im Radio Kulturhaus zu Gast zum Thema: Mehr Hirn fürs Herz – Warum wir nur gemeinsam weiterkommen.

Die von Gerald Hüther (mit)gegründeten Initiativen
„Schule im Aufbruch“,
„Kulturwandel in Unternehmen und Organisationen“,
„Männer für morgen“ und
„Akademie für Potentialentfaltung“

halte ich für sehr interessant und zukunftsweisend.

Einige davon haben auch schon in Österreich Ableger.

Als Willkommen heisst es bei der „Akademie für Potentialentfaltung“:

„Wir brauchen Gemeinschaften, deren Mitglieder einander einladen, ermutigen und inspirieren, über sich hinauszuwachsen.“

Das glaube ich auch.

 

Andy Puddicombe, ein Pionier für Achtsamkeit und Meditation

Samstag, Mai 7th, 2016 von ulli

 

9783426657065Ich hab grade in einer Buchhandlung zufällig das Buch: „Mach  mal Platz im Kopf“ von Andy Puddicombe entdeckt. Ich habs gekauft und zu lesen begonnen und gleich noch was entdeckt: dass der Titel nämlich eine wenig passende Übersetzung ist für „Headspace„. Diesen Begriff hätte ich sofort wiedererkannt, habe ich doch vor kurzem das gleichnamige Handy App getestet und für sehr überzeugend empfunden. Die Stimme, die ich 10 Tage für 10 Minuten mit Achtsamkeitsanweisungen hörte, war die von Andy Puddicombe!

Auf der Website von Headspace, auf der du ALLES (wie kleine Geschichten, wissenschaftliche Erklärungen, Presseberichte, Grundsätze von Achtsamkeit und Meditation, kurzweilige Videos) findest, was du für den Beginn – oder auch später noch – brauchst, steht: “Andy Puddicombe is doing for meditation what Jamie Oliver has done for food”

So sieht es aus. Am besten schaust du dir das Huff Post Video an, das Andys Geschichte in Kürze und anschaulich erzählt:

How Andy Puddicombe, Monk-Turned-Entrepreneur, Brought Meditation To The Masses

Ich finde die Geschichte – wie die, dass mittlerweile 6 Millionen Menschen Headspace kennengelernt haben – wunderschön.
Du nicht auch?

Konstruktiver Journalismus – im konstruktiven Ö1 Radiokolleg

Samstag, April 9th, 2016 von ulli

IMG_3296Als ich vor einigen Jahren diesen Blog begonnen habe, hatte ich Ansprüche im Sinn, wie sie in dieser wunderbaren Ö1 Sendung  beschrieben werden. Dem defizitorientierten Bild der Medien und auch unserer Alltagswahrnehmung etwas entgegenzusetzen. Ganz ohne in dünne Schönfärberei und seichte Banalitäten abzugleiten.
Wie wir unseren Geist füttern, dahin entwickeln wir uns. Wohin wir unsere Aufmerksamkeit richten, schafft unsere Realität. Es macht einen Unterschied, ob wir in der U Bahn die Gratiszeitschrift durchlesen oder Ö1 hören. Wir unterschätzen den Einfluss der „Geistnahrung“ auf unser Wohlbefinden und verwechseln unsere Gewohnheitsmuster, die Dinge zu sehen, mit Realität.

Hier gehts zum von Sonja Bettel gestalteten  Radiokolleg zum Thema „Konstruktiver Journalismus“ das leider nur noch ein paar Tage zum Nachhören ist.

Wie schön, (mehr …)

Achtsamkeitsseminar im April mit Christoph Köck im Stift Geras

Donnerstag, April 7th, 2016 von ulli

geras-stifte-kloesterEin Wochenendretreat mit Christoph Köck ist etwas vom Besten, was du für dich tun kannst. Die Gelegenheit im Waldviertel gibt es nur einmal im Jahr und zwar vom 22.  bis 24.4.16 in den altehrwürdigen Mauern von Stift Geras.

Schweigen hinter Klostermauern. Das ist sicher ein feines Zur Ruhe Kommen. Wenn du bisher noch nicht (viel) meditiert hast, dann kannst du es hier grundlegend und auf beste Art und Weise lernen.  Christoph ist einer der erfahrensten Meditationslehrer der buddhistischen Theravadaschule Wien, er ist weiters MBSR Lehrer und Psychotherapeut. Eine wunderbare Mischung, um westliche und östliche, weltliche und spirituelle Zugänge zu vereinen.

Hier die Infos auf Christophs Website und hier die Kontaktadresse beim Stift Geras.

Also wie wärs?

Headspace und andere MeditationsApps für dein Handy

Sonntag, März 13th, 2016 von ulli

Headspaceso heisst eine Handy-App, mit der du das Meditieren Schritt für Schritt kennenlernen kannst. Meditieren ist mittlerweile ein weitverbreiteter, viel benutzer Begriff geworden. Ich verstehe darunter,  den Geist zu kultivieren, zu entwickeln  („citta bhavana“) , damit vertraut zu werden, wie es in uns zugeht. Du kannst es auch Achtsamkeitspraxis nennen. Es geht jedenfalls in erster Linie nicht darum, angenehme Gefühle zu erzeugen, sondern die Dinge zu sehen, wie sie sind. Es geht um weniger Kontrolle und mehr Akzeptanz. Darum, Vorstellungen abzubauen als neue aufzubauen.
Damit wir geschickter mit unangenehmen Erfahrungen umgehen können, müssen wir erstmal herausfinden, wie sie entstehen, wie sie sich anspüren und was wir unbewusst dazu beitragen. Manche Menschen kämpfen mehr und andere weniger mit dem, was sie vorfinden beim ruhig werden. Je weniger wir kämpfen, desto angenehmer kann das still sitzen sein. Also Ruhe, Freude und Wohlgefühl sind nicht ausgeschlossen. Doch in erster Linie geht es um Einsicht und das Entwickeln von Weisheit. Das kann anfangs auch ganz schön Holpern. Aber so ist es auch beim Erlernen eines Instruments oder beim Trainieren einer Sportart. Es braucht Geduld und Motivation. Gut, wenn du dafür Begleitung hast.

Die ersten 10 Sessions (10 Minuten Übung für jeweils 10 Tage) sind gratis und genügen, um einen guten Eindruck zu vermitteln. Die Texte sind auf Englisch, aber sehr einfach gehalten. Viel Spass beim Kennenlernen: www.headspace.com

Wenn ich schon dabei bin, da gibt es noch ähnliche Handy Apps wie

Meditation Support Timer

One Moment Meditation

Insight Timer

7mind.de

Und beim Suchen im Netz habe ich gleich noch ein paar Beiträge gefunden, die verschiedene Apps beschreiben und bewerten:

Meditations-Apps für unterwegs

Die 5 besten Achtsamkeitsapps – Achtsamkeitstraining fürs Smartphone

Du siehst, ich bin also nicht die erste, die sich mit diesem Thema befasst…

Altruismus und Mitgefühl sind erlernbar

Freitag, März 11th, 2016 von ulli

regenbogen1Nimm dir Zeit und schau dir diesen Film an.
Wer weiss, vielleicht verändert er dein Leben?

Hier gehts zum Link auf youtube:

Die Revolution der Selbstlosen (arte Doku)

Falls nicht, hattest du zumindest für eineinhalb Stunden inspirierende „Geistnahrung“… Im Film heisst es einmal, dass bereits ein einstündiges Videospiel unser Gehirn verändert..

Eigentlich können wir gar nichts folgenlos tun. Ganz schön radikal eigentlich. Findest du nicht auch?

„Darm mit Charme“ – Über den Inhalt hinaus…

Sonntag, Februar 21st, 2016 von ulli

Bildergebnis für darm mit charmeVermutlich kennst du das Buch von Giulia Enders „Darm mit Charme“ schon. Ich scheine eine der letzten zu sein, die es eben mit grosser Begeisterung gelesen hat.
Dabei fasziniert mich einerseits der Inhalt des Buchs (hat es vielleicht auch mit Maja Storchs Strudlwurm vom letzen Beitrag zu tun..?).

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Genauso fasziniert bin ich allerdings von der neuen Herangehensweise, dem neuen Denken, das hier sichtbar wird. Hier zeigen zwei junge Frauen (Giulia Enders Schwester Jil Enders hat das Buch grossartig innovativ illustriert), auf welche Art wir – uns selbst ganz nahe – Phänomene erforschen, durchdenken und kommunizieren können.

So mutig, kreativ, selbstsicher und gleichzeitig unkonventionell, kritisch und differenziert. Mit viel sozialer und emotionaler Intelligenz. Ganzheitlich wäre auch noch ein passender Begriff dafür.
Wie schön, dass der Erfolg des Buchs beweist (November 2015: 1,6 Mio verkaufte Exemplare in Deutschland, Übersetzung in 36 Sprachen), dass dieser Stil nicht nur bei mir gut ankommt.
Hier ein erfrischendes Video mit viel Kompetenz – in jeder Hinsicht.

Ist das etwa „weibliche Wissenschaft“?

Bewegung beginnt im Kopf – Eric Franklin

Samstag, Januar 23rd, 2016 von ulli

Bewegung beginnt im Kopf: Locker, leicht, dynamisch mit der Franklin-Methode®Ich habe das Buch „Bewegung beginnt im Kopf“ von Eric Franklin von einer Physiotherapeutin empfohlen bekommen. 100 Punkte, kann ich nur sagen.
Wenn du deine Haltung verbessern, dich körperlich entspannter und insgesamt wohler fühlen willst, möchte ich dir dieses Buch allerwärmstens ans Herz legen.
Ich befasse mich ja schon lange mit Achtsamkeit, und die Kombination mit dem in diesem Buch vermittelten Ansatz der „Ideokinese“ bzw. der konkreten Anwedung der „Konstruktiven Ruhe“ ist einfach genial. Die Vermittlung der anatomischen Grundkenntnisse einerseits und die spielerischen luftigen Imaginationen andererseits lassen sich grossartig mit der Achtsamkeitspraxis verbinden. –  Schliesslich ist die erste Grundlage der Achtsamkeit der Körper. Doch auch ohne meine Vorgeschichte ist die Wirksamkeit der Ideokinese sicher sehr gross.

Die motivierte kontinuierliche Übung führt zu einem grossartigen lockeren und bewussteren Körpergefühl. Ich denke, dass sich damit viele Knie-, Hüft- und Schulterprobleme einfach lösen liessen. Warum nur wird Wissen wie dieses nicht in unseren Schulen vermittelt und eingeübt?!
Auch ein längeres stilles Sitzen bei der Meditation geht mit dem Erinnern der leicht merkbaren Bilder sehr viel müheloser. Der Zusammenhang von Geist und Körper, von Vorstellung und realer Bewegung wird selten so greifbar und deutlich wie mit diesen Erfahrungen.

Franklin ist v.a. in der Tanzszene bekannt und da Ilse, meine liebe Tanzfreundin, alle seine Bücher im Regal hat, studiere ich nun schon weitere seiner Publikationen wie „Entspannte Schulter – gelöster Nacken“ und  „Beckenboden Power„.
Und es gibt noch so viele weitere Bücher! (hier die ganze Liste)

So habe ich mir von Ilse auch Mabel E. Todds Buch „Der Körper denkt mit“ (Verlag Huber, hier als e-book mit Leseprobe) ausgeborgt, das in 1. Auflage bereits 1937 publiziert wurde!
Mabel Elsworth Todd  ist die eigentiche Begründerin der „Ideokinese“, und es gefällt mir, wie Eric Franklin sich respektvoll auf sie bezieht. Ihr Buch ist erwartungsgemäss weit schwieriger zu lesen, aber für die Vertiefung gut geeignet.
Im Netz zu finden ist ein Artikel des Tanzpädagogen John Graham, der ihren Ansatz in wenigen Seiten beschreibt:“Es ist höchste Zeit mit dem Körper zu denken!“

Der Autor schreibt:
„Um bewusste Kontrolle über unser Strukturgleichgewicht im menschlichen Körper zu erhalten, müssen wir seine Einzelteile, ihre Beziehungen zueinander und die Kräfte, die auf sie von außen wie auch von innerhalb der Struktur wirken, studieren. … Ich empfinde „The Thinking Body“ als die zufriedenstellendste Methode, um Anatomie, Physiologie, Kinesiologie, Mechanik und Physik des menschlichen Körpers zu studieren. Dieses Studium verstärkt den eigenen Respekt für die Verantwortung, die wir haben können, über uns selbst zu lernen. Es erfüllt uns mit Erstaunen, Freude und Interesse, wie die Teile in unserer Körperstruktur angeordnet sind, um die Bewegung zu verbessern.„

Diese Freude kann ich mit meiner Erfahrung bestätigen.
Ein paar Bilder, die dir zeigen, wie Eric Franklin Zusammenhänge oder Übungen veranschaulicht:

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Danke an Eric Franklin, der dieses Wissen so zeitgemäss und humorvoll weitervermittelt!

Bist du neugierig geworden?

Hier zur Website mit Kursangeboten, Blog und vielen (freien) Videos: http://franklin-methode.ch

Botschafter der Veränderung : Bhutan

Dienstag, Januar 19th, 2016 von ulli

Diese Woche war Dr. HA VINH THO in Wien, eingeladen beim Bank Austria Salon im alten Rathaus (gemeinsam mit Marlene Streeruwitz, einer wunderbar unabhängigen kühnen Denkerin, über die ich ein ander Mal schreiben möchte). Ich war dort. Es war ein echtes Erlebnis, ihn zu sehen und zu hören. Der ganze Abend war ein Gesamtkunstwerk, das mich nachhaltig beeindrucken wird (Hier einige Fotos dazu.). Manchmal gibt es diese Ereignisse. Kennst du das?

Dr. HA VINH THO ist Leiter des Gross National Happiness (GNH) Center in Thimphu, der Hauptstadt des Königreichs Buthan. Aus diesem Grund hab ich mir ein Interview mit ihm angehört. Es dauert nur 6 Minuten. Schau es dir an.

Ein längerer Beitrag findet sich hier: Earth Talk: Ha Vinh Tho – The Bhutan Experiment. Dr. HA VINH THO spricht am Schumacher College über die Erfahrungen in Bhutan, wobei er auch die Herausforderungen nicht unerwähnt lässt.

Und wenn dich dieses ambitionierte Modell weiter interessiert, das sich wie Science fiction anhört, kann ich dir auch den folgenden Arte Beitrag von rund 20 Minuten empfehlen. Darin werden die Dinge konkret. Es geht um biologische Landwirtschaft, Vermeidung von Müll, Werbungsverzicht, Messen und Definition von Glück. Wie Kinder erzogen werden und wie materieller Reichtum mit immateriellem Wohlbefinden in Beziehung gebracht wird, wie der soziale Aspekt im Unternehmertum betont wird…

Am Ende des Beitrags siehst du eine Versammlung von hunderten jungen Menschen, die Botschafter der Veränderung sein möchten. Sie schliessen ihre Augen und lauschen auf ihren Atem… „Solange ihr lebt, werdet ihr atmen.“ Sie werden ein gutes Leben haben.

Hoffentlich gelingt die Veränderung. Und hoffentlich dringt ihre Botschaft bis zu uns.

Dass andere Staaten die Botschaft schon gehört haben, kannst du beim Bruttonationalglück-Artikel auf Wikipedia nachlesen.
Hier ist auch ein gut gemachtes Filmchen zu finden, das du nicht übersehen solltest:

Am besten gehst du direkt nach Bhutan und schaust dir die Ergebnisse der letzten Erhebung 2015 an. So viele glückliche Menschen! www.grossnationalhappiness.com

Brösel? Bröselei

Donnerstag, Januar 14th, 2016 von ulli

Ich mache ja nicht viel Werbung auf diesem Blog für kommerzielle Projekte. Aber in diesem Fall mache ich eine Ausnahme. Für die „Bröselei, das glutenfreie Backatelier“ im 9. Wiener Bezirk.
Gestern in der Strudelhofgasse 1 hab` ich dort nämlich bei einer kurzen Kaffeepause soviel Genuss erlebt, dass ich das mit dir teilen will: Eine Schokotorte, die eigentlich Schokotarte heisst,

bröselei Außenansicht

mit Kaffee waren alles, was ich konsumiert habe, aber beides war so besonders schmackhaft und aromatisch, dass ich hätte ein Lied anstimmen wollen.

Das Lokal ist überschaubar gross, sympathisch eingerichtet und wird von Sabine Aichmann seit einem Jahr geführt. Und die Begeisterung sprüht aus ihren Augen, wenn sie dir mit grosser Freundlichkeit auf deine Fragen antwortet. Sie backt die Kuchen selbst, und zwar glutenfrei und vegan. Auch eine vegane Jause kannst du dort essen und den Kaffee gibts – tierfreundlich – mit Reismilch. Und alles schmeckt dabei so wunderbar! Am besten liest du dir auf ihrer Website die ökologische Grundhaltung durch, dann weisst du, dass hier die grösste Qualität zu Hause ist.

Die Bohnen kommen übrigens röstfrisch von el café, einer Rösterei im 9.Bezirk.

Beim Gehen hab ich dann noch einen Kuchen für meine Freundin mitgenommen und mich auch mit dem netten jungen Mann hinter der Theke gut unterhalten. Es war alles so fein, dass ich schon gehen wollte ohne zu zahlen. Das passiert mir selten. Aber es ist ein gutes Zeichen. Am besten schaust du mal selbst vorbei und gibts dir eine Genusspause der besonderen Art.