Archive for the ‘Vernetzung.Initiativen.Termine’ Category

Die Diagnose Krebs

Sonntag, März 22nd, 2015 von ulli

dr-beatrix-teichmann-wirth… ist ein Schock. Der Umgang der Schulmedizin ist zumeist auf das Körperliche beschränkt und lässt die Betroffenen in dieser Ausnahmephase auf der psychischen Ebene allein.

Da ist es gut, wenn Menschen wie Beatrix Teichmann-Wirth die Dinge in die Hand nehmen und etwas Hilfreiches in diese Richtung entwickeln. Ich kenne Beatrix persönlich und schätze sie sehr. Ihr Zugang zur Krebsdiagnose und – erkrankung  ist  achtsam, klug, authentisch und erhellend. Ich habe schon letztes Jahr Buchbeiträge von ihr gelesen,  und finde, dass eineR sich auch in gesunden Zeiten durchaus mit dieser Extremerfahrung befassen sollte.

Hier Beatrix‘ Blog und Angebot: http://krebscoaching.org/

Da fällt mir noch Kurt Langbein ein, der seine Krebserkrankung ebenfalls dazu genutzt hat, anderen von seinen Erfahrungen weiterzugeben: http://www.langbein-partner.com

Oder David Servan-Schreibers hochspannendes AntiKrebsbuch, das u.a. Achtsamkeit als hilfreiche Strategie im Umgang mit Krebs empfiehlt. Aber noch sehr viel mehr…

Auch Christoph Schlingensief hat seine Krebserkrankung in Büchern und Projekten aufgearbeitet, das ist aber schon etwas schräger…

Sei wie es sei, von anderen lernen, ist immer wichtig. Wir sind verschiedener und gleichzeitig ähnlicher als wir glauben. Wir können viel verstehen von den Beispielen anderer. Was meinst du?

 

Metta Retreat mit Bhante Sujato, 30.10 bis 8.11.2015 in Salzburg – wie wärs?

Donnerstag, März 19th, 2015 von ulli

BhanteSujato2Der australische Mönch Bhante Sujato wird erstmals in Österreich ein Metta Retreat  leiten. Karin, einer Frau, der ich ALLES glaube, beschreibt ihn als „humorvollen, sympathischen und kompetenten Lehrer“.

Was ist Metta überhaupt? „Metta“ heisst in den buddhistischen Schriften so viel wie Freundlichkeit oder „liebende Güte“.  Du kannst also deine Freundlichkeit aktiv entwickeln,  und zwar ganze 10 Tage lang. Bis zum Oktober kannst du noch ein wenig überlegen, aber wenn du dich jetzt schon anmeldest, hast du lange Zeit, dich vorzufreuen.

Alle Details findest du hier:  Metta-Retreat Bhante Sujato

Banto Sujatos Schriften findest du unter www.santipada.org oder in seinem Blog sujato.worldpress.org

Fastenvertrag mit dir selbst

Dienstag, Februar 17th, 2015 von ulli

IMG_2667 Kai Romhardt hat mit seinem neuesten NAW Newsletter wieder neue Samen gesät.

Sieh mal unten!  Falls er dir gefällt, trägst du dich am besten gleich in den Newsletterverteiler ein.

Übrigens, ich werde am 7.4.15 den NAW_Regionalabend Wien zum Thema Ernährung gestalten. Da könntest du gleich deine Erfahrungen mit dem Fasten einbringen 🙂

Letting go is the source of happiness. 
Thich Nhat Hanh
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Liebe Freunde und Freundinnen der Achtsamkeit und des Netzwerks Achtsame Wirtschaft,
Fasten ist bewusster Verzicht auf Zeit. Wir wählen uns Felder des Konsums aus, in welche wir frisches Licht bringen wollen oder in denen wir spüren, dass uns das rechte Maß verloren gegangen ist. Bewährte Felder des Fastens sind Nahrung, Alkohol, Süßigkeiten, Kaffee, Sex, Medien, Internet und Shoppen. Wir können uns in ausgewählten Feldern einen vollständigen Stopp verordnen oder uns Budgets geben. So kommen wir in Kontakt mit unseren Gewohnheitsenergien und spüren, dass uns unser täglicher Konsum häufig nicht tief nährt, sondern einen Schleier der Unbewusstheit über unser Leben legt. Fasten macht uns wach, kann uns aufwecken.Fasten ist eine bewusste Entscheidung, sich von heilsamen Dingen und Nicht-Dingen nähren zu lassen und das eigene Leben und Konsumieren wach und interessiert zu betrachten.Wir laden dazu ein, in der traditionellen Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag diese kraftvolle Praxis zu üben. Wenn wir dies gemeinsam mit einem Freund oder einer Freundin tun, uns gegenseitig unterstützen und unsere Erfahrungen miteinander teilen, wird die Fastenzeit einfacher, erkenntnisreicher und freudvoller werden.Um uns beim bewußten Verzicht zu unterstützen, haben wir einige „Helferchen“ für euch zusammengestellt:

Im Namen des Netzwerk Achtsame Wirtschaft
Das Fasten-Team

P.S.: Als kleine Anregung zum Start in die Fastenzeit empfehlen wir unser Video „Yodas Apfelmeditation. Oder: Wahres Genießen“.

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Austausch online

In unserem Online-Diskussionsforum , auf Facebook und Xing habt ihr die Möglichkeit, euch mit Gleichgesinnten auszutauschen. Außerdem freuen wir uns über euer direktes Feedback an uns.

Fastenvertrag

Den „Fastenvertrag“ könnt ihr herunterladen, ausfüllen und euch zur Erinnerung an einen prominenten Platz heften, damit er euch während des Wochen des bewussten Verzichts begleitet.

Die Zeit ist im Jetzt.

Donnerstag, Februar 12th, 2015 von ulli

Bildergebnis für steindl-rastIch habe gestern die Ö1 Radiosendung „Passagen“ nachgehört.  Ein Interview von Johannes Kaup mit dem 88 jährigen Benediktinerbruder David Steindl-Rast. Feinste Geistnahrung. So habe ich etwa zum ersten Mal etwas über das JETZT verstanden. JETZT ist nicht – wie wir es uns immer vorstellen – eine kurze Linie zwischen Vergangenheit und Zukunft. Nein, es ist umgekehrt: Die Zeit ist im Jetzt. Wir können Vergangenes nur in diesem Moment erinnern, Zukünftiges nur in diesem Moment antizipieren. Es ist eigentlich ganz einfach. Oder nicht? Mein kluger Gerhard hat dazu gesagt, „so einfach wie alles, sobald man es verstanden hat“.

Oder ein anderer Gedanke des oftmals als Mystiker bezeichneten Mannes: Du und ich, ja, alle Lebewesen, wir sind verschiedene Ausprägungen des gleichen Selbsts. Schöner Gedanke von Verbundenheit. Interessant auch die dreifache Bedeutung des Wortes „aufgehoben“. Da kannst du mal drüber nachdenken. Die Tiefe der Sprache ist uns ja selten bewusst.
Noch ein paar Splitter: Dankbar sein für jede Gelegenheit, die sich uns bietet, heisst erfülltes Leben. Und wenn wir für etwas nicht dankbar sein können wie Gewalt oder Verlust, dann können wir uns fragen, welche Gelegenheit sich uns mit dieser Erfahrung bietet, zum lernen, zum wachsen.
Glauben heisst dem Leben vertrauen. Fürchte dich nicht! Je mehr wir glauben, desto mehr zweifeln wir auch. Hinter dem Zweifel aber steckt Angst. Deshalb ist es wichtig, uns dieser Angst zu stellen und immer wieder aufs Neue Furchtlosigkeit zu entwickeln. Furchtlosigkeit steckt an, so wie auch Angst ansteckt.

Bis zum 13.2.15 kannst du das Interview noch nachhören. Wirklich sehr spannend und nährend. Hier der Link zum Programm.

Solltest du die Sendung versäumt haben, so findest du viele schöne Interviews  mit dem grossen Weisen im Netz so wie hier beim Schweizer Fernsehen in der Sternstunde Religion.

Auch die Website von David Steindl-Rast ist einen Blick wert. Dort kannst du etwa eine Kerze anzünden. Was im Netz schon alles möglich ist!

Danke grosser Bruder!

Jason Siff am 14.3.15 in Wien

Montag, Februar 9th, 2015 von ulli

Jason with greenery background cutJason Siff war letzten Mai schon kurz in Wien und ich habe seinen Vortrag mit grosser Freude gehört. Er hat u.a. ein Buch mit dem Titel „Unlearning Meditation“ geschrieben, in dem er sich mit der Spannung zwischen Mediationsanleitung und Wirklichkeit befasst. Ein wirklich wichtiges Thema, grade bei uns „WestlerInnen“, die wir immer alles so richtig und korrekt machen wollen. Das gibt oft mehr Stress als Freude. Von seinem Vortrag im letzten Jahr mitgenommen habe ich die Sanftheit, die als zentrale Anleitung im Mittelpunkt seines Lehrens steht. Egal, wie wild es auch in deinem Geist zugeht, ein beruhigend eingeworfenes „sanft, sanft“ ist immer hilfreich.

Darum freue ich mich sehr, dass Jason Siff wieder nach Wien kommt. Hier findest du alle Details zum eintägigen Retreat in der Theravadaschule Wien:

Thoughts are Not the Enemy
An Introduction to Recollective Awareness Meditation

A Meditation Workshop Taught by Jason Siff

Samstag 14. März 2015, 9:00 bis 16:00 (eine Stunde Mittagspause)

Theravada Schule, 1010 Wien, Fleischmarkt 16, 1. Stock
Kosten: Dana (Spende)

Sprache: Englisch

Recollective Awareness Meditation is a form of Vipassana Meditation that teaches people how to become aware of their thoughts and emotions. It involves allowing thoughts and emotions into the meditation sitting and recollecting one’s experiences in meditation. This gentle and open approach to meditation also leads to calmness and enhanced sensory awareness.

During this retreat, meditation sessions will last 20 to 40 minutes and can be done sitting comfortably or lying down. There will also be instruction for writing down meditation experiences.

Jason Siff was a Buddhist monk in Sri Lanka in the 1980s when he started developing Recollective Awareness Meditation. In 1996, he co-founded the Skillful Meditation Project and has been a full-time meditation teacher since then. He also trains teachers in Recollective Awareness Meditation and conducts retreats and workshops in the US, Canada, Europe, and Australia. He has written two books on meditation, “Unlearning Meditation: What to do when the instructions get in the way” and “Thoughts are Not the Enemy: An Innovative Approach to Meditation,” both published by Shambhala Publications. His primary website is www.skillfulmeditation.org

Hier im PDF Format zum Ausdruck: jason siff in Vienna

Vom 18.3. bis 22.3. 15 ist Jason Siff dann auch im Buddhistischen Zentrum Scheibbs zu einem Retreat.

Also, vielleicht magst du dich mit dem Thema intensiver befassen?

Wiener Stadtgespräch mit Dame Stephanie Shirley „Let IT Go“

Donnerstag, Februar 5th, 2015 von ulli

foto dame shirleyDie Veranstaltung ist nächste Woche, also die Ankündigung noch rechtzeitig. Die Geschichte von Dame Stephanie Shirley klingt nach Märchen. Hier die Daten der Aussendung:

Dame Stephanie Shirley im Gespräch mit Rosa Lyon

Let IT Go – vom Wert des Lebens oder wie eine feministische Unternehmerin zur Philanthropin wurde

AK-Wien Bildungszentrum, großer Saal, Theresianumgasse 16 – 18, 1040 Wien

Donnerstag, 12.02.2015, 19 Uhr

 „I have been very lucky in my life. My experience as an unaccompanied child refugee gave me the drive to prove that my life had been worth saving.” (Dame Stephanie Shirley)

Dame Stephanie Shirley (* 1933 als Vera Stephanie Buchthal in Dortmund) ist eine erfolgreiche britische Softwareunternehmerin, leidenschaftliche Philanthropin und Arbeitsplatzrevolutionärin.  1939 konnte sie im Alter von fünf Jahren mit einem der letzten Kindertransporte vor dem nationalsozialistischen Regime nach Großbritannien flüchten, wo für sie ein neues Leben begann. Schon früh war sie von der beginnenden elektronischen Datenverarbeitung fasziniert. Von Kollegen und Vorgesetzten als Frau benachteiligt, gründete sie 1962 mit einem Startkapital von sechs Pfund die Software-Firma F International Group und baute sie zu einem globalen Unternehmen aus. Das F steht für ihre Personalpolitik: feministisch, mit Freelancern. Um in der männlich dominierten IT-Welt akzeptiert zu werden, verwendete sie den männlichen Vornamen Steve. Selbst Mutter eines autistischen Sohnes, schuf Shirley Jobs für Frauen mit Kindern, anfänglich stellte sie in ihrer Firma überhaupt nur Frauen ein. 1993 zog sie sich – als nunmehr drittreichste Frau Englands – aus dem Unternehmen zurück und überschrieb dabei ein Drittel des Kapitals an ihre MitarbeiterInnen. Seitdem engagiert sie sich, basierend auf ihrer Überzeugung, dass man der Gesellschaft etwas zurückgeben sollte, als Philanthropin und stellte große Teile ihres Vermögens wohltätigen Zwecken, vor allem der Autismusforschung, zur Verfügung. Shirley wurde in England eine Figur des öffentlichen Lebens, sie war die erste Frau an der Spitze der British Computer Society, 2000 machte sie der Premierminister zur Dame Commander of the Order of the British Empire.

2012 publizierte Dame Stephanie Shirley ihre Memoiren „Let IT Go“, in denen sie ihre außergewöhnliche Lebensgeschichte erzählt und wieso ihr das Verteilen ihres Vermögens („letting it go“) mehr Zufriedenheit und Erfüllung gebracht hat, als dessen Aufbau.

http://www.steveshirley.com/splash.php
http://www.let-it-go.co.uk/

Eintritt frei! Das Gespräch wird in Englisch gehalten, Simultanübersetzung via Kopfhörer vor Ort möglich. Um Anmeldung wird gebeten: stadtgespraech@akwien.at,  01/ 501 65 – 2882. www.wienerstadtgespraech.at

Ö1 ruft wieder..

Donnerstag, Januar 8th, 2015 von ulli

…DSC00774diese Woche mit einem passenden Radio Kolleg zum „Lob der Wertschätzung“ noch eine Woche nachzuhören. Drei Folgen beginnend am  Montag, den 5.1.15.

Auch der zweite Teil des Radiokollegs ist sehr spannend zum Thema: Gutes Essen für alle – Die Bewegung für Ernährungssouveränität, gestaltet von Beate Firlinger. Drei Folgen ab Montag, den 5.1.15.

Sehr gut hat mir auch gestern abend (7.1.15) das Salzburger Nachtstudio gefallen zum Thema des Bruttonationalglücks in Bhutan. Wie schwierig dieser Anspruch ist, wie wichtig der Impuls auch für unsere westliche Welt. Sehr hörenswert: Bhutan auf der Suche nach dem Glück. Gestaltung: Geseko von Lüpke

Selbst wenn du das „7 Tage Nachhören“ schon verpasst hast, sind allein die Programmbeschreibung, die Literatur- und Linkliste interessant. Ö1 ist wahrhaftig ein Kultur- und Qualitätssender.

Was sich alles Schönes tut!!

Montag, Dezember 22nd, 2014 von ulli

Ich habe ja im Sommer meiner Schwiegermama ein Welt der Frau Abo geschenkt, mit dem kleinen Hintergedanken, dass ich nach ihr diese schöne Zeitschrift nachlesen kann. So hab ich heute die Septemberausgabe gelesen… Die Artikel sind ja auch nach Monaten noch spannend.

Besonders gefreut hat mich darin der Hinweis auf Österreichs erstes Sozialfestival. So eine wunderbare Idee, die sich schon in drei Regionen hat umsetzen lassen! So kann Regionalentwicklung von unten aussehen… Gut begleitet, dokumentiert und sogar beforscht. 74 Projekte in 18 Monaten, allein in der Mühlviertler Alm! Die Vielfalt ist ganz erstaunlich. Schön auch die Sinnstifter, die die Projekte finanzieren.

Am besten schaust du dir das alles selbst an und hast  – wie ich – deine freude damit: www.tu-was.at

Bunt gemischt – drei Erfreulichkeiten

Samstag, Dezember 6th, 2014 von ulli

Einerseits ist diese Adventzeit – vermutlich auch bei dir – etwas zu dicht. Andererseits habe ich viele interessante und schöne Erfahrungen.
Hier drei ganz unterschiedliche Dinge, die eben mein Leben erfreuen..

Mit Begeisterung lernen

(Foto: Schule im Dialog)

Erstens hab ich letzte Woche die Initatorin einer vorbildlichen Privatschule in Mold hier im Waldviertel kennengelernt. Frau Claudia Gantner. So ein mutiges Unterfangen! Wie schön, wenn Menschen für gesellschaftlich wertvolle Ideen brennen und sich durch nichts aufhalten lassen.

Hier die Details zur SCHULE IM DIALOG.

Wobei ich dir auch besonders den lebhaft geschriebenen Blog zum Abenteuer Privatschule: Wie alles begann – Tagebuch einer Schulgründung empfehlen mag. Sicher für Eltern, Kinder und PädagogInnen ein wertvoller Fundus an konkreten Ideen und Berichten aus dem Alltag einer ganz besonderen Schule.

Wiener Frauenpreis: „Frauen sichtbar machen, die Frauen stärken“

(Foto: www.wien.gv.at)

Zweitens war ich letzten Mittwoch im Rathaus bei der Verleihung des Wiener Frauenpreises 2014. Eine Wertschätzungsveranstaltung vom Feinsten! So viele interessante Frauen aus allen Bereichen der Gesellschaft. Ein perfekt organisierter Abend in einem besonderen Ambiente, mit kurzweiligen gehaltvollen Reden, mit – wie es sich gehört – gerührten Preisträgerinnen und einem bewegten und heiteren Publikum.

Nicht zu vergessen, die zwei gut gemachten Filmbeiträge, die das Leben und Werken von Julya Rabinowich und Kathrin Zechner näherbrachten.
Danach ein dem feierlichen Rahmen entsprechendes Buffet und viele viele nette Gespräche.

Ja, mittlerweile können Frauen ihre Erfolge gut feiern. Das gefällt mir. Hier zum Nachlesen: Wiener Frauenpreis 2014 verliehen

 Sonnentor im Nebel

(Foto: Sonnentor)

Drittens bin ich gestern durch dichten Nebel auf die andere Seite des Waldviertels gefahren. Nach Sprögnitz in der Gegend von Zwettl. Dort hat Johann Gutmann die Welt von Sonnentor erschaffen. Mittlerweile mit 250 MitarbeiterInnen und 150 zuliefernden Biobauern. Neuerdings werden auch spannende Seminare angeboten.

Die Werksführung, und alles, was ich gesehen, gehört und v.a. gerochen habe, hat mich begeistert, das Essen danach auch. Ein stimmiges Gesamtkunstwerk. Dort wird gelebt, was anderswo blosses Marketing ist.
Das Geheimnis ist hier nachzulesen: Gelebte Philosophie . Da heisst es u.a.:

„Wir glauben, dass die biologische Landwirtschaft die einzige Alternative zu den Folgen von Monokultur und Überproduktion ist.“

Und dass es Wertschätzung braucht für ein langfristiges Miteinander.

Das glaube ich auch. Und ich freue mich, dass es selbst in diesem grossen Rahmen zu funktionieren scheint.

 

Wie war das Gehen in der Mariahilferstrasse?

Sonntag, November 30th, 2014 von ulli

IMG_2393Das Wetter war wirklich grimmig. Kalt und Nieselregen. Dennoch haben sich rund 15 Personen beim Westbahnhof zusammengefunden zur öffentlichen Gehmeditation des Netzwerks der Achtsamen Wirtschaft am ersten Einkaufssamstag in der Wiener Mariahilferstrasse (hier die Details). Mit unseren Taschen mit der Aufschrift „Zum Glück fehlt mir    nichts“ gingen wir rund eine dreiviertel Stunde lang die belebte Einkaufsstrasse hinunter bis zum Museumsquartier. Schon spannend.

Dort stellten wir uns zu einer Abschlussrunde zusammen und teilten mit einem Sprechstab achtsam unsere Erfahrungen. Die Geschäfte und Auslagen waren den meisten von uns überraschenderweise gar nicht besonders aufgefallen. Umsomehr die entgegenkommenden Menschen, ihre Geschwindigkeit, ihre Blicke, ob sie uns wahrnehmen oder nicht… Den Boden beim Gehen spüren, das unebene Pflaster unter den Füssen, der Obdachlose, seine Hunde streichelnd, den Flug der Tauben, den Wind auf der Haut. … Die Verbundenheit mit den anderen Gehenden in 10 deutschen Städten. … Jeder und jedem von uns sind andere Feinheiten bewusst geworden.  Alle haben etwas Neues dazugelernt.

Ich denke, die wir heute dabei waren, werden die Mariahilferstrasse nie wieder wie früher begehen, ohne sich an diesen Tag und seine Qualität zu erinnern.

nur noch ganz kurz zum nachsehen

Freitag, November 28th, 2014 von ulli

lotti schweinSo ein feiner Fernsehbeitrag über das Kamptal. Leider nur noch bis Sonntag zum Nachsehen, in der TV Thek des ORF: tvthek.orf.at/program/Zurueck-zur-Natur/ Da musst du also schnell sein.

Da werden Menschen porträtiert, von denen ich die meisten kenne und deren Arbeiten und Lebensweisen ich schon immer bewundere. Z.B. Barbara, die „Wollschmiedin“, die ich auf diesem Blog schon einmal vorgestellt habe mit ihren tätowierten Teppichen und gefilzten Totenköpfen. Und ihr Mann Thomas, einer von nur 30 Kupferstechern weltweit. Dessen Bilder einer direkt unter die Haut gehen, und dessen Feinarbeit und Genauigkeit einfach ganz unglaublich sind. Wie schön sie ihre Arbeitsleidenschaften in Worte fassen in diesem Film! Wie gut es der Filmemacherin gelingt, sie in Szene zu setzen!

Und da sind Willi und Ingrid Klaffel mit ihrer Tochter aus Langenlois, deren Wildschafe und Pferde die Kamptalufer abgrasen und die einen Umgang mit ihren Tieren haben, dass dir das Herz warm wird. Wie liebevoll und wertschätzend Willi über seine Schafhirte-Hündin spricht! Eine langjährige Freundschaft. Und da ist Ernst Kienesberger, der in Burgschleinitz eine Spiegelwerkstatt betreibt, die schon mehr einem Museum gleicht. Die Hingabe, mit der er an seinen Spiegel“werken“ arbeitet und darüber spricht, ist auch unvergleichlich.

Und dann gibt es noch den Heurigen und Weinbauern in Mollands. Du weisst ja, welche Liebe mich mit Schweinen verbindet. In Mollands gibt es sie auf der freien Wiese lebend! Oben auf dem Foto, das ist Lotti, die 12 jährige Schweineoma, die nach vielen Mutterjahren ihr Gnadenbrot geniesst. „Die kommt nicht in die Wurscht“, sagt Frau Hager liebevoll.

Wie schön, dass es diese Menschen gibt, die sich nicht beeindrucken lassen von  Karriere und Reichtum und Status. Die einfach das ihre machen mit Wert und Qualität. Für mich ist jede und jeder von ihnen eine Art Leuchtturm. Was sagst du dazu?

Danke an Maggie Entenfellner für diesen Film.

 

Vorweihnachtliche Gehmeditation in der Mariahilferstrasse

Samstag, November 15th, 2014 von ulli

gehmeditation-30(Foto: imeditatevienna)
Ich bin ja Mitglied im Regionalteam des Netzwerks der Achtsamen Wirtschaft Wien und bin eben dabei, folgende Einladung zu verschicken. Vielleicht möchtest du ja auch kommen? Das wäre schön!

Einladung zur
Öffentlichen Gehmeditation in der Vorweihnachtszeit

in der Wiener Mariahilferstrasse

Einfach leben?

Samstag, 29. November 2014, 11:00 bis 12:00 Uhr

Treffpunkt: 10:45 Uhr, Innere Mariahilferstraße beim Westbahnhof, Christian Broda Platz
Ecke Millergasse beim Zugang zur U-Bahn Station

Auch dieses Jahr wird eine öffentliche Gehmeditation der NAW-Regionalgruppen zeitgleich durch die Einkaufszentren von mehr als 12 Städten im deutschsprachigen Raum durchgeführt.

Mitten im vorweihnachtlichen Konsumtrubel setzt das Netzwerk der Achtsamen Wirtschaft auch in Wien ein stilles Zeichen für inneren Reichtum gegen die äußeren Symbole rein materieller Glücksversprechen.

Wir gehen schweigend vom Westbahnhof bis zum Museumsquartier, bewusst und langsam. Inmitten aller Einkaufshektik bleiben wir ruhig und ganz bei uns.

Einfach leben. Komm! Gehen wir gemeinsam!

Mehr Infos auf:  www.achtsame-wirtschaft.de/regional-wien.html

Fotos zur Gehmeditation 2012 findest du hier.
Damals war das Motto: „Wir haben bereits mehr als genug Bedingungen zum Glücklichsein“

Umgang mit Emotionen

Sonntag, September 14th, 2014 von ulli

fruehling-24Ich möchte dir ein Seminar empfehlen.

Christine Klett-Esters, Ärztin für Psychotherapie in Kiel, kommt nach Wien und gibt eine Einführung, wie man altes buddhistisches Wissen in unserer westlichen Kultur für den Umgang mit Emotionen einfach und praktisch anwenden kann.
Näheres zum Hintergrund auf: http://www.tarab-institut.de/
Der von Veronika organsierte Vortrag und das Workshop finden am Freitag, den 17. und Samstag/Sonntag 18./19. Oktober 2014 im: http://www.yoga7.at als Gastseminar statt.
Hier der Folder mit allen Details: unity in duality

Kai Romhardt wieder in Wien

Freitag, September 12th, 2014 von ulli

von anitaMeine BlogleserInnen wissen, wie sehr ich Kai (hier seine schöne neue Website!) schätze. Am 12.10.2014 ist er endlich wieder in Wien! Diesmal hält er im Rahmen des Netzwerks der Achtsamen Wirtschaft (in dessen Wiener Kernteam ich mittlerweile aktiv bin) ein Seminakai romhardtr zum Thema:

Achtsamkeit und Wachstum

Im aktuellen NAW Newsletter heisst es dazu:

„Wie der Buddhismus die Sicht auf unsere Wirtschaft und unser Wirtschaften im Alltag revolutioniert … Aus Sicht der buddhistischen Lehre führen klassische Arten des Wirtschftswachstums oder Karriere nicht zuverlässlich zu heilsamen Entwicklungen, weder für den Einzelnen noch für die Gesellschaft. Wir sollten genau schauen, was in uns und um uns herum wächst. Jedes neu errichtete Gefängnis geht voll ins Bruttosozialprodukt ein. Auch auf den klassischen Karrierepfaden finden die wenigsten Menschen ihr Glück, sie können uns in die Irre führen…
Kai kann Zusammenhänge wie diese ganz wunderbar vermitteln! Falls Sie an diesem Thema interessiert sind, sollten Sie sich das Seminar nicht entgehen lassen. Hier geht es zum Veranstaltungsflyer mit allen Details.“

Die Welt der Innenschau

Montag, August 25th, 2014 von ulli

blumen-klein004Ich gratuliere! Johanna hat ihr Buch fertig.

Titel:  Johanna Schuh: „Naikan – Die Welt der Innenschau“

Johanna bringt ihre Freude in ihrem Newsletter selbst so zum Ausdruck:

„Seit einigen Minuten halte ich es in den Händen! Ich kann kaum aufhören, darin zu blättern! Ich finde das ziemlich aufregend, muss ich ehrlich zugeben!

Mein Buch ist da. Mein Buch, das mich in den letzten drei Jahren beschäftigt hat, in dem ich meine Sichtweisen zu Naikan für die Welt – für Euch – gesammelt und entwickelt habe … Einsichten aus der Innenwelt für die Außenwelt quasi.

Innere Ruhe finden und sich selbst entdecken – das ist der Untertitel meines Buches. Für mich sind diese beiden Leitthemen wie zwei Beine, auf denen Naikan steht und geht – jeder gedankliche Schritt beruht darauf. Wenn die Beine tragfähig sind, dann können sie den Körper sicher bewegen. So vielfältig die Gedanken in meinem Buch sind, ich wollte sie immer auf den sicheren Boden der Erfahrung stellen.

Das gedruckte Buch gibt es als Paperback und als Hardcover. Bestellbar überall in Buchhandlungen und online auf allen Plattformen.

Paperback 14,99 Euro – ISBN: 978-3-95802-156-3
Hardcover 21,99 Euro – ISBN: 978-3-95802-157-0

Das E-Book wird am 10.9. erscheinen. Eine Leseprobe und ein Inhaltsverzeichnis findet Ihr hier:

http://tao.de/emaillander?books/ID14146/Naikan—Die-Welt-der-Innenschau „

Das ist ja wirklich eine Freude. Das muss ich mir gleich mal näher ansehen. Was Johanna macht, macht sie 100 prozentig, voller Qualität und voller Hingabe.

Na schau, und ihre Website hat Johanna auch eben neu gestaltet: http://naikan.ws/

Na, ich sags ja… 🙂

Zeitgemässe Arbeitszeiten?

Montag, August 25th, 2014 von ulli

blumen-klein100

„Zeitgemäße Arbeitszeiten? Kommentare zu aktuellen Arbeitszeitdebatten“

18.9.2014, 17:00 in Wien IX

Eine schöne Veranstaltung zu einem wichtigen Thema. Eine zeitgemässe wichtige Frage in einer Zeit, in der die einen keine Arbeit haben und die anderen über zuviel Arbeit klagen. Hier der schöne bunte Folder mit den Details.

Hoftheater mit Flaschengeist-Märchen

Montag, August 25th, 2014 von ulli

blumen-klein009Samstag kam eine liebe Freundin zu Besuch. Wir fuhren gemeinsam ins Waldvierlter Hoftheater nach Pürbach-Schrems und hatten einen sehr feinen Abend.

Das Ambiente: ein alter umgebauter Bauernhof in voller Schönheit. Ein Theater, das es nun schon bald 30 Jahre gibt mit vielfältigem Spielplan und bestens besucht. Wie machen sie das bloss?

Das Stück: „Der Flaschengeist“, einerseits traurig und kritisch, weil es um den schwierigen Umgang von „reichen ÖsterreicherInnen“ mit „mittellosen MitgrantInnen“ ging. Andererseits lustig und märchenhaft, weil sich ein Dämon abmühte, die Dinge zu verändern – und es ihm schliesslich auch gelang.
Diesen Widerspruch von ernst und lustig, tief und kabarettvoll gut gelöst, ein grossartiges dynamisches Bühnenbild, gute Effekte, beeindruckend gespielt.

Wir sind nach der Vorstellung noch geniesserisch und plaudernd auf weichen Polstermöbeln herumgelungert und danach gemütlich heimgefahren. Wirklich Kultur vom Feinsten. Und wir freuen uns so, dass es dieses Theater überhaupt gibt, in der Weite des Waldviertels mit dieser Qualität und von dieser Dauer. Ein schönes Projekt, das wirklich rundum Freude macht.

Das Stück, der Flaschengeist, wird noch öfter gespielt, vielleicht hast du Lust?

Frauenbiografien – und wie gut es tut, Vorbilder zu erleben

Montag, August 4th, 2014 von ulli

blumen-klein012Ich mag Biografien. Ich mag noch mehr Biografien von vorbildhaften Frauen. Und seit ein paar Tagen weiss ich, dass ich besonders die Biografien von spirituellen Frauen mag. Das hat Kraft!

Ich spreche von diesem Buch: Auf dem Herzensweg -Lebensgeschichten spiritueller Frauen, von Sabrina Gundert im Irdana Verlag, hier der Link  zum näheren Anschauen.

In einem der dort zu findenden Kommentare finde ich auch meine Meinung wider:

»In jeder der Frauen können wir eine Schwester erkennen. Die Geschichten machen ganz einfach Mut, weil sie zeigen – was wir eigentlich wissen! – dass jede Durststrecke nur ein Abschnitt ist und wir, wenn wir uns den Freudenblumen am Wegesrand zuwenden, der Richtung vertrauen dürfen. Die porträtierten Frauen schließen wir bei der Lektüre ins Herz – was für liebevolle, Mut machende Begleiterinnen!« Villa Unspunnen, Schweiz

Und wie so oft tut sich von dieser Adresse gleich ein weiterer (Herzens)Weg auf zu Sabrina Gunderts Blog, wo du dir u.a. eine Tagesinspiration ziehen kannst. Wirklich nett: www.handgeschrieben.de

Übrigens: Eine der im Buch porträtierten Frauen ist Sylvia Kolk, bei der ich eben gemeinsam mit 40 anderen Frauen an der Elbmündung ein 10 Tage Meditationsretreat  gemacht habe. Zum Thema Mitgefühl. Mein Ziel danach: Freundlich bis in die Knochen zu sein…

Sylvia ist ein unglaublich inspirierendes Vorbild dafür. Intellektuell gross, klar in den Anleitungen und Vorträgen, und mitfühlend bis hoch über den Himmel hinaus. Konzentrierte Gelassenheit, Freundlichkeit und Stärke in einer Person. Und erst ihr Humor! Nicht umsonst heisst ihr Zentrum in Hamburg: LKW: Liebe-Kraft-Weisheit. Schade, dass Hamburg so weit weg ist. Im Herbst wird es im Zentrum eine Tagung geben zum Thema: Kultur des Bewusstseins. Der Eröffnungsvortrag von Sylvia trägt den Titel: Erst aufs Kissen gehen – dann die Welt retten!

Das gefällt mir. Dir auch?

Waldviertel: Woher? Wohin? Wirtschaft – Wohlstand – Wissen.

Samstag, Juli 19th, 2014 von ulli

Bild 094ein spannendes Event fürs Waldviertel im Waldviertel:

 Volksuniversität Andreas Schrembser*

am 1. und 2. August in Waidhofen/T.
Waldviertel: Woher? Wohin?   Wirtschaft – Wohlstand – Wissen.

Nach dem großen Erfolg des Auftritts Düringer in Groß Siegharts (und vollem Haus) organisiert das Verkehrsforum Waldviertel nun eine stärker inhaltlich akzentuierte Veranstaltung.
Selbstverständlich sind auch NichtwaldviertlerInnen gerade in der heißesten Zeit eingeladen ins kühlere Waldviertel zu kommen: es wird natürlich nicht nur ums Waldviertel gehen, und es wird neben ausreichend Zeit für Diskussionen auch Gelegenheit für Freizeitvergnügen im Bad geben.

Die Verpflegung wird weitgehend durch Sponsoren bereitgestellt.

Prof. Knoflacher ist übrigens nicht nur der Experte Nr. 1 für nachhaltigen Verkehr in Österreich, sondern auch ein unterhaltsamer Referent.
Die Öffentliche Auftaktveranstaltung mit Univ. Prof. Hermann Knoflacher findet am Freitag, 1.8. ab 19 h im Saal der Sparkasse Waidhofen statt. Anschließend wird es ein kleines Buffet geben. Das Thema: „Verkehr – Barrieren, treibende Kräfte und praktische Lösungen für dünner besiedelte Gebiete“ .

(mehr …)

Ein schönes Projekt auf eine schöne Art unterstützen

Montag, Juli 14th, 2014 von ulli

Bild 034Wie geht das afrikanische Sprichwort? Viele kleine Leute mit vielen kleinen Schritten.. oder so ähnlich.

Hier kannst du noch 17 Tage einen kleinen Schritt tun:

http://www.startnext.at/amaculo-wald4tel-trifft-zimbabwe

Ich habe Lisa hier schon mal vorgestellt. Es ist sicher ein grossartiges Projekt, das sie auf diese kreative Art umsetzen will. Warum nicht dazu beitragen?