Achtsamkeit in der Presse

Oktober 7th, 2018 von ulli

essbarundschoenDie Samen gehen auf:
Zwei Artikel, die nach dem Forum Alpbach in der Zeitschrift “diePresse” publiziert wurden. Ich habe die Info aus dem Newsletter der Verbände für Achtsamkeit in Deutschland und Österreich (ÖBAM & VFAM):

Achtsamkeit als das neue Joggen – nur diesmal für den Kopf

Auch das britische Parlament meditiert

Hier geht es zur ÖBAM Initiative Achtsames Österreich

Möge die Übung gelingen…

4.10. war WeltTIERschutztag und Event am 20.11.18

Oktober 7th, 2018 von ulli

toddler-naps-with-puppy-theo-and-beau-2-9Die Aussendung der ÖBR zum Welttierschutztag hat mir gut gefallen: Von Menschen und Tieren

Folgende dabei erwähnte Veranstaltung ist eine Empfehlung:

BUDDHISMUS IM DIALOG: TIERE IN DER LANDWIRTSCHAFT
Impulsreferat: Gerhard Weißgrab, Präsident der ÖBR,
Mitbegründer und Obmann von „Animal Compassion“;
Moderation: Maria Harmer, Maga. phil. Dr.in, ORF
Diskussionsrunde
mit:
Alfred Haiger, DI Dr., o. Univ.Prof. i.R.;
Vanja Palmers, Zenmeister, Abt;
Georg Strasser, NR GR DI, Präsident Öst. Bauernbund
.
Blicken wir gemeinsam auf die Formen der Produktion von tierischen Lebensmitteln durch unsere Landwirtschaft und das damit in Verbindung stehende Tier-Leid. Gibt es alternative Möglichkeiten, um das Leiden von Tieren zu reduzieren?
.
Datum: 20.11.2018, 18:30 – 20:30 Uhr
Ort: VHS-Urania, Mittlerer Saal
Uraniastraße 1, 1010 Wien
***
und zum Nachhören vom 1.10 bis 6.10.18 auf Ö1 “Gedanken zum Tag” von Gerhard Weissgrab.
Der Beitrag vom 5.10. hat mir besonders gut gefallen, er beginnt mit dem Zitat:
„Wenn Dein Glück bei anderen die Ursache für Leiden bedeutet, dann ist es dringend an der Zeit, das zu ändern, was für dich Glück bedeutet!“
Gerhard Weissgrab bringt auch seine eigenen persönlichen Erfahrungen mit ein und endet mit den Worten:
Ich selbst kann mich an kein einzelnes spezielles Erlebnis erinnern, welches den Anstoß gab, dass ich inzwischen seit rund 10 Jahren kein Tier esse. Was ich aber weiß ist, dass ich das nicht deshalb mache, weil „man es nicht soll oder darf“, sondern aus einem tiefen Bedürfnis und Verständnis heraus, Tieren kein Leid zuzufügen.
Bei mir war es genauso und ich kann dir sagen, es tut einfach gut, grosse Widersprüche im Leben zu beenden. Sehr gut sogar. So gut kann ein Schnitzel gar nicht sein, wie diese Freiheit sich anfühlt :-)

Mindfulness … really a long cut to happiness…

September 27th, 2018 von ulli

1493377785104 Ein spannendes Interview mit Gedanken buddhistischer LehrerInnen zum aktuellen populären “Achtsamkeits-Trend” (zunehmend auch “Achtsamkeits-Business”), in dem mitunter grosse Versprechungen gemacht werden:

What Mindfulness Is Not

Guter Stoff, für Menschen, die sich frisch für Achtsamkeit interessieren und den Dingen gerne auf den Grund gehen.

 

Hier findest du noch mehr Lesestoff, wie von der Mindfulness Initative gesammelt:
Media articles covering mindfulness May 2018 – September 2018

 

Geo Wissen

August 29th, 2018 von ulli

CoverEin Tipp von Freundin Margarete zu wirklich spannendem Lesestoff:

Zeit für die Seele

Bloss drei Sätze dazu…

  • Geo steht wirklich für Qualität.
  • Achtsamkeit ist wirklich schon mitten in der Gesellschaft angekommen..
  • Und was bitte wirklich wären wir ohne Freunde und Freundinnen?

Hoppla, da ist zusätzlich etwas aufgetaucht, nämlich eine DVD von der von mir sehr geschätzten Britta Hölzel, das muss auch noch verlinkt werden:

GEO WISSEN DVD: Yoga und Meditation – Mit Achtsamkeit zu mehr Entspannung und Zuversicht

 

Heavenly Messengers

Juni 28th, 2018 von ulli

Tara Brach, eine ganz grosse weise Frau, von der du etwas zu “radikaler Akzeptanz” lernen kannst, interviewt im folgenden Video Frank Ostaseski, der in den USA ein  Zen-Hospiz  gegründet hat und viel von den Sterbenden gelernt hat. Beide bringen im Gespräch auch ihre eigenen wertvollen Erfahrungen im Umgang mit Krankheit und Krisen ein. Also keine “Oberlehrergeschichten”..

Ein sehr inspirierendes Interview voll tiefer Weisheit und mit vielen guten Anregungen, wie wir unser Leben JETZT leben können und nicht verplempern.. Aber schau selbst:

 

Danke Christa für den Tipp!!

Hier gibt es Frank Ostaseskis Weisheit auch in Buchform, in der deutschen Ausgabe: Die fünf Einladungen

Der Zeitgeist ist reif….

Mai 16th, 2018 von ulli

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Nur die Ruhe,
so heisst ein rund halbstündiger flotter und informativer ZDF Beitrag zur Verbreitung von Achtsamkeit in Wirtschaft und Gesellschaft.

Worum gehts? Was sind die Fragen? Ein paar Stichworte dazu:

Das britische Modell… Achtsamkeit im Parlament und in den Schulen..
Positionierung in der wachsenden Wellness und Gesundheitsindustrie… Und der Gedanke: Meditation ist eigentlich billiger als ein Massagestuhl :-)

Forschung und Praxis an einer deutschen Uni. – Schöne Bilder von Gehirnen; Studierende messen ihre Herzfrequenz… Und die kritische Frage: Wird Meditation funktionalisiert und zu noch mehr Leistungsfähigkeit eingesetzt?

Wie passt Langsamkeit zur Innovation? so  die erste Frage eines Bosch Managers, der später auch mal mittags mit Kollegen meditiert. Witzig die Vorteile der Meditation in Unternehmens- und Ingenieurssprache zu hören…

Nicht zuletzt kommen Sängerin Judith Holofernes’ Überlegungen zum Nichts Tun sehr sympathisch rüber.

Gut gemacht! Das Filmteam hat einen schönen Bogen über eine grosse Bandbreite gezogen und auch kritische Fragen nicht ausgelassen..

Noch bis Ende April 19 online,
aber wozu warten?
Hier nochmal  der Link:  Nur die Ruhe

Buddhismus im Dialog am 20. und 21.4. in Wien

März 25th, 2018 von ulli

radAm 20. und 21.4.2018 gibt es in Wien eine feine Veranstaltung der ÖBR zum engagierten Buddhismus in Österreich.

Wie es im Folder so schön heisst:

Füreinander & Miteinander im Dialog sein

engagiert & buddhistisch
“Anlässlich des Jubiläums von 35 Jahren staatlicher Anerkennung des Buddhismus in Österreich wollen wir den Engagierten Buddhismus auf die Bühne bitten. Seit vielen Jahrzehnten sind Buddhistinnen und Buddhisten ehrenamtlich in Österreich aktiv und engagieren sich für die Gesellschaft. Mit Tatkraft, fachlich kompetent und viel Einsatz unterstützen sie Menschen in persönlichen Lebenskrisen und bringen auf vielen Ebenen heilsame Impulse in unsere Gesellschaft.”

Details zum Programm findest du in diesem Folder: buddhismus im dialog April-2018

DANACH: hier ein Radiobeitrag dazu: http://religion.orf.at/radio/stories/2909620/  (ab Minute 38)

Schwarz-weiss oder Zuversicht

Januar 2nd, 2018 von ulli

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Dieses Buch “Hoffnungstropfen” will ich mir – sobald es geht – besorgen.

Ich hatte unlängst schon in Ö1 ein Interview mit den Autoren Josef Nussbaumer und Stefan Neuner (die u.a. unser kleines Dorf verfasst haben) gehört, und dann hatte es auch einer meiner Brüder unterm Christbaum.

Nun habe ich im Internet dazu nachgeforscht und was ich da lese, gefällt mir sehr gut:

Wer die Welt nur durch eine schwarze Brille sieht, sollte sich nämlich nicht wundern, dass all die Gegenstände, die er betrachtet, dunkel erscheinen. Eine andere Brille kann dagegen dabei helfen, das Beobachtete ein wenig zu erhellen bzw. scheinbar sehr Negatives zu relativieren. Das menschliche Dasein ist von einer scheinbar paradoxen Situation geprägt. Selbst wenn es uns gut, ja sogar unvergleichlich besser geht als früher, neigen wir dazu, die negativen Fakten überzubewerten.”

Ja, wir Menschen scheinen evolutionär bedingt dem Negativen mehr zugeneigt zu sein als der Zuversicht und dem Optimismus. Aber zum Glück reicht uns das Gejammer auch immer wieder.

 

So hat auch Michael Schmidt-Salomon, den eine wirklich nicht der Schönfärberei bezichtigen kann, ein Buch zum Thema “Hoffnung Mensch” geschrieben. Das habe ich die letzten Tage gelesen und kann es dir sehr empfehlen. Aber mach dir selbst ein Bild: www.hoffnung-mensch.de

Zuversicht ist eine positive Geisteshaltung, die genährt sein will. Meinst du nicht auch?

Eine Serie von Achtsamkeitsübungen im Standard

Dezember 22nd, 2017 von ulli

prinzessin

Achtsamkeitsübungen in der Zeitung DER STANDARD. Wie nett. Eine ganze Serie davon. Hier Teil 1:

Achtsamkeit im Job: Offen sein für das, was kommt

 Auch folgender Blogbeitrag ist hier zu finden:

Was Meditation bringt: Ein Selbstversuch

 Dazu muss ich allerdings unbedingt etwas bemerken. Schon der erste Absatz enthält einen Satz, der zu einem der grössten Missverständnisse rundum Meditation gehört und hier wieder genährt wird:

Einatmen. Ausatmen. Das ist das, was mich für die nächsten zwei Stunden beschäftigen soll. Kein Facebook, kein Instagram. Kein E-Mail-Eingang und keine News. Und vor allem, und das ist besonders hart: kein Kopfkino.

Erstens sind zwei Stunden etwas sehr hoch gegriffen – auch für Fortgeschrittene – und zweitens geht es sicher nicht darum, das Kopfkino zu beenden…
Aber der Rest des Artikels ist dann ganz erhellend.

Freude teilen bei der Gehmeditation in der Mariahilferstrasse am 2.12.17

November 18th, 2017 von ulli

NAW 26 Gehen2017 02 WEB front

Der aktuelle Newsletter des NAW:

Peace is every step.
Thich Nhat Hanh

Liebe Freundinnen und Freunde des Netzwerkes Achtsame Wirtschaft,

auch dieses Jahr lädt das NAW wieder zu öffentlichen Gehmeditationen in verschiedenen Städten ein. Bisher sind Gruppen in Berlin, Hannover, Köln , LeipzigHeidelberg, Frankfurt, Hamburg und Wien dabei. Um mehr Infos zu Treffpunkten und Ablauf zu erhalten, könnt ihr einfach auf die entsprechende Stadt oben klicken. Wenn in eurer Stadt keine Gehmeditation angeboten wird, könnt ihr schauen, ob ihr selber mit Freund*innen eine kleine Gruppe bildet und mitpraktiziert. Oder einen individuellen Gang in Stille durch die Innenstadt der nächstgelegenen Stadt macht.

Die Gehmeditationen starten alle gleichzeitig am 02. Dezember ab 11:00 Uhr, unser diesjähriges Motto lautet „Freude teilen“. Wir teilen an diesem Tag das „Geschenk“ unserer achtsamen Gegenwart mit den Teilnehmern/innen der Gehmeditation und den „geschenkesuchenden“ Menschen in den Innenstädten. Auf diesem Weg wollen wir das Wesentliche teilen und unser Gehen und unsere Begegnungen mit innerer Freude verbinden. Die von uns entwickelte Postkarte findet ihr hier.

Ein solches tiefes Teilen braucht Vertrauen, das aus einer Atmosphäre der Wertschätzung entsteht, in der wir uns bewusst darum bemühen, weniger  zu werten, zu urteilen oder zu kommentieren. Wir werden uns in unserer „Weg-Gemeinschaft“ mit Hilfe der vier unermesslichen Geistesqualitäten (Brahma­viharas) darin üben, eine heilsame Haltung zu allem Freudvollen und Schmerzhaften zu entwickeln, das wir beim Gehen in uns selbst und unseren Mitmenschen entdecken.  Daraus kann ein wertvoller Same entstehen, der sich aus der Verbundenheit aller Wesen nährt und zur Transfor­mation unseres Wirtschaftssystems beiträgt, an dem wir alle mit Freude teilhaben können.

Indem wir achtsam durch die Innenstadt gehen, wollen wir ein stilles Zeichen für unsere innere Fülle und gegen die äußeren Symbole rein materieller Glücksversprechen setzen. Unsere Praxis inmitten des Konsumtrubels der Vorweihnachtszeit kann uns dabei helfen, ein tieferes Verstehen dafür zu ent­wick­eln, was wir anderen und uns wirklich von Herzen schenken wollen. Danach erfolgt zum Abschluss ein gemeinsamer Austausch, an dem sich jede(r) mit Tee und etwas zu Essen beteiligen kann.

Frohe Schritte durch den Herbst und in den Advent
wünscht
im Namen des Gehmeditationsteams des NAW
Michael Krohn


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