Gerald Hüther Mitte Juni in Klosterneuburg

Mai 25th, 2016 von ulli

Ich könnte diesem Mann stundenlang zuhören! (Wie bei diesem Vortrag von der Denkwerkstatt Zukunft 2014 über Glücksgefühle).
Und ich werde ihn das erste Mal nicht auf  Video sondern live erleben, und zwar am 15. Juni 16 in Klosterneuburg.
Hier die Infos dazu: http://www.lernwelt.at Die Karten gibts über ÖTicket.
Zwei der grossartigen Initiativen von Gerald Hüther, die auch schon in Österreich Ableger haben:

Schule im Aufbruch

Akademie für Potentialentfaltung

Als Willkommen heisst es bei dieser besonderen Akademie:

Wir brauchen Gemeinschaften, deren Mitglieder einander einladen, ermutigen und inspirieren, über sich hinauszuwachsen.“

Das glaube ich auch. Und was denkst du?

 

 

 

Andy Puddicombe, ein Pionier für Achtsamkeit und Meditation

Mai 7th, 2016 von ulli

 

9783426657065Ich hab grade in einer Buchhandlung zufällig das Buch: “Mach  mal Platz im Kopf” von Andy Puddicombe entdeckt. Ich habs gekauft und zu lesen begonnen und gleich noch was entdeckt: dass der Titel nämlich eine wenig passende Übersetzung ist für “Headspace“. Diesen Begriff hätte ich sofort wiedererkannt, habe ich doch vor kurzem das gleichnamige Handy App getestet und für sehr überzeugend empfunden. Die Stimme, die ich 10 Tage für 10 Minuten mit Achtsamkeitsanweisungen hörte, war die von Andy Puddicombe!

Auf der Website von Headspace, auf der du ALLES (wie kleine Geschichten, wissenschaftliche Erklärungen, Presseberichte, Grundsätze von Achtsamkeit und Meditation, kurzweilige Videos) findest, was du für den Beginn – oder auch später noch – brauchst, steht: “Andy Puddicombe is doing for meditation what Jamie Oliver has done for food”

So sieht es aus. Am besten schaust du dir das Huff Post Video an, das Andys Geschichte in Kürze und anschaulich erzählt:

How Andy Puddicombe, Monk-Turned-Entrepreneur, Brought Meditation To The Masses

Ich finde die Geschichte – wie die, dass mittlerweile 6 Millionen Menschen Headspace kennengelernt haben – wunderschön.
Du nicht auch?

Konstruktiver Journalismus – im konstruktiven Ö1 Radiokolleg

April 9th, 2016 von ulli

IMG_3296Als ich vor einigen Jahren diesen Blog begonnen habe, hatte ich Ansprüche im Sinn, wie sie in dieser wunderbaren Ö1 Sendung  beschrieben werden. Dem defizitorientierten Bild der Medien und auch unserer Alltagswahrnehmung etwas entgegenzusetzen. Ganz ohne in dünne Schönfärberei und seichte Banalitäten abzugleiten.
Wie wir unseren Geist füttern, dahin entwickeln wir uns. Wohin wir unsere Aufmerksamkeit richten, schafft unsere Realität. Es macht einen Unterschied, ob wir in der U Bahn die Gratiszeitschrift durchlesen oder Ö1 hören. Wir unterschätzen den Einfluss der “Geistnahrung” auf unser Wohlbefinden und verwechseln unsere Gewohnheitsmuster, die Dinge zu sehen, mit Realität.

Hier gehts zum von Sonja Bettel gestalteten  Radiokolleg zum Thema “Konstruktiver Journalismus” das leider nur noch ein paar Tage zum Nachhören ist.

Wie schön, Read the rest of this entry »

Achtsamkeitsseminar im April mit Christoph Köck im Stift Geras

April 7th, 2016 von ulli

geras-stifte-kloesterEin Wochenendretreat mit Christoph Köck ist etwas vom Besten, was du für dich tun kannst. Die Gelegenheit im Waldviertel gibt es nur einmal im Jahr und zwar vom 22.  bis 24.4.16 in den altehrwürdigen Mauern von Stift Geras.

Schweigen hinter Klostermauern. Das ist sicher ein feines Zur Ruhe Kommen. Wenn du bisher noch nicht (viel) meditiert hast, dann kannst du es hier grundlegend und auf beste Art und Weise lernen.  Christoph ist einer der erfahrensten Meditationslehrer der buddhistischen Theravadaschule Wien, er ist weiters MBSR Lehrer und Psychotherapeut. Eine wunderbare Mischung, um westliche und östliche, weltliche und spirituelle Zugänge zu vereinen.

Hier die Infos auf Christophs Website und hier die Kontaktadresse beim Stift Geras.

Also wie wärs?

Montag auf Ö1

März 18th, 2016 von ulli

IMG_3245Passagen
Ö1, Montag, 21. März 2016, 16:00

Im Zeit-Raum: Sprache – Macht – Politik: Wie politisches “Framing” unsere Demokratie beeinflusst.

Johannes Kaup im Gespräch mit Elisabeth Wehling und Franz Fischler.

“Elisabeth Wehling lehrt kognitive Linguistik an der University of California, Berkeley. Seit 2013 leitet sie Forschungsprojekte zu politischer Ideologie, öffentlichen Diskursen und unbewusster Meinungsbildung. Sie arbeitet mit den Methoden der Neuro- und Verhaltensforschung sowie der Kognitionslinguistischen Diskursanalyse. Brandneu im Gepäck hat Elisabeth Wehling ihr Buch, das in Wien Europapremiere feiert: “Politisches Framing. Wie eine Nation sich ihr Denken einredet – und daraus Politik macht”.”

Auf diesen Beitrag freue ich mich schon lange. Hier die ganze Info

 

“Möge ich freundlich zu mir sein” im Pflegebereich und Meditation in Schulen

März 18th, 2016 von ulli

IMG_3284“Möge ich freundlich zu mir sein” …so ist ein Artikel im “Deutsches Ärzteblatt” vom Februar betitelt. Die Übung von Selbstmitgefühl wird darin als taugliches Mittel für Menschen in medizinischen und pflegenden Berufen beschrieben. Am besten liest du den Beitrag selbst:

Selbstmitgefuehl-Artikel im DeutschenAerzteblatt 7-2016

Den Hinweis habe ich von Helga bekommen, die ich auf diesem Blog schon mal vorgestellt habe und die u.a. MSC Kurse in Wien anbietet. MSC steht für Mindful Self Compassion und ich bin mir sicher, dieser so hilfreiche Ansatz wird sich in Windeseile verbreiten.

Hier Helgas Karte: MSC Karte  bzw. ihre Website. Ende März startet der nächste 8 Wochen Kurs!

Meditation an die Schulen!

Helga ist nicht nur Künstlerin sondern auch im pädagogischen Bereich aktiv.
Sie ist gemeinsam mit anderen dabei, Achtsamkeit an Schulen zu bringen. U.a. hat das Institut für Bildungswissenschaft an der Uni Wien einen Schwerpunkt zur “Pädagogik der Achtsamkeit” ins Leben gerufen, bei dessen Vernetzungstreffen Helga teilnimmt.

Oder mit dem Input bei der [aha:] Konferenz /Konfluenz  am 1. und 2. April 2016 im Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste (Semperdepot):  Achtsamkeit, Selbst-Mitgefühl und Kreativität im pädagogischen Kontext.  Mehr Informationen und Anmeldung unter www.ahalernen.at – Die neue Lernkultur!

Vorbild für diese Projekte ist u.a. die britische Initiative von MISP (Mindfulness in Schools Project), die da etwas ungewöhnlich heisst:  “.b“, (“dot-be”), – was und warum du hier genauer nachlesen kannst: http://mindfulnessinschools.org

Zuguterletzt gibt es noch ein gutes Beispiel vom Einsatz von Achtsamkeit an einer deutschen Schule in Essen.

Also, wann ist es an unseren Schulen endlich so weit?
Danke Helga für die Tipps! Und viel Erfolg bei den Bemühungen! Die Kinder und Jugendlichen werden es danken.

 

Headspace und andere MeditationsApps für dein Handy

März 13th, 2016 von ulli

Headspaceso heisst eine Handy-App, mit der du das Meditieren Schritt für Schritt kennenlernen kannst. Meditieren ist mittlerweile ein weitverbreiteter, viel benutzer Begriff geworden. Ich verstehe darunter,  den Geist zu kultivieren, zu entwickeln  (“citta bhavana”) , damit vertraut zu werden, wie es in uns zugeht. Du kannst es auch Achtsamkeitspraxis nennen. Es geht jedenfalls in erster Linie nicht darum, angenehme Gefühle zu erzeugen, sondern die Dinge zu sehen, wie sie sind. Es geht um weniger Kontrolle und mehr Akzeptanz. Darum, Vorstellungen abzubauen als neue aufzubauen.
Damit wir geschickter mit unangenehmen Erfahrungen umgehen können, müssen wir erstmal herausfinden, wie sie entstehen, wie sie sich anspüren und was wir unbewusst dazu beitragen. Manche Menschen kämpfen mehr und andere weniger mit dem, was sie vorfinden beim ruhig werden. Je weniger wir kämpfen, desto angenehmer kann das still sitzen sein. Also Ruhe, Freude und Wohlgefühl sind nicht ausgeschlossen. Doch in erster Linie geht es um Einsicht und das Entwickeln von Weisheit. Das kann anfangs auch ganz schön Holpern. Aber so ist es auch beim Erlernen eines Instruments oder beim Trainieren einer Sportart. Es braucht Geduld und Motivation. Gut, wenn du dafür Begleitung hast.

Die ersten 10 Sessions (10 Minuten Übung für jeweils 10 Tage) sind gratis und genügen, um einen guten Eindruck zu vermitteln. Die Texte sind auf Englisch, aber sehr einfach gehalten. Viel Spass beim Kennenlernen: www.headspace.com

Wenn ich schon dabei bin, da gibt es noch ähnliche Handy Apps wie

Meditation Support Timer

One Moment Meditation

Insight Timer

7mind.de

Und beim Suchen im Netz habe ich gleich noch ein paar Beiträge gefunden, die verschiedene Apps beschreiben und bewerten:

Meditations-Apps für unterwegs

Die 5 besten Achtsamkeitsapps – Achtsamkeitstraining fürs Smartphone

Du siehst, ich bin also nicht die erste, die sich mit diesem Thema befasst…

Altruismus und Mitgefühl sind erlernbar

März 11th, 2016 von ulli

regenbogen1Nimm dir Zeit und schau dir diesen Film an.
Wer weiss, vielleicht verändert er dein Leben?

Hier gehts zum Link auf youtube:

Die Revolution der Selbstlosen (arte Doku)

Falls nicht, hattest du zumindest für eineinhalb Stunden inspirierende “Geistnahrung”… Im Film heisst es einmal, dass bereits ein einstündiges Videospiel unser Gehirn verändert..

Eigentlich können wir gar nichts folgenlos tun. Ganz schön radikal eigentlich. Findest du nicht auch?

Mein aktuelles Lieblingsbuch…

März 10th, 2016 von ulli

ist verfasst von  Storch, M., Cantieni, B., Hüther, G.  und  Tschacher, W. (2010).

und heisst: Embodiment. Die Wechselwirkung von Körper und Psyche verstehen und nutzen; mit Ergänzungskapitel „Embodiment im Zürcher Ressourcen Modell (ZRM)“

Hier eine – sehr sachliche -  Rezension dazu und da findest du das Buch beim Fachverlag Huber – Hogrefe.

Wenn du dich für den Zusammenhang von Geist und Körper interessierst, ist das genau der richtige Stoff für dich. Von wissenschaftlichen Erkenntnissen bis zur Anleitung zu einer guten Körperhaltung findest du alles in diesem Buch. Eine gute Aufbereitung von Theorie und Praxis, die sich – wie in meinem Fall – beruflich gut einsetzen lässt, bei der du aber auch für deinen persönlichen Alltag viel mitnehmen kannst.

Maja Storch und das Zürcher Ressourcenmodell (ZRM) habe ich auf dem Blog hier ja schon mal mit einem Link zu einem ihrer witzigen Vorträge vorgestellt. Die Frau hat Humor, Sachkompetenz, Weisheit und Wissenschaftlichkeit, alles zusammen. Wie sie die Dinge pragmatisch und simpel auf den Punkt bringt, ist einfach genial.

Gerald Hüther kennst du vermutlich. Einen seiner spannenden Vorträge findest du auf diesem Blog hier verlinkt. Tschacher und Cantieni kenne ich selbst noch nicht, v.a. Benita Cantieni werde ich mir noch näher ansehen. Ihr Ansatz hat Ähnlichkeiten mit Eric Franklins Herangehensweise, die du ja auch schon hier kennengelernt hast.

Die vier sehr unterschiedlichen AutorInnen haben sich im Buch “Embodiment” zu einem Wagnis zusammengefunden, wie sie im Vorwort schreiben. Ich wünsche mir mehr von diesen interdisziplinären Experimenten. Du auch?

Grossen Dank an Hanne, in deren Bücherregal ich das Buch entdeckt habe und die mich schon vor langer Zeit auf das ZRM aufmerksam gemacht hat. Hanne weiss einfach, worauf es ankommt ….

 

“Darm mit Charme” – Über den Inhalt hinaus…

Februar 21st, 2016 von ulli

Bildergebnis für darm mit charmeVermutlich kennst du das Buch von Giulia Enders “Darm mit Charme” schon. Ich scheine eine der letzten zu sein, die es eben mit grosser Begeisterung gelesen hat.
Dabei fasziniert mich einerseits der Inhalt des Buchs (hat es vielleicht auch mit Maja Storchs Strudlwurm vom letzen Beitrag zu tun..?).

Bildergebnis für jill enders

Genauso fasziniert bin ich allerdings von der neuen Herangehensweise, dem neuen Denken, das hier sichtbar wird. Hier zeigen zwei junge Frauen (Giulia Enders Schwester Jil Enders hat das Buch grossartig innovativ illustriert), auf welche Art wir – uns selbst ganz nahe – Phänomene erforschen, durchdenken und kommunizieren können.

So mutig, kreativ, selbstsicher und gleichzeitig unkonventionell, kritisch und differenziert. Mit viel sozialer und emotionaler Intelligenz. Ganzheitlich wäre auch noch ein passender Begriff dafür.
Wie schön, dass der Erfolg des Buchs beweist (November 2015: 1,6 Mio verkaufte Exemplare in Deutschland, Übersetzung in 36 Sprachen), dass dieser Stil nicht nur bei mir gut ankommt.
Hier ein erfrischendes Video mit viel Kompetenz – in jeder Hinsicht.

Ist das etwa “weibliche Wissenschaft”?


Social media & sharing icons powered by UltimatelySocial