Archive for the ‘Übungen’ Category

Die Weisheit des Körpers-Peter Doobinin

Sonntag, März 8th, 2020 von ulli

Berlin Dharma - Develop Meditation Practice and Mindfulness Skills Heute zufällig im Netz entdeckt: Vorträge zu Einsichtsmeditation von Peter Doobinin. Auf der Website von Berlin Dharma findest du Peters  wöchentliche SonntagsVorträge. Sie sind in englischer Sprache gehalten, denn Peter kommt aus den USA. In seiner Lehre stellt Peter Zusammenhänge her zwischen westlichen Ansätzen von Focusing oder Somatic Experiencing mit buddhistischer Praxis, konkret der Achtsamkeit auf den Körper. Sehr klar und sehr anschaulich. Eine Leseprobe dazu findest du auf Buddhismus aktuell. Da heisst es einleitend:

Wer die Meditation des Buddha praktiziert, wird ein „verkörpertes Bewusstsein“ entwickeln – ein Bewusstsein für den ganzen Körper. Das erläutert der Theravada-Lehrer Peter Doobinin, der in der thailändischen Waldklostertradition ausgebildet wurde. Die klassische buddhistische Achtsamkeitspraxis ist der Weg, um sich der inneren Landschaft des Körpers bewusst zu werden, einschließlich der mentalen Erfahrungen, die sich in körperlicher Form zeigen. Auf diese Weise lässt sich Leiden annehmen und schließlich auflösen.

„Wisdom of the Body“ wird sicher nicht der letzte Vortrag sein, den ich mir heute morgen angehört habe. Mittlerweile ist der nächste Vortrag online gestellt:
„Happiness Is Felt“.

Hier Peters Website und noch ein weiterer Artikel von ihm , der mir auch sehr gut gefällt: Reclaiming Our Agency

Nachtrag Mai 2020: In der Zwischenzeit habe ich online einige Seminare von Peter besucht und einiges von ihm gelernt.
Sein Buch „The Skill of Living“ gefällt mir ausserordentlich gut.

Hier ein Vortrag an der buddhistischen Akademie Berlin:

Eine der vielen spannenden Aussagen:  „When there is concentration awareness is informed by wisdom.“

(Sellbst)Mitgefühl und Achtsamkeit in Coaching und Therapie

Sonntag, Februar 2nd, 2020 von ulli

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Kürzlich habe ich für zwei Studentinnen ein wenig überlegt, was mir zu dem Thema einfällt. Diese Zusammenschau möchte ich hier „parken“..

Was mag ich dir empfehlen.

  1. konkrete Praxis

zum Üben von „Achtsam sprechen, tief zuhören“ kann ich dir den online Einsichtsdialog von Harald Reiter empfehlen, das ist feinste direkte Praxis (gegen Spende).
https://haraldreiter.com/einsichtsdialog-2/einsichtsdialog-weisheit-mitgefuel/

  1. Personen, die Coaching oder Therapie mit Schwerpunkt Achtsamkeit und SelbstMitgefühl (SMG) anbieten

wie schon gesagt, unterscheide ich zur Vertiefung des Themas nicht so sehr zwischen Coaching (ein sehr inflationär gebrauchter Begriff) und Therapie, wenn es um den Einsatz von Achtsamkeit oder (Selbst)Mitgefühl in der „Kunst der Begegnung“ geht. Zum Bereich Psychotherapie gibt es einfach mehr Forschung und wissenschaftliche Befunde. „Coaching“ ist mitunter in tendenziell kommerziellen Kontexten angesiedelt, da gibt es auch viel „Werbung“ mit wenig Tiefe.

Bietet jemand „Coaching mit Schwerpunkt Achtsamkeit und Mitgefühl“ an, schaue ich auf den Hintergrund der anbietenden Personen und hege dann die Vermutung:  je buddhistischer, umso mehr Tiefgang. Bisher bin ich gut damit gefahren, das heisst aber nicht, dass das immer so sein muss.. Bilde dir dein eigenes Urteil.

Auf jeden Fall MUSS die Person eine lange und stabile formale Praxis haben, sonst weiss sie nicht, wovon sie spricht… Wir müssen die Mango schmecken, um anderen den Geschmack vermitteln zu können.

Gut gefahren bin ich damit z.B. bei Tineke Osterloh

https://www.tinekeosterloh.com/

auf deren Website und Büchern du dich umsehen kannst.. ich habe schon sehr gute Artikel von ihr gelesen und sie hat ein Buch „Dharma Coaching“ geschrieben, meint das aber mehr im Sinne von ehtischer Selbstführung.: https://www.borromedien.de/produkt-1/dharma_coaching/1659357

oder Akincano  https://www.akincano.net/

der seinen Ansatz „dialogische Prozessbegleitung“ nennt, eine Bezeichnung, die ich ganz wunderbar finde. (Er ist auch Vortragender bei Bodhi College, das grossartige Seminare anbietet: https://bodhi-college.org/mission-statement/ – das geht schon in die Tiefe des Buddhismus, ist aber sehr westlich orientiert)

Den Link zum https://www.karunatraining.de/ habe ich dir ja schon geschickt, wo u.a. Judith Fabach aus Wien mitarbeitet. Ich sehe grade, dass es dort auch spannende Online Angebote gibt: https://www.karunatraining.de/fakultaet/

oder auch Christoph Köck http://www.christoph-koeck.at/

Christine Brähler in München empfehle ich auch sehr gerne. Sie teilt auf ihrer Website grosszügig Ressourcen und war eine der ersten mit dem Thema Selbstmitgefühl im deutschsprachigen Raum:

https://www.christinebraehler.com/

Ihr kleines Büchlein verschenke ich sehr gerne an Freundinnen, denen es grad nicht so gut geht:

https://www.scorpio-verlag.de/Buecher/169/Selbstmitgefuehl-entwickeln—Achtsam-leben.html

Sie hat auch schon mit Britta Hölzl publiziert, die sehr fundiert wissenschaftlich unterwegs ist. Ich sehe grade, dass Britta Hölzl in Elternzeit ist, also ihr zweites Kind bekommt (wie schön!):

https://www.brittahoelzel.de/

Auch Andreas Knuf Humor schätze ich neben seiner Kompetenz sehr: https://www.andreas-knuf.de Seine Bücher haben mehr Ratgeberfunktion, haben aber Tiefe und lesen sich sehr gut.

Klaus Kirchmayrs Website https://geist-reich.jetzt/ , den ihr ja auch kennt, (und der auch Achtsamkeitscoaching anbietet), ist auch immer eine Quelle für die neuesten Publikationen.

  1. noch mehr Literatur – wenn das Gute liegt so nah..

neben dem, was du auf der Literaturliste findest, bin ich auf das nächstliegende gekommen… Ich habe auf meinem Schreibtisch die neueste Publikation von Helga Luger-Schreiner liegen

Helga hat bei diesem 2020 erschienenen wunderbaren Werk mitgearbeitet, wo du am besten sofort einen Blick reinmachst:

https://www.beltz.de/fachmedien/psychologie/buecher/produkt_produktdetails/38414-therapie_tools_selbstmitgefuehl.html

auf Seite 9 fasst Chris Germer auf einer Seite die aktuelle Entwicklung von Selbstmitgefühl in der Therapie zusammen.. Aktueller geht es nicht.

Das sind die ganz grossen Namen zu diesem Themenfeld:

Tara Brach, Chris Germer, Kristin Neff, Marie Mannschatz, Sharon Salzberg… Paul Gilbert, Rick Hanson, Kabat-Zinn ..

  1. sonstige Quellen

Eine wichtige Website, die ich jetzt gar nicht so schnell gefunden habe unter all den neuen Achtsamkeitsangeboten, ist vom Innsbrucker Psychiater und Therapeuten Michael Harrer (er hat u.a. mit Dietz und Weiss das Achtsamkeitsbuch verfasst):

https://www.achtsamleben.at/

Das ist eine wunderbare Sammlung von Begriffsklärungen, Literatur und Links , auf der du dich unbedingt umschauen solltest..

Harrer hat auch schon 2015 ein Buch über Wirkfaktoren der Achtsamkeit – Wie sie die Psychotherapie verändern und bereichern  geschrieben, das ich noch gar nicht kenne… hier seine Website https://www.achtsamkeitinderpsychotherapie.at/

Die neue Onlinecenter des Arbor Verlags ( https://www.arbor-verlag.de/ , https://www.arbor-seminare.de/ )

ist sicher auch eine grossartige Quelle: https://www.arbor-online-center.de/

Es lohnt sich den Newsletter des Verlags zu bestellen und auch jenen des Verbands für Achtsamkeit

https://www.mbsr-verband.de/achtsamkeit.html

So, an dieser Stelle höre ich auf.. es ist schon ein wenig viel.

ich würde mir die Infos in kleinen Häppchen anschauen. Unglaublich, was es schon alles gibt – und ich bin jetzt auch in grössere Zusammenhänge gekommen.

Zur Erinnerung, der Weg der Achtsamkeit ist prozessorientiert und nicht ergebnisorientiert..

Am besten geht’s immer der Freude nach…

Alles Liebe

Demenz – Wenn das Argumentieren nicht mehr hilft

Mittwoch, Januar 15th, 2020 von ulli

Allein in meinem Bundesland Niederösterreich gibt es rund 22.000 Menschen mit Demenz. Diese Krankheit ist für die Betroffenen selbst unvorstellbar schwierig. Auch die Angehörigen sind schwer betroffen. Du verlierst EhepartnerIn,  Vater oder Mutter nicht mit dem Tod, sondern schon davor. Der Umgang mit zu pflegenden dementen Menschen kann dich – bei aller Liebe – um deinen letzten Tropfen Geduld bringen. Argumente zählen nicht mehr, der gesunde Hausverstand muss kapitulieren. Wir sind auf solche Situationen nicht vorbereitet.

Ich habe vor vielen Jahren eine Methode für den Umgang mit Demenz kennengelernt, die mich fasziniert hat in ihrer Einfachheit und Wirksamkeit: Validation.
In diesem Lehrfilm wird eine Einführung dazu gegeben:

Hier zeigt Naomi Feil in einem berührenden kurzen Video mit einer an Alzheimer erkrankten Frau, wie sie vorgeht:

Naomi Feil hat die Methode entwickelt, sie ist eine Meisterin. Das ist grosse Kunst und wird uns nicht gelingen. Aber wir können uns mit den Prinzipien der Methode befassen und üben.
Für uns und unsere erkrankten Angehörigen.

Die Angst als Lebenskraft willkommen heissen

Dienstag, Dezember 31st, 2019 von ulli

Avi Grinberg über die verkannte Kraft unserer Angst… Welch herrlich integrativer Ansatz. Es heilt allein beim Zuhören und Zuschauen..

 

Die Wahrheit beginnt zu zweit

Dienstag, November 26th, 2019 von ulli

Eine wunderbare Methode, um 2er Beziehungen lebendig zu halten oder zu machen, ist die Methode der „Zwiegespräche“. Sie wurde von dem deutschen Psychoanalytiker Michael Lukas Moeller bereits in den 80er Jahren entwickelt und wird in seinem Buch „Die Wahrheit beginnt zu zweit“ wunderbar erklärt.

Zwiegespräche eignen sich für Beziehungen in der Familie oder ausserhalb, aber freilich am besten für Liebesbeziehungen. Auch und vor allem für langjährige Partnerschaften.

Es ist eigentlich ganz einfach. Jede Woche zur gleichen Zeit setzt du dich mit deinem/deiner Liebsten zusammen und erzählst, wie es dir geht. Und dann hörst du mit grossem Interesse deinem/deiner Liebsten zu. Eineinhalb Stunden ohne Störung und ohne Ablenkung. Nur reden. Mir gefällt der Vergleich, du redest, „als ob du ein Selbstporträt von dir malen würdest“ .

Es geht nicht darum, die Beziehung zu analysieren, nicht, den anderen zu ändern, nicht über Alltagsorganisation zu reden, sondern nur von dir selbst zu erzählen und dem anderen zuzuhören. Der Rest ergibt sich von allein.

Willst du deine Partnerschaft beleben? Am besten liest jedeR von euch zuvor das Buch mit den anregenden Beispielen und dann probiert ihr es einfach aus.

Abenteuer können manchmal so einfach sein.

Nachtrag: Vielleicht braucht es das Buch gar nicht…

Eine Weile nachdem ich diesen Beitrag verfasst habe, fand ich im Netz die Website von Célia M. Fatia, der Partnerin des mittlerweile verstorbenen Lukas Möller. Sie hat mit ihm gemeinsam die Methode weiterentwickelt und bietet nach wie vor unter dem Titel „dyalog“ Seminare, Coaching und Mediation in dieser Richtung an. Auf ihrer Website  heisst es: „dyalog – Die Wahrheit beginnt zu zweit ist ein Projekt zur Entwicklung einer Gesprächskultur und zur Verbreitung von Beziehungswissen.“

Auf  www.dyalog.de findest du unter dem Punkt „Zwiegespräche führen“ eine komprimierte Darstellung der Methode, wozu Zwiegespräche führen und wie genau und was tun, wenn der/die eine die Idee hat und den/die andere dafür gewinnen will…  Wirklich sehr hilfreiche Ausführungen mit vielen spannenden Details. Da kannst du dich in Ruhe umschauen und prüfen, ob das etwas für dich/euch Passendes sein könnte.
Wer weiss, vielleicht geht es euch auch so, wie dem im Buch zitierten Paar: »In den letzten drei Monaten mit Zwiegesprächen haben wir mehr voneinander erfahren als in zehn Ehejahren vorher.«

Ursula Lyon

Dienstag, Juli 2nd, 2019 von ulli

Neuerdings findest du nette kleine Videos mit Ursula Lyon, einer Grand Dame des österreichischen Buddhismus, auf einem eigenen YouTubeKanal: Ursula Lyon
hier etwa zum Thema Wut:

Die ganze Bandbreite

Donnerstag, September 15th, 2016 von ulli

Zwei Buchempfehlungen mit grosser Bandbreite

Gelassen arbeiten - Achtsam leben1.Tipp

Gelassen arbeiten – Achtsam leben  – Wie Achtsamkeit den Berufsalltag erleichtert,
von Anja Siepmann.

Klaus hat mir das kleine Büchlein gestern gezeigt und ich habs ihm sofort aus der Hand genommen, so haben mich das Format und das Layout angesprochen.  Und da es in der Buchhandlung vorrätig war (um 8,30 Euro), hatte ich die nächste Stunde schon mein eigenes Exemplar in der Tasche. Kurz beschrieben: Handlich, gut lesbar, gehaltvoll, praktisch ausgerichtet, konkret anwendbar, irgendwie leicht und heiter. Hier noch mehr Info und eine Hörprobe dazu. Eine gute Lektüre für (skeptische) EinsteigerInnen und sicher ein gutes Geschenk.

2. Tipp

ItunescoverHarald hat mir das Büchlein geschenkt, das er von Cittaviveka, einem buddhistischen Kloster in England mitgebracht hat. Es heisst „Samadhi is pure enjoyment“ und ist eine kleine Broschüre, die dir den „Ruheweg“ („Samadhi“)  der Meditationspraxis erschliesst oder vertieft. Es wurde von Ajahn Sucitto, einem erfahrenen Mönch (britischer Herkunft) der Theravada Tradition, verfasst, liest sich sehr flüssig und ist auch kostenlos im Internet beziehbar. Ich finde es klar, gehaltvoll, sehr konkret und motivierend.
Wenn du dich schon länger mit buddhistischer Lehre befasst bzw. keine Berührungsängste dazu hast, kannst du bei dieser Lektüre gut nachvollziehen, wo die aktuelle Achtsamkeitsliteratur ihre Wurzeln hat.

In welcher Form auch immer diese Weisheit in die Welt kommt, ist eigentlich nicht so wichtig. Hauptsache, sie bringt möglichst viele Menschen dazu, ihr Leben selbstbestimmt und selbstverantwortlich zu gestalten, damit sie ihre Potentiale leben können. Das wird auch ihren Beziehungen gut tun und damit auch den Gemeinschaften.

So stell ich mir das jedenfalls vor. Aber ich warte nicht auf die anderen. Ich habe schon lang bei mir selbst angefangen. Und du?

Einsichtsdialog in Wien! 30.9. bis 2.10.2016

Donnerstag, August 11th, 2016 von ulli

Bhante Sukhacitto hält Ende September ein Einsichtsdialog Seminar in Wien. Das ist eine wirklich seltene Gelegenheit, und falls du mit Vipassana Meditation schon Erfahrung hast, könnte dich die Erweiterung der Methode um die zwischenmenschliche Dimension interessieren. Es ist wirklich ungemein spannend und erweitert den Horizont beträchtlich.

Einführung in den Vipassana Einsichtsdialog
mit Betrachtungen zur
„Spirituellen Freundschaft – Kalyana-mitta“

Freitag 30. 9. 2016, 19.00 bis 21.30 (Einführungsvortrag; auch ohne Seminar besuchbar)
Samstag 1. 10.2016,  9.30 – 18.00
Sonntag 2. 10.2016, 9.30 bis 17.00
Teilnahme auch nur am Samstag möglich

Ort:
Theravada-Schule, Buddhistisches Zentrum, 1. Stock,
Fleischmarkt 16, 1010 Wien

Anmeldung
bei Harald Reiter unter haraldrei@gmail.com
oder Tel. 0664 – 45 113 51

In der Ankündigung heisst es:

Bhante Sukhacitto, geb. 1963, kam in Thailand im Jahre 1986 erstmals mit der Buddhalehre in Berührung, wo er auf den Lehrer Ajahn Buddhadasa traf. Seit 1990 ist er voll ordinierter Mönch. Im Jahre 1993 kehrte er in den Westen zurück und sammelte Erfahrungen in verschiedenen anderen buddhistischen Traditionen. Er lebte mehrere Jahre in Klöstern der Ajahn Chah Tradition in England und in der Schweiz. Vor 11 Jahren lernte er den Einsichtsdialog kennen und wurde von Gregory Kramer u. a. ausgebildet und lehrt diese Praxis nun seit 6 Jahren in verschiedenen Ländern.

Die Kraft und die Herausforderung des gemeinsamen Meditierens: Einsichtsdialog ist eine zwischenmenschliche Meditationspraxis auf der Grundlage von Vipassana. Durch den Dialog wird die Achtsamkeit und Geistesruhe der traditionellen stillen Meditationsübung in die Interaktion mit anderen eingebracht. Das ermöglicht uns Dinge, die wir normalerweise in der Geschäftigkeit unseres Lebens übersehen, wahrzunehmen und zu verstehen und mehr Akzeptanz für (mehr …)

Unser Geist ist kein Freund

Samstag, Juni 25th, 2016 von ulli

Das klingt ja fast ein wenig schockierend, dass unser Geist nicht unser Freund sein soll. Findest du nicht auch?
In folgendem Filmchen wird erklärt, was mit dieser Aussage gemeint ist, und wie wir dieses Wissen hilfreich nutzen können.

Eigentlich ganz plausibel. Selbst wenn wir nicht meditieren, können wir leicht verstehen, wovon hier die Rede ist.

Wenn dir der Film gefallen hat, findest du noch mehr Filme auf diesem You Tube Videokanal.
Komplexe psychologische und buddhistische Zusammenhänge sehr gut und einfach auf den Punkt gebracht.
Danke an alle, die dazu beigetragen haben!!
… wie z.B. an Mae Chee Brigitte, auf deren Website du noch viel viel viel mehr spannende Infos finden kannst: www.meditationthailand.com

 

„Möge ich freundlich zu mir sein“ im Pflegebereich und Meditation in Schulen

Freitag, März 18th, 2016 von ulli

IMG_3284„Möge ich freundlich zu mir sein“ …so ist ein Artikel im „Deutsches Ärzteblatt“ vom Februar betitelt. Die Übung von Selbstmitgefühl wird darin als taugliches Mittel für Menschen in medizinischen und pflegenden Berufen beschrieben. Am besten liest du den Beitrag selbst:

Selbstmitgefuehl-Artikel im DeutschenAerzteblatt 7-2016

Den Hinweis habe ich von Helga bekommen, die ich auf diesem Blog schon mal vorgestellt habe und die u.a. MSC Kurse in Wien anbietet. MSC steht für Mindful Self Compassion und ich bin mir sicher, dieser so hilfreiche Ansatz wird sich in Windeseile verbreiten.

Hier Helgas Karte: MSC Karte  bzw. ihre Website. Ende März startet der nächste 8 Wochen Kurs!

Meditation an die Schulen!

Helga ist nicht nur Künstlerin sondern auch im pädagogischen Bereich aktiv.
Sie ist gemeinsam mit anderen dabei, Achtsamkeit an Schulen zu bringen. U.a. hat das Institut für Bildungswissenschaft an der Uni Wien einen Schwerpunkt zur „Pädagogik der Achtsamkeit“ ins Leben gerufen, bei dessen Vernetzungstreffen Helga teilnimmt.

Oder mit dem Input bei der [aha:] Konferenz /Konfluenz  am 1. und 2. April 2016 im Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste (Semperdepot):  Achtsamkeit, Selbst-Mitgefühl und Kreativität im pädagogischen Kontext.  Mehr Informationen und Anmeldung unter www.ahalernen.at – Die neue Lernkultur!

Vorbild für diese Projekte ist u.a. die britische Initiative von MISP (Mindfulness in Schools Project), die da etwas ungewöhnlich heisst:  „.b„, („dot-be“), – was und warum du hier genauer nachlesen kannst: http://mindfulnessinschools.org

Zuguterletzt gibt es noch ein gutes Beispiel vom Einsatz von Achtsamkeit an einer deutschen Schule in Essen.

Also, wann ist es an unseren Schulen endlich so weit?
Danke Helga für die Tipps! Und viel Erfolg bei den Bemühungen! Die Kinder und Jugendlichen werden es danken.

 

Headspace und andere MeditationsApps für dein Handy

Sonntag, März 13th, 2016 von ulli

Headspaceso heisst eine Handy-App, mit der du das Meditieren Schritt für Schritt kennenlernen kannst. Meditieren ist mittlerweile ein weitverbreiteter, viel benutzer Begriff geworden. Ich verstehe darunter,  den Geist zu kultivieren, zu entwickeln  („citta bhavana“) , damit vertraut zu werden, wie es in uns zugeht. Du kannst es auch Achtsamkeitspraxis nennen. Es geht jedenfalls in erster Linie nicht darum, angenehme Gefühle zu erzeugen, sondern die Dinge zu sehen, wie sie sind. Es geht um weniger Kontrolle und mehr Akzeptanz. Darum, Vorstellungen abzubauen als neue aufzubauen.
Damit wir geschickter mit unangenehmen Erfahrungen umgehen können, müssen wir erstmal herausfinden, wie sie entstehen, wie sie sich anspüren und was wir unbewusst dazu beitragen. Manche Menschen kämpfen mehr und andere weniger mit dem, was sie vorfinden beim ruhig werden. Je weniger wir kämpfen, desto angenehmer kann das still sitzen sein. Also Ruhe, Freude und Wohlgefühl sind nicht ausgeschlossen. Doch in erster Linie geht es um Einsicht und das Entwickeln von Weisheit. Das kann anfangs auch ganz schön Holpern. Aber so ist es auch beim Erlernen eines Instruments oder beim Trainieren einer Sportart. Es braucht Geduld und Motivation. Gut, wenn du dafür Begleitung hast.

Die ersten 10 Sessions (10 Minuten Übung für jeweils 10 Tage) sind gratis und genügen, um einen guten Eindruck zu vermitteln. Die Texte sind auf Englisch, aber sehr einfach gehalten. Viel Spass beim Kennenlernen: www.headspace.com

Wenn ich schon dabei bin, da gibt es noch ähnliche Handy Apps wie

Meditation Support Timer

One Moment Meditation

Insight Timer

7mind.de

Und beim Suchen im Netz habe ich gleich noch ein paar Beiträge gefunden, die verschiedene Apps beschreiben und bewerten:

Meditations-Apps für unterwegs

Die 5 besten Achtsamkeitsapps – Achtsamkeitstraining fürs Smartphone

Du siehst, ich bin also nicht die erste, die sich mit diesem Thema befasst…

Mein aktuelles Lieblingsbuch…

Donnerstag, März 10th, 2016 von ulli

ist verfasst von  Storch, M., Cantieni, B., Hüther, G.  und  Tschacher, W. (2010).

und heisst: Embodiment. Die Wechselwirkung von Körper und Psyche verstehen und nutzen; mit Ergänzungskapitel „Embodiment im Zürcher Ressourcen Modell (ZRM)“

Hier eine – sehr sachliche –  Rezension dazu und da findest du das Buch beim Fachverlag Huber – Hogrefe.

Wenn du dich für den Zusammenhang von Geist und Körper interessierst, ist das genau der richtige Stoff für dich. Von wissenschaftlichen Erkenntnissen bis zur Anleitung zu einer guten Körperhaltung findest du alles in diesem Buch. Eine gute Aufbereitung von Theorie und Praxis, die sich – wie in meinem Fall – beruflich gut einsetzen lässt, bei der du aber auch für deinen persönlichen Alltag viel mitnehmen kannst.

Maja Storch und das Zürcher Ressourcenmodell (ZRM) habe ich auf dem Blog hier ja schon mal mit einem Link zu einem ihrer witzigen Vorträge vorgestellt. Die Frau hat Humor, Sachkompetenz, Weisheit und Wissenschaftlichkeit, alles zusammen. Wie sie die Dinge pragmatisch und simpel auf den Punkt bringt, ist einfach genial.

Gerald Hüther kennst du vermutlich. Einen seiner spannenden Vorträge findest du auf diesem Blog hier verlinkt. Tschacher und Cantieni kenne ich selbst noch nicht, v.a. Benita Cantieni werde ich mir noch näher ansehen. Ihr Ansatz hat Ähnlichkeiten mit Eric Franklins Herangehensweise, die du ja auch schon hier kennengelernt hast.

Die vier sehr unterschiedlichen AutorInnen haben sich im Buch „Embodiment“ zu einem Wagnis zusammengefunden, wie sie im Vorwort schreiben. Ich wünsche mir mehr von diesen interdisziplinären Experimenten. Du auch?

Grossen Dank an Hanne, in deren Bücherregal ich das Buch entdeckt habe und die mich schon vor langer Zeit auf das ZRM aufmerksam gemacht hat. Hanne weiss einfach, worauf es ankommt ….

 

Bewegung beginnt im Kopf – Eric Franklin

Samstag, Januar 23rd, 2016 von ulli

Bewegung beginnt im Kopf: Locker, leicht, dynamisch mit der Franklin-Methode®Ich habe das Buch „Bewegung beginnt im Kopf“ von Eric Franklin von einer Physiotherapeutin empfohlen bekommen. 100 Punkte, kann ich nur sagen.
Wenn du deine Haltung verbessern, dich körperlich entspannter und insgesamt wohler fühlen willst, möchte ich dir dieses Buch allerwärmstens ans Herz legen.
Ich befasse mich ja schon lange mit Achtsamkeit, und die Kombination mit dem in diesem Buch vermittelten Ansatz der „Ideokinese“ bzw. der konkreten Anwedung der „Konstruktiven Ruhe“ ist einfach genial. Die Vermittlung der anatomischen Grundkenntnisse einerseits und die spielerischen luftigen Imaginationen andererseits lassen sich grossartig mit der Achtsamkeitspraxis verbinden. –  Schliesslich ist die erste Grundlage der Achtsamkeit der Körper. Doch auch ohne meine Vorgeschichte ist die Wirksamkeit der Ideokinese sicher sehr gross.

Die motivierte kontinuierliche Übung führt zu einem grossartigen lockeren und bewussteren Körpergefühl. Ich denke, dass sich damit viele Knie-, Hüft- und Schulterprobleme einfach lösen liessen. Warum nur wird Wissen wie dieses nicht in unseren Schulen vermittelt und eingeübt?!
Auch ein längeres stilles Sitzen bei der Meditation geht mit dem Erinnern der leicht merkbaren Bilder sehr viel müheloser. Der Zusammenhang von Geist und Körper, von Vorstellung und realer Bewegung wird selten so greifbar und deutlich wie mit diesen Erfahrungen.

Franklin ist v.a. in der Tanzszene bekannt und da Ilse, meine liebe Tanzfreundin, alle seine Bücher im Regal hat, studiere ich nun schon weitere seiner Publikationen wie „Entspannte Schulter – gelöster Nacken“ und  „Beckenboden Power„.
Und es gibt noch so viele weitere Bücher! (hier die ganze Liste)

So habe ich mir von Ilse auch Mabel E. Todds Buch „Der Körper denkt mit“ (Verlag Huber, hier als e-book mit Leseprobe) ausgeborgt, das in 1. Auflage bereits 1937 publiziert wurde!
Mabel Elsworth Todd  ist die eigentiche Begründerin der „Ideokinese“, und es gefällt mir, wie Eric Franklin sich respektvoll auf sie bezieht. Ihr Buch ist erwartungsgemäss weit schwieriger zu lesen, aber für die Vertiefung gut geeignet.
Im Netz zu finden ist ein Artikel des Tanzpädagogen John Graham, der ihren Ansatz in wenigen Seiten beschreibt:“Es ist höchste Zeit mit dem Körper zu denken!“

Der Autor schreibt:
„Um bewusste Kontrolle über unser Strukturgleichgewicht im menschlichen Körper zu erhalten, müssen wir seine Einzelteile, ihre Beziehungen zueinander und die Kräfte, die auf sie von außen wie auch von innerhalb der Struktur wirken, studieren. … Ich empfinde „The Thinking Body“ als die zufriedenstellendste Methode, um Anatomie, Physiologie, Kinesiologie, Mechanik und Physik des menschlichen Körpers zu studieren. Dieses Studium verstärkt den eigenen Respekt für die Verantwortung, die wir haben können, über uns selbst zu lernen. Es erfüllt uns mit Erstaunen, Freude und Interesse, wie die Teile in unserer Körperstruktur angeordnet sind, um die Bewegung zu verbessern.„

Diese Freude kann ich mit meiner Erfahrung bestätigen.
Ein paar Bilder, die dir zeigen, wie Eric Franklin Zusammenhänge oder Übungen veranschaulicht:

Bildergebnis für eric franklinBildergebnis für eric franklinBildergebnis für franklin methode
Danke an Eric Franklin, der dieses Wissen so zeitgemäss und humorvoll weitervermittelt!

Bist du neugierig geworden?

Hier zur Website mit Kursangeboten, Blog und vielen (freien) Videos: http://franklin-methode.ch

Achtsamkeitstraining übers Handy …

Montag, November 16th, 2015 von ulli

…. unter dem Motto: „Bring Achtsamkeit in deinen Alltag“. Die Website ist sehr sympathisch.

Mal sehen, wie das Handy App funktioniert. Vielleicht magst du es auch probieren? http://7mind.de

Auch der Blog liest sich sehr gut: http://blog.7mind.de/

Ich habe einen der Initiatoren von 7mind Paul Kohtes kürzlich auf dem Achtsamkeitsforum bei einem Vortrag gehört. Sehr fundiert.

Renate Seifarth

Samstag, Oktober 10th, 2015 von ulli

Renate, eine von mir sehr geschätzte Meditationslehrerin, hat ihr neues Seminarprogramm ausgeschickt. Es wird von Jahr zu Jahr kreativer.

Was mir besonders gut gefällt, ist, wie intensiv Renate mit anderen Lehrenden kooperiert, sich den neuen westlichen Strömungen von Achtsamkeitspraxis zuwendet und auch auf ihre eigene Praxis nicht vergisst.

Hier ein paar Beispiele für die Vielfalt:

*Anfang  Februar 2016 in München
„Im Augenblick entfalten sich alle Möglichkeiten“ – gemeinsam mit Markus Zechmeister
Systematisches Arbeiten trifft auf buddhistische Weisheiten und Methoden – Fachseminar für BeraterInnen, TherapeutInnen, SupervisorInnen und Coaches

*Ende April in Sachsen
Vipassana und Einsichtsdialog – zusammen mit Bhikku Sukhacitto (auch er ein wunderbarer Lehrer!)

*Mitte Mai 2016 (Pfingsten) nahe Dresden
Einführung in den säkularen Buddhismus – gemeinsam mit mit Stephen Batchelor – in deutscher Sprache

*Mitte Juni 2016 in Freiburg
Ethische Dimensionen der Achtsamkeit
Als Vertiefung für MBSR- und MBCT-Lehrer gedacht…

Und das ist noch lange nicht alles. So gibt sie etwa Anfang Mai ein Vipassana Retreat im buddhistischen Zentrum Scheibbs.

Die ganze Vielfalt findest du auf Renates Website: www.renateseifarth.de

 

 

Britta Hölzel – eine Botschafterin der Achtsamkeit für unsere westliche Kultur

Samstag, Oktober 10th, 2015 von ulli

Das Interwiev von Sabrina Staubitz mit der Neurowissenschafterin Britta Hölzel wurde Ende September im ARD Fernsehen – Club Alpha – gesendet und ist eine Empfehlung. Es dauert rund eine Dreiviertelstunde und hat zum Thema „Achtsamkeit mitten im Leben“.  So heisst das neue Buch, das Britta Hölzel gemeinsam mit Christine Brähler kürzlich veröffentlicht hat. Beide Frauen sind aktuell in München zu Hause. Ich habe Christine Brähler hier schon mal vorgestellt, da ich bei ihr ein Seminar besucht habe – eine sehr kompetente Lehrerin.

So kompetent ist auch Britta Hölzel, die nicht nur selbst jahrelang praktiziert, sondern auch an der Harvard Medical School in Boston mittels MRT die neurologischen Auswirkungen von Meditation untersucht hat. Ihre Website und ihre Publikationen können sich sehen lassen. Falls dir also das Video gefällt, findest du hier praktische Meditationsanleitungen („Die große Achtsamkeits-Box“ oder für werdende Mütter: „Achtsam schwanger, angstfrei entbinden“), anspruchsvolle Forschungspublikationen und weitere Medienberichte, u.a. in der New York Times. Hut ab, was die junge Frau schon alles geschaffen hat: www.brittahoelzel.de

Da wird Achtsamkeit frisch und für unsere Kultur gerecht wunderbar vermittelt. Und was mir gut gefällt – auch ein möglicher Missbrauch und ein falsches Verständnis von Achtsamkeit wird nicht unthematisiert gelassen. Die Frau weiss, wovon sie spricht.

Danke Klaus für den Videotipp!

Es „mettat“ gerade sehr …

Donnerstag, September 10th, 2015 von ulli

4323_Herzmeditationen_Umschlag.pdf, page 2 @ Preflight ( 4323_He … und das ist auch gut so. „Metta“ ist ein buddhistischer Begriff für Freundlichkeit und Güte. – Qualitäten, die sich mit „Metta Praxis“ entwickeln lassen.

Marie Mannschatz und Angelika Baur haben eben ein neues Buch herausgegeben. Hier eine erste Ankündigung: Buchankuendigung_Buddhas Herzmeditation

Ich werde dir davon berichten, wenn ich es gelesen habe. Die Website dazu klingt sehr einladend: www.herz-meditation.de

Ingrid hat mir heute die Website vom Metta Insitute mit Franz Ostaseski geschickt. Und Ingrids Tipps sind immer besonders gut: www.mettainstitute.org.

Viele gute Möglichkeiten, unser Herz zu entwickeln. Mit Metta!

 

Selbstfreundlichkeit

Samstag, April 11th, 2015 von ulli

foto 049Helga Luger ist ein vielseitiger Mensch. Sie ist Künstlerin, Pädagogin und Trainerin für Kurse zu mehr Selbstmitgefühl. Helga verwendet für letzteres aber lieber den Ausdruck „Selbstfreundlichkeit“. Nebenbei versteht sie eine ganze Menge von Architektur und der österreichischen Bildungslandschaft. Schau dir mal ihre Webiste an: www.powerful-heart.at

Ein spannendes Projekt, dass sie mit Studierenden realisiert hat, und an dem ihre Arbeitsweise gut erkennbar ist, findest du hier zusammengefasst: „Mut gedeiht in hängenden Gärten“.
Kannst du dabei die Schäfchen entdecken? Die Widmung gefällt mir ganz besonders: „Möge die Bildungsarbeit an dieser Hochschule ebenso voller Freude, bewegt und vielfältig gedeihen wie dieses Kunstwerk!“

Aktuell hat Helga zwei  feine Angebote für
„alle, die den Wunsch nach mehr Selbst-Freundlichkeit, achtsamer Präsenz und Kreativität in sich tragen.“

Kurs an 8 Abenden:
Achtsames Selbstmitgefühl – freundlich mit sich selbst sein
Ort: Wien
Zeit: 13.Mai bis 1.Juli.2015, mittwochs von 18.30 bis 21.15 incl. ein Halbtagesseminar

genaue Info hier

Wochenendworkshop, um die Kreativität der Natur zu atmen
Wie ein Sommermorgen – warm, heiter und mit dem vielversprechenden Geruch nach Freiheit mit geführten Meditationen, künstlerischen Ausdrucksformen und viel Zeit in der Natur
Ort: Südoststeiermark
Zeit: 17.7. bis 19.7.2015

genaue Info hier

Klingt doch beides wunderbar. Was meinst du?

Fastenvertrag mit dir selbst

Dienstag, Februar 17th, 2015 von ulli

IMG_2667 Kai Romhardt hat mit seinem neuesten NAW Newsletter wieder neue Samen gesät.

Sieh mal unten!  Falls er dir gefällt, trägst du dich am besten gleich in den Newsletterverteiler ein.

Übrigens, ich werde am 7.4.15 den NAW_Regionalabend Wien zum Thema Ernährung gestalten. Da könntest du gleich deine Erfahrungen mit dem Fasten einbringen 🙂

Letting go is the source of happiness. 
Thich Nhat Hanh
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Liebe Freunde und Freundinnen der Achtsamkeit und des Netzwerks Achtsame Wirtschaft,
Fasten ist bewusster Verzicht auf Zeit. Wir wählen uns Felder des Konsums aus, in welche wir frisches Licht bringen wollen oder in denen wir spüren, dass uns das rechte Maß verloren gegangen ist. Bewährte Felder des Fastens sind Nahrung, Alkohol, Süßigkeiten, Kaffee, Sex, Medien, Internet und Shoppen. Wir können uns in ausgewählten Feldern einen vollständigen Stopp verordnen oder uns Budgets geben. So kommen wir in Kontakt mit unseren Gewohnheitsenergien und spüren, dass uns unser täglicher Konsum häufig nicht tief nährt, sondern einen Schleier der Unbewusstheit über unser Leben legt. Fasten macht uns wach, kann uns aufwecken.Fasten ist eine bewusste Entscheidung, sich von heilsamen Dingen und Nicht-Dingen nähren zu lassen und das eigene Leben und Konsumieren wach und interessiert zu betrachten.Wir laden dazu ein, in der traditionellen Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag diese kraftvolle Praxis zu üben. Wenn wir dies gemeinsam mit einem Freund oder einer Freundin tun, uns gegenseitig unterstützen und unsere Erfahrungen miteinander teilen, wird die Fastenzeit einfacher, erkenntnisreicher und freudvoller werden.Um uns beim bewußten Verzicht zu unterstützen, haben wir einige „Helferchen“ für euch zusammengestellt:

Im Namen des Netzwerk Achtsame Wirtschaft
Das Fasten-Team

P.S.: Als kleine Anregung zum Start in die Fastenzeit empfehlen wir unser Video „Yodas Apfelmeditation. Oder: Wahres Genießen“.

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Austausch online

In unserem Online-Diskussionsforum , auf Facebook und Xing habt ihr die Möglichkeit, euch mit Gleichgesinnten auszutauschen. Außerdem freuen wir uns über euer direktes Feedback an uns.

Fastenvertrag

Den „Fastenvertrag“ könnt ihr herunterladen, ausfüllen und euch zur Erinnerung an einen prominenten Platz heften, damit er euch während des Wochen des bewussten Verzichts begleitet.

Ein Beitrag über unsere Waldviertler Meditationsgruppe

Samstag, Januar 10th, 2015 von ulli

OEBR_ZS_2015_1_coverUnsere Meditationsgruppe „Kalyana Mitta“ gibt es ja schon seit Sommer 2013. Jetzt ist ein (von mir verfasster) Beitrag darüber im ÖBR Magazin erschienen: „Gründe eine Meditationsgruppe!“ Ich hoffe, dass die Beschreibung  andere Menschen ermutigt, ähnliche Gruppen zu gründen.

Hier gehts zum ganzen Heft (die Beschreibung unserer Gruppe findest du ab Seite 12).

Die Daten sind nicht ganz aktuell. Wir sind bereits an die 13 Personen, die wir uns regelmässig zur gemeinsamen Praxis treffen. Ich möchte diese Abende der Achtsamkeit nicht mehr missen. Sie sind wirklich etwas ganz Besonderes.

Seit letzten Jahr gibt es ein schönes neues Webportal für die regionale Vernetzung von buddhistisch interessierten Menschen in Österreich.Vielleicht magst du mal schauen, ob jemand in deiner Gegend sich austauschen oder eine Gruppe gründen möchte?: www.buddhistisch.at