Archive for the ‘Einfach schön’ Category

Unsere grösste Angst – und eine unerwartete kleine Freude

Donnerstag, Januar 31st, 2013 von ulli

 

„Our deepest fear“

Our deepest fear is not that we are inadequate. Our deepest fear is that we are powerful beyond measure. It is our light, not our darkness, that most frightens us. We ask ourselves, who am I to be brilliant, gorgeous, talented, fabulous? Actually, who are you not to be? You are a child of God. Your playing small doesn’t serve the world. There’s nothing enlightened about shrinking so that other people won’t feel insecure around you. We are all meant to shine, as children do. We were born to make manifest the glory of God that is within us. It’s not just in some of us; it’s in everyone. And as we let our own light shine, we unconsciously give other people permission to do the same. As we’re liberated from our own fear, our presence automatically liberates others.

Ein Text von Marianne Williamson, der ein wenig anders im Wortlaut, aber so ähnlich im Film „Coach Carter“ verwendet wurde und dessen Textpassage eine annähernde Übersetzung darstellt:

“Unsere größte Angst ist nicht unzulänglich zu sein. Unsere größte Angst besteht darin, grenzenlos mächtig zu sein. Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit ängstigt uns am meisten. Es dient der Welt nicht, wenn Du Dich klein machst. Dich klein zu machen, nur damit sich andere um Dich herum nicht unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtetes. Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, der in uns ist, zu manifestieren. Es ist nicht nur in einigen von uns. Es ist in jedem einzelnen. Und wenn wir unser Licht scheinen lassen, geben wir damit anderen unbewusst die Erlaubnis, es auch zu tun. Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch die anderen.”

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Zum schwindlig werden…

Donnerstag, Januar 24th, 2013 von ulli

Ein kurzer Film mit schnellen Bildern.

Unsere Geschichte in zwei Minuten, mit ein wenig Überbetonung der Jetzt-Zeit. Freilich nehmen wir uns besonders wichtig, und vermutlich würde jeder Autor, jede Autorin andere Schwerpunkte setzen.

Wie würdest du sie sehen?

Unsere Geschichte in zwei Minuten..

Danke Agnes für den Link!

Und noch ein Link zu einer 3,3 Minuten Fassung der Schönheiten unserer Erde, diesmal von Andrea:

Human Planet

ERINNERUNG an etwas Wesentliches…

Dienstag, Januar 1st, 2013 von ulli

ERINNERUNG an die Achtsamkeit


Hast Du HEUTE…
schon etwas Schönes bewusst angesehen?
Bloss ein, zwei, drei Atemzüge lang?
Was spürst du, was fühlst du, was denkt sich?

Wie geht es Dir an diesem ersten Tag, der dem gestrigen letzten Tag folgt?
Was macht den Unterschied?  War es gestern ein Abschließen, und ist es heute ein Neubeginn? Gestern ein Blick in die Vergangenheit und heute ein Blick in die Zukunft?

Wo findet eigentlich die Gegenwart statt, in der wir all das Gute erleben, das wir einander so oft wünschen dieser Tage? Ist Gegenwart ein immer wieder neu und frisch beginnen?

Ich habe gestern dieses wunderschöne Bild von Daniela** bekommen und muss es immer wieder ansehen, immer wieder neu. Sie hat es selbst gemalt, ganz ohne Skizze, einfach frei hingemalt an einem Fluss in Italien. Mit Aquarellfarben und Flusswasser.
Einfach unglaublich, oder? Was uns Menschen möglich ist!

Was ist es, das dich fasziniert?
Was möchtest Du Schönes betrachten ?
Zum Beispiel JETZT…

Viele erste feine Momente im neuen Jahr!
Ulli

**Die Künstlerin lebt im Waldviertel und heißt mit vollem Namen Daniela Gruse.
Bei Interesse vermittle ich gerne den Kontakt.

 

Wer liebt, leidet nicht

Dienstag, Januar 1st, 2013 von ulli

Dieser Vortrag von Robert Betz hat es in sich.

Falls du eineinhalb Stunden Stoff zum Nachdenken über deine (Nicht)Beziehung brauchst, so kann ich dir seine Worte wärmstens  empfehlen. Nicht gerade sanft sein Stil, aber dafür umso eindrucksvoller.

Nimm, was für dich passt und den Rest laß großzügig ziehen..

Wer liebt, leidet nicht, ein Vortrag von Robert Betz

 

Danke Sigrid für den Hinweis!!

Wiener Charta – ein grossartiges Projekt

Samstag, Dezember 8th, 2012 von ulli

So kreativ kann Politik auch sein. Die Wiener Charta war  wirklich ein wunderbares soziales Experiment, das von März bis November diesen Jahres in Wien realisiert wurde.  Dazu heisst es auf der zugehörigen Website :

Die Wiener Charta ist ein zukunftsweisendes Projekt, eine Form der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, die es in dieser Form europaweit bisher noch nicht gegeben hat. Es ging darum, Grundsätze und Spielregeln für gutes Zusammenleben zu erarbeiten. Das Besondere an diesem Projekt war, dass die Wienerinnen und Wiener die Themen selbst bestimmten und die Charta in Diskussionen aktiv mitgestalteten. Es wurde nichts verordnet – die Stadt Wien ermöglichte diesen Prozess und bot einen Rahmen dafür. Erarbeitet wurde die Charta von den Wienerinnen und Wienern selbst.

Und was war das Ergebnis? 

Die Details kannst du auf der Website genauer nachlesen, hier der Grundsatz und die  Themen im Überblick. Sind das auch deine Themen?

Damit wir gut miteinander auskommen, braucht es Respekt. Respekt heißt, andere Menschen zu akzeptieren, wie sie sind – so wie man selbst auch akzeptiert und respektiert werden will. Unsere gemeinsame Grundlage sind die Menschenrechte.

  • “Miteinander auskommen”
    Umgangsformen im Alltag, Rücksicht im Zusammenleben
    Verhalten im Straßenverkehr und in den öffentlichen Verkehrsmitteln
  • “Nicht immer dasselbe”
    Ich und die, die anders sind als ich
    Deutsch sprechen – andere Sprachen sprechen
    Jung und Alt
  • “Aufgeräumt wohlfühlen”
    Sauberkeit in der Stadt
    Öffentlicher Raum – Lebensraum für uns alle

Ich hab dann auch noch in den einzelnen Protokollen herumgeblättert und eine kleine  Statement-Sammlung zusammengestellt. Ist doch nett. (mehr …)

Zwei Empfehlungen – oder die Anfänge einer „gegenseitigen Bewerbungsagentur“?

Freitag, November 30th, 2012 von ulli

Ich weiss nicht, wies dir damit geht. Über andere wertschätzend zu sprechen und ihre Qualitäten herauszustreichen, fällt mir immer leichter als meine eigenen Leistungen in hohen Tönen zu beschreiben.

Dabei bin ich zunehmend überzeugt, ein grossartiger Mensch zu sein. Ich hab mich schliesslich jahrelang aufwändig mit Innenschau und Reflexion befasst. Und weiss neben meinen Schokoladenseiten auch um meine Schwächen und Schatten bescheid (Motto: hinter den grössten Drachen warten die wertvollsten Schätze…).

Trotzdem, weibliche Perfektionsansprüche und Bescheidenheitsreflexe sitzen tief und ich lobe mich nicht so gern ausschweifend in breiter Öffentlichkeit. Das kommt mir immer ein wenig anbiedernd vor. Vor allem, wenn es um kommerzielle Interessen geht.

Austausch von Leistung und Bewerbung

Anderen Frauen geht es mitunter ähnlich. Was liegt näher, als dass wir uns das SchönSprechen und Bewerben gegenseitig ein wenig abnehmen? Wir tauschen erst die Leistung, damit wir wissen, wie genau und was genau die andere gut und richtig macht, und dann empfehlen wir uns nach bestem Wissen und Gewissen – mit Begeisterung – weiter. In den letzten Wochen hatte ich zwei derartige „Deals“ :

Erste Empfehlung:  Susanne mit den goldenen Händen

So  kam ich also zu Susannes Massagekünsten. Ich legte mich hin in der Erwartung, ein wenig durchgeknetet zu werden. — Und wollte danach nie wieder aufstehen! Ich weiss nicht, was Susanne genau mit mir gemacht hat, die Wirkung jedenfalls war enorm. Wir besprachen anfangs meine Bedürfnisse und es gab guten Duft und  angenehme Atmosphäre. Und erwartungsgemäss gab es  sanftes Streicheln, Drücken und Massieren – ich kann mich nicht im Detail an alles erinnern, ich muss wohl weggedöst sein… Doch das alles erklärt nicht, warum ich Tage danach immer noch einen halben Meter über dem Boden schwebte und mich fühlte wie eine Himmelstänzerin voller Kraft und Mut!! So ein Aufwind! (mehr …)

Die Versuchung der Gewissheit …

Freitag, Oktober 19th, 2012 von ulli

Ein nicht leicht zu lesendes, aber faszinierendes Buch:

„Der Baum der Erkenntnis“ von Francisco Varela und Humberto Maturana. Die zwei Biologen haben dieses bahnbrechende Werk in den 80er Jahren – mit Unterstützung des aus Österreich stammenden Kybernetikers Heinz von Förster (‚Ich will Verstehen verstehen“)  –  publiziert.   Der als „radikal konstruktivistisch“ bezeichnete Ansatz ist revolutionär:

„Für die von Maturana und Varela vertretene Systembiologie gibt es keine ‚objektive‘ Wirklichkeit: Wenn Grunderfordernisse des Lebens erfüllt sind, haben lebende Systeme, – also auch der Mensch – alle Freiheit, sich ihre Welt selbst zu schaffen, anstatt nur auf Vorgegebenes zu reagieren. Das Subjekt ist somit entscheidend an der Schöpfung seiner nur scheinbar objektiven Wirklichkeit beteiligt.“

Wir erschaffen uns demnach unsere Realität selbst. „Erkennen ist Tun – Tun ist Erkennen“.

Ein paar Zitate aus dem Buch: (mehr …)

Es reicht – für Alle!

Donnerstag, Oktober 4th, 2012 von ulli

Drei Punkte, die gut zusammen passen:

1. Die neuesten Fakten

In der gestrigen Wiener Zeitung – einer Zeitung, die ich sehr schätze – las ich einen Artikel zur aktuellen Vermögensverteilung in Österreich. Das entspricht meiner  persönlichen Beobachtung und Einschätzung, dass in unserem so reichen Staat wenige immer mehr und mehr immer weniger an Vermögen besitzen.

In der zitierten Studie (hier der richtige Link) der Österreichischen Nationalbank heisst es:

Die Ungleichverteilung des Nettovermögens ist in Österreich ausgeprägt. Ein Zehntel verfügt über weniger als rund 1.000 EUR, aber 10 % halten mehr als rund 542.000 EUR an Nettovermögen.

(mehr …)

Männer, Frauen und Sexualität

Donnerstag, September 20th, 2012 von ulli

Gestern war ich bei einer Veranstaltung, in der die  Gynäkologin und Sexualtherapeutin Alexandra Meixner Kaberett machte. Ziemlich schräg.  Ich schrieb folgende Rückmeldung an die Organisatorinnen:

Besonders gefallen hat mir der Auftritt von Frau Dr. Meixner mit ihren „Sexmythen“. Eine wunderbare Mischung von Frechheit, Humor und fundierter Aufklärung. Ich kann mir vorstellen, dass einige Menschen im Publikum kritisch darauf reagiert haben, darum explizit meine Ansicht dazu:

Das Thema Sexualität anzusprechen, v.a. im öffentlichen Raum, ist üblicherweise Männern vorbehalten und für Frauen mit Scham besetzt. Frau Dr. Meixner hat in ihrem Programm in keinster Weise Männer degradiert oder abgewertet, sondern allein die wissenschaftliche Erkenntnisse aus Frauensicht dargestellt. Bleibt ein Tabubruch, den ich als Art Gegenmacht und Akt der Emanzipation erlebt habe. Und selten habe ich dabei soviel gelacht!  (Beim Heimkommen und Nacherzählen mit meinem Mann noch einmal)

Also nochmals herzliche Gratulation zu diesem erfrischenden grenzüberschreitenden „Empowerment“!

Ich denke, Ansätze wie diese bringen Frauen und Männer ein Stück näher. Wenn du mehr über diese „Wunderwuzzifrau“ wissen willst, deren Programm ich dir wärmstens empfehlen kann, so findest du hier Meixners Website bzw. im Gmünder Bezirksblatt die kurze Beschreibung einer Vorführung eines früheren Zeitpunkts. (mehr …)

VCÖ und AnachB

Donnerstag, September 13th, 2012 von ulli

Den VCÖ, den österreichischen Verkehrsclub Österreich, schätze ich sehr. Schon seit mehr als 20 Jahren gibt es diese sinnvolle Einrichtung, die „sich umfassend für ökologisch verträgliche, sozial gerechte und ökonomisch effiziente Mobilität einsetzt.“

Auf  der VCÖ Website  findest du eine Fülle von Studien und Publikationen zum Thema Verkehr, kannst du seine praktischen Dienstleistungen wie Fahrradversicherungen nutzen und mit deiner Mitgliedschaft und steuerlich absetzbaren Spenden zur Arbeit dieser wertvollen Initiative beitragen.

Als  Mitglied bekommst du regelmässig das gut gemachte VCÖ-Magazin zugeschickt.  In der aktuellen Ausgabe wird ein besonderer Routenplaner vorgestellt, den du im Netz wie auch als App auf deinem Smart Phone nutzen kannst. Das besondere daran ist die Vielseitigkeit dieser IT Anwendung: (mehr …)

Buntheit und Fülle

Samstag, September 1st, 2012 von ulli

Diese Woche (vom 27. bis 30.8.)  lief im Ö1 Radio Kolleg wieder eine grossartige Serie.

Chancen des Wandels  – Impulse für eine Welt von morgen, gestaltet von Johannes Kaup.

„… eine Spurensuche zu Menschen und Initiativen, die ihre Welt verändern, weil sie es sinnvoll finden und Freude daran haben. Sie erzeugen dabei das Wissen und die Erfahrung, die unsere Gesellschaft morgen brauchen wird.“

7 Tage nachhörbar, bzw. ein Monat lang noch mit Download Abo beziehbar.

So eine Freude, sich das anzuhören. Da finden sich für mich unbekannte Initiativen, aber auch gute alte Bekannte wieder – z.B. Gugler in Melk, Iris Mollay mit der mutmacherei, Schokolade-Zotter in der Steiermark, Christian Felber mit der Demokratischen Bank…

Noch nicht gekannt habe ich die zum Schluss des letzten Beitrags vorgestellte Initiative „I meditate Vienna“.

Shaohui He ruft dabei über Blog und Face Book zum Meditieren und Still sein in der Wiener U-Bahn auf. Eine nette Sache, der ganz normalen, alltäglichen Hektik in der Großstadt entgegenzuwirken.

Stillness meets Public –  iMeditateVienna steht für eine gemeinschaftliche Kultur der Achtsamkeit und Stille im Alltag des öffentlich urbanen Raumes.

Allein in den letzten Tagen haben mich 3 Freundinnen auf die Sendereihe aufmerksam gemacht.
So verbreitet sich Wissen, so verbreitet sich Hoffnung auf einen besseren Umgang mit der  Welt.

Links und Literaturhinweise findest du auf der auch schon eingangs zitierten  Ö1 Seite:  http://oe1.orf.at/programm/311328

Veranstaltungstipp:

Am 20.9., 18:30 findet im Radio Kulturhaus die Veranstaltung „Im Zeitraum“ statt zum Thema: „Gemeinwohlökonomie – ist die kooperative Marktwirtschaft ein Modell für die Zukunft?“ mit Christian Felber, Julia Mölk (MPreis Märkte Tirol) und Ernst Gugler (GF Gugler Cross media) im Gespräch mit Johannes Kaup

Zur Sicherheit werde ich noch die Links hierher kopieren: (mehr …)

Nur MUT!

Donnerstag, August 23rd, 2012 von ulli

Christa hat eins ihrer schönen Herzensprojekte beendet.

Die MUTKARTEN sind fertig!

Fürs ganz normale Leben oder für konkrete Ziele.
Hast du nicht einen alten Traum, den du immer schon realisieren wolltest? Ein Vorhaben mit Herzklopfen? Etwas, das langen Atem und Beharrlichkeit verlangt?

Mit den Mutkarten  kannst du dich jeden Tag an deinen Mut und dein Mutprojekt erinnern oder dich neu dazu inspirieren lassen.

Christa bietet auch MUT-COACHING an.

Und falls du einE SchreiberIn bist, gibt es das passende MUT-TAGEBUCH zu den Karten und zum Coaching. Auch daran hat Christa gedacht.

Details zu dieser Fülle an Mut  findest du auf Christas Website: http://langheiter-mut.com.

 

Gratulation!

Freitag, August 10th, 2012 von ulli

Susanne feiert heute ihren Geburtstag.

Ich kenne Susanne seit vielen Jahren. Wir sehen uns nicht oft. Doch jedes Mal, wenn ich sie sehe, beginne ich zu lächeln und wird etwas heller in mir. Ich freue mich einfach, ihr zu begegnen, mit vielen Worten, aber auch ganz ohne. Für mich ist Susanne einfach ein erfreulicher Mensch, durch und durch. Ganz genau weiss ich nicht, was da wie zum Klingen kommt, aber das ist auch nicht wichtig.  Es ist einfach gut.

Susanne und ich sind in einer gemeinsamen Meditationsgruppe und darüber hinaus in einer kleinen, feinen Einsichts-Dialog-Gruppe.

So sassen wir auch diese Woche zusammen und sprachen über das Thema „Loslassen“.  Nach den Prinzipien des von Gregory Kramer entwickelten „Insight Dialogues“ . Die da sind:

Innehalten, Entspannen, Öffnen
Dem Entstehen Vertrauen, Tief  Zuhören, die Wahrheit sagen

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Achtsamkeit im Alltag

Dienstag, Juli 31st, 2012 von ulli

Im letzten Jahresbericht (im hinteren Teil) des mobilen Hospiz ist ein sehr schöner Artikel von Ingrid Marth zum Thema Achtsamkeit im Alltag zu finden. Ein wenig idealtypisch, aber zur Orientierung bestens geeignet.

Das Mobile Hospiz des ÖBR leistet grossartige Arbeit. Der Vorstand ist engagiert und integer, und die Koordinatorin Ini Strobl ein ausnehmend wunderbarer Mensch. Falls du einmal für einen guten Zweck spenden willst oder zum Thema Trauern und Sterben tatkräftige Unterstützung brauchst, bist du dort bestens aufgehoben – frei von jeder religiösen Bindung. Ich habe selbst die Ausbildung zur ehrenamtlichen Sterbebegleitung gemacht und habe enorm viel dabei gelernt. Auch fürs Leben.

Hier der Jahresbericht, den du – gemeinsam mit weiteren Infos – auch auf der Website des Vereins beziehen kannst.

Gehirntraining – Taking in the Good

Montag, Juli 23rd, 2012 von ulli

Ich habe Rick  Hanson  im letzten Beitrag als Referenten des Wiener Achtsamkeitskongresses beschrieben und mir inzwischen sein Buch „Das Gehirn eines Buddha“ angesehen. Ich kann es dir nur empfehlen.  Hier ein Artikel, der einen Vorgeschmack gibt, wie er die Dinge sieht. Wirklich wohltuend:

 http://www.arbor-seminare.de/ist-das-ein-falscher-alarm

Hier seine  Website  und hier ein Video, in dem Rick über seine Ansätze und Forschungen spricht. Dass Menschen zum Beispiel einen Negativitäts-Bias haben, der sie auf negative Dinge und Erfahrungen mehr aufmerksam sein lässt als auf positive. Und dass wir unser Gehirn formen können, indem wir positive Erfahrungen aktiv in uns aufnehmen. „Taking in the Good“ ist eine von Rick empfohlene Übung dafür. Sie geht so

„1. Have a good experience. 
–  You are already having one. 
– You deliberately recognize a good fact and let it become a good experience.

2. Extend the good experience in:
– Time – for 10-20-30+ seconds
– Space – in your body and feelings
–  Intensity – help it become stronger

3. Absorb the good experience by intending and sensing that is becoming a part of you, woven into the fabric of your brain and being.“

Unser Gehirn speichert negative Erfahrungen, lässt aber positve Eindrücke einfach bloss durch“rieseln“. Deshalb ist es nötig, Positives wie beispielsweise auf diese Art ausdrücklich abzuspeichern. Im Sinne der Neuroplastizität können wir damit unser Gehirn formen und unser Muster, die Welt zu sehen, verändern. Klingt doch logisch.

Also, was zeigt sich gerade bei dir Positives, mit dem du die Übung ausprobieren könntest? Du brauchst nicht weit zu schauen. Da bin ich mir sicher. Du musst nur genau hinschauen.

Frauenpower 1 bis 7

Sonntag, Juni 10th, 2012 von ulli

Viel Zeit hab ich grad nicht – aber für ein paar Wertschätzungserwähnungen ist immer Zeit…

Da sind mir jüngst einige spannende Projekte/Websites untergekommen, die will ich dir nicht vorenthalten:

1. Die Göttinnenkonferenz, die unlängst in Wien stattgefunden hat:

http://www.goettinnenkonferenz.at/

ich war nicht dabei, aber die Website anzuschauen und die schönen Rückmeldungen zu lesen, ist allein schon ein Vergnügen. So ist auch der „Markt der Fülle“  eine Adress-Sammlung vom Feinsten.

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Schule der Wertschätzung Nr.2

Freitag, Juni 1st, 2012 von ulli

Nun gibt es eine weitere Website mit fast identem Namen,

www.schule-der-wertschaetzung.de

Vor ein paar Wochen hat mir Maria, eine der Betreiberinnen der deuschen „Schule der Wertschätzung“ geschrieben, dass sie zufällig den gleichen Namen gefunden hätten und es fein wäre, uns gegenseitig zu verlinken.

Das mache ich sehr gerne. Mögen noch ganz viele Wertschätzungs-Schulen entstehen!

Ach ja, und weil wir schon dabei sind. Ich erhalte regelmässig den sehr inspirierenden Newsletter von
Communio – Führungskunst,

deren Motto es ist:  „Mit Wertschätzung Wert (zu) schöpfen“ .

ERINNERUNG an etwas Wesentliches…

Freitag, Juni 1st, 2012 von ulli


ERINNERUNG an die Achtsamkeit

HEUTE…
schon auf oder ins Wasser geschaut?
Bloss ein, zwei, drei Atemzüge lang?

Was sehen deine Augen, was regt sich in dir, was spürst du, was denkt sich?
Ist das Wasser in deinem Glas, fliesst es an dir vorbei oder fällt es vom Himmel?

Wasser ist so allgegenwärtig, dass wir sein Wunder viel zu selten wahrnehmen.

Es friert zu Eis, kocht in Blasen, es ist klar oder undurchsichtig, trennt oder verbindet, bewegt das Blut in unseren Adern und sucht sich auch sonst unbeirrt seinen Weg.
Es plätschert, rauscht, gluckst und murmelt…

„Water heals“, hat eine englische Freundin einmal zu mir gesagt, und ich muss oft an sie denken, wenn ich einen Fluss entlanggehe oder an einem See sitze und das Spiegelbild des Himmels bewundere.

Kannst du dir vorstellen, was sie gemeint hat?

Seminar „Achtsamer Konsum“

Montag, Mai 14th, 2012 von ulli

Vor zwei Monaten hatte ich hier im Blog das Netzwerk „Achtsame Wirtschaft“ zum ersten Mal erwähnt. Eine Freundin hatte mich darauf aufmerksam gemacht. Obwohl ich meine Ohren zum Thema „Achtsamkeit“  immer weit offen habe, hatte ich noch nie zuvor von einem derartigen Netzwerk gehört. Das hat sich schnell geändert.

Wie der Zufall so mit uns spielt, hörte ich nur einige Tage darauf den Initiator der regionalen „Achtsame Wirtschaft“-Gruppe Melk  Ernst Gugler bei einem Vortrag in Krems. Ich war sehr beeindruckt von der Art, wie er und seine Frau Elisabeth ihr beider Unternehmen leiten. Soziale Verantwortung, Nachhaltigkeit und Achtsamkeit sind oft genannte, und wie es scheint auch wahrhaft gelebte Werte des Medienhauses Gugler.

Letzten Freitag habe ich nun in Melk ein Seminar mit Kai Romhardt  zum Thema „Achtsamer Konsum“ besucht. Der Betrieb Gugler ist wirklich eine Freude, und bereits rein optisch und architektonisch sehr ansprechend. Der heisse „Sommertag“ ließ uns auch den fein gestalteten Garten geniessen. Wir bekamen sogar Salat vom neu angelegten 2000 qm Biogemüsegarten –  achtsam gegessen ein Erlebnis für sich.

Kai Romhardt hat uns das Thema „Achtsamer Konsum“ vielseitig, anschaulich und spürbar nahe gebracht.  Im Folder hiess es dazu:

„Konsum ist weit mehr als das Kaufen und Verbrauchen klassischer Konsumgüter. In einem buddhistischen Verständnis umfasst Konsum alle materiellen und geistigen Inputs, die wir in unser Leben aufnehmen.“

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„Ich bin die Frau …

Montag, Mai 14th, 2012 von ulli

„Ich bin die Frau meines Lebens“,
genau mein Typ…

Ein Lied von Maite Kelly zur Erfrischung zwischendurch.
Danke liebe Christa für den Tipp!

http://www.youtube.com/watch?v=HPzc8WVBOcw