Archive for the ‘Vernetzung.Initiativen.Termine’ Category

Konstruktiver Journalismus – im konstruktiven Ö1 Radiokolleg

Samstag, April 9th, 2016 von ulli

IMG_3296Als ich vor einigen Jahren diesen Blog begonnen habe, hatte ich Ansprüche im Sinn, wie sie in dieser wunderbaren Ö1 Sendung  beschrieben werden. Dem defizitorientierten Bild der Medien und auch unserer Alltagswahrnehmung etwas entgegenzusetzen. Ganz ohne in dünne Schönfärberei und seichte Banalitäten abzugleiten.
Wie wir unseren Geist füttern, dahin entwickeln wir uns. Wohin wir unsere Aufmerksamkeit richten, schafft unsere Realität. Es macht einen Unterschied, ob wir in der U Bahn die Gratiszeitschrift durchlesen oder Ö1 hören. Wir unterschätzen den Einfluss der „Geistnahrung“ auf unser Wohlbefinden und verwechseln unsere Gewohnheitsmuster, die Dinge zu sehen, mit Realität.

Hier gehts zum von Sonja Bettel gestalteten  Radiokolleg zum Thema „Konstruktiver Journalismus“ das leider nur noch ein paar Tage zum Nachhören ist.

Wie schön, (mehr …)

Achtsamkeitsseminar im April mit Christoph Köck im Stift Geras

Donnerstag, April 7th, 2016 von ulli

geras-stifte-kloesterEin Wochenendretreat mit Christoph Köck ist etwas vom Besten, was du für dich tun kannst. Die Gelegenheit im Waldviertel gibt es nur einmal im Jahr und zwar vom 22.  bis 24.4.16 in den altehrwürdigen Mauern von Stift Geras.

Schweigen hinter Klostermauern. Das ist sicher ein feines Zur Ruhe Kommen. Wenn du bisher noch nicht (viel) meditiert hast, dann kannst du es hier grundlegend und auf beste Art und Weise lernen.  Christoph ist einer der erfahrensten Meditationslehrer der buddhistischen Theravadaschule Wien, er ist weiters MBSR Lehrer und Psychotherapeut. Eine wunderbare Mischung, um westliche und östliche, weltliche und spirituelle Zugänge zu vereinen.

Hier die Infos auf Christophs Website und hier die Kontaktadresse beim Stift Geras.

Also wie wärs?

„Möge ich freundlich zu mir sein“ im Pflegebereich und Meditation in Schulen

Freitag, März 18th, 2016 von ulli

IMG_3284„Möge ich freundlich zu mir sein“ …so ist ein Artikel im „Deutsches Ärzteblatt“ vom Februar betitelt. Die Übung von Selbstmitgefühl wird darin als taugliches Mittel für Menschen in medizinischen und pflegenden Berufen beschrieben. Am besten liest du den Beitrag selbst:

Selbstmitgefuehl-Artikel im DeutschenAerzteblatt 7-2016

Den Hinweis habe ich von Helga bekommen, die ich auf diesem Blog schon mal vorgestellt habe und die u.a. MSC Kurse in Wien anbietet. MSC steht für Mindful Self Compassion und ich bin mir sicher, dieser so hilfreiche Ansatz wird sich in Windeseile verbreiten.

Hier Helgas Karte: MSC Karte  bzw. ihre Website. Ende März startet der nächste 8 Wochen Kurs!

Meditation an die Schulen!

Helga ist nicht nur Künstlerin sondern auch im pädagogischen Bereich aktiv.
Sie ist gemeinsam mit anderen dabei, Achtsamkeit an Schulen zu bringen. U.a. hat das Institut für Bildungswissenschaft an der Uni Wien einen Schwerpunkt zur „Pädagogik der Achtsamkeit“ ins Leben gerufen, bei dessen Vernetzungstreffen Helga teilnimmt.

Oder mit dem Input bei der [aha:] Konferenz /Konfluenz  am 1. und 2. April 2016 im Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste (Semperdepot):  Achtsamkeit, Selbst-Mitgefühl und Kreativität im pädagogischen Kontext.  Mehr Informationen und Anmeldung unter www.ahalernen.at – Die neue Lernkultur!

Vorbild für diese Projekte ist u.a. die britische Initiative von MISP (Mindfulness in Schools Project), die da etwas ungewöhnlich heisst:  „.b„, („dot-be“), – was und warum du hier genauer nachlesen kannst: http://mindfulnessinschools.org

Zuguterletzt gibt es noch ein gutes Beispiel vom Einsatz von Achtsamkeit an einer deutschen Schule in Essen.

Also, wann ist es an unseren Schulen endlich so weit?
Danke Helga für die Tipps! Und viel Erfolg bei den Bemühungen! Die Kinder und Jugendlichen werden es danken.

 

Altruismus und Mitgefühl sind erlernbar

Freitag, März 11th, 2016 von ulli

regenbogen1Nimm dir Zeit und schau dir diesen Film an.
Wer weiss, vielleicht verändert er dein Leben?

Hier gehts zum Link auf youtube:

Die Revolution der Selbstlosen (arte Doku)

Falls nicht, hattest du zumindest für eineinhalb Stunden inspirierende „Geistnahrung“… Im Film heisst es einmal, dass bereits ein einstündiges Videospiel unser Gehirn verändert..

Eigentlich können wir gar nichts folgenlos tun. Ganz schön radikal eigentlich. Findest du nicht auch?

Mein aktuelles Lieblingsbuch…

Donnerstag, März 10th, 2016 von ulli

ist verfasst von  Storch, M., Cantieni, B., Hüther, G.  und  Tschacher, W. (2010).

und heisst: Embodiment. Die Wechselwirkung von Körper und Psyche verstehen und nutzen; mit Ergänzungskapitel „Embodiment im Zürcher Ressourcen Modell (ZRM)“

Hier eine – sehr sachliche –  Rezension dazu und da findest du das Buch beim Fachverlag Huber – Hogrefe.

Wenn du dich für den Zusammenhang von Geist und Körper interessierst, ist das genau der richtige Stoff für dich. Von wissenschaftlichen Erkenntnissen bis zur Anleitung zu einer guten Körperhaltung findest du alles in diesem Buch. Eine gute Aufbereitung von Theorie und Praxis, die sich – wie in meinem Fall – beruflich gut einsetzen lässt, bei der du aber auch für deinen persönlichen Alltag viel mitnehmen kannst.

Maja Storch und das Zürcher Ressourcenmodell (ZRM) habe ich auf dem Blog hier ja schon mal mit einem Link zu einem ihrer witzigen Vorträge vorgestellt. Die Frau hat Humor, Sachkompetenz, Weisheit und Wissenschaftlichkeit, alles zusammen. Wie sie die Dinge pragmatisch und simpel auf den Punkt bringt, ist einfach genial.

Gerald Hüther kennst du vermutlich. Einen seiner spannenden Vorträge findest du auf diesem Blog hier verlinkt. Tschacher und Cantieni kenne ich selbst noch nicht, v.a. Benita Cantieni werde ich mir noch näher ansehen. Ihr Ansatz hat Ähnlichkeiten mit Eric Franklins Herangehensweise, die du ja auch schon hier kennengelernt hast.

Die vier sehr unterschiedlichen AutorInnen haben sich im Buch „Embodiment“ zu einem Wagnis zusammengefunden, wie sie im Vorwort schreiben. Ich wünsche mir mehr von diesen interdisziplinären Experimenten. Du auch?

Grossen Dank an Hanne, in deren Bücherregal ich das Buch entdeckt habe und die mich schon vor langer Zeit auf das ZRM aufmerksam gemacht hat. Hanne weiss einfach, worauf es ankommt ….

 

Karnismus – was ist das?

Montag, Februar 8th, 2016 von ulli

… die Geschichte vom FleischEssen. Das Video findet sicher viele Gegner und Gegnerinnen, wird aber auch manchen Menschen mehr Klarheit bringen. Bewusstheit ist das grosse Anliegen von Melanie Joy. Bei all dem Nebel ein hoher Anspruch.

Schau mal, wie du drauf reagierst. Solltest du vorzeitig abdrehen, frag dich: Warum gerade jetzt…

Ich habe es mir bis zum Ende angesehen. Das braucht schon Mut und Bereitschaft zur Auseinandersetzung. Ich würde das Thema gerne noch rationaler anschauen. Wenn nur noch Argumente zählen, wird es auch mehr Zuhörende geben, glaube ich. Jeder vorwurfsvolle Ton erzeugt Widerstand, grad bei diesem Thema.
Wie ist das bei dir? Was denkst du darüber?

Aktuelle AchtsamkeitsEmpfehlungen

Montag, Februar 1st, 2016 von ulli

weidenbaum2Was ich dir empfehlen möchte:

Helga bietet von 30.3. bis 18.5.16 ein Seminar zu Achtsames Selbstmitgefühl an, hier ihre Website, hier die Broschüre dazu.

Klaus hält seinen ersten MBSR Kurs ab ab 26.2.16, hier seine Website, hier die Broschüre. Klaus bietet auch ab 8.5. 16 das neue Format von „MBSR kompakt“ an, was für einige eine gute terminliche Alternative sein kann.

Am Institut für SATI gibts auch wieder MBSR Kurs von Ingrid und Christoph, Beginn schon ab 17.2.16, hier die Website, hier der Folder.

Alle drei Kurse finden in Wien statt.

Ich werde bei den Eggenburger Frauentagen am 11.3.16 einen Kurzvortrag halten: „Kann denn Selbstmitgefühl Sünde sein?„, (hier die Website) und am 30. und 31. Mai in St. Wolfgang ein berufliches Weiterbildungsseminar zum Thema „ACHTSAMKEIT – der klärende Weg zu beruflicher Motivation“ halten.  Hier die Info dazu.

Kai kommt zu einem NAW Seminar nach Wien am 22.5. 16, das ich auch besuchen werde, dazu hier die Info. Er ist am 21.5. 16 in Melk zu Gast (Info hier).

Friedhelm bietet vom 13. bis 17.4.16 in einem ungarischen Kloster für Führungskräfte das Seminar „RETREAT AND REFLECT“ an, in englischer Sprache. Hier seine Website und die Broschüre .

Und wenn du Achtsamkeits-/Mediationspraxis mit Urlaub verbinden willst, gibt es auch dazu schon interessante Angebote mit sehr guten LehrerInnen bei www.indigourlaub.com

Jede Menge Achtsamkeitsangebot. Vielleicht ist etwas für dich dabei?

Botschafter der Veränderung : Bhutan

Dienstag, Januar 19th, 2016 von ulli

Diese Woche war Dr. HA VINH THO in Wien, eingeladen beim Bank Austria Salon im alten Rathaus (gemeinsam mit Marlene Streeruwitz, einer wunderbar unabhängigen kühnen Denkerin, über die ich ein ander Mal schreiben möchte). Ich war dort. Es war ein echtes Erlebnis, ihn zu sehen und zu hören. Der ganze Abend war ein Gesamtkunstwerk, das mich nachhaltig beeindrucken wird (Hier einige Fotos dazu.). Manchmal gibt es diese Ereignisse. Kennst du das?

Dr. HA VINH THO ist Leiter des Gross National Happiness (GNH) Center in Thimphu, der Hauptstadt des Königreichs Buthan. Aus diesem Grund hab ich mir ein Interview mit ihm angehört. Es dauert nur 6 Minuten. Schau es dir an.

Ein längerer Beitrag findet sich hier: Earth Talk: Ha Vinh Tho – The Bhutan Experiment. Dr. HA VINH THO spricht am Schumacher College über die Erfahrungen in Bhutan, wobei er auch die Herausforderungen nicht unerwähnt lässt.

Und wenn dich dieses ambitionierte Modell weiter interessiert, das sich wie Science fiction anhört, kann ich dir auch den folgenden Arte Beitrag von rund 20 Minuten empfehlen. Darin werden die Dinge konkret. Es geht um biologische Landwirtschaft, Vermeidung von Müll, Werbungsverzicht, Messen und Definition von Glück. Wie Kinder erzogen werden und wie materieller Reichtum mit immateriellem Wohlbefinden in Beziehung gebracht wird, wie der soziale Aspekt im Unternehmertum betont wird…

Am Ende des Beitrags siehst du eine Versammlung von hunderten jungen Menschen, die Botschafter der Veränderung sein möchten. Sie schliessen ihre Augen und lauschen auf ihren Atem… „Solange ihr lebt, werdet ihr atmen.“ Sie werden ein gutes Leben haben.

Hoffentlich gelingt die Veränderung. Und hoffentlich dringt ihre Botschaft bis zu uns.

Dass andere Staaten die Botschaft schon gehört haben, kannst du beim Bruttonationalglück-Artikel auf Wikipedia nachlesen.
Hier ist auch ein gut gemachtes Filmchen zu finden, das du nicht übersehen solltest:

Am besten gehst du direkt nach Bhutan und schaust dir die Ergebnisse der letzten Erhebung 2015 an. So viele glückliche Menschen! www.grossnationalhappiness.com

Brösel? Bröselei

Donnerstag, Januar 14th, 2016 von ulli

Ich mache ja nicht viel Werbung auf diesem Blog für kommerzielle Projekte. Aber in diesem Fall mache ich eine Ausnahme. Für die „Bröselei, das glutenfreie Backatelier“ im 9. Wiener Bezirk.
Gestern in der Strudelhofgasse 1 hab` ich dort nämlich bei einer kurzen Kaffeepause soviel Genuss erlebt, dass ich das mit dir teilen will: Eine Schokotorte, die eigentlich Schokotarte heisst,

bröselei Außenansicht

mit Kaffee waren alles, was ich konsumiert habe, aber beides war so besonders schmackhaft und aromatisch, dass ich hätte ein Lied anstimmen wollen.

Das Lokal ist überschaubar gross, sympathisch eingerichtet und wird von Sabine Aichmann seit einem Jahr geführt. Und die Begeisterung sprüht aus ihren Augen, wenn sie dir mit grosser Freundlichkeit auf deine Fragen antwortet. Sie backt die Kuchen selbst, und zwar glutenfrei und vegan. Auch eine vegane Jause kannst du dort essen und den Kaffee gibts – tierfreundlich – mit Reismilch. Und alles schmeckt dabei so wunderbar! Am besten liest du dir auf ihrer Website die ökologische Grundhaltung durch, dann weisst du, dass hier die grösste Qualität zu Hause ist.

Die Bohnen kommen übrigens röstfrisch von el café, einer Rösterei im 9.Bezirk.

Beim Gehen hab ich dann noch einen Kuchen für meine Freundin mitgenommen und mich auch mit dem netten jungen Mann hinter der Theke gut unterhalten. Es war alles so fein, dass ich schon gehen wollte ohne zu zahlen. Das passiert mir selten. Aber es ist ein gutes Zeichen. Am besten schaust du mal selbst vorbei und gibts dir eine Genusspause der besonderen Art.

Wir haben es satt!

Samstag, Januar 9th, 2016 von ulli

Wir haben es satt!Letztes Jahr waren 50.000 Menschen auf der Strasse.
Am 16.1.16 findet in Berlin erneut eine Grossdemo statt. Die Info dazu findest du hier.

Ein Aufruf, der Verbreitung verdient und gehört werden sollte:

„Wir haben Agrarindustrie satt!

 Die Landwirtschaft steht am Scheideweg: Wird unser Essen zukünftig noch von Bäuerinnen und Bauern erzeugt oder von Agrarkonzernen, die auf Agrogentechnik und Tierfabriken setzen und zu Dumpingpreisen für den Weltmarkt produzieren?Wir fordern einen anderen Weg! Wir wollen ökologisch hochwertige und gesunde Lebensmittel von Bauernhöfen mit fairen Preisen und Marktbedingungen weltweit!

Agrar- und Ernährungspolitik müssen sich an den Interessen der Menschen, Tiere und Umwelt, nicht der Konzerne orientieren. Dafür gehen wir auf die Straße!

Wir sind Bäuerinnen und Bauern, konventionell und bio, gemüseanbauend und tierhaltend; Verarbeiterinnen und Verarbeiter, Verbraucherinnen und Verbraucher, wir sind NaturschützerInnen und TierschützerInnen, Aktive aus der Entwicklungszusammenarbeit und Erwerbsloseninitiativen; FleischesserInnen, VegetarierInnen und VeganerInnen. Wir sind Menschen vom Land und aus der Stadt, aus Nord und Süd.

Was uns verbindet: wir fordern den Stopp der industriellen Landwirtschaft & Lebensmittelproduktion und eine Förderung bäuerlicher Betriebe!“

Ich werde nicht nach Berlin fahren, habe aber eben eine Spende überwiesen. Vielleicht magst du die Demo auch unterstützen, indem du ihre Anliegen verbreitest oder eine kleine Spende gibst? Oder dich einfach mal nur informierst und über die Sache sprichst.

Darüber dass in Deutschland mittlerweile Agrarfabriken genehmigt werden mit 57.000 Schweinen, 2.000 Kühen oder 450.000 Hühnern.
Wie einer der Bauern der Initiative sagt: Wenn wir nicht bald die Richtung ändern, fahren wir an die Wand.

Pädagogik der Achtsamkeit

Dienstag, Januar 5th, 2016 von ulli

baum Schöner Titel oder? Gehört auch zu einer schönen Veranstaltung:

am 15. Jänner 2016 an der Uni Wien:

Pädagogik der Achtsamkeit

Und was sehe ich? Ein paar Bekannte unter den ReferentInnen:

Eva Kraus von Achtsamkeit leben und Bernhard Hubacek vom Institut Sati.
Das wird also sicher ein feines Event!

Schön, dass sich die LehrerInnen mit dem Thema befassen.
Hier die Website der Veranstalter: lehrerinnenbildung.univie.ac.at/

 

Er spricht mir aus dem Herzen

Dienstag, Januar 5th, 2016 von ulli

Beim Lesen dieses Interviews war ich öfter in Versuchung, mir einen Stift zu holen und einen Satz als Zitat aufzuschreiben. Doch ich wusste nicht, wo ich hätte aufhören sollen mit dem Aufschreiben…

Michael Schmidt-Salomon, deutscher Philosoph und Religionskritiker  spricht mit der Zeitschrift Ursache und Wirkung „über die Religiosität der neuen Atheisten, Ursachen von Glaubenskrisen und Fundamentalismus sowie über Parallelen zwischen Buddhismus und Humansimus.“ Und er spricht mir aus dem Herzen.

Darum wird das Interview hier verlinkt, jederzeit wiederauffindbar und verfügbar. Und du solltest dir diese Perspektive auch nicht entgehen lassen:

Nachdenken ist vernünftiger als Nachbeten

Hier ein paar der schönen Sätze:

„Wird der Mensch jemals alles wissen? – Natürlich nicht! Schließlich können wir die Welt nicht wahrnehmen, wie sie losgelöst von unserer Wahrnehmung existiert. Deshalb können wir keine Aussagen über die Wirklichkeit an sich machen, sondern nur über die Wirklichkeit für uns, also über jene Aspekte der Realität, die für uns erkennbar sind. Gerade dieses Wissen um die Beschränktheit des eigenen Wissens zeichnet die rationale Wahrheitssuche aus.“

„Nachdenken ist nicht nur vernünftiger als Nachbeten, es macht auch viel mehr Spaß.“

„Ein konsequenter Abschied von den moralischen Kategorien ‚Gut und Böse’ und ‚Schuld und Sühne’ würde uns, wie ich vor allem in dem Buch ‚Jenseits von Gut und Böse’ dargelegt habe, nicht nur in ethischer Hinsicht stärken, sondern uns auch zu einer entspannteren Weltsicht verhelfen, würde unser Verhältnis zu uns selbst und zu anderen entkrampfen, würde Kräfte mobilisieren, die sich unter dem Druck des Moralismus kaum entfalten können. Denn wer sich nicht mehr schuldig fühlt, der zu sein, der er ist, dem fällt es leichter, der zu werden, der er optimalerweise sein könnte.“

Also am besten liest du das ganze Interview…

 

Geistreich-jetzt

Dienstag, Januar 5th, 2016 von ulli

Geistreich - Achtsamkeitscoaching, Training und Beratung e.U.Klaus Website ist online.
Sie heisst passenderweise: www.geist-reich.jetzt

Klaus, von dem ich schon so viele Tipps zu Vorträgen und Artikeln zum Thema Achtsamkeit bekommen habe.
Wenn du seinen Newsletter abonnierst, kannst du die Tipps ab sofort direkt bekommen.

Auch auf facebook ist Klaus sehr aktiv: www.facebook.com/geistreich.jetzt/timeline

Und hier gehts zu seinem „Datenschatz“ auf pinterest: www.pinterest.com/geistreichjetzt/. 

Dazu schreibt Klaus:
„Jeder kann jederzeit gute Artikel/Videos/Infografiken/Zitate finden für welchen Gebrauch auch immer. Einzige Voraussetzung ist eine einmalige Anmeldung (analog Facebook oder Twitter). Schau mal rein. VIELEN DANK an alle „Co-Kreatoren“ und „Sharer“.“

Da ist sicher einiges zu durchstöbern. Also, wie wärs?

„Paradigmenwechsel in der Wirtschaft“

Samstag, Dezember 19th, 2015 von ulli

IMAG0077Den so betitelten Artikel von Franziska Fink aus der aktuellen „Ursache & Wirkung“ wollte ich schon rauskopieren und verteilen, so gut hat er mir gefallen. Nun ist er mir über den Newsletter der Beratergruppe Neuwaldegg ins Haus geflattert. Ich habe ja hier schon von Buchautor Laloux („Reinventing Organizations“) berichtet. Auch die NeuwaldeggerInnen befassen sich also mit diesen Ansätzen, wie schön!

Hier zum interessanten Artikel „Paradigmenwechsel in der Wirtschaft“,
hier zur Learning Journey, die diesem Artikel zugrundeliegt.

Auch Stefan Faatz (den ich vom NAW-Netzwerk Achtsame Wirtschaft kenne) und der „evolution at work“ mitgegründet hat, war mit auf der Reise in die USA. Auch seine Website ist ein Fundus für neue Organisationsideen. So wirst du eingangs sogleich begrüsst mit „HURRA! Hier gehts zu den Organisationen des 21ten Jahrhunderts…“

Im Neuwaldegger Newsletter wird auch ein Buch von Ruth Simsa und Michael Patak vorgestellt: „Kunststück Führung. Worauf es erfolgreichen Führungskräften ankommt.„Darin befindet sich ein Beitrag von Kai Romhardt vom NAW. Wieder ein Kreis, der sich schliesst. Du kannst den Artikel „Achtsame Führung oder wie führen sich Buddhisten“ hier nachlesen.

Und noch ein letzter sich schliessender Kreis. Am 21.1.16  lädt u.a. die Frauenabteilung der Arbeiterkammer Wien zu einer Veranstaltung: „GUTE PFLEGE AUS SICHT DER BESCHÄFTIGTEN“. Einer der Hauptreferenten ist Jos de Blok, Mitbegründer und Geschäftsführer der holländischen Pflege-NGO „Buurtzorg“ („Bester Arbeitgeber Hollands 2015”). Buurtzorg ist eine der von Laloux untersuchten hochspannenden Unternehmen. Ich habe hier auf ein Videoreferat mit ihm verwiesen. Wenn du ihm zuhörst, glaubst du dich in der Utopie angekommen. Und es funktioniert!
Die Details zur AK Veranstaltung kannst du in diesem PDF Papier: Gute Pflege nachlesen.

NACHTRAG: Hier die Nachlese inklusive dem sehr inspirierenden Vortrag von Jos de Blok. Du musst diesen Mann einfach mögen!

Ja, die Ereignisse rücken näher.
Ob die Frage berechtigt ist, wie die Neuwaldegger sie diskutieren?
„Hierarchie war gestern – und was ist heute?“.

MitGehFühl – Öffentliche Gehmeditation in der Mariahilferstrasse

Freitag, November 13th, 2015 von ulli

Seit kurzem bin ich auch auf Facebook aktiv. Es gefällt mir besser als erwartet. So habe ich eben die diesjährige NAW Gehmeditation als Veranstaltung geteilt. Sehr praktisch. Schau mal hier.

Zur Sicherheit nochmals die Details:

Wann: 28.11.2015, 11:00 Uhr

Treffpunkt: Innere Mariahilferstraße beim Westbahnhof, Christian Broda Platz
(Ecke Millergasse beim Zugang zur U-Bahn Station, erreichbar mit der U-Bahn U3/U6 Haltestelle Westbahnhof)

Im Einladungstext heisst es:

Zum vierten Mal wird eine öffentliche Gehmeditation der Regionalgruppen zeitgleich durch die Einkaufszentren von mehr als 10 Städten im deutschsprachigen Raum durchgeführt. Mitten im vorweihnachtlichen Konsumtrubel setzt das Netzwerk auch in Wien ein stilles Zeichen für inneren Reichtum gegen die äußeren Symbole rein materieller Glücksversprechen.

Dieses Jahr lädt das Netzwerk am 28. November um 11 Uhr zu einer gemeinsamen Gehmeditation unter dem Motto „MitGehFühl“ ein.

Die aktuellen Ereignisse bringen uns unmittelbar mit den geflüchteten Menschen in Verbindung. Unser gemeinsames Gehen inmitten des Konsumtrubels der Vorweihnachtszeit öffnet Raum für Mitgefühl und Solidarität und kann uns dabei helfen, tieferes Verstehen dafür zu entwickeln, was wir anderen und uns wirklich von Herzen schenken wollen.

Das hat letztes Jahr Angelika als Kommentar zum hier geposteten Rückblick zur NAW Gehmeditation 2014 geschrieben…

„Die Aktion auf der Mariahilferstraße war eine tolle Idee und sicher für beide Seiten eine tiefe Erfahrung: Für die die mitgemacht haben, aber auch für jene, Die Euch beobachtet haben. Manches wird ja erst besonders deutlich im Kontrast zum Gegenteil…… Ihr wart sicherlich für etliche Menschen ein Kuriosum, für viele aber auch ein Denkanstoß. Gratuliere zu Eurem Mut!“

Schön, oder?

7 kurze „TED talks“ zu mindfulness

Mittwoch, November 4th, 2015 von ulli

IMG_5262TED talks, was ist das? In Wikipedia steht dazu:

„TED (Abkürzung für Technology, Entertainment, Design) – ursprünglich eine alljährliche Innovations-Konferenz in Monterey, Kalifornien – ist vor allem bekannt durch die TED-Talks-Website, auf der die besten Vorträge als Videos kostenlos ins Netz gestellt werden. Viele dieser Videos werden seit 2009 in verschiedenen Sprachen untertitelt, auch Deutsch.“

Hier wurden 7 Vorträge (in englischer Sprache) zu Achtsamkeit zusammengefasst, tw. nur 10 Minuten lang. Also wie wärs zu einer Tasse Tee?
http://positivepsychologyprogram.com/mindfulness-ted-talks/

Danke Klaus!

Buddhismus im Wald- und Weinviertel

Sonntag, November 1st, 2015 von ulli

radMit Beginn 2015  haben Thomas und ich eine besondere Aufgabe übernommen: Die ÖBR Repräsentanz für Niederösterreich Nord, also für das Wald- und Weinviertel. Franz Ritter ist wie bisher für das niederösterreichische Gebiet südlich der Donau zuständig. Gemeinsam stehen wir für die ÖBR Repräsentationsstelle NÖ.

Die „Schule der Wertschätzung“ ist mein privater Blog, und  ich möchte ihn nur ausnahmsweise für dieses Anliegen nutzen. Zur  genauen Beschreibung  unserer Aufgaben und Anliegen als ÖBR Repräsentanz möchte ich deshalb auf die offizielle ÖBR Website verweisen. Dort findest du die Vielfalt der Gruppen und Angebote in ganz Österreich. Ich kann dir das ÖBR Magazin, den ÖBR Newsletter oder die regionale Vernetzungsseite „buddhistisch.at“ sehr empfehlen. All das findest du hier: www.buddhismus-austria.at. 

Vielleicht weisst du ja noch gar nicht, dass ÖBR für „Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft“ steht? Buddhismus ist seit 1983 eine anerkannte Religion in Österreich. Die Entwicklung dahin findest du hier auf einer Wikipedia Seite gut beschrieben.

Unsere Aussendungen

Thomas und ich möchten buddhistisch interessierten Menschen auf regionaler Ebene im Wald- und Weinviertel als Ansprechpersonen zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund schicken wir per email alle paar Monate Informationen aus, die ich hier auch im Nachhinein zur Verfügung stellen möchte. So haben wir zu Beginn im Mai 2015 auch eine kleine Befragung unter ÖBR Mitgliedern gemacht, was für sie besonders interessant ist an buddhistischer Praxis und Theorie. In der Aussendung vom Juli 2015 findest du die Ergebnisse.

ÖBR-NOE-Nord-Aussendung Dezember 2016
ÖBR-NOE-Nord-Aussendung Mai 2016
ÖBR-NOE-Nord-Aussendung März 2016

ÖBR-NOE-Nord-Aussendung November 2015
ÖBR-NOE-Nord-Aussendung Juli 2015
ÖBR-NOE-Nord-Aussendung Mai 2015

Falls du die Aussendungen in Zukunft gerne hättest, schreib uns bitte ein mail an: noe-nord(at)buddhismus-austria.at

Wir verfügen auch über einen kleinen buddhistischen Bücherschatz. Unter bestimmten Bedingungen (max. 3 Bücher auf max. 3 Wochen, kleinerer Unkostenbeitrag und höherer Kautionsbetrag) kannst du bei uns Bücher aus den verschiedensten buddhistischen Richtungen ausborgen. Hier ist die Liste der rund 90 Bücher, die ich von meiner Freundin und „Dhamma Schwester“ Su grosszügigerweise geschenkt erhalten habe. Für mich wird die Sammlung in meinem Bücherkasten deshalb immer „Su’s Bücherschatz“ heissen:

Kleiner Buecherschatz (im Querformat auszudrucken)

Buddhismus hat keinen Missionscharakter. So kommen Lehrende immer erst dann, wenn sie explizit eingeladen werden. Demnach ist auch unser Angebot eine Einladung für Interessierte, die auf uns zukommen. Buddhismus hat viele Gesichter, je nachdem, von welchem Teil der Erde er in unser Land gekommen ist und durch wen er vermittelt wird. Meditiation ist in aller Munde, aber meist wird damit höchst Unterschiedliches gemeint. Das kann besonders für EinsteigerInnen verwirrend sein.

In den letzten Jahrzehnten gewinnen buddhistische Ideen und Praktiken in Europa zunehmend an Bedeutung. Als „gottlose Religion“ (klingt doch interessant), die eine Position der Mitte vertritt und die auf persönlicher Reflexion und Einsicht basiert, werden damit wertvolle Antworten auf die aktuellen globalen, gesellschaftlichen und politischen Themen gegeben. Themen, die ja auch heute wieder oftmals als „religiöse“ Fragen daherkommen. Buddhismus könnte mit dem „mittleren Weg“ eine wertvolle Vermittlungsfunktion ausüben.

„Achtsamkeit“ oder „Mindfulness“, wie auf diesem Blog sooft in unterschiedlichen Kontexten beschrieben, ist ein Kernelement der buddhistischen Lehre. Eines, das sich gerade in allen Bereichen der gesellschaftlichen westlichen Welt exponentiell ausbreitet.
– Es ist gut, seine Wurzeln zu kennen. Findest du nicht auch?

Mindfulness abroad und Bewussstseinsforschung in Wien

Samstag, Oktober 31st, 2015 von ulli

IMG_3117Ich danke Karin für den Tipp!
Ich hatte noch nicht richtig Zeit, mir das näher anzusehen, denke aber, das sich mit dieser Online Adresse einige Tage mit Weisheit füllen lassen: http://themindfulnesssummit.com

Wenn wir schon dabei sind, kann ich hier auch gleich Gerhards Hinweis in mein virtuelles Schatzkisterl legen: Mindfulness Research Monthly ist ein Newsletter von AMRA, der American Mindfulness Research Association: https://goamra.org/

Was es schon alles gibt..

 Ach ja, hier noch das Neueste von Dennis.
Auch das ist – wie ich Dennis kenne – sicher etwas ganz Hochkarätiges. Er schreibt:

„Nach einem guten Jahr der Vorbereitungen hat die „Akademie für Bewusstseinsforschung“ in Wien nun ihre Homepage gelauncht und das Programm für das kommende Wintersemester online gestellt:
http://www.akademie-bewusstseinsforschung.at/

Meditationscollagen

Samstag, Oktober 31st, 2015 von ulli

DSC01209Das mag ich dir gerne empfehlen. Armagans neue Website ist fertig!
Ich kenne Armagan schon eine Weile und bin überzeugt, dass ihre Abende etwas ganz Besonderes sind.

So bietet sie etwas ganz eigenes und neues an: Meditationscollagen.

Am besten schaust du selbst, was und wann das ist: www.armagan.eu.

Renate Seifarth

Samstag, Oktober 10th, 2015 von ulli

Renate, eine von mir sehr geschätzte Meditationslehrerin, hat ihr neues Seminarprogramm ausgeschickt. Es wird von Jahr zu Jahr kreativer.

Was mir besonders gut gefällt, ist, wie intensiv Renate mit anderen Lehrenden kooperiert, sich den neuen westlichen Strömungen von Achtsamkeitspraxis zuwendet und auch auf ihre eigene Praxis nicht vergisst.

Hier ein paar Beispiele für die Vielfalt:

*Anfang  Februar 2016 in München
„Im Augenblick entfalten sich alle Möglichkeiten“ – gemeinsam mit Markus Zechmeister
Systematisches Arbeiten trifft auf buddhistische Weisheiten und Methoden – Fachseminar für BeraterInnen, TherapeutInnen, SupervisorInnen und Coaches

*Ende April in Sachsen
Vipassana und Einsichtsdialog – zusammen mit Bhikku Sukhacitto (auch er ein wunderbarer Lehrer!)

*Mitte Mai 2016 (Pfingsten) nahe Dresden
Einführung in den säkularen Buddhismus – gemeinsam mit mit Stephen Batchelor – in deutscher Sprache

*Mitte Juni 2016 in Freiburg
Ethische Dimensionen der Achtsamkeit
Als Vertiefung für MBSR- und MBCT-Lehrer gedacht…

Und das ist noch lange nicht alles. So gibt sie etwa Anfang Mai ein Vipassana Retreat im buddhistischen Zentrum Scheibbs.

Die ganze Vielfalt findest du auf Renates Website: www.renateseifarth.de