Archive for the ‘Auszeit, Muße, Langsam sein’ Category

Hast du es eilig?

Donnerstag, September 11th, 2014 von ulli

008 Hast Du es eilig
gehe langsam.

Hast Du es sehr eilig -bleibe stehen.

Hast Du es noch eiliger
setze Dich hin.

Den Spruch hab ich auf einer witzigen Postkarte des Künstlers Gilbert Bender aus Deutschland gefunden. Er praktiziert Zen und weiss vermutlich aus eigener Erfahrung, wie hochwirksam diese scheinbare Paradoxie sein kann. Meditation verhilft dazu, den Blick auf scheinbar Wichtiges zu relativieren. Hast Dus schon mal probiert? Einfach still sitzen und nach innen gehen…?

Zeitgemässe Arbeitszeiten?

Montag, August 25th, 2014 von ulli

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„Zeitgemäße Arbeitszeiten? Kommentare zu aktuellen Arbeitszeitdebatten“

18.9.2014, 17:00 in Wien IX

Eine schöne Veranstaltung zu einem wichtigen Thema. Eine zeitgemässe wichtige Frage in einer Zeit, in der die einen keine Arbeit haben und die anderen über zuviel Arbeit klagen. Hier der schöne bunte Folder mit den Details.

Frauenbiografien – und wie gut es tut, Vorbilder zu erleben

Montag, August 4th, 2014 von ulli

blumen-klein012Ich mag Biografien. Ich mag noch mehr Biografien von vorbildhaften Frauen. Und seit ein paar Tagen weiss ich, dass ich besonders die Biografien von spirituellen Frauen mag. Das hat Kraft!

Ich spreche von diesem Buch: Auf dem Herzensweg -Lebensgeschichten spiritueller Frauen, von Sabrina Gundert im Irdana Verlag, hier der Link  zum näheren Anschauen.

In einem der dort zu findenden Kommentare finde ich auch meine Meinung wider:

»In jeder der Frauen können wir eine Schwester erkennen. Die Geschichten machen ganz einfach Mut, weil sie zeigen – was wir eigentlich wissen! – dass jede Durststrecke nur ein Abschnitt ist und wir, wenn wir uns den Freudenblumen am Wegesrand zuwenden, der Richtung vertrauen dürfen. Die porträtierten Frauen schließen wir bei der Lektüre ins Herz – was für liebevolle, Mut machende Begleiterinnen!« Villa Unspunnen, Schweiz

Und wie so oft tut sich von dieser Adresse gleich ein weiterer (Herzens)Weg auf zu Sabrina Gunderts Blog, wo du dir u.a. eine Tagesinspiration ziehen kannst. Wirklich nett: www.handgeschrieben.de

Übrigens: Eine der im Buch porträtierten Frauen ist Sylvia Kolk, bei der ich eben gemeinsam mit 40 anderen Frauen an der Elbmündung ein 10 Tage Meditationsretreat  gemacht habe. Zum Thema Mitgefühl. Mein Ziel danach: Freundlich bis in die Knochen zu sein…

Sylvia ist ein unglaublich inspirierendes Vorbild dafür. Intellektuell gross, klar in den Anleitungen und Vorträgen, und mitfühlend bis hoch über den Himmel hinaus. Konzentrierte Gelassenheit, Freundlichkeit und Stärke in einer Person. Und erst ihr Humor! Nicht umsonst heisst ihr Zentrum in Hamburg: LKW: Liebe-Kraft-Weisheit. Schade, dass Hamburg so weit weg ist. Im Herbst wird es im Zentrum eine Tagung geben zum Thema: Kultur des Bewusstseins. Der Eröffnungsvortrag von Sylvia trägt den Titel: Erst aufs Kissen gehen – dann die Welt retten!

Das gefällt mir. Dir auch?

Still – introvertiert – hochsensitiv — zählst du dich dazu?

Mittwoch, Mai 28th, 2014 von ulli

Karin hat mir ein wunderbares Buch geborgt:   „Still – Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt“ von Susan Cain.

Wenn du  manchmal das Gefühl hast, nicht ganz dazuzugehören, weil es dir zu laut oder dicht wird, du Menschenansammlungen eher meidest als suchst und du öfter mal lieber ein gutes Buch liest als auf ein Fest zu gehen, dann können Susan Cains Ausführungen augenöffnend für dich  sein.

Du bist schon richtig,
nur halt reaktiver bzw. sensitiver als andere Menschen, und das hat durchaus auch seine Vorteile.  Du musst nur wissen, wie du gut mit dir umgehst und du in einer extrovertierten Umwelt überleben kannst ;-). „Introvertierte“, wie sie hier bezeichnet werden, reagieren intensiver auf äussere Reize und brauchen deshalb mehr Rückzug und Regeneration. Sie gehen anders an die Dinge heran und führen lieber tiefsinnige Gespräche im Dialog als laute oberflächliche Reden in Gruppen. Introvertierte Menschen brauchen besondere Bedingungen, um ihre Talente zu entwickeln. „Orchideenmenschen“ ist dafür ein schöner Ausdruck.
Sehr spannend, was die Autorin an Material zusammengetragen hat von historischen Hintergründen, biologischen Ursachen bis hin zu kulturellen Unterschieden.

Hier gibt es die Möglichkeit zum Reinlesen und Weiterdenken. Auch ein Interview mit Susan Cain (mehr …)

Karoline und die Achtsamkeit

Sonntag, Mai 4th, 2014 von ulli

Ich habe Karoline vor ein paar Jahren kennengelernt und schätze sie sehr. Sie ist sicher eine wunderbare MBSR Lehrerin, und sie hat eben ihre Termine für 2014 ausgeschickt.

Vielleicht magst du ja im September einen MBSR Kurs bei ihr machen?  MBSR ist die Abkürzung für „mindfulnes based stress reduction“, und was das genau ist, kannst du gemeinsam mit den genauen Terminen auf Karolines Website nachlesen:

www.karoline-leitner.at

IVV – „Förderung von ungezwungener Bewegung in freier Natur“

Montag, April 7th, 2014 von ulli

„…ohne leistungssportlichen Charakter, ohne Sollzeiten und ohne Sieger…“

Klingt das nicht wunderbar? Da entspannt sich gleich was in mir, wenn ich Sätze wie diesen lese.

Samstag waren Gerhard und ich mit beim Wandern in Gars am Kamp bei einem Wandertag vom IVV – gemeinsam mit der Garser Feuerwehr – organisiert. Danach haben wir uns gefragt, was IVV eigentlich heissen könnte. Scheinbar wussten das alle, bloss wir nicht.

Internationaler Volkssportverband

Im Internet gibt es die Antwort auf Knopfdruck: IVV steht für Internationaler Volkssportverband, dem nach aktuellem Wikipedia Eintrag gegenwärtig 25 National Members (nationale Mitgliedsverbände) angehören, u.a. der  Volkssportverband Österreich (ÖVV). Allein in Niederösterreich hat der ÖVV mehr als 60 Mitglieder, also lokale Vereine mit einer Vielfalt an Aktivitäten!

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Zur Entspannung zwischendurch

Donnerstag, März 6th, 2014 von ulli

Mensch und Tier im Einverständnis
und noch mehr davon…

Mit Dank an Sylvia.

Humor und Geduld – und ein Buchtipp „Buddha at home“

Montag, März 3rd, 2014 von ulli

Humor und Geduld hat uns Renate zum Abschied gewünscht. Uns 25 Teilnehmenden nach 5 Tagen Retreat im Zentrum Scheibbs (hier die Ankündigung).

Es war eine wunderbare Zeit, wenngleich Retreats sich im allgemeinen nicht durch permanent grossartige Gefühle auszeichnen. Also unter „wunderbar“ darfst du dir kein „Dauerhoch“ vorstellen. Es geht vielmehr darum herauszufinden, wie unser Geist funktioniert, welche Gewohnheiten uns bestimmen und uns immer wieder einholen, und wie wir bestmöglich damit umgehen. Doch gibt es etwas wundervolleres, als sich selber näher zu kommen und sich besser zu verstehen? Und dadurch Klarheit, Weisheit und Gelassenheit zu entwickeln? Doch diese Worte sind etwas gross…

Die Illusion der Kontrolle unserer Gedanken,

das Auf und Ab der Emotionen, der Umgang mit Schmerz und Müdigkeit, das Aushalten beissender Obsessionen. Das ist es, was dich zumeist bewegt im tagelangen  Schweigen. Aber auch die zunehmend bunten Farben, Momente der Stille und Freude und die Kostbarkeit des Augenblicks. Das alles im abwechselnd still sitzen oder hin und hergehen, in einem vorgegebenen disziplinierten Zeitablauf, den du mit anderen teilst. Andere, die dir immer näher und vertrauter werden, obwohl du mit einigen von ihnen noch kein Wort gewechselt hast.

Und der Hintergrund dazu Renates fundierte, strukturierte und klare Anleitungen. Die Ernte war reich.  „Ich bin mir zum ersten Mal nicht unfähig und blöd vorgekommen“ so die Rückmeldung einer erfahrenen Meditierenden, oder „Ich habe endlich verstanden, was genau ich auf dem Kissen tun soll“ die einer zweiten Teilnehmenden.  Von den 6 NeueinsteigerInnen waren einige erstaunt, wie schwierig es ist, sich 45 Minuten lang einigermassen ruhig und unbewegt zu halten. Einige hatten Schmerzen beim Sitzen, andere waren irritiert vom unüberschaubaren permanenten Gedankenwirrwarr, und eine  Teilnehmerin fand die in sich gekehrten Gestalten der letzten Tage nicht gerade anziehend: „Das soll die in Aussicht gestellte Freude und Leichtigkeit der Meditation sein?“

Doch am Ende hatten sie alle strahlende Gesichter,

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Weihnachten, Feiertage, Jahresende, Jahresanfang

Montag, Dezember 30th, 2013 von ulli

Ich hoffe, du bist nach der dichten Adventzeit mittlerweile  in ruhigen Gewässern angelangt. Ich möchte einen der letzten Tage des Jahres nutzen, um ein paar Dinge zu sammeln, die gut getan haben und die für dich vielleicht auch von Wert sind.

Worauf bist du stolz?

Als erstes möchte ich mich an die feine Wintersonnwendfeier bei Christine erinnern. Keine 10 Tage her und schon so weit weg…  Wir standen ums Feuer und warfen Unmengen von Kräutern in die Flammen, alle von Christine selbst gepflanzt und geerntet: Lavendel, Johanniskraut, Frauenmantel und Salbei.
Das war ein Geruch und ein Geknister und wunderschön anzusehen!

Christine las ein Gedicht vor von Marianne Williamson – „A Return To Love“, wo es heisst, dass es unser  Licht ist und nicht unsere Dunkelheit, was wir am meisten fürchten. Das Gedicht (hier schon einmal besprochen), das auch durch Nelson Mandelas Antrittsrede berühmt wurde, beginnt mit den Zeilen: „Unsere tiefste Angst ist nicht, ungenügend zu sein. Unsere tiefste Angst ist es, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind.“
Wir schwiegen lange im Nachklang dieser ungewöhnlichen Sichtweise. Uns klein zu machen nutzt der Welt nicht. Wie das stimmt! Doch ist es nicht eine unserer liebsten Gewohnheiten, uns im Mangel und Defizit zu sehen und uns mit anderen zu vergleichen? Ich denke, es braucht schon einiges an Übung, uns gegen den Strom zu bewegen (wie ja auch Rick Hanson meint mit seiner Praxis von „Taking in the Good“, die ich hier schon mal beschrieben habe).

Wir machten schliesslich eine Runde zum Thema: „Worauf ich stolz bin, was ich gut ausdrücken kann, worin ich wirklich gut bin..“
Die eine war gut „ehrlich und direkt“, der andere konnte „gut zuhören“, der nächste war „gut beharrlich“. Ich war stolz auf meine Fähigkeit zur Mitfreude, für die ich mich kein bisschen anstrengen muss. Eine junge Frau endete die Beiträge mit den Worten „Ich kann mich gut in andere einfühlen.“ Das war fürwahr ein guter Abschluss.

Worauf bist DU stolz, welches Licht bringst du in die Welt?

Ist es nicht besser, uns auf das zu konzentrieren, was schon da ist, was wir schon umsetzen und einbringen? Und nicht immer nur auf das, was wir anders haben, wohin wir uns verändern wollen? Gerade zu Jahresende ein guter Gedanke. Wäre es nicht grossartig, das Passende und Funktionierende regelmässig zu erinnern und einzuüben?
So wie Anja es mit ihrem 8 jährigen Felix macht. Nach unserer „SelbstWertschätzungsRunde“ erzählte sie uns, dass sie und ihr Sohn schon seit vielen vielen Jahren beim Gute Nachtsagen den Tag damit beenden, fünf Dinge zu finden, die wirklich gut gelaufen waren, worüber sie froh und dankbar seien.  Tag für Tag. Und sie würden immer etwas finden. Wäre es nicht schön, wenn alle Kinder so aufwachsen würden!

Das war also das Feuer zur längsten Nacht des Jahres.

Gefreut hab ich mich auch

— über Lucis WeihnachtsEmail mit folgenden Worten: (mehr …)

Böhmische Küche – Kochkurs an der Grenze

Montag, November 11th, 2013 von ulli

Letztes Novemberwochenende im Waldviertel… etwas ganz Besonderes:

 


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