Archive for the ‘Einfach schön’ Category

Kai Romhardt im Oktober und November in Wien und Melk

Sonntag, September 22nd, 2013 von ulli

LeserInnen meines Blogs wissen ja bereits, wie sehr ich das „Netzwerk der Achtsamen Wirtschaft – NAW“ schätze. Darum gebe ich gerne in gesammelter Form alle Details zu Kai Romhardts nahen Besuchen in Österreich weiter. Kai, der das Netzwerk gegründet hat und dessen Anliegen ganz wunderbar vermittelt, schreibt in seinem Newsletter:

„Im Oktober und November bin ich mit vier NAW-Veranstaltungen in Österreich zu Gast und freue mich sehr auf die Begegnungen und den Austausch. Sehr unterstützend wäre es, wenn ihr die folgenden Veranstaltungshinweise mit euren Netzwerken teil.

Den Beginn macht am 4. Oktober eine öffentliche Podiumsdiskussion in Wien mit dem Vorsitzenden der grünen Wirtschaft, Volker Plass, in der Buchhandlung Herder. Wir hoffen auf einen inspirierenden Austausch zu Kernthemen grüner und achtsamer Wirtschaft.

Am 5. Oktober veranstalten wir ein Achtsamkeitsseminar zum Thema „Achtsames Arbeiten: Neue Wege des Miteinanders“ im Salvatorianerkloster in der Wiener Innenstadt. Wir schauen gemeinsam in unsere Arbeitsgewohnheiten und lernen bewährte Kontemplations- und Übungsfelder achtsamen Arbeitens kennen, die uns den Weg zu einer sinnvolleren, entspannteren und heilsameren Form des Arbeitens führen können. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit unseren Freunden von M.A.L.E. statt.

Am 6. Oktober widmen wir uns dann dem Thema „Achtsame Führung und Kommunikation: Neue Wege des gemeinsamen Wirkens und Gestaltens“. Zum ersten Male wird dieses Thema damit der Ausgangspunkt eines ganztägigen Achtsamkeitsseminares . Wir werden hierbei in Melk zu Gast sein und wie gewohnt, den wunderbaren Essenssaal der Firma Gugler in einen Meditationsraum verwandeln.

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Abenteuer im Alltag

Freitag, September 13th, 2013 von ulli

Heute ist es grau und kühl. Gestern aber noch war es warm und sonnig.
Wie gut, dass ich nicht lange überlegt habe, gestern.

Bei der morgendlichen Fahrt ins Waldviertel bin ich einer spontanen Eingebung gefolgt und einfach eine Station früher aus dem Zug gestiegen. Nicht lange überlegt, sondern einfach getan. Und schon fand ich mich am Bahnsteig wieder, etwas von mir selbst überrascht, und der Zug war weg.

Da stand ich nun um halb 11 am Vormittag in Straning an der Franz Josefsbahn und war gespannt, wies weitergeht. „Geht“ und nicht fährt. Ich ging die schöne stille Kellergasse hinunter und fand das Gemeindeamt. Der nette Herr dort war ein wenig überrascht von meiner Frage, wie ich auf Feldwegen nach Eggenburg käme, doch schliesslich nahm er kurzerhand die Gemeindekarte von der Wand und legte sie auf den Kopierer. So bekam ich eine ganz persönliche Wanderkarte. Ist das nicht schön?! (mehr …)

Unerwarteter Gleichklang

Montag, September 9th, 2013 von ulli

Der Waldviertler Abfallwirtschaftsverband AVH zitiert in seiner letzten Aussendung Milarepa, einen tibetischen Weisen, und fordert auf zu einem „Konsumieren mit Köpfchen“:

 

hier als pdf für bessere Lesbarkeit: alz

Achtsamkeit – die Welle und wo sie herkommt

Donnerstag, September 5th, 2013 von ulli

Die Welle wird immer grösser..

Langsam muss ich mich daran gewöhnen, dass ich hier nicht mehr alles sammeln kann, was sich zum Thema „Achtsamkeit“ Neues tut. Die Entwicklung wird immer vielseitiger und unüberschaubarer.  Nun gut, dann sind es halt nur noch Blitzlichter… Und zwar sehr interessante

1.

Die niederösterreichische Gebietskrankenkasse bietet kommenden Herbst Schnupperabende zu „Achtsamkeit und Meditation“ in allen Bezirksstellen an. Da heisst es in der Ankündigung:

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Wissensklarheit

Freitag, August 2nd, 2013 von ulli

Ich war eben auf einem 10 Tages-AchsamkeitsRetreat bei Sylvia Kolk in der Gegend von Hamburg. Eine grossartige Lehrerin, eine erfahrene, konzentrierte Gruppe von 40 Frauen, ein feiner Ort, bestes Essen und schönes Wetter. Glühende Sonnenaufgänge und glühende Sonnenuntergänge. 10 Tage Schweigen und Innenschau, weise Vorträge und Ankommen im Jetzt.  Davonschwimmen und wieder zurückkommen, mal leichter mal schwieriger, ehrlich und wesentlich. Üben eben. Praxis.

Was soll ich dir sagen? Ich ziehe diese Art „Urlaub“ jedem Helikopterfliegen auf Neuseeland oder Beachhopping auf den Bahamas vor. Spannender, bereichender und schöner kann das auf keinen Fall sein.

Da sind grosse Vorhaben für die nächste Zeit, das Gelernte und Erkannte in den Alltag zu integrieren.

Eins vor allem möchte ich mehr beachten: die Wissensklarheit, die ja ein zentraler Aspekt von Achtsamkeit ist. Kleine und grosse Dinge wie folgt zu reflektieren:

  1. Was ist mein Ziel, was ist meine Motivation, was möchte ich erreichen?
  2. Mit welchem Mitteln möchte ich das tun?
  3. Und: Ist das gewählte Mittel WIRKLICH geeignet, das Ziel zu erreichen?

Klingt irgendwie nach Managementseminar und ein wenig anstrengend.

Aber mit der richtigen Motivation und Einsicht eine hilfreiche und alternativlose Herangehensweise an die Erfahrung. Scheitern immer wieder erlaubt, in aller Freundlichkeit 🙂

Willst dus auch mal probieren mit der Frage:

Was bringt mir mehr Freude und Leichtigkeit ins Leben?

Der Berg Arunachala

Donnerstag, Juni 27th, 2013 von ulli

Arunachala ist ein Berg in Südindien, der als heilig gilt.

Es ist schön, zuzusehen, wie er sich im Laufe eines Tages verändert im Spiel von Licht und Wolken.

Was meinen wir eigentlich genau, wenn wir sagen „…wie ein Berg“?

So hat der Arunchala am 19.6. einen Tag lang ausgesehen und so sieht er jetzt aus.

 

KALYANA MITTA – Waldviertler Meditationsgruppe

Montag, Juni 24th, 2013 von ulli

KALYANA MITTA  stammt aus der alten indischen Pali-Sprache und bedeutet übersetzt „edle Freundschaft“. Als Buddha einst gefragt wurde, ob edle Freundschaft  nicht die Hälfte des „heiligen“ Lebens ausmache, so antwortete er „Sage das nicht, Anando, sage das nicht, es ist das ganze heilige Leben, edle Freunde zu haben.“ (Samyutta Nikāya; 45,2)

Beate, Christine, Siegi, Gerhard und ich haben im Sommer 2013  die „KALYANA MITTA – Waldviertler Meditationsgruppe“ gegründet.

Wir sind eine ÜbungsGruppe und treffen uns  jeden ersten Freitag im Monat von 18:00 bis ca. 20:00  zur gemeinsamen Meditationspraxis.
Motto: Wir müssen und nicht innig lieben oder die gleichen Ansichten teilen.  Mit unserem Zusammenkommen in Achtsamkeit und Stille unterstützen wir uns gegenseitig in unserer Praxis. Basis dafür sind Übungen aus dem Kontext der buddhistischen Theravada Tradition, wobei uns die Verbindung  zu den psychologischen und philosopischen Grundlagen des Westens sehr wichtig ist.

WO?
Die Gruppe trifft sich in unserem Haus  (verkehrsgünstig gelegen in der Gegend von Horn, Eggenburg und Gars – die genauen Daten schick ich dir bei Interesse per email).

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Du bist unschuldig…

Montag, Juni 24th, 2013 von ulli

Ein Text zum Aufwachen zwischendurch:

„Lass Dich fallen. Lerne Schlangen zu beobachten. Pflanze unmögliche Gärten. Lade jemanden Gefährlichen zum Tee ein. Mache kleine Zeichen, die ‚Ja‘ sagen und verteile sie überall in Deinem Haus. Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit. Freue Dich auf Träume. Weine bei Kinofilmen. Schaukele so hoch Du kannst mit einer Schaukel bei Mondlicht. Pflege verschiedene Stimmungen. Verweigere ‚verantwortlich zu sein.‘ Tu es aus Liebe. Mach eine Menge Nickerchen. Gib Geld weiter. Mach es jetzt. Das Geld wird folgen. Glaube an Zauberei. Lache eine Menge. Bade im Mondlicht. Träume wilde, phantastische Träume. Zeichne auf die Wände. Lies jeden Tag. Stell Dir vor, Du wärst verzaubert. Kichere mit Kindern. Höre alten Leuten zu. Öffne Dich. Tauche ein. Sei frei. Preise Dich selbst. Lass die Angst fallen. Spiele mit allem. Unterhalte das Kind in Dir. Du bist unschuldig. Baue eine Burg aus Decken. Werde nass. Umarme Bäume. Schreibe Liebesbriefe.“

Anlass dafür ist, dass es gestern am Wegwartehof  im Waldviertel eine Wändemalaktion gab. Dani hat mitgemacht und mir den Text geschickt. Ist dir die Stelle aufgefallen mit dem Wände anzeichnen?

Wie Worte Kraft haben. Fantastisch, oder?

Ich hatte gelesen, der Text sei von Joseph Beuys, wurde aber eines besseren belehrt. Danke Ben!

 

Weinviertler Jakobsweg

Montag, Juni 10th, 2013 von ulli

Letzte Woche ging ich mit einer Freundin ein Stück des Weinviertler Jakobswegs. Wirklich ein Genuss.

Wenig bergauf und bergab. Überraschend viel Wald.  Schöne abwechslungsreiche Wege. Gut beschildert, und was wir ganz nett fanden, die Selbstbedienungskeller. So selbst probiert in der Kellergasse in Falkenstein, kurz vor Poysdorf und nach Kleinhadersdorf.  Das funktioniert, auf der Basis von Vertrauen. Schon seit Jahren.

Auch die Unterkünfte waren fein.
Ganz nette Menschen und das wunderbarste Frühstück findest du in Mistelbach, kurz bevor der Jakobsweg die Stadt verlässt, bei Familie Eckel.

Also – Lust auf Wandern oder einen Ausflug? http://www.jakobsweg-weinviertel.at/

Mit Achtsamkeit zum Umweltbewusstsein – Vortrag am 6.6. in Eggenburg

Freitag, Mai 24th, 2013 von ulli

Am Donnerstag, den 6. Juni 13 werden Thomas Schütt und ich im Rahmen der Eggenburger Umwelt- und Energietage einen Abend gestalten zum Thema:

Mit Achtsamkeit zum Umweltbewusstsein

Hier die Beschreibung der Veranstaltung, die um 19:00 im Barocksaal im Grätzel beginnen wird:

„Ein hilfreicher Weg zu absichts- und einsichtsvollem Handeln.

Verändert sich unser Bewusstsein, verändert sich auch unser Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Kultivieren wir Achtsamkeit, sehen wir Alternativen zu vorherrschenden ökonomischen Handlungsmustern und leisten einen wertvollen Beitrag zu einer besseren Lebensqualität für uns alle.

Ein Abend mit Achtsamkeit in Theorie und Praxis.“

Die Vortragsinfo als pdf Datei:  Achtsamkeitsvortrag-UmweltEnergietage_eggenburg

Und hier der gesamte Folder mit vielen weiteren spannenden Programmpunkten :

UmweltEnergietage_eggenburg

Ich freu mich schon sehr auf den Abend. Die Vorbereitung mit Thomas ist ein Vergnügen. Wir diskutieren, dass uns mitunter die Köpfe rauchen. Ab und zu klingelt auch eine Achtsamkeitsglocke – zur Erinnerung, dass Achtsamkeit nicht blosse Theorie sein darf.

Vielen Dank an Eva Gasper, Leiterin der Bücherei Eggenburg, die diese Umwelt- und Energietage mit viel Engagement und Begeisterung ins Leben gerufen hat!!
Der Schwerpunkt soll auch die nächsten Jahre Bestandteil des Eggenburger Kulturlebens werden.  Sehr am Herzen liegt Eva die Benefiz-Veranstaltung am 16. 6., „Stimmen aus Afrika“ für die Initative von Martina Kainz,  welche mit grossem Einsatz ein Mädchenförderungsprojekt der Don Bosco-Schwestern in der Republik Benin unterstützt.

Schon beeindruckend, was einzelne Menschen bewirken können und wie gleichzeitig alles ineinander und miteinander in Beziehung steht…

 

„Holz begegnen“ Ende Juni in Klein Meiseldorf

Freitag, Mai 24th, 2013 von ulli

Daniela und Martin sind wunderbar kreative Menschen.  Ende Juni machen sie einen Workshop, den sie so beschreiben:

FEINE BEGEGNUNG   “ HOLZ „

Ein Workshop für Jederfrau und Mann

Es geht um die Erfahrung der Sinne, des Handwerks, das feine im Kleinen, Holz erleben und erfühlen.

Was liegt da am Wegesrand, auf meinem Brennholzhaufen oder was kann der Ast meines Obstbaumes alles werden.

Auch alte Techniken wie Intarsien können erlernt werden und der Umgang mit Schnitzwerkzeug und Japansäge.

Ziel des Seminars ist, dem Teilnehmer verschiedene Techniken mit dem Werkstoff Holz zu zeigen, welche lustvoll umsetzbar sind.

Maximale Teilnehmerzahl sind 8 Personen
Der Kurs findet im Waldviertel bei Eggenburg statt
Kurskosten sind 120,- Euro mit Verpflegung

Freitag den 28. Juni von 15.00 – 20.00 Uhr und
Samstag den 29. Juni von 9.00 – 15.00 Uhr

Info und Anmeldung:

Daniela Gruse – Tischlerin, Künstlerin, Sozialpädagogin
Martin Baumgartner – Bildhauer, Kräuterpädagoge, Wanderführer

3744 Klein Meiseldorf 1
0676/ 9516226

Achtsamkeitskurs mit Marie Mannschatz vom 10. bis 14.7.13 in Seitenstetten

Sonntag, Mai 19th, 2013 von ulli
In Maries Aussendung steht geschrieben:
„Mein diesjähriger Achtsamkeitskurs in Österreich findet vom 
Mittwoch, den 10. Juli bis Sonntag, den 14. Juli 2013 
in dem schön gelegenen alten Benediktiner-Kloster Seitenstetten statt. Dieser Kurs bietet eine klassische Einführung in die Achtsamkeitspraxis im Schweigen. Es gibt noch einige freie Einzelzimmer!
Informationen zur Anmeldung:
Sie gehen auf www.st-benedikt.at  und folgen dem button „Alle Veranstaltungen“ hin zu meinem Seminar „Achtsamkeit als Kraftquelle für den (beruflichen) Alltag“. Dort klicken Sie auf E-Mail und melden sich beim Bildungszentrum St.-Benedikt an.“
..
Marie Mannschatz – Schülerin von Jack Kornfield – ist eine wunderbare Lehrerin, von der ich schon viel Weises gelernt habe.
Ausserdem schreibt sie grossartige Bücher.
Sie ist nur einmal pro Jahr in Österreich. Also eine seltene Gelegenheit.
Wie wärs?

Folgendes Zitat von Martin Buber steht auf Maries Website unter ihrer Vita, es gefällt mir..

“Beziehung ist Gegenseitigkeit. Mein Du wirkt an mir, wie ich an ihm wirke. Unsere Schüler bilden uns, unsre Werke bauen uns auf. … Wie werden wir von Kindern, wie von Tieren erzogen! Unerforschlich einbegriffen leben wir in der strömenden All-Gegenseitigkeit. … Der Mensch wird am Du zum Ich. Gegenüber kommt und entschwindet, Beziehungsereignisse verdichten sich und zerstieben, und im Wechsel klärt sich, von Mal zu Mal wachsend, das Bewusstsein des gleich bleibenden Partners, das Ich-Bewusstsein.”

Weisheit Weisheit Weisheit

Freitag, April 19th, 2013 von ulli

Drei neue Quellen von Weisheit will ich dir in aller Kürze vorstellen.

Erstmal hat das Netzwerk „Achtsame Wirtschaft“ –  das mir immer besser gefällt, je mehr ich es kenne – heute eine „Videobotschaft mit Meister Yoda“ ins Netz gestellt. In der ersten  Episode von insgesamt fünf, die in den nächsten Wochen auf  Youtube folgen werden, spricht Meister Yoda über das Rechte Maß:  „Viele Dinge du besitzt und doch immer etwas fehlt.“

Episode I

Vor kurzem war ja einer der Gründer des Netzwerks  Kai Romhardt beim ÖBR Symposion in Wien und seine strukturierte, kreative, entspannte Art, die Welt der Achtsamkeit in die Wirtschaft zu tragen, gefallen mir überaus gut.  In der renomierten Zeitschrift für OrganisationsEntwicklung (ZOE) erschien eben ein Interview mit ihm zum Thema Müheloses Management durch Achtsamkeit, wo er seine Anliegen auch sehr gut auf den Punkt bringt. Sein Buch „Wir sind die Wirtschaft“ habe ich mittlerweile auch in meinem Bücherrregal und kann es SEHR empfehlen. Da verbinden sich die Dinge neu.

Ich bin mittlerweile auch schon zwei mal bei einem Mindful Co-Working Day der  Wiener Gruppe der Achsamen Wirtschaft gewesen und werde das künftig regelmässig tun. Da wird von 9:00 bis 15:00 gemeinsam meditiert, achtsam kommuniziert, für sich gearbeitet und zum Abschluss gemeinsam gegessen. So in der Art könnte gemeinschaftliche Arbeit aussehen..

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Kunst und Natur im Mai

Dienstag, April 9th, 2013 von ulli

Lust auf sich Ausprobieren?

Malen und Kräuter, eine schöne Kombination an einem netten Ort mit netten Menschen: Mit Daniela Gruse und Martin Baumgartner in Klein Meiseldorf in der Gegend von Eggenburg.

Zwei Wochenende werden angeboten: 3. und 4. 5 sowie 25. und 25. 5.13.

Hier die genaue Information: KURS Malen und Kräuter

Das wäre doch der richtige Frühlingsbeginn. Ganz nah dran.

Ortrud Grön: Eine weise Frau, ein grosses Vorbild

Dienstag, März 26th, 2013 von ulli

Patrizia (links im Bild) und Irmgard haben Mitte März Ortrud Grön (rechts im Bild) interviewt, und wenn du schnell bist, kannst du das spannende Gespräch diese Woche noch live auf  OKTO TV sehen.

Wenn es sich nicht ausgeht, dann gibt es die DVD immer noch in der philosophischen Werkstatt zu erwerben.

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Einen Trailer kannst du dir beim Online Standard ansehen,  wo du auch einen Vorgeschmack auf das Interview bekommst mit folgendem Zitat :

„Warum haben die Menschen nur so viel Angst“, sagt Ortrud Grön. Montagabend auf Okto ist die bekannte Traumforscherin, Psychotherapeutin und Autorin in „Philosophie im Gespräch“ mit Patrizia Elfriede Nessmann zu sehen.
„Menschen, die so aggressiv werden oder glauben, einer Ideologie folgen zu müssen, wissen eben noch nicht genug vom Leben und müssen das auch lernen. Und sie werden es lernen, wie wir alle im Lernprozess bleiben“, ist die 88-Jährige zuversichtlich.“ (Der Standard 24.3.13)

In Patrizias Aussendung heisst es weiter: (mehr …)

Worte ohne Ende

Donnerstag, März 14th, 2013 von ulli

Gerhard gab mir den Webtipp zur „größten deutschsprachigen Volltextbibliothek“.  Klingt etwas langweilig, ist es aber nicht. Im Gegenteil.

Auf  ZENO  http://www.zeno.org findest du Texte von Meister Eckhardt bis Marx, von Annette Droste-Hülshoff bis Charlotte Brontë , von  Hans Christian Andersen bis Heinrich Heine, von Laotse bis Max Weber, die Bibel und die Reden Buddhas.

Da gibt es die Wörterbücher der lateinischen und der griechischen Sprache oder ein „Lexikon deutscher Frauen der Feder“. Und auch Kunst (mit Bildersammlungen) und Musik sind Rubriken!

Anfangs etwas unübersichtlich und mit viel Werbung, dafür ohne Kosten und in unglaublicher Menge und Vielfalt.

Was für eine Weisheitssammlung!!

Ich mag Luisa Francia

Freitag, März 1st, 2013 von ulli

Sie ist eine ungewöhnliche, eine unglaublich unabhängige Person. Anders ausgedrückt: Eine besonders beeindruckende freie Frau.

Hier ein Auszug aus ihrem online Tagebuch http://www.salamandra.de

am anfang war das träumen, die verbindung mit allen wesen in der universellen sprache, der stille in der das fühlen aufsteigt. alles war da. alles wandelte sich. dann kam das erwachen, das gestalten, das wünschen, zum leben kam das sterben. menschen, tiere, pflanzen ernährten einander, waren befreundet, lebten, starben. das sein erzeugte das bewusst-sein, das bewusst-sein veränderte das sein. so ging es eine ewigkeit lang. dann kam das haben, das haben-wollen verdrängte das sein. sehnsucht, eifersucht, leidenschaft entstanden. besitz erzeugte besessenheit. haben müssen rückte in den mittelpunkt. das sein war nichts, das haben alles. das verlieren das schlimmste. ein kostbares objekt weckte die gier nach mehr kostbarkeiten, geld weckte die gier nach mehr geld. besitz erzeugte mangel, angst, hass. aus der inneren leere entwickelte sich die sehnsucht nach ruhm. aus dem nicht-mehr-sein-können entstand berühmt-sein-wollen. sterben müssen war jetzt das schlimmste. der jagd nach besitz und schätzen folgte das nicht-wahrgenommen-werden des lebendigen, der menschen, tiere, pflanzen. alles ist da. alles wandelt sich. wir können den weg auch rückwärts gehen: das wünschen, das gestalten führt zum erwachen, wir sinken in die kommunikation mit allem in der universellen sprache, der stille, in der das fühlen aufsteigt und – ins träumen. (11.2.13)

 

Kontemplation für beschäftigte Leute

Donnerstag, Februar 21st, 2013 von ulli

Christine hat mich auf die folgenden Zeilen hingewiesen und ich finde sie richtig gut. Sie sind aus einem Blogbeitrag von Kai Romhardt, dem Gründer des Netzwerks Achtsame Wirtschaft (bei dem ich Mitglied bin).

Am besten holst du dir die Liste, druckst sie aus, hängst sie über deinen Schreibtisch, legst sie in deinen Kalender und wählst dir für jeden Tag eine für dich passende Zeile zum Ausprobieren und Üben aus..

Hier nur ein paar Splitter daraus:

*Möge ich die natürlichen Pausen des Tages als Geschenke genießen und nicht mit Zusatzaktivitäten zupacken.
*Möge ich ein Bewusstsein dafür entwickeln, in welchem Geisteszustand ich mich gerade befinde und entsprechend handeln oder nicht handeln.
*Möge ich mir selbst nichts vormachen, meine Handlungen nicht rationalisieren und keine Geschäftigkeit vortäuschen.
*Möge ich Aufgaben nachgehen, an deren tieferen Sinn ich glaube und meine Lebenskraft nicht in den Dienst sinnloser Zwecke stellen.
*Möge ich die freudige Entspanntheit von Singletasking erfahren und unnötiges Multitasking beenden.
*Möge ich die wahren Antreiber in meinem Leben erkennen und mich nicht mit Aktivität und Arbeit betäuben.
*Möge ich mich nicht von der Geschäftigkeit und Atemlosigkeit meines Umfeldes anstecken lassen.
*Möge ich beim Zuhören, den inneren Parallelvortrag sanft zum Schweigen bringen indem ich mich auf meinen Atem konzentriere und nicht jedem Gedankenimpuls folge.
*Möge ich die Kraft und den Willen finden, mein Smartphone auch einmal zu Hause zu lassen.
*Möge ich es ertragen, auf Dritte sichtbar unbeschäftigt zu wirken.
*Möge ich jeden Tag aufs Neue über meine Unvollkommenheit lachen.

Gefällt dir das auch? Dann hol dir doch die ganze Liste.

Danke Christine für den Tipp!

Die Welt ertanzen

Freitag, Februar 15th, 2013 von ulli

Das ist eines der schönsten Projekte, unsere Verbundenheit bei all der Unterschiedlichkeit zu zeigen.
Wir sind uns viel ähnlicher als wir voneinander verschieden sind.

Wie es zuging, dass ein Amerikaner erstmals 2005 in der Welt herumtanzte und mit seinem Film im Internet Kultstatuts erreichte, kannst du hier nachlesen: Where the hell is Matt.
Auch wie es gelang, dass er 2012 in seinem nunmehr fünften Video bereits an 71 Orten in 55 Ländern Menschen verschiedenster Kulturen zum Tanzen brachte.

Als ich den Film zum ersten Mal sah, dachte ich, das müsse ein Kunstprodukt sein.
Aber nein, es ist wahr, wirklich wahr. Und sowas von bewegend!

Lass dich bewegen. Nimm dir 5 Minuten Zeit:   Matts Tanzweltreise 2012

 

Guter Stoff…

Donnerstag, Februar 14th, 2013 von ulli

Neuer guter Stoff zum Hören, Schauen und Nachsinnieren.

Einer meiner lieben Brüder hat mir ein paar links geschickt,  zu drei Vorträgen, die wirklich spannend klingen:

Angst durchleben — Freude gewinnen von Jürgen Stepien***

Die Liebe neu erfinden von Wilhelm Schmid

Beide Vorträge wurden von  der Vorarlberger Arbeiterkammer im Rahmen der Reihe  „Wissen fürs Leben“ auf ihrem You Tube Kanal publiziert. Feine Institution kann ich da nur sagen.

und noch ein dritter Vortrag,

Die Veränderbarkeit von Haltung und Geist aus neurobiologischer Sicht von Gerald Hüther*

Da warten noch viele anregende Stunden auf mich.
Vielleicht ist auch für dich etwas dabei.

*zu Hüther: trotz Kontext und akustischer Störungen sehr sehr spannende Inhalte, wie z.B. Verschränktheit von Kognition und Emotion, von Begeisterung und Lernen, der Rolle von Erfahrung zur Haltung, den Faktoren von Salutogenese (Verstehbarkeit, Gestaltbarkeit und Sinnhaftigkeit), unser Bedürfnis nach Verbundensein UND Autonomie, dem Zusammenhang von Unglück und Wirtschaftssystem und der Notwendigkeit eines anderen Geistes in unserer Kultur und in unseren Organisationen… von Selbstorganistion und Selbstheilung und  der Veränderbarkeit nur durch das Schaffen neuer Erfahrungsräume.  Von der Wichtigkeit die Erfahrung zu machen, wie schön es ist, sich gemeinsam um etwas zu kümmern und etwas hinzukriegen. – Etwas, das ein Leben lang immer wieder wirkt, weil es an Grunderfahrung anknüpft. Es ist also nie zu spät gute Erfahrungen zu machen und sich selbst und gegenseitig dazu zu verhelfen.
Ja, das gefällt mir. Also dann: Auf gutes Gelingen!
 
***mittlerweile haben Gerhard und ich auch den Vortrag zu Angst und Freude des Psychotherapeuten und Psychoonkologen Jürgen Stepien gehört. … Vom Feinsten!!!
Es gibt nichts sinnvolleres, als einen Sonntag abend auf diese Weise zu verbringen. Wir waren beide sehr angetan von den anregenden und tiefgehenden Worten. Auch wenn vieles für uns überraschend und neuartig argumentiert wurde, die Essenz war uns vertraut: Angst kann nicht weggedrückt werden, sie ist Teil des Lebens. Mit ihr umgehen zu lernen, ist der Schlüssel, bringt Lebendigkeit und Freude. Ein Zitat, das ich mir merken will: Angst klopft an die Tür, der Mut öffnet und da ist .. nichts.
Ich musste danach gleich die Website des Herrn besuchen. Auch die ist sehr zu empfehlen, v.a. die Impulse: http://www.stepien-impulse.de
Was es da alles schon an Weisheit und Ermutigung gibt – von Menschen für Menschen. Wir brauchen bloss die Augen aufzumachen und zu schauen und zu lauschen und zu spüren..