Archive for the ‘Umgang mit Konflikten und Krisen’ Category

Gesammelte Erfahrungen zu Meditation und Achtsamkeit

Donnerstag, November 24th, 2011 von ulli

Vor kurzem bin ich sehr nett mit Ingrid zusammengesessen. Unter anderem haben wir das Thema Achtsamkeit angesprochen, und ich wollte ihr ein paar Buchtipps schicken. Aus diesem Vorhaben ist folgende Zusammenfassung entstanden.

Ich habe in diesem Blog ja schon einiges zu Achtsamkeit zusammengetragen (du kannst sie in einer eigenen Kategorie zusammengefasst finden). Was aber ist davon für „Neulinge“ interessant? Wie einsteigen in so ein grosses Thema? (mehr …)

Den Mut haben direkt zu sein –
Vortrag am 1.12.11

Donnerstag, November 17th, 2011 von ulli

Ehrlich. Wie ehrlich bist du? Willst du wirklich wissen, wie es jemand geht, den du danach fragst? Meint dein „Guten Morgen“ es wirklich gut mit deinem Gegenüber?  Sagst du deiner besten Freundin, was dich an ihr stört oder schluckst du es zum zigten Mal hinunter? Weil du dich nicht traust, du Angst hast, sie zu beleidigen, es lieber gemütlich harmonisch hast und dich lieber still und leise aus ihrem Leben zurückziehst, wenn es dann doch zuviel ist?

Kommunikation unter Menschen ist wirklich ein schwieriges Übungsfeld. Schliesslich geht es dabei um die Gesamtheit unserer Beziehungen, unsere Gewohnheiten von Höflichkeit und Aggression, um Verbindung oder Trennung, um Selbstausdruck und sich anderen mitzuteilen, um Offenheit oder Verschlossensein, um alles oder nichts…. (mehr …)

Alles über Achtsamkeit

Donnerstag, Oktober 6th, 2011 von ulli

 

Gil Fronsdals Vortrag “ A Vision for the Role of Mindfulness in Society“ fasst alles zusammen, was es zum spannenden Thema „Achtsamkeit“ zu wissen gibt, eine Art „State of the Art of Mindfulness“  in den USA.

http://vimeo.com/29512939

Der Power-Point Vortrag, gehalten am 7.9.2011, dauert 55 Minuten, zeigt Studien auf, bringt  beeindruckende Ergebnisse, ist informativ, erhellt den Zugang, und führt zu dieser wunderbaren Vision einer ethisch entwickelten, achtsamen Gesellschaft. So die Ankündigung: (mehr …)

Poesie zwischendurch

Mittwoch, September 21st, 2011 von ulli

„Man wird wieder
aus Himmel und Sternen
Bilder machen
und die Spinnweben alter Märchen
auf offene Wunden legen.“
(Ch. Morgenstern)

Jetzt heilt es leise unter uns.
Denn die Vergangenheiten tranken
die vielen Fieber aus dem Kranken,
wir fühlen schon in sanftem Schwanken
den ruhigen Puls.
(R.M. Rilke)

Keine Panik

Mittwoch, September 14th, 2011 von ulli

Habe mir die im letzten Beitrag angesprochene Radiokolleg-Serie zum Thema „Keine Panik“ schon angehört.

So eine genussvolle Geistnahrung! Anspruchsvoll und abwechslungsreich montiert, inhaltlich spannend und lehrreich und in einer guten Mischung von „Kritik und Hoffnung“ zusammengefügt. Einfach hörenswert. Leider wie gesagt nur noch über Download zu bekommen. Im folgenden die Literaturliste, falls der ö1 Link eines Tages nicht mehr aktiv ist. Sie gibt einen guten Einblick und macht Gusto auf mehr… (mehr …)

Ein wunderbarer Film über Alzheimer

Donnerstag, September 1st, 2011 von ulli

Wir haben uns zufällig bei einer Veranstaltung kennengelernt. Wir sind nebeneinander gesessen und ins Gespräch gekommen. Meine erste Frage galt der DVD, die auf dem Tisch lag. Die Antwort auf diese Frage ließ uns nicht lange bei Small Talk verweilen, die Antwort brachte uns schnell in ein tiefes, wertvolles und inniges Austauschen über Dinge, die wirklich wichtig sind im Leben.

Neben mir sass Ulli Halmschlager, professionelle Filmmacherin, die einen Film über ihre an Alzheimer erkrankte Mutter gedreht hatte. Neben ihr Andrea, ihre Schwester, die im Film vor der Kamera eine der Hauptrollen spielt. (mehr …)

Das Wesen der Achtsamkeit

Dienstag, August 30th, 2011 von ulli

Die Praxis der Achtsamkeit. Eine Einführung in die Vipassana-Meditation von Henepola Gunaratana (im Werner Kristkeitz Verlag)

Wenn du etwas Grundlegendes zum Thema Achtsamkeit wissen willst bzw. dich für Meditation interessierst, dann kann ich dir dieses Buch wärmstens empfehlen. Auf Englisch läuft es unter dem Namen „Mindfulness In Plain English“ und das macht die Qualität dieses schmalen Buchs aus. Schwierige Zusammenhänge in derart einfacher und geradliniger Sprache darzustellen, ist eine Kunst, die der Autor wunderbar beherrscht. Henepola Gunaratana – den Namen merkt man sich, weil das Buch so fasziniert – ist ein Theravada Mönch aus Sri Lanka, der seit den 60ern in den USA lebt und somit die westlichen Lebenszusammenhänge bestens kennt.

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Nyeleni in Krems – Aktionstag Freitag, den 19.8.2011

Dienstag, August 16th, 2011 von ulli

Vom 16. bis 21. August findet in Krems eine hochkarätige internationale Konferenz zur Ernährungssouveränität – „Nyeleni Europe“ – statt.

Freitag, den 19.August wendet sich das Forum mit spannenden Aktionen an die Öffentlichkeit.

In diesem File kannst du mehr erfahren: nyeleni

bzw. hier gehts zur Website dieser grossartigen und so zeitgemäßen Initiative: http://www.nyelenieurope2011.net/

Seelische Trümmer wegschaffen

Dienstag, Juli 5th, 2011 von ulli

Ich bin Karin sehr sehr dankbar, dass sie mir dieses Buch geborgt hat. Sie meinte, das Buch hätte ihr so viel weiter geholfen, dass sie es ständig weiterempfehlen müsse.

Ja, da kann ich mich anschliessen. Das Buch von Bettina Alberti ist ein regelrechter „Augenöffner“. Ich habe es in ein paar Tagen verschlungen, und mir ist vieles klarer geworden. Warum ich so bin, wie ich bin. Warum wir so sind, wie wir sind.

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Was mag ich, was darf ich, was kann ich?

Dienstag, Mai 24th, 2011 von ulli

 Ein Freund schrieb jüngst in seinem Email:

„Wir haben eigentlich ein schönes Leben. Und die Welt wird nicht gerechter, wenn ich unglücklich herumschleiche und daher habe ich mir vorgenommen, im Rahmen des möglichen glücklich zu sein. Jawohl, glücklich. Ohne den Kampf  für eine gerechtere Welt aufzugeben. Um mit Bert Brecht zu sprechen: Er organisiert seinen Kampf um den Lohngroschen, um das Teewasser und um die Macht im Staat (Lob des Revolutionärs). Glück, das ist der Kampf um das Teewasser – eben auch sehr wichtig.“ (mehr …)

wie gut sich das anspürt… ein fest!

Mittwoch, Mai 11th, 2011 von ulli

vor ein paar monaten pinnte ich einen zettel auf die korkwand mit dem text: „ich will wissen, was ich will.“  
die monate des suchens waren wirklich zermürbend.

endlich weiss ich es, und ich kann euch gar nicht sagen, WIE gut sich das anfühlt. statt diesem inneren gedrängle: „und was machst du denn nun, und wie gehts denn weiter, und wohin solls gehen….“ ist da jetzt ein sattes: „ich weiss, was ich will. ja, endlich weiss ich, was ich will. das ist es, und da gehts weiter. jajajajajajaja….“

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Vorbeugen und nachsorgen mit natürlichen Mitteln

Montag, April 18th, 2011 von ulli

 Ein Buch für Gesunde und Kranke

Das Anti-Krebsbuch:  Was uns schützt: Vorbeugen und nachsorgen mit natürlichen Mitteln.

David Servan-Schreiber, Arzt und Neurologe, beschreibt in diesem Buch auf verständliche Art, wie Krebs entsteht und welch Lebensweise hilfreich wäre, ihm zu begegnen bzw. ihn gar nicht erst entstehen zu lassen. (mehr …)

Eine wichtige Erfahrung – und ein Wendepunkt

Montag, April 11th, 2011 von ulli

Letzten Freitag war ich nicht sehr gut drauf. Um mich ein wenig aufzuheitern, beschloss ich essen zu gehen und begab mich in das nächstbeste Restaurant. Es war ein japanisches Lokal. Der Kellner war ausgesprochen unfreundlich, kam ewig nicht zu meinem Tisch und sah mich kaum an, als er die Bestellung aufnahm. Na, das paßte ja gut zu meiner angeschlagenen Stimmung. Ich las auf der Speisekarte die ausdrückliche Bemerkung, dass viele der Lebensmittel aus der ganzen Welt und nur nicht aus Japan kämen. Das heiterte mich auch nicht auf. Einerseits wie verrückt es doch ist, dass viele Lebensmittel von so weit her transportiert werden und andererseits, wie schlimm es dieser Tage in Japan zugeht und sich die Dinge vermutlich nicht zum Besseren entwicklen würden… (mehr …)

Hoppla – Ärger mit Spam Kommentaren

Mittwoch, April 6th, 2011 von ulli

für technisch interessierte: das unten beschriebene spam problem wurde hoffentlich gelöst: mit dem plugin „Spam-Fischer“ Akismet, hier mehr Info dazu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Akismet

grosses danke an die vielen unermüdlichen free software produzentInnen!!!

ab sofort sind kommentare wieder möglich!
das war der anlaß für die sperre:

no comments (mehr …)

Ein Credo über meine Beziehung zu dir.

Sonntag, März 27th, 2011 von ulli

Martine, eine nette Frau, die wir auf dem „the Work“ Seminar kennengelernt haben, hat Gerhard und mir folgenden Text geschickt und uns eine beglückende Partnerschaft gewünscht.  Wie schön!

Wenn wir die folgende Zeilen  berücksichtigen, ist gutes Zusammensein – nicht nur in Paarbeziehungen – auch sicherlich möglich:

Thomas Gordon, Familien Konferenz

Ein Credo über meine Beziehung zu dir.

Du und ich, wir stehen in einer Beziehung zueinander, die ich schätze und fortführen möchte. Wir sind jedoch zwei verschiedene Menschen, mit besonderen Interessen und mit dem Recht, diese Interessen zu befriedigen. Ich werde aufrichtig versuchen, dein Verhalten zu akzeptieren, wenn du versuchst deine Interessen wahrzunehmen oder wenn du Probleme hast, deine Bedürfnisse zu befriedigen.

(mehr …)

Ein nicht abgeschickter Brief…

Freitag, März 25th, 2011 von ulli

 

 

 

 

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An den Gemeinderat…

Offener Brief – Bevor der letzte Baum gefallen ist          

Sehr geehrte Herrn,

Ich bin aufs Land gezogen, um der Natur nahe zu sein. Doch immer öfter muß ich erkennen, dass ich eher der Zerstörung denn der Bewahrung von Natur nahe bin. (mehr …)

The Work II

Montag, März 14th, 2011 von ulli

Das letzte Wochenende haben Gerhard und ich wieder in Schrems in der wunderbaren Gea Akademie verbracht (die Gästezimmer sind echt ein Traum!!). Wir waren beim „The Work“ Fortgeschrittenenseminar mit Anton Dicketmüller. Ich habe ja bereits im Beitrag über das erste Seminar  letzten Juni  ausführlich die Methode von Byron Katie „The Work“  beschrieben. Eine Methode zum Bearbeiten von belastenden Glaubenssätzen. Von denen wir alle genug im Kopf haben.

Was habe ich wieder alles gelernt!

Einmal mehr war in aller Deutlichkeit zu erfahren, wie sehr wir Menschen mit unseren Dramen verflochten sind. Unglaublich, wie wir diesen Geschichten ein Leben lang verbunden bleiben. Wir werden als Kind geschlagen – und in Gedanken schlagen wir uns ein ganzes Leben lang. Unser Vater hat uns nicht geliebt, als wir klein waren und wir hecheln seiner Liebe nach, auch wenn er schon seit Jahrzehnten gestorben ist. Ich war als Kind im Brutkasten und kein Mensch hat sich um mich gekümmert! Ich war im Keller eingesperrt und von aller Welt vergessen! Ich bin so allein! schreien wir mit 40, 50 Jahren immer noch in die Welt hinaus und sehen dabei nicht, wie sehr wir die Menschen in unserem Leben rund um uns allein lassen und erst gar nicht wahrnehmen. (mehr …)

Empört Euch!

Montag, März 14th, 2011 von ulli

 Ich habe die Besprechung auf Ö1 nebenbei gehört und sie ist mir positiv aufgefallen. Klingt ja sehr interessant, dachte ich, ein 93 jähriger fordert zum Widerstand gegen Finanzkapital und Ungleichverteilung auf. Als ich das Buch kurze Zeit später in einer grossen Buchhandlung liegen sah, habe ich zugegriffen. Die junge Verkäuferin an der Kassa bekam glänzende Augen und begann zu schwärmen: Endlich einer, der es auf den Punkt bringt und der zum Tun auffordert und die Dinge ins rechte Licht rückt…. Sie war kaum zu bremsen. Ihre Begeisterung war mehr Werbung als jede Hochglanzbroschüre. (mehr …)

Heute ist der 8. März: Frauentag

Dienstag, März 8th, 2011 von ulli

Ich freu mich, dass dieses Jahr soviel Aktion um 100 Jahre Frauentag passiert. Was hab ich mich zum Gender Thema schon empört, was hat sich alles schon bewegt und wie weit ist noch der Weg…

Grundsätzlich halte ich es mit Johanna Dohnal:

„Ich denke, es ist Zeit, daran zu erinnern: Die Vision des Feminismus ist nicht eine ‚weibliche Zukunft‘. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Rollenzwänge, ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn.“

Genau so.

Mehr Info: http://www.100jahrefrauentag.at/

Am 19. März ist eine grosse Demo in Wien am Ring:

http://zwanzigtausendfrauen.at/

erster versuch

Samstag, Februar 26th, 2011 von ulli

ich bin ganz aufgeregt. ein erster versuch. mal sehen.
einmal tief durchgeatmet und die augen kurz geschlossen und dann kann der dialog beginnen (mehr …)