Drei neue Quellen von Weisheit will ich dir in aller Kürze vorstellen.
Erstmal hat das Netzwerk „Achtsame Wirtschaft“ – das mir immer besser gefällt, je mehr ich es kenne – heute eine „Videobotschaft mit Meister Yoda“ ins Netz gestellt. In der ersten Episode von insgesamt fünf, die in den nächsten Wochen auf Youtube folgen werden, spricht Meister Yoda über das Rechte Maß: „Viele Dinge du besitzt und doch immer etwas fehlt.“
Vor kurzem war ja einer der Gründer des Netzwerks Kai Romhardt beim ÖBR Symposion in Wien und seine strukturierte, kreative, entspannte Art, die Welt der Achtsamkeit in die Wirtschaft zu tragen, gefallen mir überaus gut. In der renomierten Zeitschrift für OrganisationsEntwicklung (ZOE) erschien eben ein Interview mit ihm zum Thema Müheloses Management durch Achtsamkeit, wo er seine Anliegen auch sehr gut auf den Punkt bringt. Sein Buch „Wir sind die Wirtschaft“ habe ich mittlerweile auch in meinem Bücherrregal und kann es SEHR empfehlen. Da verbinden sich die Dinge neu.
Ich bin mittlerweile auch schon zwei mal bei einem Mindful Co-Working Day der Wiener Gruppe der Achsamen Wirtschaft gewesen und werde das künftig regelmässig tun. Da wird von 9:00 bis 15:00 gemeinsam meditiert, achtsam kommuniziert, für sich gearbeitet und zum Abschluss gemeinsam gegessen. So in der Art könnte gemeinschaftliche Arbeit aussehen..
Hast du vom 30. Mai bis 2. Juni 2013 schon was vor?
An diesem langen Wochenende gibt es direkt im Stift Geras im Waldviertel ein Meditationsseminar mit Christoph Köck, das ich dir sehr empfehlen kann.
Ich bekam vor 10 Jahren meine ersten Inputs zum Thema Achtsamkeit von ihm, und du siehst ja auf dieser Website, was daraus geworden ist: ein grosses Interesse und eine Orientierung für alle Lebenslagen. Was braucht es mehr?
Ich weiss nicht, ob mich ein anderer Lehrer auch so hätte motiveren können. Er vermittelt die buddhistische Lehre sehr „unreligiös“ und alltagstauglich. Das war genau das, was ich für den Einstieg in dieses Thema brauchte.
Christoph ist ein sehr erfahrener Lehrer und hält wunderbare Vorträge. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich mir einmal dachte:
Es ist so, als ob ein Reissverschluss zuginge – meine Fragen bekommen ein Visavis an Antworten, und alles macht plötzlich Sinn.. falls du dir vorstellen kannst, was ich meine…
Neben seiner Tätigkeit als Mediationslehrer arbeitet er als personzentrierter Psychotherapeut und versteht es aufs trefflichste, die buddhistische Lehre mit den Anforderungen unserer westlichen Zeit zu verbinden. In der Ankündigung heisst es,
„Oft wünschen wir uns entspannter, offener und freudiger durchs Leben zu gehen, wissen aber nicht genau, wie wir das anstellen sollen. Achtsamkeitsmeditation ist ein Weg der sanften Schulung von Klarheit, innerer Ruhe und Wohlbefinden.“
Wenn dich das anspricht, kannst du dich hier genauer informieren bzw. anmelden:
Christine hat mich auf die folgenden Zeilen hingewiesen und ich finde sie richtig gut. Sie sind aus einem Blogbeitrag von Kai Romhardt, dem Gründer des Netzwerks Achtsame Wirtschaft (bei dem ich Mitglied bin).
Am besten holst du dir die Liste, druckst sie aus, hängst sie über deinen Schreibtisch, legst sie in deinen Kalender und wählst dir für jeden Tag eine für dich passende Zeile zum Ausprobieren und Üben aus..
Hier nur ein paar Splitter daraus:
*Möge ich die natürlichen Pausen des Tages als Geschenke genießen und nicht mit Zusatzaktivitäten zupacken.
*Möge ich ein Bewusstsein dafür entwickeln, in welchem Geisteszustand ich mich gerade befinde und entsprechend handeln oder nicht handeln.
*Möge ich mir selbst nichts vormachen, meine Handlungen nicht rationalisieren und keine Geschäftigkeit vortäuschen.
*Möge ich Aufgaben nachgehen, an deren tieferen Sinn ich glaube und meine Lebenskraft nicht in den Dienst sinnloser Zwecke stellen.
*Möge ich die freudige Entspanntheit von Singletasking erfahren und unnötiges Multitasking beenden.
*Möge ich die wahren Antreiber in meinem Leben erkennen und mich nicht mit Aktivität und Arbeit betäuben.
*Möge ich mich nicht von der Geschäftigkeit und Atemlosigkeit meines Umfeldes anstecken lassen.
*Möge ich beim Zuhören, den inneren Parallelvortrag sanft zum Schweigen bringen indem ich mich auf meinen Atem konzentriere und nicht jedem Gedankenimpuls folge.
*Möge ich die Kraft und den Willen finden, mein Smartphone auch einmal zu Hause zu lassen.
*Möge ich es ertragen, auf Dritte sichtbar unbeschäftigt zu wirken.
*Möge ich jeden Tag aufs Neue über meine Unvollkommenheit lachen.
Gefällt dir das auch? Dann hol dir doch die ganze Liste.
Christa hat eins ihrer schönen Herzensprojekte beendet.
Die MUTKARTEN sind fertig!
Fürs ganz normale Leben oder für konkrete Ziele.
Hast du nicht einen alten Traum, den du immer schon realisieren wolltest? Ein Vorhaben mit Herzklopfen? Etwas, das langen Atem und Beharrlichkeit verlangt?
Mit den Mutkarten kannst du dich jeden Tag an deinen Mut und dein Mutprojekt erinnern oder dich neu dazu inspirieren lassen.
Christa bietet auch MUT-COACHING an.
Und falls du einE SchreiberIn bist, gibt es das passende MUT-TAGEBUCH zu den Karten und zum Coaching. Auch daran hat Christa gedacht.
Gerhard hat unlängst ein interessantes Wochenende verbracht. Er hat ein „TRE – Workshop mit David Berceli“ besucht. TRE steht für „Tension & Trauma Releasing Exercises“ und ist eine interessante Methode zum Spannungsabbau, die von David Berceli selbst entwickelt wurde.
In der Seminarbeschreibung der Gesundheitsschule Bingen in Wr. Neustadt heisst es zur Methode:
Jeder Stress, jedes Trauma, ob körperlicher, kognitiver, emotionaler oder zwischenmenschlicher Natur, findet seinen Niederschlag in körperlichen Prozessen und wird durch diese auch aufrechterhalten. Die von David Berceli entwickelte TRE – Übungsserie zielt auf die dem Organismus innewohnenden Lösungsmöglichkeiten muskulärer Verspannungen ab, die in Stress und jeglicher Form von Trauma eine zentrale Rolle spielen. In der Übungsserie wird eine gezielte Tiefenentspannung mit natürlicher Neu-Belebung verbunden.
Gerhard, der anonst kein grosser Seminarbesuchter ist, kam sehr begeistert zurück und hat mir die Schüttelübungen gleich beigebracht. Seitdem schütteln und zittern wir regelmässig gemeinsam und alleine.
Ich finde es spannend, wie der Körper sich ohne „Kopfkontrolle“ bewegen kann. Du setzt den Prozess mit ein paar Gymnastikübungen in Gang und schaust dir dann einfach zu, was sich Erstaunliches tut. Die Übungen sind einfach zu lernen und jeder Mensch spricht anders darauf an. Im Internet gibt es eine Reihe von Erfahrungsberichten und Erfolgsgeschichten, u.a. auch auf You Tube, die du dir anhören kannst.
Z.b. eine Fallstudie von einem Jugendzentrum in Südafrika, das mit der Resozialisierung von Jugendlichen arbeitet. Klingt sehr gut. (mehr …)
schon zum Himmel hochgeschaut?
Bloss ein, zwei, drei Atemzüge lang?
Was sehen deine Augen? Was fühlst du, was spürst du, was denkt sich?
Hast du gewusst, dass nach mancher Auffassung die Aufgabe des Menschen darin besteht, Himmel und Erde zu verbinden?
Interessanter Gedanke… Wie könnte das gehen?
Einmal kurz durchstrecken?
***
Eine Himmels- und WolkenMetapher kam auch bei Stephans/ Pendes Seminar vor, das ich die letzten beiden Tage besucht habe. Zwei Wochenenden hintereinander Seminare ist ganz schön dicht. Wäre da nicht die Leichtigkeit, das neue Räume öffnen, das Transparente, das ich bei Stephan wieder schmecken konnte. Seine „Praxis der Erlaubnis“ und des „Annehmens, was ist“ sind radikal. Radikal ungewöhnlich und radikal hilfreich.
Wie schön, dass diese Themen bereits Zugang zur Universität finden, zumindest in Kopenhagen, wo Stephan Wormland einen Vortrag hielt zu „Attitudes to Healing in Meditation and Psychotherapy“. Hier der Link zum Video.
Lass dich auf die Übungen ein und schau, wie sich das anspürt.
Gerhard und ich haben letztes Wochenende bereits zum dritten Mal gemeinsam ein Seminar auf der Gea Akademie in Schrems besucht. Sehr nett, zu zweit auf Seminar zu fahren und gemeinsam zu lernen. Bestens betreut, in feiner Umgebung und angenehmer sozialer Atmosphäre.
Der Titel des Seminars lautete „Gesund und vital mit der Kraft des Qi – der Lebensenergie„, und mir gefiel v.a. die angekündigte Kombination von Theorie und Praxis. So brachte Leo Spindelberger, Arzt für Allgemeinmedizin und TCM Spezialist (und Betriebsarzt der Waldviertler Werkstätten) die theoretischen Inputs. Angela Cooper als Qi Gong Lehrerin wiederum zeigte die praktischen Übungen, mit der die Theorie gleich gesundheitsfördernd und konkret in Bewegung umgesetzt wurde. Ausserdem war das Ziel, die Übungen derart gut zu lernen, sodass sie in der Folge in den Alltag mitgenommen werden konnten.
Nun, das Konzept ist aufgegangen. Gerhard und ich kamen ganz begeistert nach Hause und schauten nach ein paar Stunden, ob wir uns wirklich Wesentliches merken konnten. Es ging – wir liessen den Kranich fliegen… (mehr …)
Vor kurzem bin ich sehr nett mit Ingrid zusammengesessen. Unter anderem haben wir das Thema Achtsamkeit angesprochen, und ich wollte ihr ein paar Buchtipps schicken. Aus diesem Vorhaben ist folgende Zusammenfassung entstanden.
Ich habe in diesem Blog ja schon einiges zu Achtsamkeit zusammengetragen (du kannst sie in einer eigenen Kategorie zusammengefasst finden). Was aber ist davon für „Neulinge“ interessant? Wie einsteigen in so ein grosses Thema? (mehr …)
Ehrlich. Wie ehrlich bist du? Willst du wirklich wissen, wie es jemand geht, den du danach fragst? Meint dein „Guten Morgen“ es wirklich gut mit deinem Gegenüber? Sagst du deiner besten Freundin, was dich an ihr stört oder schluckst du es zum zigten Mal hinunter? Weil du dich nicht traust, du Angst hast, sie zu beleidigen, es lieber gemütlich harmonisch hast und dich lieber still und leise aus ihrem Leben zurückziehst, wenn es dann doch zuviel ist?
Kommunikation unter Menschen ist wirklich ein schwieriges Übungsfeld. Schliesslich geht es dabei um die Gesamtheit unserer Beziehungen, unsere Gewohnheiten von Höflichkeit und Aggression, um Verbindung oder Trennung, um Selbstausdruck und sich anderen mitzuteilen, um Offenheit oder Verschlossensein, um alles oder nichts…. (mehr …)
Stressbewältigung durch Achtsamkeit – Den Herausforderungen des Lebens mit innerer Ruhe begegnen
8-Wochen-Kurs in MBSR (mindfulness-based stress reduction) nach Jon Kabat-Zinn
Hast du Interesse, Innehalten zu lernen? Dann ist das das richtige für dich. Ich kenne Ilse persönlich, und sie wird sicher einen hervorragenden Kurs halten. (mehr …)
Die Praxis der Achtsamkeit. Eine Einführung in die Vipassana-Meditation von Henepola Gunaratana (im Werner Kristkeitz Verlag)
Wenn du etwas Grundlegendes zum Thema Achtsamkeit wissen willst bzw. dich für Meditation interessierst, dann kann ich dir dieses Buch wärmstens empfehlen. Auf Englisch läuft es unter dem Namen „Mindfulness In Plain English“ und das macht die Qualität dieses schmalen Buchs aus. Schwierige Zusammenhänge in derart einfacher und geradliniger Sprache darzustellen, ist eine Kunst, die der Autor wunderbar beherrscht. Henepola Gunaratana – den Namen merkt man sich, weil das Buch so fasziniert – ist ein Theravada Mönch aus Sri Lanka, der seit den 60ern in den USA lebt und somit die westlichen Lebenszusammenhänge bestens kennt.
Manchmal hab ich das Gefühl, es kommt alles Grundsätzliche zusammen, wie jetzt eben bei einer Art „Meditationsanleitung“, dem Text zur rechten Ansicht von Sayadaw U Tejaniya. Am besten Du liest die 23 Punkte selbst: Was ist die richtige Einstellung zur Mediation?
Heute erreichte mich ein Email mit folgendem Text (ich weiss zwar nicht, wer die Aktion veranstaltet, aber das ist vielleicht auch gar nicht nötig bei dieser Absicht):
Liebe Freundinnen und Freunde dieser Welt
Es ist wohl für jeden von uns inzwischen sichtbar, dass auf dieser Welt, auf unserer Welt, sich etwas fundamental ändern sollte. Die Zeit und der Mensch ist reif für eine Revolution; eine stille Revolution. (mehr …)
Das Anti-Krebsbuch: Was uns schützt: Vorbeugen und nachsorgen mit natürlichen Mitteln.
David Servan-Schreiber, Arzt und Neurologe, beschreibt in diesem Buch auf verständliche Art, wie Krebs entsteht und welch Lebensweise hilfreich wäre, ihm zu begegnen bzw. ihn gar nicht erst entstehen zu lassen. (mehr …)
Ich besuche zur Zeit einen MBSR Kurs und bin von der Methode begeistert. MBSR steht für „Mindfulnes Based Stress Reduction“ und wurde vom Amerikaner Jon Kabat-Zinn auf Basis der buddhistischen Vipassana Meditation vor rund 30 Jahren entwickelt. Die Methode hat sich in der Schmerz- und Psychotherapie in den USA bewährt und tritt nun auch seinen Siegeszug in Europa an.
Andrea Huber, die den Kurs leitet, hat u.a. einen Text von Jon Kabat-Zinn ausgeteilt, dem ich einen Ausschnitt entnehmen möchte. Was im folgenden gesagt wird, kann ich voll und ganz bestätigen. Leider oder glücklicherweise?? Manchmal ist das Hinschauen schon eine narzistische Kränkung 🙂 (mehr …)
„Die Grinberg Methode® ist eine Lernmethode, die durch den Körper lehrt.“ heisst es auf Hermines Homepage, wo du alles Nähere darüber erfahren kannst.
Es gibt nicht viele qualifzierte PraktikerInnen dieser anspruchsvollen Methode in Österreich, und Hermine Sperr ist eine von ihnen. Und sicher eine der besten!
Stephan Wormland, der früher als tibetischer Mönch „Pende“ hiess, ist Deutscher und lebt in Dänemark. Er kommt regelmässig nach Wien, wo ich bereits Wertvolles von ihm gelernt habe. Er lehrt die „Praxis der Erlaubnis“ – so würde ich es jedenfalls nennen. Annehmen, was ist. Bedingungslos. Den Kampf aufgeben.
„Darf sein, darf sein“ ist eine seiner Mediationsanleitungen. Spricht er von unangenehmen Emotionen wie Ärger oder Wut, nennt er sie nicht „Hindernisse, die den Geist trüben“ wie andere Lehrende, sondern Sonnenstrahlen, die uns den Weg zur Sonne zeigen. Wir hielten uns viel zu sehr mit den Widerständen gegen die menschliche Natur auf, seien ständig im Krieg mit unserer Realität. Der Selbsthass sei im Westen sehr verbreitet und wäre eine der Hauptquellen des Leidens. (mehr …)
Martine, eine nette Frau, die wir auf dem „the Work“ Seminar kennengelernt haben, hat Gerhard und mir folgenden Text geschickt und uns eine beglückende Partnerschaft gewünscht. Wie schön!
Wenn wir die folgende Zeilen berücksichtigen, ist gutes Zusammensein – nicht nur in Paarbeziehungen – auch sicherlich möglich:
Thomas Gordon, Familien Konferenz
Ein Credo über meine Beziehung zu dir.
Du und ich, wir stehen in einer Beziehung zueinander, die ich schätze und fortführen möchte. Wir sind jedoch zwei verschiedene Menschen, mit besonderen Interessen und mit dem Recht, diese Interessen zu befriedigen. Ich werde aufrichtig versuchen, dein Verhalten zu akzeptieren, wenn du versuchst deine Interessen wahrzunehmen oder wenn du Probleme hast, deine Bedürfnisse zu befriedigen.
Silvia Schlager befasst sich mit Werten, und zwar auf sehr kreative Art. Wertebelebung, Wertediskussion, Wertewandel in Wirtschaft und Gesellschaft sind ihre Themen. Viele Unternehmen und Einrichtungen haben sich in den letzten Jahren Leitbilder verpasst, wo in höhen Tönen von hohen Werten die Rede ist. Allein, was da in Hochglanzbroschüren abgedruckt wird, ist überwiegend heisse Luft und wird bestenfalls ignoriert. (mehr …)